@ acte: ist das nicht genau unser Problem? - wenn etwas kein Eigentum ist, ist es nix wert und keiner fühlt sich verantwortlich; Bspe: Meere kann man beliebig ausbeuten, Ölförderung, Elefanten, Wildtiere, alle sog. Bodenschätze, Atommüll, Luftverschmutzung usw. und genauso wird in weiten Teilen ja schon mit Müll umgegangen: wegschmeißen = sich jeglicher Verantwortung entziehen.
Aktionen und Petitionen / Petitionen im Bundestag
Keine Bestrafung bei Mitnahme weggeworfener Lebensmittel vom 20.11.2011
Gelöscht von causa-design am 23.01.2012 um 10:49
@causa-design: Ich sehe es genau umgekehrt. Erst die Einführung des Eigentums führte zu mannigfaltigen Problemen. Es hat natürlich gesellschaftliche Funktionen (Macht, Status, soziale Ungleichheit), die zur Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems unverzichtbar sind.
Wie man weiß, gab es bei indigenen Völkern diesen Eigentumsbegriff meist gar nicht oder nur sehr eingeschränkt.
Da hast Du natürlich vollkommen recht. Ich habe mich da auch eher auf unseren gesellschaftlichen Status Quo bezogen. Auch alle meine ausbeuterischen Beispiele rühren ausschließlich von unserem kapitalistischen Gewinnmaximier-Streben her. Wenn unsere Zivilisation irgendwann einmal den Weg da raus fände und die gesamte Weltbevölkerung reif wäre, um uns mit spirituellen Zielen zufrieden zu geben, dann 'müssten' wir uns hier auch nicht mehr auf utopia mit Müllfragen beschäftigen ...
Bis dahin, fürchte ich, werden leider eher die Lehren von Darwin regieren.
Schon unterschrieben.
Gute Idee.
@causa-design: Schön, dann sind wir uns ja einig. :-) Schau`n wir mal, was sich von unseren Visionen erfüllen wird. Bis dahin ist manchmal noch Klein-Klein nötig. Leider!
Im Grunde genommen hat man an weggeworfenen Lebensmittel sein Eigentum aufgegeben. Das heißt, an aufgegebenem Eigentum kann kein Diebstahl begangen werden ! Somit bliebe bestenfalls der Vorwurf des Haus- oder Landfriedensbruchs, und hier ist eine Abmahnung inkl. des Hausverbots ausreichend.

