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Eine neue Weltordnung ohne Kapitalismus
in der "taz" vom 9.März 2010:
"Eine Milliarde Menschen lebt noch immer in absoluter Armut ...
Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren ....
Jedes Kind, das an Hunger stirbt, könnte mein Kind sein oder Ihr Kind.
Dabei sind alle diese schrecklichen Opfer unnötig.
Das ist es, was mich unendlich empört und erzürnt.
Die Menschheit hat heute die Möglichkeit, ein materiell glückliches Leben für alle zu sichern.
Der sagenhafte Reichtum, der unter dem Kapitalismus erwirtschaftet wurde, reicht dafür aus.....
Deshalb gibt es für all das Leiden keine Entschuldigung, keine moralische Rechtfertigung.
Diese kannibalische Weltordnung ist mörderisch.
Und es existiert nur eine Alternative.
Die Finanzdiktatur muss durch eine normative Weltgesellschaftsordnung ersetzt werden.
Die neoliberale Wahnidee muss verschwinden.
Wir brauchen einen neuen planetarischen Gesellschaftsvertrag. "
(Ende des Zitats)
Und wie könnte ein Weg dahin aussehen ?
(fragt euch Christa)
Liebe Christa, ich hoffe ja immer noch auf die globale Bewusstseinsänderung (siehe Broers u.a.). Möchte mich hier nicht unbedingt näher darüber auslassen, sonst wird man wieder als bekloppt eingestuft. ;-)
Ich hoffe auch auf die globale Bewußtseinsänderung, wie auch andere Menschen, die nicht unbedingt als bekloppt einzuordnen sind,
wie eben D. Broers, E. Laszlo und E. Tolle ,
möchte aber auch andere Ansätze kennenlernen.
Und was macht es schon, wenn man uns als bekloppt (fou,loco,crazy) einstuft, liebe Annette,
Hauptsache : es gibt Sahnetorten !
Eigentlich hast Du recht, liebe Christa. Es sollte uns egal sein, was andere denken. Meistens ist es mir das auch. Habe halt so meine schwachen Momente.;-)
Naja, nicht direkt bekloppt :-). Man muss nur die Kleinigkeit ergänzen, dass auch noch Bedingungen zu ergründen und herzustellen sind, unter denen die Menschen zu nem mitmenschlichen Bewusstsein kommen. Und da denkt der Ziegler schon in die richtige Richtung auch wenn "globaler Gesellschaftsvertrag" noch sehr abstrakt ist.
Gruß vom Topisten
Seit dem es den Kommunismus nicht mehr gibt, ist der Kapitalismus allein übrig geblieben man kann diesen etwas kanalisieren, das nennt man dann soziale Marktwirtschaft aber letztendlich ist das immer noch Kapitalismus oder Marktwirtschaft. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht, wir müssen mit der Marktwirtschaft leben ob wir das jetztwollen oder nicht.
Wieso müssen wir ?
Gelöscht von Chrissy am 09.03.2010 um 20:27
weil es nichts anderes gibt! was wäre die Alternative?
Was für ein Kommunismius? Nach Marx ist das ein Weltwirtschaften bei dem die Menschen Zwecke, Mittel, Mengen und Qualitäten der Produktion miteinander abstimmen. Gab es im so genannten "realen Sozialismus" iredwas, das in eine solche Richtung ging?
Ja, richtig, wir müssen derzeit mit dem Kapitalismus also kapitalistisch leben. Und es gäbe ne Menge, mit dem man versuchen sollte, ein wenig soziale Steuerung durchzusetzen (Etwa mit dem Mittel der CO2 Steuer). Aber wer sagt, dass Kapitalismus das letzte Wort der Geschichte ist? Das halte ich - ehrlich gesagt - für puren Utopismus.
Gruß vom Topisten
Gelöscht von topist am 09.03.2010 um 20:36

