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Buddhisten / Allgemeines

Wie ich zum Buddhismus gekommen bin...

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Beiträge (8 )
 
ckendelbacher schrieb am 01.01.2009 um 11:06
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Hier eine kurze Zusammenfassung. (Ich hätte zu diesem Thema einen Roman schreiben können...)

Ich bin seit 92 Buddhistin. Ich gehöre der Karma-Kagyu-Schule an. Diese gehört zum tibetischen Buddhismus.
Ich bin damals durch Freunde dazugekommen. Die wollten zu einem Buddhistischen Zentrum nach Fankreich fahren, um dort eine Belehrung von einem großen Meister zu hören. Ich habe mich damals spontan dazu entschlossen mitzufahren. Der Lehrer war Lama Gendün Rinpotsche. Ich war vom ersten Augenblick total gefesselt von ihm. Es war mir sofort klar dass ich das gefunden hatte was ich lange gesucht habe.
Seitdem prägt der Buddhismus mein Leben. Die Philosopie die dahinter steht kann ich in alle Lebenslagen einbringen.
Meiner Meinung gehört zum Buddhismus auch dazu ein ökologisch sinnvolles und verträgliches Leben zu führen. Denn selbst mit meinem kleinen Beitrag mache ich die Welt ein bisschen besser.


LG
Conny
    zen schrieb am 02.01.2009 um 16:07
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    Hallo Conny,

    war dieses französische Zentrum Dhagpo Kagyü Ling
    bzw. Dhagpo Kündröl Ling? Soviel ich darüber weiß, ist Lama Gendün Rinpoche an einem der Orte Lehrer gewesen, als er noch lebte.

    Ein sehr beeindruckender Lehrer, finde ich, habe ihn allerdings nicht kennengelernt ...

    Gruss Zen

    ckendelbacher schrieb am 03.01.2009 um 14:36
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    Hallo Zen,
    ja, es handelt sich bei diesem großen Meister um Gendün Rinpoche. Ich hatte das große Glück ihn kennenzulernen und konnte bei ihm auch Zuflucht nehmen.
    Grüße
    Conny

    zen schrieb am 03.01.2009 um 16:39
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    Hallo Conny,

    und wo/bei wem praktizierst du heute?

    Gruss Zen

    ckendelbacher schrieb am 15.01.2009 um 05:30
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    Als ich noch in München lebte, war ich viel in Jägerndorf (Fast jedes Wochenende). Das ist ein kleines Zentrum in Bayern. Ein kleiner Ableger von le Bost (Frankreich). Dort sind immer Lamas und Drublas die in Le Bost bei Gendün Rinpoche Langzeitretreat gemacht haben. Dort war ich also wunderbar aufgehoben. In 1999 bin ich dann nach 6 Jahren München wieder in meine Heimat gezogen. (Bei Heilbronn) Inzwischen habe ich einen Sohn im Alter von 5 Jahren. Da das Örtchen Beilstein in dem ich jetzt wohne sehr auf dem Land ist, haben ich hier nicht so viel Möglichkeiten andrere Gleichgesinnte zu treffen. Leider. Mit einem kleinen Kind bin ich auch nicht mehr so flexibel jedes Wochenende in ein weiter weg gelegenes Zentrum zu fahren. Ich bin in Email- und Briefkontakt mit anderen Buddhisten. Und komme mehr oder minder regelmäßig zum Meditieren. Es ist schwierig für mich mit Haushalt, Beruf und Kind und außerdem örtlich abgeschnitten von anderen Buddhisten der gleichen Schule, die regelmäßige Praxis aufrechtzuhalten. (In dieser Situation ist es sehr Anregend für mich das Buch "kleiner buddhistischer Erziehungsratgeber" zu lesen. Das ist eher leichte Literatur, aber Stellenweise dachte ich die Autorin kennt mich und meine Situation. Und man merkt das es Anderen genau so geht...) Sonst lese ich wenn ich Zeit finde z.B. "Milarepas gesammelte Vajra-Lieder", und Bücher von z.B. Tich Nhat Hanh, Gendün Rinpoche, Dalai Lama, Soyal Rinpoche etc. Nur hätte ich da auch gerne mehr Zeit dazu.
    LG und may all beings bei happy Conny

    zen schrieb am 17.01.2009 um 22:22
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    Hallo Conny,

    ich kann gut nachvollziehen, was du berichtest.

    Habe selbst zwar und keine eigenen, nur "geborgte" Kinder, aber ich habe in den letzten Jahren auch viel allein gesessen. Ich fahre ca. vier, bis fünf Mal im Jahr in meinen Tempel zum Sesshin (was wohl schon ein kleiner Luxus ist), aber sonst sitze ich bisher jahrelang (sechs) nur allein. Ich suche zurzeit ein paar Gleichgesinnte in meiner Stadt.
    Hast du das in Heilbronn auch schon mal probiert?



    Ich habe gerade gelesen "Warum Sie (k)ein Buddhist sind". Das ist auch ein tolles Buch, wo man sich fragen muss, ob man sich nur Buddhist(in) nennt, oder ob man es wirklich lebt. Von Milarepa kenn ich nur den Roman von Schmidt (Autor von Mrs. Ibrahim und die Blumen des Koran), das ist ein sehr nettes Buch. Dann lese ich viele Bücher über Zen, ist ja klar.....

    Kennst du, wenn du so oft in Jägerndorf warst, auch Lama Öser aus Münster und Lama Jigmela? Ersteren habe ich mal persönlich kennengelernt (und fand ihn sehr nett) und zweiten kenn ich von einem Vortrag aus Hamburg. Die hast du doch bestimmt kennengelernt-- oder?

    Mögen alle Wesen frei sein von Leid.

    Zen

    ckendelbacher schrieb am 20.01.2009 um 15:52
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    Lama Öser kenne ich aus Jägerndorf. Ich hatte das Glück mit ihm schon ein paar Nyung-Nehs machen zu können. Das ist eine spezielle Fasten-Reinigungs-Meditation die sich über 24 Stunden erstreckt. Ich habe damals 4 Stück gemacht. Das ist sooooo genial. Würde ich gerne mal wieder machen. Aber dazu braucht man mindestens 8 Tage ohne An- und Abreise. Diese Zeit kann ich gerade nicht aufbringen. Diese Meditation wird vorzugsweise direkt nach Tibetisch-Neujahr gemacht. Sozusagen zur Reinigung. Lama Jigmela kenne ich aus Dagpo. Dort habe ich Ihn damals '92 kennen gelernt, als ich auch das erste mal Gendün Rinpoche begegnet bin.
    Das Buch "Warum sie (k)ein Buddhist sind" habe ich auch. Bin jedoch bis jetzt noch nicht zum Lesen gekommen.
    Von Milarepa gibt es die gesammelten Vajra-Lieder in 2 Bändern. Kann ich Dir nur empfehlen. Oder um überhaupt mal von Milarepa zu erfahren ist das Buch: "Milarepa: Tibets großer Yogi" nicht schlecht. Schade das man kein Email bekommt wenn ein Kommentar verfasst wurde.... LG aus Beilstein, Conny

    zen schrieb am 20.01.2009 um 18:31
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    Liebe Conny,

    doch ich denke man kann eine E-Mail erhalten. Ich habe das irgendwo abgestellt, weil ich sonst immer zuviel im Postfach habe.
    Entweder bei "meine Kontoeinstellungen" oder "mein Postfach" oder bei den Gruppeneinstellungen. Du findest es vielleicht ....
    Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich was über Milarepa lesen, doch meist komme ich kaum dazu. Und dann lese ich ja auch mal was über Zen... da gibt es auch gute Bücher.
    Viele Grüße
    Zen


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