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Guter Rat ist teuer?

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Beiträge (4 )
 
Perma Natur schrieb am 09.07.2008 um 10:32
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Ihr Lieben,

Unser Schornsteinfeger drohte uns mit der Stilllegung unserer Heizung, weil das Abzugsrohr sich aufgelöst hat. Es ist eine der ersten Brennwert- Gasheizungen und war noch nicht so erprobt, weshalb das Rohr aus Alu keinen Bestand hatte. Edelstahl hätte es sein müssen. Die Garantie ist natürlich längst abgelaufen und eine Reperatur wäre zwar möglich, lohnt sich aber wegen des Alters der Anlage von ca. 14 Jahren wohl kaum noch.

Im Herbst können wir nun doch schon eine neue Heizung einbauen lassen. Natürlich soll es eine Solaranlage sein. Da wir sehr wenig heisses Wasser brauchen, wird die Heizng entspechend unterstützt werden können. Trotzdem möchten wir aber auch weg vom Gas und die Heizung mit Pellet- und Scheidholz befeuern. Dies halten wir für die beste Lösung, weil wir auch selbst Holz "ernten" können und somit oft Scheidholz zur Verfügung haben.

Eine Dachfläche in optimaler Südlage wartet schon lange darauf, die Wärme der Sonne einzufangen ;-)

Was meinen die Experten?

Weil wir auch vorhaben, unseren Strom selbst herzustellen, fiel mir kürzlich ein Artikel auf, der sich mit der Möglichkeit von Hybridkollektoren beschäftigte. Wäre natürlich toll und "ein Abwasch", wenn das gehen würde! Habe aber leider keine weiteren Infos darüber gefunden, nur, dass die Hybridkollektoren auf einer Messe vorgestellt wurden:

http://www.solarserver.de/news/news-9081.html

Die Firma: http://www.solarhybrid.ag/

Nachteil ist hier sicher, dass sich dieses System, wie auch damals die Brennwerttechnik noch nicht bewährt hat. Werde aber Infos anfordern.

Wer weiss mehr?

Gespannt ist
Johanna
    Perma Natur schrieb am 09.07.2008 um 12:08
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    frag doch mal den schornsteinfeger, wieso er bei der heizungsabnahme das rohr nicht beanstantet hat? (weshalb bezahlt man für eine abnahme? soviel zum thema garantie)

    Der hatte damals keine Ahnung... wollte die Abgasanlage abdrücken! Daraufhin habe ich ihm die Unterlagen der Anlage unter die Nase gehalten, die besagte, dass die Anlage geprüft und sicher ist. Zudem hat er noch rumgemosert wegen Brennwert und so...

    nun lies das mal genau:
    übrigens ist gas ja schwefelfrei ergo nicht aggresiv weshalb alu sehr wohl geeignet wäre, deshalb braucht man zur abführung des kondensates auch keine neutrallisationanlage wie bei öl, ich glaub hier eher der schornsteinfeger hat ungeeignetes kehrwerkzeug verwendet, wenn der mit einer stahleinlage dein rohr gereinigt hat (schuld und haftbar dann der kaminkehrer), bringt er "fremdrost" mit an das aluminium und das ist "todlich" für alu; sprich in gezielt darauf an (lump ist trumpf, hier mein ich nicht dich) , gasbrennwert war vor 14 jahre in holland schon fast veraltet und ist somit durchaus erprobt.


    *grummel* da kannst du dich drauf verlassen, dass wir ihn danach fragen werden! Danke für den Tip :-)

    scheitholz bietet sich in verbindung mit solar eher an, pelettkessel sind in der anschaffung teurer als scheitholzkessel, dafür würde man aber auch keinen puffer benötigen;

    Gibt es nicht einen Ofen, der wahlweise befeuert weren kann? Ich meine, ich hätte sowas mal gelesen.

    bei solar benötigt man wiederum einen puffer, genauso wie bei scheitholz, ergo würde ich dir den billigeren kessel in verbindung mit einem puffer ans herz legen. spare nicht an der puffergrösse, bei holz gehen die empfehlungen von 25 liter puffer pro kw aus, das ist die unterste grenze, ich würde eher die mind. doppelte literzahl raten.
    bedenke dabei ein puffer ist nur ein wärmetauscher, heisst eben das 25 liter pufferwasser nicht gleich auch 25 liter heizwasser sind, im brauchwasserbereich würde das etwas anderst ausschauen, bisher läuft im boiler eine heizspiralle die das boilerwasser erwärmt, beim puffer (vorausgestzt er wird richtig instaliert) wird das brauchwasser direkt, wie bei einem durchlaufwasserheizer erhitzt, in der wanne ist das aber letztlich unerheblich.
    gerade aber weil ihr wenig brauchwasser benötigt möcht ich nochmals auf die puffergrösse verweisen, es bringt dir ja nichts wenn die sonne zwei stunden weg ist und der puffer bereits kaltwasser bringt, bzw. du nachheizen musst.
    solltest du die gasheiung weiterhin betreiben (vom alter eigendlich unbedenklich, wenn der brennwert stimmt) achte darauf das der puffer nicht über die heizung morgens geladen wird und anschliessend die sonnenenergie ungenutzt im gully landet;
    da gibt allerhand geschichten, das glaubvt man kaum was "ältere" oder schulungsfaule installateure alles fabrizieren.

    enspannt ist
    walter


    Ist der Puffer = Warmwasserboiler? Oder ein Extra Bauteil? Sorry arbeite mich erst in das Thema ein. Jedenfalls soll als Speichermedium das grösste in den Keller, was reingeht, damit der Wirkungsgrad möglichst gross ist.

    Danke und liebe Grüsse
    Jo

    Perma Natur schrieb am 22.08.2008 um 20:54
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    *das Thema mal wieder hochschieb*

    So, 2 Heizungsbauer sind hier gewesen und haben ihre Meinung geäussert. Fazit: Die Solarpanele müssen aufgeständert werden, weil das Dach zu flach ist. Platz für grossen Pufferspeicher ist auch genug da, nicht aber für Pellets, die wir uns auch schon aus dem Kopf geschlagen haben, waren aber auch nur für den Notfall gedacht. Ein neuer Kamin muss wohl auch gebaut werden, da der alte zu kurz ist. Hier steht noch ein Termin mit dem Schonsteinfeger aus.

    Allesbrenner gibt es nicht mehr unter 15 KW, die wir aber eigentlich nicht brauchen. Ist es möglich, den Brennraum zu verändern? Ich meine ja, es müsste gehen.

    Versprochen haben beide, einen Kostenvoranschlag zu schicken. Der erste war schon im Juli hier, letzte am 11. August. Geschickt haben beide noch nichts.....

    Noch mal die Frage zu den Hybridpanelen: Wer weiss was?

    Ein Heizungsbauer kannte sie und wartet auf weitere Infos, meinte aber, dieses System würde sicher im Vergleich mit dem Nutzen noch zu teuer werden.

    Vielleicht habt ihr noch Vorschläge für eine effektive Heizung unserer winzigen Hütte?

    Liebe grüsse
    Johanna

    Sparky schrieb am 22.08.2008 um 21:38
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    Ich kann dir nur aus vagen erinnerungen an meine Solarthermie-Vorlesung aus dem letzten Jahr sagen, dass sich Hybridmodule schwer tun. Der ISE-Mitarbeiter, der die Vorlesung hielt meinte, die Entwicklung der Module birgt diverse Probleme. U.a. heizt das erhitzte Wasser die gesamte Zelle auf, was den Wirkungsgrad der Photovoltaikzellen senkt.
    Klang damals nicht hoffnungsvoll, was uns der Mann erzählt hat. Lieber getrennt zwei Systeme aufbauen, das bringt momentan höhere Effizienz ein. Ist vielleicht sogar billiger.


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