Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Buddhisten / Allgemeines

Wie ist das bei euch...

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Beiträge (6 )
 
ckendelbacher schrieb am 17.01.2009 um 16:21
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... bitte gebt doch mal einen Kommentar dazu ab, ob und wie ihr die Lehren Buddhas und ein nachhaltiges Leben zusammen seht.
Ich hoffe auf regen Austausch.
May all beings be happy. Conny
    Pumuckl schrieb am 19.01.2009 um 20:31
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    Gelöscht von Pumuckl am 26.05.2011 um 15:30

    zen schrieb am 22.01.2009 um 21:18
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    Liebes Forum,

    auch für mich hat es etwas mit Achtsamkeit zu tun. Nicht nur bei der Meditation, auch im Umgang mit anderen, bei der Arbeit und beim Müll trennen. Das kommt nicht automatisch weil man Buddhist ist, sondern durch tägliches Bemühen, da haben es wohl alle gleich schwer. Aber vielleicht habe die Buddhisten mehr Grund, es zu tun. Da das Leben leidvoll ist, sollt man nicht noch mehr Müll in jeder Form produzieren ...

    Mögen alle Wesen glücklich sein. Zen

    zen schrieb am 28.01.2009 um 09:32
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    Hallo Human,

    ich stimme dir zu, dass das Wort "Unbefriedigsein" es wirklichkeitsnäher ausdrückt als das Wort "Leiden", weil man auch wenn man nicht direkt leidet doch meist latent unzufrieden ist.
    Ich hoffe, du kannst die Antwort mal annehmen, ohne sie zu demontieren. Es sind ein paar neue in die Gruppe eingetreten und werden sich nicht trauen was zu schreiben, wenn hier so scharfer Wind weht....
    Ich kann nicht gut auf Luft und Atmen bei Zazen verzichten, denn sonst würde ich ja regelmäßig blau anlaufen ;-)), auch da haste recht ....
    Also, einen schönen Tag. Und nun hoffe ich, dass sich auch mal andere hervorwagen... Gassho Zen

    pranayama schrieb am 28.01.2009 um 15:25
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    Namasté alle miteinand'!
    zunächst mal: ich bin neu hier und freu mich über die Existenz dieser Gruppe. Danke für die Gründung, Teilnahme und den Erhalt!


    Für mich liegt der Zusammenhang zwischen buddhistischen Lehren (gleich welcher Strömung) und einem nachhaltigen Leben vor allem in der Lehre von Ursache und Wirkung. Die Wirkung meiner Handlung (z.B. Einkauf (billg produzierter) tierischer Produkte) hat zur Folge, dass Wesen leiden müssen. Da ich selbst nicht leiden möchte so wie Wesen generell nicht, versuche ich derlei Handlungen für mich zu vermeiden (mit zunehmender Konsequenz) und andere über die möglichen Wirkungen ihrer Handlung freundlich aufzuklären, wo es mir sinnvoll erscheint.



    Ich bin mir aber darüber bewusst, dass ich mangels nötiger Kenntnisse leider häufig gar nicht sehr weit in der Kette von Ursache und Wirkung zurückgehen kann, also sicher oft denke ich tue etwas gutes oder schlechtes und genau die gegenteilige Wirkung meiner Handlung ist der Fall. Das nennt fällt dann auch unter Verblendung/Verwirrung: zu meinen man wüsste es :-) Darin sehe ich auch den Grund, warum es im Buddhismus letzten Endes darum geht, keine solchen Ketten mehr zu starten, also überhaupt kein Karma mehr zu produzieren. Kurz, wenn ich am Tag nur von Luft, Wasser und einer Hand voll Reis lebe und trotzdem schaffe mich unendlich reich zu fühlen, dann konsumiere ich wohl nicht mehr und produziere was das betrifft sehr wenig leid, mal abgesehen davon, dass ich ein System untergrabe, in dessen Abhängigkeit sich ein großer Rest Menschheit befindet.



    Es ist also gar nicht sooo einfach, "richtig" zu handeln und ich persönlich stoße immer wieder an meine Grenzen: wieviel Zeit will ich investieren, mich über Produkte und deren Herstellung zu informieren oder "sogar" für oder gegen bestimmte Produkte, Konzerne etc. vorzugehen. Wäre es nicht oft viel sinnvoller, mich in Enthaltsamkeit zu üben und mich auf wichtige Dinge zu konzentrieren? Dann müsste ich öfter mal die Kiste hier auslassen, stattdessen vielleicht mehr meditieren und dabei Strom sparen...



    Noch zum Schluss: ich glaube Buddha wäre heute ein "Öko", so wie sich die Buddhisten die ich kenne alle wenigstens im Privaten um Nachhaltigkeit bemühen. Das liegt nahe wenn man Leid vermeiden will. Heißt aber nicht, dass man als Buddhist die Aufgabe hat die Welt alleine zu retten und sich alle ihre Probleme auf die Schultern zu laden.



    Sorry, dass es so lang geworden ist...



    Om mani padme hum!

    zen schrieb am 31.01.2009 um 15:07
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    Lieber Pranayama ,

    "ich bin neu hier und freu mich über die Existenz dieser Gruppe. Danke für die Gründung, Teilnahme und den Erhalt!"
    Für den ersten Satz möchte ich dir danken. Achtsamkeit findet am besten dort statt, wo man gerade ist, also hier! Also nicht (nur) auf Toiletten, im Supermarkt, vor der Flimmerkiste, sondern auch an dieser Stelle. Weniger ist in der Tat manchmal mehr. Buddha hat den Weg der Mitte beschrieben: keinen übermäßigen Luxus und keine übermäßige Askese.

    Darf man erfahren, wie zum Buddhismus kamest?

    (@ Human: Bitte die Antwort ggf. nur vorsichtig mit einem Kommentar versehen. --- Denkst du an den Wind? "Okidoki" -- das wär es schon gewesen, doch dann kam der ganze Sturm hinterher.)



    Gasso Zen


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