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Beiträge (5 )
 
werner stickler schrieb am 05.08.2008 um 14:12
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vor einigen Jahren war Tropenholz (z.B. Teakholz als bekanntestes) verpönt.

Mittlerweile wird es nicht einfach aus dem tropischen Urwald geholt, sondern gezüchtet (so mein derzeitiger Wissenstand). Kann es sein, daß die dafür notwendigen Flächen vorher dem Urwald abgenommen wurden und es jetzt statt Vielfalt Monokultur gibt? Ist dem "unbedenklichen Tropenholz" zu trauen? Stutzig macht mich, daß Teakmöbel immer billiger werden.

Sind nicht heimische Hölzer wie Lärche (die meines Wissens auch gut für draussen sind und schon seit Jahrhunderten z.B: für Dachschindeln verwendet werden) vorzuziehen? Es reicht ja schon, daß die nicht so weit transportiert werden müssen.

Kurz und knapp: ist Tropenholz ok?
    mogus schrieb am 07.08.2008 um 19:44
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    Im Moment stehe ich auch vor dem Problem, dass ich meinen Balkon mit einem Holzboden ausrüsten will. Wenn ich das deutlich beständigere Tropenholz verwende, werde ich aber ausschliesslich FSC Holz verwenden. Bei deutscher (nicht sibirischer!) Lärche würde ich auf das Label evt. verzichten. Bei Lärche muss ich zwar Abstriche in der Haltbarkeit machen, aber dafür entfallen eben auch weite Transporte und der Preis ist auch günstiger.

    Meiner Meinung nach sollte Tropenholz nur wo notwendig (also für Draussen) und wenn dann ausschliesslich mit FSC Label verwendet werden.

    gokui schrieb am 07.08.2008 um 20:58
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    hallo zusammen,

    ja tropenholz ist besser als eventuell alternativen ( ? )

    auch ich werde über kurz oder lang meinen geflasterte terasse abbauen und durch eine entsprechende holzterasse ersetzten. natürlich ist das weitaus teurer als eine steinterasse herkömmlicher bauart, aber es hat eben auch wesentlich mehr lebensqualität. zumal ich die terasse weitesgehend barfuß sportlich nutze.

    aber bei der holzwahl bin auch ich als schreiner inzwischen etwas stutzig. muß es tatsächlich tropenholz sein. tut es nicht auch eiche oder andere europäische/ deutsche hölzer ? schon alleine um die unnötigen transportwege zu sparen. wenn es soweit ist, werde ich mich genauer informieren.

    als leitfaden wird auch die tatsächliche gesamtnutzeit herhalten müssen. tropenholz wird meine becheidene lebenszeit weit übertreffen.

    muß es dann also sein - ganz nüchtern betrachtet ? denn meien kinder werden das wohneigentum nicht alle bekommen, wenn den überhaupt einer. ich meine wenn wir beide nicht mehr sind, geht di ehütte eh unter den hammer und es wird geteilt. ansonsten werden es auch ein paar ausbesserungsarbeiten tun.

    Wolfgang schrieb am 08.08.2008 um 10:41
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    Mir stellt sich der Holzmarkt doch sehr undurchsichtig dar. Nach wie vor werden unvorstellbar grosse Regenwald Flaechen abgeholzt. Daran sind europaeische Firmen massgeblich beteiligt.

    Es ist richtig das einige Tropenhoelzer mittlerweile aus einer Baum Kultur kommen. Der Verdacht das hierfuer natuerliche Regenwaelder weichen muessen ist sehr naheliegend.
    Um da fuer mehr Klarheit zu sorgen werde ich im Rahmen der WPE Aktivitaeten Recherchen vor Ort im Kameruner Regenwald betreiben und hier posten.

    Grundsaetzlich wuerde ich davon abraten Produkte aus Tropenhoelzern zu verwenden.

    betterwood schrieb am 29.06.2012 um 12:54
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    Hallo!

    Es muss nicht unbedingt um Alternativen zu Tropenholz gehen, sondern vielleicht auch um alternatives Tropesholz. Wir von betterwood importieren Tropenholz wie Teak, Cumaru, Tatajuba und Jatoba aus nachhaltiger Forstwirtschaft.Alle unsere Produkte sind FSC-zertifiziert, zudem arbeiten wir eng mit dem der Rainforest Alliance sowie dem GN&TN des WWFs zusammen. Unser Leitbild basiert auf Nachhaltigkeit, Schutz des Regenwaldes sowie hoher Qualität.Ihr mögt denken, besser gar kein Tropenholz kaufen, als sich bloß durch Labels ein gutes Gewissen zu kaufen, aber:Der Hauptgrund für die globale Abholzung des Regenwaldes ist die Nutzung des Waldflächen für industrielle Agrarwirtschaft. Nur wenn dem Wald sein eigentlicher Wert wiedergegeben wird, entscheiden sich die Menschen vor Ort auch gegen die rentablen aber umweltschädlichen Soja- und Palmöl-Plantagen. Wir zeigen eine nachhaltige und ökologische sowie soziale Alternative dazu auf. Durch diverse Aufforstungsprogramme, die mit NGOs und Indianerstämmen vor Ort durchgeführt werden, wird zusätzlich der Regenwald auf langfristige Sicht geschützt. Betterwood hat sich zum Ziel gesetzt Tropenholz mit Naturschutz zu verbinden und wieder ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur zu ermöglichen.
    Unser Holz überzeugt duch hohe Formstabilität und hält min. 20 Jahre. Durch schonende Kammertrocknung wird es optimal auf unsere Temperaturen und Feuchtigkeit vorbereitet. Mit einem Kernholzanteil von 95% wird eine hohe Festigkeit garantiert.

    Also bei Interesse, schaut euch doch einfach mal um auf www.betterwood.de

    Lieben Gruß,
    Charlotte von betterwood


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