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Gebäudesanierung und Dämmung

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Beiträge (5 )
 
Melanie_Regus schrieb am 29.06.2011 um 12:36
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Bin über diese recht informative Seite gestolpert: http://www.ipeg-institut.de
Es gibt zum Beispiel viele Informationen zu verschiedenen Dämmmaterialien.

Hier ein Artikel:
10 Punkte Sofortprogramm – wirtschaftlicher und schneller
Atomausstieg durch Energieeffizienz
Die in diesem Jahr gegründete Deutsche Energieeffizienz Initiative DENEFF fordert ein 10 Punkte Programm zur schnellen und wirtschaftlichen Realisierung der angestrebten Klimaziele. In dem unter wissenschaftlicher Beratung des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie entstandenen Programm geht
es um die Schwerpunkte Strom- und Wärmeeffizienz. Die Umsetzung dieses Programms könnte bis zu 500.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wärmeeffizienz und Energieeinsparung hängen eng zusammen: Im dritten von 6 Fachartikeln zu diesem Thema geht es heute um die Kellerdeckendämmung. Über die Kellerdecke gehen bis zu 10% der Energie eines Hauses verloren. Dabei kann mit einfachen kostengünstigen Maßnahmen schnell Abhilfe geschaffen werden.

Dämmung unter Estrich: Vielfach ist diese klassische Variante des Bodenaufbaus nicht möglich, weil für die geforderten Dämmstärken zu wenig Platz vorhanden ist. Abhilfe schafft hier der Einsatz von Vakuumdämmplatten, wobei 2 cm dieser Dämmung leicht 15 – 20 cm einer herkömmlichen Dämmung ersetzen können. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat im Frühjahr den Entwicklungsstand der Vakuumdämmung im Bauwesen analysiert und Empfehlungen zum Umgang mit dieser High-Tech-Dämmung herausgegeben.

Dämmung unter Dielen: Hat die unterste Geschossdecke einen Dielenboden, kann in vielen Fällen unter den Dielen zwischen der Balkenlage gedämmt werden. Das geht einfach und schnell z.B. mit Polystyrol Kugeln, die in den Zwischenraum eingeblasen werden. Polystyrol wird aus durch Treibmittel expandiertem Kunststoff hergestellt.

Unterdeckendämmung: Ist Dämmung von oben nicht möglich oder gewünscht, bietet sich die Kellerdecke an. Hier eingesetzte Dämmstoffe sollten hoch wärme­dämmend und robust sein. Resolharz­dämm­platten sind z.B. eine sinnvolle Alternative, weil sie beide Anforderungen erfüllen. Dieser Dämmstoff wird aus aufgeschäumtem Resolharz hergestellt.

Kappendeckendämmung: Weit verbreitet im Altbau ist die Kappendecke. Sie besteht aus sich wiederholenden flachen Rundtonnen­gewölben. Hier werden zusätzlich zur Unterdecken­dämmung die Hohlräume mit losem Dämmstoff, z.B. Flachs, gefüllt. Zur Herstellung dieses Dämmstoffs nutzt man die kurzfaserigen Nebenprodukte der Leinenherstellung.

Da nicht jeder Dämmstoff für jede Konstruktion einsetzbar ist, macht es immer Sinn, für die Wahl der richtigen Konstruktion und des richtigen Dämmstoffes fachlichen Rat von neutraler Stelle einzuholen oder bestehende Angebote neutral überprüfen zu lassen.

Wichtig ist, die verschiedenen Dämmmöglichkeiten eines Hauses durchkalkulieren zu lassen, denn viele Beispiele sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch extrem wirtschaftlich. Dass Energieeinsparung gut aber teuer ist, ist ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört.


Vakuumisolationspaneele: www.va-q-tec.com Polystyrol Kugeln: www.innodaemm.de

Resolharzdämmung http://www.insulation.kingspan.com

Flachs www.flachshaus.de
    Gudula schrieb am 24.08.2011 um 11:04
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    Mir fehlen in Deinem Beitrag die natürlichen alternativen. Außer Flachs, der auf dem Faserdämmstoffmarkt sicher einer der "Reinsten" (also ohne irgendwelche Stützfasern) ist, sind nur Beispiele aus der "Chemie" genannt. Dabei gibt es für fast jeden Einzatz auch natürliche Dämmmaterialien, die nicht nur einen wesentlich besseren Lebenszyclus zu bieten haben, sondern in vielen Fällen auch die bauphysikalisch bessere Lösung bieten.

    waldfreund-2 schrieb am 14.12.2011 um 18:29
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    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Wärmedämmung im Haus sehr viel bringt. Angefangen von Isolierung hinter den Heizkörpern zum Beispiel, dann auch Holzvertäfelung an den Wänden und schließlich auch gut isolierende Fenster. Richtig lüften spielt auch eine Rolle, also nicht Fenster lange kippen, sondern immer nur ein paar Minuten ganz aufmachen. So kühlen die Wände nicht aus. Auch die Decken vor allem unterm Dach zu isolieren bringt viel.

    Ansonsten Heizen nicht mit Heizöl oder Kohle, sondern mit Holz, wer eigenen Wald hat, oder Pelletts oder sonst Biogas oder Fernwärme, wo das geht.

    Herbstsonnenschein schrieb am 15.12.2011 um 14:48
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    Weil wir anfangen, uns über Fassadendämmung zu informieren (steht nächstes Jahr an), habe ich hier einen schönen link gefunden, den ich gerne weitergeben möchte: www.energiesparhaus.at - Unabhängige Energieinfos für Wohnen, Hausbau und Sanierung . Unter anderem wird hier Hanf als prima Dämmaterial angegeben. Hat jemand Erfahrung damit?

    Dude schrieb am 15.12.2011 um 16:26
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    Ich sehe das so wie Gudula. Hier werden nur Produkte der Chemie-Industrie vorgestellt. Schadstofffreie bzw. Schadstoffsrei hergestellte Alternativen werden nicht erwähnt.


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