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nachhaltig bauen

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Beiträge (16 )
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Rinaldo schrieb am 23.01.2008 um 09:19
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ich meine, nachhaltig bauen müsste auch mit einschließen, daß sich die bauweise ganz grundsätzlich ändert.
eine von mehreren möglichkeiten will ich mit dem kugelhaus vorstellen.
was haltet ihr davon?
    Rinaldo schrieb am 23.01.2008 um 18:28
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    oh, ich dachte ihr guckt euch an wer ich bin, oder so.
    vielleicht sind auch die verknüpfungen nicht ganz komfotabel gemacht.....
    das beste wird sein auf meiner webseite nachzuschauen:
    www.bubble-building.com

    dort ist alles -erstmal für ein wohnhaus, es wird u.a. noch ein mehrfamilienhaus folgen- erklärt und es gibt einige fotos zu sehen.
    wenn mir jetzt noch jemand erklären kann, wie ich hier ein foto einstelle, dann kann ich für die nächsten themen gleich eines beifügen?!?
    danke
    R!naldo

    Christian Silberhorn schrieb am 23.01.2008 um 19:15
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    Nette Idee! Aber warum nehmt Ihr keine natürlichen Baustoffe? Bei Beton und Bauschhaum bekomm ich immer so einen fiesen Ausschlag. Das müsste doch auch im Lehmbau zu realisieren sein (vielleicht nich ganz so kugelig). Gaudi - auf den Ihr Euch bezieht - hat doch auch mit natürlichen Baustoffen gearbeitet.

    Jedenfalls endlich mal eine andere Herangehensweise mit anderen Räumen - viel Erfolg!

    Gruß

    Christian

    martin_p schrieb am 23.01.2008 um 20:40
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    Mich begeistert auch diese ganz unkonventionelle Art des Bauens und Wohnens.

    Nur verstehe ich nicht, was daran nachhaltiger oder umweltfreundlicher als an einem normalen Passivhaus ist, das mit Fotovoltaik und Sonnenkollektoren ausgestattet ist.
    Inwiefern geht diese Bauweise in diese Richtung?

    Sehe das doch eher als ein Design- und Lebensstilprojekt, aber als solches habe ich davor alle Achtung.

    Rinaldo schrieb am 23.01.2008 um 23:58
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    hi christian,
    ganz grundsätzlich sind verschiedene materialien (z.b. auch ein kompletter ziegelbau) möglich, je nach wunsch des kunden und natürlich seiner finanziellen potenz.
    die -jetzige- spanische variante sieht innen ziegel vor, darauf wegen der stabilität einen bewehrten beton. zur wärmedämmung, wenn man dazu nicht nur die erde nehmen will spritzt man schaum auf, darüber eine wurzelschutzfolie und erde, fertig. innen wird lehmverputzt.
    danke

    Rinaldo schrieb am 24.01.2008 um 00:13
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    ...als nachhaltig geht nun mal nicht und so bewegen auch wir uns im rahmen der technischen möglichkeiten, wie alle anderen auch.
    bei einer erdüberdeckung erhalten wir natürlich noch zusätzliche dämmung und wir bekommen ein natürliches ausgeglicheneres wohnklima. der rest ist wiederum technik für stromversorgung, wasserbehandlung usw. es ist auf jeden fall ein plusenergiehaus.
    was dieses konzept von den meisten unterscheidet ist die integration in die natur und natürlich die bubbles mit ihrem offenen raumprogramm, dem space und die atmosphäre für die bewohner. dieser hat endlich platz und ist nicht mehr lebendig eingekästelt
    das ist es was uns am herzen liegt.

    pepe schrieb am 24.01.2008 um 00:34
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    Die Kugelform hat den Vorteil der geringstmöglichen Oberfläche=geringer Wärmeverlust.

    ABER:

    -Beton hat eine schlechte Gesamtenergiebilanz.
    -PUR-Schaum ist ein petrochemisches Produkt.
    In der Herstellung , Verarbeitung und Entsorgung ist er gesundheits- und umweltschädlich und meiner Meinung nach induskutabel.
    -Der Flächenverbrauch...
    -Hohe Bau- und Einrichtungskosten...

    also ich bin skeptisch.

    Ich glaube die Igluform ist bestens geeignet für die Polarregion.
    Da kann sie ihre Vorteile voll ausspielen und das Baumaterial liegt (noch) überall herum.
    In unseren Breiten sollten wir uns vieleicht eher von den hier oder in anderen gemäßigten Regionen,
    üblichen, traditionellen Bauformen und Materialien inspirieren
    lassen, zumindest wenn Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen soll.

    Viele Grüsse, pepe.

    Rinaldo schrieb am 24.01.2008 um 10:22
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    ...wie bisher, inspirieren lassen vom althergebrachten, welches uns den ganzen schlamassel eingebrockt hat???

    claro, daß man alles noch verbessern kann, nur wer kann sich das dann noch leisten?

    Burnie schrieb am 24.01.2008 um 11:13
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    Die Gebäudehülle in Kugelform bringt Vorteile, aber auch manche Nachteile.

    Die Minimierung der Aussenflächen ist jedoch bei der Einzelraumgeschichte nicht optimal umzusetzen.
    Ich selbst finde die Form gut und sehe aber auch Abwandlungen, zB als Kuppeln recht gleichwertig.

    Was für mich natürlich gar nicht geht, sind die Materialien. Das sehe ich wie Christian Silberhorn. Wobei es dazu genug Alternativen gibt und es jederzeit anders machbar ist.

    Da haben andere , wie Prof. Minke einiges in Lehm gezeigt.

    Wir haben dem sehr ähnlich die Weidenkuppelbauten gemacht, zwar noch nicht als feste Wohngebäude, wobei das jederzeit möglich ist. (Weidentraggeflecht mit Lehm/ Strohlehmfüllungen) das ist eine Bauweise idie vielerorts ohne den Zukauf von Wandbaustoffen umzusetzten ist.
    Wenn man ein Gebäude dann auch noch thermisch strukturiert entwirft, und somit Räume auch als Wärmepuffer nutzt, entweicht die Wärme nicht gleich aus Bad, Wohnzimmer, Arbeits- und Essraum (wie bei dem Kugelentwurf) nach aussen.
    Aber es ist ja ein iberisches Konzept, dort wäre ich auch ehr auf Wärmeschutz bzgl Aufheizung. Etwas weiter im Landesinneren gibt es noch sehr interessante Bauten im Fels, Höhlenwohnungen. Die sind dort natürlich klasse!


    Es wird aber Zeit, dass es mehr gebaute Alternativen gibt, und da darf dann auch gerne mal eines aus Beton dabei sein!

    Rinaldo schrieb am 24.01.2008 um 13:01
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    vielen dank für deinen beitrag, das o.g. thema interessiert mich sehr, hast du eine internetseite, fotos oder so?
    die kannst du mir gerne an meine e-mail schicken.
    selbstverständlich kann und soll die vorgestellte kugelform umgewandelt werden. war zumindest so gedacht. da wir vertreter des organischen bauens sind kommen quasi alle organischen formen in frage.
    das thema wärmeschutz oder aufheizung ist ähnlich, man braucht in beiden fällen einge gute isolierung. zur zeit ist auch hier in spanien noch? eine für die beheizung im winter erforderlich, wenn auch wenig.

    ein thermisch strukturiertes gebäude mag vielleicht sinn im nördlichen europa machen, wäre hier nicht nötig, es reicht wenn das atrium geschlossen ist, würde ja auch sonst die fließenden räume wieder separieren...

    Rinaldo schrieb am 24.01.2008 um 13:19
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    auf keinen fall will ich es verteufeln....
    die "wirklich" alten wußten mit natürlichen mitteln besser als wir damit umzugehen und ich begrüße jedes haus was nicht durch ein neues ersetzt wird. diese generation von häuser hatten noch charme und charakter, was man von den nachkommenden bauten nur in den wenigsten fällen behaupten kann. und heute? madre mio, häuser von der stange für die tristesse der neubausiedlungen.

    wir versuchen! die alten wohnqualitäten mit der heuten zeit zu verbinden. weg von dem wohnen wie ein mastschwein ;-) in vorgegebener genormter weise, welches uns aufmanipuliert wird, hin zum freien entfalten nach gusto eines jeden. dazu gehört unbedingt die menschen zu informieren über die vielen verschiedenen möglichkeiten und ihnen den freiraum zu ihrer eigenen verwirklichung zu geben.

    das ist der kern unseres anliegens, dazu beitragen wollen wir jetzt diesen vorschlag, in form von diesem kugelhaus.


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