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Stopp Fracking! offene Online Petition

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Beiträge (27 )
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Jens.Hansen schrieb am 29.12.2010 um 08:26
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Gegen eine konventionelle Erdgasförderung ist wenig auszusetzten. Erdgas ist ein sauberer Rohstoff und der Flächenverbrauch ist sehr gering. Wird das Gas aber unkonventionell gewonnen, geschieht das mit einem viel höherem Aufwand. Der Beitrag der in der Sendung Monitor gezeigt wurde, verdeutlicht am besten was passieren wird, wenn dieses Bohrverfahren demnächst großflächig genehmigt wird.

In Amerika sagen die gleichen Mitarbeiter- wie Herr Stahlhut und Herr Nack von Exxon hier in Deutschland- dass das Verfahren sicher sei und es zu keinen Umweltverschmutzungen kommen kann. Die Probebohrungen sind in unseren Augen der erste Spatenstich für dasFracking. Denn wenn hier in NRW und Niedersachsen genügend Gas gefunden werden sollte, werden die gasförderen Konzerne Wege finden hier auch abzuteufen. Wir finden es unvorstellbar, dass dann im ganzen Münsterland auf einem qkm bis zu 5 Bohrtürme entstehen und eine sehr hohe Trinkwassermenge verschmutzt wird. Mehr infos unter: www.gegen-gasbohren.de



www.openpetition.de/petition/zeichnen/stopp-fracking
    weidti schrieb am 29.12.2010 um 11:46
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    Unterzeichner Nr.62

    berniewa schrieb am 29.12.2010 um 11:56
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    Erdgas als Rohstoff ist vergleichsweise "sauber", aber nur vergleichsweise. In einigen Jahrzehnten sollten wir nicht nur vom Erdöl, sondern auch vom Erdgas unabhängig sein, finde ich. Das nur nebenbei. Ansonsten meine Zustimmung (hab's auch schon an Familie und Freunde weitergeleitet)

    Mr._ANTI-Neoliberal schrieb am 29.12.2010 um 13:07
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    ...unterzeichnet...

    acte schrieb am 29.12.2010 um 17:17
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    Auch unterschrieben und weitergeleitet!

    Dude schrieb am 30.12.2010 um 14:08
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    Gaaaanz wichtiges Thema!!

    as-grown schrieb am 30.12.2010 um 14:28
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    Unglaublich!
    Wir dürfen keine Umweltzerstörung aus niederen Beweggründen, wie Profitgier, tolerieren! Keine Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten und Umweltschäden. Sowas sollte eigentlich in unserer Verfassung stehen.

    Jeder macht seinen Dreck selbst weg, oder fragt zumindest diejenigen, die damit leben müssen, mit allen Risiken oder Kosten zur Beseitigung der Umweltschäden. Hier sollte ein ähnlicher Aufschrei durch die hintergangene Bevölkerung gehen, wie bei Stuttgart21.

    inaktiver User 41328 schrieb am 30.12.2010 um 14:36
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    Bin gerne dabei - DANKE ! [image]

    Jens.Hansen schrieb am 10.01.2011 um 07:28
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    NDR Fernsehen 10.01.2011 20:15 Uhr

    In Niedersachsen sind bei der Erdgasförderung giftige

    Stoffe wie Quecksilber und aromatische

    Kohlenwasserstoffe in Erdreich und Grundwasser gelangt.

    Die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für

    Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in Hannover,

    bestätigte dem NDR Wirtschafts- und

    Verbrauchermagazin Markt: "An insgesamt neun

    Lokationen kam es zu einer Schadensausbreitung. Bei der

    Sanierung wurden 2.500 Kubikmeter verunreinigter Boden

    entnommen, entsorgt und ersetzt."

    Undichte Rohrleitungen

    In Niedersachsen fördert der amerikanische Konzern ExxonMobil seit Jahrzehnten Erdgas - angeblich

    hat es noch nie eine Störung gegeben, hieß es bisher offiziell vom Unternehmen. Doch nach

    Recherchen von Markt gab es beim Erdgasfeld Söhlingen im Landkreis Rotenburg/Wümme sogar

    neun Leckagen an einer Leitung. Die Leitung transportierte aus dem geförderten Gas heraus gefiltertes

    Wasser (sogenanntes Lagerstättenwasser). Dieses Wasser, das das giftige Schwermetall Quecksilber

    und aromatische Kohlenwasserstoffe wie zum Beispiel das krebserregende Benzol enthielt, gelangte

    durch die undichten Rohrleitungen in Erdreich und Grundwasser.

    Nach Angaben des LBEG handelt es sich um Quecksilber sowie die aromatischen

    Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol (BTEX). Der Toxikologe Prof. Hermann

    Kruse von der Universität Kiel zeigte sich gegenüber Markt äußerst besorgt. Diese Stoffe seien

    gesundheitsgefährdend.

    ExxonMobil bestätigt Schaden

    Auf Nachfrage von Markt bestätigte der Konzern ExxonMobil den Schaden im Erdgasfeld Söhlingen:

    "Im Rahmen der Umsetzung des genehmigten Sanierungsplanes wurden ca. 2.500 Kubikmeter

    verunreinigter Boden entsorgt und durch sauberen Boden ersetzt." Weiter gibt ExxonMobil zu: "Neben

    dem verunreinigten Boden musste im Umfeld der Schadstellen auch eine Reinigung des

    Grundwassers von ausgetretenem Lagerstättenwasser erfolgen."

    Der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) kritisiert den intransparenten

    Umgang des Konzerns ExxonMobil und der zuständigen Aufsichtsbehörden mit dem Störfall. Das

    noch von 1940 stammende Bergrecht ermögliche Konzernen wie ExxonMobil, ihrer Arbeit weitgehend

    unter Ausschluss der Öffentlichkeit nachzugehen.

    Gift bei Gasförderung in den Boden gelangt

    Das Lagerstättenwasser ist unter anderem mit

    Quecksilber und Benzol belastet. (Archivbild)

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/markt_deckt_auf/erdgas107.html

    Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse:

    Gift bei Gasförderung in den Boden gelangt | NDR.de - Fernsehen - Sen... http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/markt_deckt_auf/erdgas1...

    1 von 1 09.01.2011 19:48

    Schneider Walter schrieb am 10.01.2011 um 07:53
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    Unterzeichner 367 und auf meiner Facebookseite geteilt.

    Tideg schrieb am 30.01.2011 um 18:54
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    Unglaublich wichtiges Thema! Doch hier werden noch viel mehr Unterschriften gebraucht!


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