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Anne Will : Alle durften ungestört reden, nur nicht der 'linke' Prof. Butterwegge

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Beiträge (6 )
 
berniewa schrieb am 08.03.2012 um 14:53
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Schreibt Protestbriefe und -E Mails an die ARD! Denn während gestern bei Anne Will andere Gäste so gut wie immer ungestört ausreden durften, z.B. Herr Hunzinger, durfte z.B. dieser Herrn Butterwegge ständig ins Wort fallen, ohne dass die Moderatorin eingegriffen hat.

Bezeichnend insofern, als mir zufällig schon öfter in den letzten Jahren auffällt,
dass bei sogenannten Talkshows (auch bei M. Illner im ZDF war das z.B. schon der Fall)
ausgerechnet Gäste, die der Linkspartei nahestehen, öfter unterbrochen werden, als alle anderen
- sofern sie überhaupt eingeladen werden.

Mal ganz zu schweigen von Inhalten wie z.B.
der expliziten Gleichsetzung von NPD und Linkspartei durch Herrn Hunzinger (in derselben Sendung gestern).

p.s. ich habe bisher noch nie die Linkspartei (oder eine Vorgängerin) gewählt, aber das ist einfach keine demokratische Diskussionskultur, oder?
    berniewa schrieb am 08.03.2012 um 17:22
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    Wer die Sendung nachträglich sehen will: http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3355.html

    Kontaktdaten des Senders:

    ARD-Zuschauerredaktion
    Postfach 20 06 65
    80006 München

    Tel.: (089) 5900-3344 (9.00 bis 23.00 Uhr)

    Email: info@DasErste.de

    Andreas Zoerner schrieb am 08.03.2012 um 21:57
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    Ich habe die Sendung auch gesehen und dies nicht so eindeutig empfunden. Herr Butterwegge wurde zwar oft unterbrochen, hatte aber nach meinem Empfinden recht hohe Redeanteile. Unterbrochen wurde jedoch auch Herr Wesel und Herr Spreng (Wesel bei deutlich geringeren Redeanteilen). So gut wie gar nicht zu Wort kam Frau Akbas, die m. E. viel eher Mitleid verdient als Herr Butterwegge. Das nervige permanente Ins-Wort-fallen durch Herrn Hunzinger gehört leider offensichtlich zu dessen Masche.

    Deiner Verallgemeinerung würde ich auch nicht zustimmen wollen, wenn ich bedenke, wie oft bspw. Gregor Gysi und Oskar Lofantaine in Talkshows zu sehen und zu hören sind.

    berniewa schrieb am 13.03.2012 um 12:36
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    Die Redeanteile waren ebenfalls sehr ungleich, stimmt. Wobei Herr Butterwegge mit Sicherheit nicht die größten Anteile hatte, erst recht wenn man die Teile abzieht, wo andere gleichzeitig geredet haben, weil sie ihm ins Wort gefallen sind.

    Gerade auch bei Gysi ist mir das (vor mehr als einem Jahr) auch schon in 2 Sendungen aufgefallen, dass er überdurchschnittlich oft unterbrochen werden durfte, bzw. auch die Moderatorin ihn einfach relativ grundlos nicht hat ausreden lassen, weil sie gerade einen tollen Film einspielen wollte (ich weiß aber nicht mehr genau, ob das Illner oder Will oder Maischberger war)

    Lafontaine hab ich fast noch nie in einer Sendung gesehen, aber ich sag auch nicht, dass ich die meisten gesehen habe oder mein Eindruck repräsentativ ist. Dass ausgerechnet wenn ich solche Sendungen sehe, das geschieht, kann natürlich auch Zufall sein.

    Frau Akbas hatte auch nach meinem Eindruck zu wenig Redezeit, allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass sie viel mehr sagen wollte. Zudem hatte sie einen der quasi privilegierten Plätze gleich neben der Moderatorin, wenn ich mich recht erinnere. Ich vermute mal, dass ein Statement von einem solchen Platz unbewusst vom Publikum anders wahrgenommen wird (wenn jmd nicht eine Abneigung gg die Moderatorin hat, dann eher positiv und mit mehr Aufmerksamkeit, als wenn jmd wie z.B. Herr Butterwegge quasi am äußeren linken Rand sitzt)

    berniewa schrieb am 15.03.2012 um 09:34
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    Gestern hat es Frau Will übrigens (wie eigtl gewohnt) wieder viel besser gemacht, bzw. es gab gestern auch kaum jmd. der andere schon nach einem halben Satz gleich mit einem eigenen Redeschwall mundtot machen wollte ... so dass es gestern auch einfacher war.

    Mehr dazu hier: http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/j-gauck-zu-ddr-buergerrechtlern-und-anderes-sehenswerte-bei-200373

    topist schrieb am 09.04.2012 um 17:08
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    Abgesehen von dem NPD = LINKE Bödsinn wars doch normal und Will hat ihren Job ganz anständig gemacht. Aber das ganze Krawall-Talk-Konzept ist halt nicht auf Erarbeitung von Position ausgerichtet sondern auf Unterhaltung.

    Zu dem Hunzinger weiß Wikipedia:

    Im September 2002 wurde Hunzinger öffentlich vom Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) – ein von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) und der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) getragenes Organ der freiwilligen Selbstkontrolle – gerügt. Aus der Begründung: „Moritz Hunzinger hat dem Ansehen des Berufsstandes PR erheblichen Schaden zugefügt.“

    (...)

    Am 3. Mai 2006 verurteilte das Amtsgericht Stuttgart Hunzinger wegen uneidlicher Falschaussage vor dem Landtagsuntersuchungsausschuss von Baden-Württemberg (infas-Umfrage) zu 30.000 Euro Geldstrafe und einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe.[5] Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Stuttgart wurde die Bewährungsstrafe im Juni 2008 aufgehoben und die Geldstrafe auf 25.000 Euro reduziert. Das Urteil wurde von allen Beteiligten angenommen und ist damit rechtskräftig.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Hunzinger

    Zu den Leuten, für die er als PR-Mann tätig war gehörte offenbar auch Muammar al-Ghaddafi. Soviel zu seiner Qualifikation, sich zum Thema Extremismus als Experte in Szene zu setzen. Die Ehrendoktorwürde nebst Professortitel ist von einer Uni in der Ukraine. Da ist der Titel von Dr. Motte wohl um einiges seriöser. Dass dieser Mann überhaupt bei Anne Will auftraten kann...

    Nunja...

    Gruß hh


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