! Anders-besser-leben - das Netzwerk für Menschen im Aufbruch / Vom viel Haben zum gut Leben - für ein nachhaltiges...
Konkretes : Solidarische Landwirtschaft - Verbraucher stehen auf ihre „eigenen Höfe“!
Ihr wollt eure eigenen Landwirtschaftlichen Produkte vorort anbauen / lassen: man nehme sich ein paar Leute, die das wollen – am besten Freunde – sucht sich einen Bauern, einen Hof mit Landwirtschaft oder auch eine Hofgemeinschaft, vielleicht mit Gärtnerischen Ambitionen am besten Bio-Landwirte. Sagt dort was ihr braucht/möchtet (Milch, Brot, Gemüse, Obst, Honig usw.), dort die Landwirte wiederum, wieviel von allem angebaut / erzeugt werden kann und wie hoch der finanzielle Aufwand ist. Dann sollten die Verbraucher zusammenrechnen und sehen ob sie durch einen monatlichen Beitrag auf die Summe kommen oder wieviel Leute noch dazu kommen können, sie noch brauchen. Dann muß noch die Verteilung und womöglich die Ernte organisiert werden. Jeder trägt ein Risiko nach Kräften mit und weiß wer das Geld kriegt und wie meine Produkte hergestellt / angebaut / geerntet werden. Ein-, zweimal im Jahr wird Kostenschätzung gemacht, das kann reichen, dass jeder soviel kriegt, wie sie braucht. Das funktioniert in Frankreich seit den 90ern, in USA(80er)“CSA“* und in Japan schon sehr lange. - Diese Landwirtschaft geht so schnell nicht in die Brüche. Lasst uns den Vertrauensvorschub in die Wagschale werfen, wohlan ! Besser LEBEN.
Warum ich hier das mache... weil ich selbst so eine Hofgemeinschaft brauche/möchte ?/! UND warum nicht gerade hier, warum nicht jetzt und wenn nicht wir... WER DANN! -
Wer mehr erfahren will geht auf www.solidarisch-Landwirtschaft.org . Es gibt deutschlandweit schon einige solcher Höfe / Gemeinschaften, ebenso neue Initiativen und Regional viele Interssierte. Das Netzwerk stellt sich als Unterstützer zur Verfügung. Anpacken und finanzieren dazu braucht es Engagierte und Mithelfer, das muß jede Gruppe Vorort selbst - eben Regional.
Wer sich noch filmisch inspirieren lassen möchte, dem sei „Farmer John“ ans Herz gelegt.
Ein aktueller Hinweis noch auf das Frühjahrstreffen des Netzwerks diesmal in Süddeutschland zw. Nürnberg und Stuttgart am 12. / 13. 2. 2012.
*) CSA- Community sopported agriculture
wunderbar!
und Nürnberg ist gleich ums Eck
DANKE
Salü!
Eine prima Initiative, die sicher die meisten von uns begrüßen. Ich habe mal auf unserer Veranstaltungsseite () einen Link auf Eure Aktivitätsseite gestellt. Wenn Euch etwas besonders wichtig ist, dann schreibt ne Mail am besten an Bobby Langer, redaktion@anders-besser-leben.de. Dann kann ich auch mal nen Einzeltermin setzen.
Tschüs, der Bobby
Das ist ne super Sache, nur habe ich die befürchtung das in meiner Gegend kaum Biohöfe existieren. (studiere in Bernburg) Aber ich werde mich mal umhören!
Haben den Schritt gewagt, einen Hof im Niemandsland zu kaufen, um genau solch ein Projekt auf zu bauen.
Versuche diese geniale Idee gerade in einem Businessplan fürs Amt zu erklären.
Sind in der absoluten Pionierphase und suchen dringend Leute, die auf unserem Hof oder als Nachbarn oder als "geistige" Unterstützer mitwirken!
Vielleicht ist ja jemand in der Nähe oder möchte zu uns kommen?
bei Interesse: www.hofbiesenthal.de (auch die homepage ist noch im Aufbau wie alles hier bei uns...)
Der Link funktioniert nicht, vielleicht ist aber auch der Link an sich in Ordnung, aber eben was dahinter steht, das ist dann wohl momentan nicht AKTIV?!
Ich haette ja vor allem geistiges Potential, was ich dann schon gerne in irgendein sinnvolles Projekt in der Region Trier einbringen wuerde.
Hier gibt es momentan leider noch nicht sehr viel an wirklicher Neuerung, was denn ueberhaupt einen solchen Bereich betreffen wuerde. Also Erzeugergemeinschaften, womoeglich sogar mit einer tatsaechlichen Kooperative oder Kommune, nicht dass ich wuesste, ich waere jedenfalls freudig ueberrascht, wenn eben doch.
Die Idee ist ja doch gut, wirkliches Vertrauen ist dort ja doch wohl angebracht, wo denn gleichfalls auch aktiv mitgewirkt wird, wo mehrere Menschen wirkliche Ideale haben und nach diesen leben.
Schaut gut aus, vor allem das Gewächshaus ist toll.
Wir haben zwar beim zweiten Versuch dann doch eines mit Metallstreben gekauft, weil das erste aus Holz so schnell kaputt war.
Aber wenn ich mal wieder eines baue, dann doch wieder aus Holz.
Was für ein Holz habt Ihr verwendet?
Für mich kommt es leider nicht in Frage, weil ich mich von der Region her ganz anders orientiere, aber so ein Gärtnerhof, wo ich die Brauchbarkeit meiner Dauermulchmethode im größeren Stil testen könnte, würde mich schon reizen...
Viel Erfolg wünsche ich Euch!
Ja, das Gewächshaus leistet gute Dienste!
Wir haben ganz normales Fichtenholz (eher sogar mittelmäßige Qualität) vrwendet. Aber der Clou sind die Dachrinnen, die jede einzelne Strebe besitzt. Also das Holz kommt einfach gar nicht mit Wasser in Berührung. Zusätzlich ist das Dach oben regensicher geöffnet (Belüftungschlitz) und unten die Steine sind auch luftdurchlässig, wodurch immer kalte Luft nachströmt und feuchte warme Luft oben abzieht.
Naja, mal sehen was wir in fünf Jahren sagen, aber bis jetzt ist es super!
Das wichtigste ist uns aber, dass alle die es sehen aus dem Bauch heraus sagen: das ist aber schön! Und das wird eben heutzutage zu oft vergessen, das der Mensch auch Schönheit braucht.
Wer kennt denn einen Betrieb, der eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft gegründet hat und ausschließlich Gemüse anbietet? Gibt es soetwas schon? Das würde mich sehr interessieren!
Grüße
Mareike
OK, Die Dachrinnen sind schon mal eine gute Idee.
Die Belüftung auch.
Wobei wir im Herbst sehr lange rote Tomaten dran haben und versuchen, sie vor dem ersten Frost zu schützen.
Das erfordert, daß das Gewächshaus zumindest nachts dicht ist.
Das geht dann vermutlich nicht?
Der weitere Vorteil von dem Kauf-Gewächshaus ist ein hydraulisches Fenster.
D.h. die Lüftung funktioniert Teil-Automatisch.
Jetzt im Sommer haben wir aber rund um die Uhr die Türe offen, da würde das Hydraulikfensterchen keiensfalls reichen.
Ja, schön sind sie schon diese Holzgewächshäuser...
Stell doch Deine Frage bezüglich "Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft mit ausschließlich Gemüse" noch mal unter den Guten Fragen.
Hier gehts vielleicht unter.
Ich schaue mal meine Gemüsekisten-Liste durch.
Ich glaube, da hats auch solche Anbieter...
Allerdings wird es immer schwieriger, weil die Kunden so anspruchsvoll sind und gerne Vollsortiment haben.
Daran sind viele Hofläden gescheitert, die ich kenne,
Schon mal an ein Selbst-Ernte-Projekt gedacht?
Hallo Mareike
in Kassel gibt es ein Projekt, in dem zwei Anbieter zusammen arbeiten
Gärtnerei Rote Rübe, Kollektivbetrieb der Kommune Niederkaufungen
Gärtnerei Wurzelwerk, Escherode (nahe Kassel)
man kann sich einen Anteil kaufen, der für ein Jahresabo für eine Kiste Gemüse, Salat etc steht. Die Menge und Sorten, die man dann bekommt, hängen dann von der Ernte ab.
Ich möchte sehr, aber ich bin knapp bei der Kasse, wenn ich sicher bin, dass wir es finanziell schaffen,
dann bin ich dabei

