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Mehr Anreize für energieeffizientes Bauen NABU-Dialogforum „Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudebestand“

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Beiträge (2 )
 
Jens.Hansen schrieb am 29.06.2010 um 13:39
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29. Juni 2010 - Der NABU hat die Bundesregierung aufgefordert, bei den laufenden Arbeiten an ihrem Energiekonzept den Gebäudesektor nicht zu vernachlässigen. „Alle reden von Strom – wir müssen aber auch über Wärme sprechen. Denn unsere Klimaziele erreichen wir nur, wenn wir unsere Häuser dämmen und klimaschonend heizen“, erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Schließlich werden fast 40 Prozent der Endenergie in Deutschland für Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung verbraucht. Die Bundesregierung muss im Energiekonzept konkrete Maßnahmen benennen, wie der Wärmebedarf für den Gebäudebestand in den nächsten 40 Jahren mindestens halbiert werden kann. „Gerade im Wärmesektor muss das Energiekonzept der Bundesregierung vor allem ein Energiesparkonzept sein“, verlangte Tschimpke.



Mit Bezug auf die aktuellen Haushaltsdebatten fordert der NABU mehr Verlässlichkeit bei den Förderprogrammen für den Wärmemarkt. So muss die Bundesregierung die 115 Millionen Euro im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien wie Solarkollektoren oder Holzpellet-Heizungen endlich freigeben. Auch die von Bundesbauminister Ramsauer angekündigten drastischen Kürzungen beim Förderprogramm für energieeffizientes Bauen und Sanieren der KfW-Bank sind völlig inakzeptabel. „Wer ausgerechnet bei Wärmedämmung und erneuerbaren Energien kürzt, spart am völlig falschen Ende. Ohne die öffentliche Förderung fällt hier ein Vielfaches an privaten Investitionen aus. Dies schadet nicht nur dem Klimaschutz und dem Arbeitsmarkt, sondern führt auch zu geringeren Steuereinnahmen für den Staat“, so NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse.

Um alle für die Modernisierung der Wärmeversorgung relevanten Kräfte mit Blick auf die laufende Legislaturperiode zu bündeln, ruft der NABU heute mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin das Dialogforum „Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudebestand“ ins Leben. Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft suchen dabei gemeinsam nach Antworten auf Fragen wie: Welche Mindeststandards für energieeffizientes Bauen und Sanieren sollte der Staat vorgeben? Wie können Hausbesitzer möglichst gut informiert und beraten werden? Und welche finanziellen Anreize fördern wirksam mehr Wärmedämmung und effiziente Heizungstechnologien?



Für Rückfragen:

Elmar Große Ruse

NABU-Energieexperte

Tel. 030-284984-1611

mobil 0173-3522872



www.nabu.de/themen/energie/gebaeude/12489.html
    Gerd schrieb am 29.06.2010 um 17:43
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    Energiesparen macht auf jeden Fall Sinn gerade im Bereich Gebäudeheizung gibt es großes Potenzial. Nur kann man es auch verschlimmbessern. Ich will dazu mal 2 Beispiele aufführen.

    Uns rufen manchmal Kunden an die ein Passivhaus haben und entweder Bereiche haben die nicht warm werden, was dann über eine elektr. Zusatzheizung gewährleistete wird oder deren Haus im Sommer sich stark aufheizt und nur durch eine Kühlung runtergeregelt werden kann.

    In der neuen Energieeinsparverordung wird die Wärmedämmung eines Gebäudes beschrieben die im Wandbereich im Renovierungsfall einen U-Wert von 0,35 W/ m² K haben muss. Es gibt viele Gebäude bei denen nur eine Innendämmung möglich ist. Wird die Wand aber durch eine Innedämmung auf diesen Dämmstandard gebracht ist der Bauschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert.

    Also pauschal kann man das so meine ich nicht empfehlen.


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