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Zuerst für Millionäre bauen, damit die Masse am Ende profitiert?

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Beiträge (16 )
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sabine letz schrieb am 25.03.2009 um 16:28
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David Fisher versucht mit dem Rotating Tower den wohl ersten Öko-Wolkenkratzer der Welt in Dubai zu bauen. Die Idee dahinter: Zuerst will er ein paar Millionäre glücklich machen, um mit ihrem Geld neue Entwicklungen zu sponsern. Er vergleicht es mit einem Spaceshuttle: „Das Shuttle selbst können zwar nur ein paar Astronauten benutzen. Aber von den Erfindungen, die mit der Entwicklung des Shuttles einhergehen, profitieren Milliarden Menschen auf der Welt.“

Geniale Idee – oder völliger Unsinn? Wie sehen Sie das?
    just schrieb am 25.03.2009 um 16:30
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    ... sind Bonsen?

    Wollmütze schrieb am 25.03.2009 um 16:39
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    Oder sie meinte Bonzen.
    Aber was ein buddhistischer Mönch mit dem Ding soll weiß ich auch nicht ;-)

    sabine letz schrieb am 25.03.2009 um 16:50
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    ...der Bonze mit dem 'z' war gemeint. Aber Millionär ist noch eindeutiger, denn der buddhistische Mönch hat mit dem Thema nun wahrlich nichts zu tun.
    Verzeihung.

    Wollmütze schrieb am 25.03.2009 um 16:57
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    Das Ding ist einfach zu strange.
    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen wie es sich darin anfühlen soll. Außerdem kann ich mir nur vorstellen, daß das Gebäude 'ne Menge Energie verbraucht.

    sabine letz schrieb am 25.03.2009 um 17:09
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    Unser Autor hat ja mit Fisher direkt gesprochen und der behauptet, dieser Turm benötige nur einen Teil seiner erzeugten Energie für sich selbst. Den Rest stelle er der Nachbarschaft zur Verfügung.

    pschgreppen schrieb am 26.03.2009 um 09:51
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    Ich kenne den Herrn leider nicht. Meint es Herr Fisher echt ehrlich? Aus Erfahrung hege ich da meine leisen Zweifel. Steckt dahinter nicht einfach eine durchtriebene Business-Idee? Schön, wenn es anders wäre.

    Rinaldo schrieb am 26.03.2009 um 10:21
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    es war einmal.....(kein märchen;-)
    vor vielen jahren eine schule, die hieß BAUHAUS. dort lehrten engagierte lehrer/architekten/künstler wie man schöne eckige häuser (auch höhere) bauen kann.
    sie selbst bauten -heute oft unter denkmalschutz stehende- beispielhäuser.
    als es aber dann später darum ging viele häuser zu bauen, wurden die ursprünglich ideen "vereinfacht" und für den massenmensch standardisiert und konfektioniert.
    so wurden aus frühen "perlen" einfachster wohnungsbau, die ideen dahinter wurden verraten und die kommerzialisierung hielt einzug.

    beispiele: 57-er jahre bauten in der frankfurter allee, berlin. gedacht als anspruchsvolle wohnbebauung (sowohl innen als auch aussen) für die "arbeiterklasse" wurde zum plattenbau von hellersdorf oder marzahn.

    da nützt es wenig, wenn sich die wohnung dreht (um auf den vorteil? der vorgestellten hochhäuser zu kommen) wenn ich die menschen ansonsten aber schon lebendig "einsarge" in ihrem sog. sozialen wohnungsbau.

    es war immer schon eine frage (nicht des geldes!) was "ein land" den menschan antut. wohnen mit platz zur entfaltung und entwicklung seiner bewohner oder einfache "schließfächer" und im wahrsten sinne des wortes: in "wohnhaft" ?!

    inaktiver User 20064 schrieb am 26.03.2009 um 10:24
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    Sollten wir nicht längst auf dem Weg sein, den Individualverkehr zu reduzieren ??? Weshalb muss man sich da Gedanken zu Kfz-Fahrstühlen in Hochhäusern machen ???
    Photo-Voltaik ist so ziemlich das ineffizienteste was es an reg. Energie gibt (zumindest die Silizium-Geschichten und alles was bislang auf dem Markt ist), alte Technologie !!!
    Jetzt wo die Erde immer aktiver wird und die Stürme, Orkane und Hurricans zunehmen, baut so ein Sesselfurzer noch weiter in die Höhe und will auch noch die Windkraft nutzen ???
    Und überhaupt, denkt noch irgendjemand an die Überbevölkerung unserer Erde oder wird hier der Grundstein für unkontrollierte Vermehrung gelegt ???
    Das Ganze finde ich jedenfalls ziemlich blauäugig, mehr als utopisch und furchtbar über's Ziel hinaus geschossen !!!
    Ein Spielzeug für Leute die mehr Geld bekommen/haben als Sie eigentlich verdienen (die menschlichen Millionaire, die sich um ihre Mitmenschen kümmern, kann man ja an einer Hand abzählen!) !!!
    ich muss da meinem Vorschreiber *pschgreppen* zustimmen - ich glaube da sucht einer Reputation - kann man ja vllt. auch verstehen: wenn man jahrelang in der Uni eingesperrt ist und hochfliegende Gedanken hat, muss man wohl irgendwann 'raus, um den Leuten zu zeigen, was man doch für ein toller Hecht ist!

    :rolleyes: · meine Meinung · :rolleyes:

    zur Info: ich arbeite seit fast 15 Jahren mit alt./reg. Energie und Maschinen!

    inaktiver User 1038 schrieb am 26.03.2009 um 11:10
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    Ich wiederhole meine Rezension des Artikels (mit kleinen Ergänzungen):

    1) Die Ressourcen für gigantomanische Objekte dieser Art sind ebenfalls gigantomanisch (Herstellung, Energieverbrauch dafür, Entsorgung am Ende der Lebensdauer (Ergänzung: ob so ein Haus seine Gestehungskosten einspielen kann, ist mehr als fraglich, und ob man es Cradle2Cradle herstellen kann auch; auch die regenerative Energie ist endlich: siehe http://www.utopia.de/forum/showthread.php?p=51995 )).

    2) Wozu die Bewegung der Stockwerke: wenn das individuell einstellbar sein soll, müßte es eine Bewohnerpartei pro Stockwerk sein: ein nutzloses Ökospielzeug für Scheichs?

    3) Die gigantischen Kosten für so etwas wären besser in Öko-Bildung und lowtech-Projekte für die armen Länder angelegt: da ist klar, dass es sich rechnet, und es fällt kein Müll an.

    Schön anzugucken, aber meiner Meinung unrealistisch und sozial und ökologisch in die völlig falsche Richtung weisend:
    Gigantomanie zerstört die Welt: noch mehr Gigantomanie soll sie retten?

    (Ergänzung: erinnert an die Technikgläubigkeit: jede Reparaturtechnik schafft neue Probleme, und es erinnert an die Finanzwelt: Blase durch zu viel Geld geplatzt, nun noch mehr Geld rein: viel Spaß mit der Hyperinflation ...).

    Lieber in kleinen Schritten voran, die jetzt und hier von jedem getan werden können.

    Weniger ist mehr.

    kahalla schrieb am 26.03.2009 um 12:04
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    Wann gibt es wohl den Volks TeslaRoadster?
    Wann die Volkssolaranlage?
    In den letzten Jahren gab es nur eine Volksaktie und die war der größte reinfall seit es in deutschland Aktuien gibt.

    Es tut mir leid, aber reiche technik funktioniert nicht mit armen Menschen. Welcher Servicetechniker würde sich schon in die Slums von Bahia, Kapstadt, oder in eine x-beliebige sächsische Gartensiedlung begeben um den Volksaufzug der volksgartenhütte zu reparieren.
    Die wirtschaftswissenschaft lehrt, dass ein produkt auf den Verbraucher zugeschnitten sein muss um erfolgreich zu sein.
    Ob das unserer derzeitigen Volkswagen (noch so ein Versuch) wirklich sind?
    Ich halte diese Idee für eine ausgemachte filtion um geld in ein prohjekt zu pumpen. Die einzigen "Armen" die davon profitieren sind die projekteure selbst, die zwar gut genug leben um in Muse neue Ideen zu entwickeln, diese aber nur meistbietend losschlagen wollen.


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