So heute in einem bemerkenswerten Artikel bei WELT-Online.
In den letzten Tagen hat man einiges über den Hergang der 'Havarie' lesen, sehen und hören können.
Was passiert wäre, wenn der damalige Ministerpräsident Naoto Kan sich nicht mit aller Kraft gegen die Pläne von Tepco gestellt hätte, die Arbeiter komplett abzuzuziehen ... und die Reaktoren sich selbst zu überlassen, ist hier in einem aktuellen Artikel zumindest angerissen. ( Denn Tokio zu evakuieren sprengt wohl jede Vorstellungskraft )
http://www.welt.de/politik/ausland/article13913122/Ein-Wutanfall-verhinderte-atomares-Horrorszenario.html
Als Hinweis darauf, dass die Mär von der 'Kaltabschaltung' nebst 'stabiler Lage' und sonstiger 'Alles im Griff-Parolen' nichts anderes ist als verlogenste Vertuschung und Propaganda, sei noch der beendende Passus des Artikels zitiert:
"Offiziell sind die Reaktoren in Fukushima zwar „unter Kontrolle“. Aber ein neues Beben könnte die provisorischen Kühlkreisläufe beschädigen und die instabilen Reaktorblöcke mit ihren Abklingbecken voller Brennstäbe zum Einsturz bringen. Unabhängige Experten verlangen daher Konsequenzen für die ganze Industrie. „Wir haben noch Glück gehabt“, sagt Untersuchungsleiter Kitazawa. „Um die Zukunft müssen wir uns Sorgen machen.“ "
Atomkraft? - Nicht schon wieder! / Allgemeines
"Fukushima 50" verhinderten ein 60-faches Tschernobyl-Desaster.
Guten morgen zusammen,
in dem Zusammenhang eventuel auch zwei Berichte welche die Tage auf 3sat waren:
Bericht 1.: http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=29667&mode=play
Bericht 2.: http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=29814&mode=play

