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Petition zur MiFID-Reform und Nahrungsmittelspekulation

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Dude schrieb am 08.01.2012 um 01:50
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http://www.weed-online.org/themen/5430203.html

05.01.2012: Das Europäische Parlament diskutiert seine Position zur Finanzinstrumente-Reform - die Petition verlangt klare Regeln gegen Nahrungsmittelspekulation

Gerichtet ist die Petition an den Europabgeordneten Markus Ferber (CSU), der als der sogenannte Berichterstatter die Position des Parlaments zu der Richtlinie (mehr zur MiFID hier und zu Nahrungsmittelspekulation hier) koordiniert. Die Petition ist ein gemeinsames Projekt von MakeFinanceWork.org und wird bis 13. Januar an Herrn Ferber übergeben.

Hier können Sie die Petition unterschreiben:

http://www.weed-online.org/themen/5430203.html

Da die Petition an einen Politiker in Brüssel geht und wir uns dabei auf einen sehr technischen Text beziehen, haben wir absichtlich die Sprache im Brief auch technisch gehalten.

Der Brief fordert im Wesentlichen drei Dinge. Erstens soll der Rohstoffhandel in der Öffentlichkeit ablaufen und nicht hinter verschlossenen Türen ("über den Tresen"), damit die Behörden und die Öffentlichkeit, wie auch große Finanzakteure, wissen, was passiert. Das heißt, dass die Verträge einheitlich sein müssen und nicht kompliziert sein dürfen.

Zweitens geht es um eine aussagekräftige Berichterstattung der Händler darüber, welche Verträge sie halten und ob sie auf fallende oder steigende Preise wetten. So können wir sehen, was wirklich passiert, und die Behörden können eingreifen, wenn Spekulanten anfangen, Blasen zu verursachen.

Und schließlich geht es um Limits, also Begrenzungen für die Zahl der Verträge, die von einem einzelnen Händler oder einer Art Händler (z.B. Hedgefonds) gehalten werden kann, und dass es dabei keine Schlupflöcher geben darf. Die Behörden müssen eingreifen können, wenn Spekulanten die Märkte mit ihren riesigen Wetten überfluten.

Zwar sind wären noch weitere Grenzen für Spekulanten wichtig - aber es wäre schon ein großer Schritt, wenn diese Änderungen umgesetzt würden.

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