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Aktionen und Petitionen / Landwirtschaft und Ernährung

Nein zu Futtermittelimporten von (Gen)-Soja

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Beiträge (7 )
 
Dude schrieb am 18.12.2011 um 18:45
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http://www.agrarkoordination.de/lobbybriefaktion.html

78 Prozent der Eiweißfuttermittel für die europäische Massentierhaltung stammen aus Importen. Der größte Teil davon ist gentechnisch verändertes Soja. Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, sind nicht entsprechend gekennzeichnet.

Dem Anbau von Soja fallen biodiversitätsreiche Anbau- und Ökosysteme zum Opfer, was in den Herkunftsländern häufig zur Verdrängung kleinbäuerlicher Nahrungsproduzenten führt.

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) wird in diesem Jahr für die Zeit nach 2013 neu gestaltet. Setzen Sie sich ein für eine neue EU-Agrarpolitik, die Futtermittelimporte von (Gen)-Soja stoppt.

Unterzeichnen Sie den Lobbybrief an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

[image]
    HappyAnimal schrieb am 18.12.2011 um 19:15
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    Habe zwar schon zuvor teilgenommen, finde aber sehr gut, dass du das Thema hier eingestellt hast.

    GLG

    bhellweg schrieb am 18.12.2011 um 19:22
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    Womit soll man sonst die Tiere ernähren? Sollen wir besser Fleisch, Milch, und Eier importieren statt Soja einzuführen? Im Übrigen werden die Tiere mit Sojaschrot gefüttert, das ist der entfettete Teil der Sojafrucht. Das Sojaöl wird ebenfalls dringend gebraucht, Würde kein Soja produziert müßte mehr Palmöl produziert werden.
    Übrigens: den Tieren ist es volkommen egal ob sie jetzt Gensoja oder konventionelles Soja fressen, Die Milch, das Fleisch und die Eier sind auch identisch ob mit konventionellen Soja erzeugt oder eben mit Gen-Soja

    HappyAnimal schrieb am 18.12.2011 um 19:39
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    Lieber bhellweg,

    1. Tiere sollten als Mineststandard artgerecht gehalten werden. Es sind fühlende Lebewesen, deren jetzige Haltung einfach nur unerträglich ist.
    Zur artgerechten Haltung gehört nicht nur viel Platz, sondern auch das richtige Futter.
    Hühner z.B. benötigen viel Auslauf, wo sie sich von Pflanzen und allerlei Getier ernähren, dazu Getreidekörner und Kalk. Kühe gehören auf die Weide und im Winter bekommen sie Heu. Schweine benötigen ebenfalls Auslauf etc. etc., du weißt sicher, worauf ich hinauswill. Kein einziges Tier braucht Sojaschrot.
    2. In der Umstellungsphase müsste natürlich das Importfleisch, die Eier etc. durch eine Steuer dem Preis des heimischen Fleisches angepasst werden.
    3. Statt unter Qual erzeugtem Fleisch könnten die notorischen Fleischesser dann Fleisch von wirklich artgerecht gehaltenen Tieren essen. Sie würden ihren Fleischkonsum vermutlich reduzieren, das wäre eine gute Wirkung des nunmehr hohen Preises.

    Die Gesundheit der Bevölkerung wäre verbessert, was dem Individuum auf jeden Fall zugute kommen würde.

    Würde man jedoch weiterhin auf Teufel komm raus die Regenwälder abholzen und Unmengen Fleisch verzehren, dann würde man die Erde immer stärker zerstören.
    Dein genverändertes Soja würde die Situation auch nicht verbessern.
    Ist dir bekannt, dass diese Sojapflanzen mit einem Gift bespritzt werden, das nicht nur für die Insekten, sondern auch für die in der Umgebung lebenden Menschen und andere Säugetiere sehr schädlich ist?

    Jeder normal denkende und empfindende Mensch möchte nicht, dass Gewässer, Böden und er selbst vergiftet werden.
    Wir haben nur diese eine Erde, wir sollten sie mit aller Kraft beschützen.

    bhellweg schrieb am 18.12.2011 um 20:44
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    1. Tiere sollten als Mineststandard artgerecht gehalten werden. Es sind fühlende Lebewesen, deren jetzige Haltung einfach nur unerträglich ist.
    Was hat das denn mit Soja-Fütterung zu tun?

    Dagmar Kropp schrieb am 19.03.2012 um 11:17
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    Die 2652 Unterschriften jener Lobbybriefaktion wurden am 14.2. dem Landwirtschaftministerium in Berlin einem Vertreter für Frau Aigner übergeben.

    Mich würde interessieren, ob die Kenntnisnahme dieser Protestschreiben auf irgendwelche Entscheidungen unserer Landwirtschaftsministerin Einfluss nehmen wird. Also dürfen wir das Thema nicht aus den Augen verlieren!!!!

    Dude schrieb am 19.03.2012 um 12:10
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    Immerhin bewegt sich in NRW etwas in Sachen regionaler Eiweißfuttermittel:
    http://www.bauerbernd.de/dateien/11-12-01_Legumiosentag_LZ-Rheinland.pdf
    http://www.bauerbernd.de/dateien/11-11-22-Leguminosentag.pdf
    http://www.vom-acker-in-den-futtertrog.de/fileadmin/Dokumente/Vom_Acker_in_den_Futtertrog/Home/Pr%C3%A4sentation-Christoph-Dahlmann-Hesel-20-02-2012.pdf


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