Aktionen und Petitionen / Petitionen im Bundestag
Keine Bestrafung bei Mitnahme weggeworfener Lebensmittel vom 20.11.2011
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Sammeln von weggeworfenen Lebensmitteln z. B. bei Lebensmittelmärkten, das sog. "Containern" bzw. "Dumpstern", nicht als Diebstahl bestraft wird.
Begründung
Ich finde es absurd, dass Lebensmittel, die vom Handel weggeworfen werden, weil sie für ihn keinen Wert mehr haben, nicht von Menschen, die aus Armut oder aus Protest gegen die Wegwerfgesellschaft containern, verwertet werden dürfen. Diese weggeworfenen Lebensmittel gehören den Supermärkten und entsprechend werden Mülltaucher nach deutscher Gesetzgebung zurzeit als Diebe kriminalisiert und müssen mit einer Anzeige wegen Diebstahls rechnen.
Müll sollte als herrenlos gelten, sodass der Straftatbestand des Diebstahls hier nicht greift!!
Ich unterstütze die Interessen der Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen containern: weil sie wenig Geld haben oder das System der Lebensmittelüberproduktion nicht unterstützen wollen. Für mich ist es unverständlich, dass so viele Lebensmittel weggeworfen werden und auf der anderen Seite die Menschen hungern.
Ich bin der Meinung, dass entsorgte Lebensmittel der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden sollen. In anderen Ländern sind weggeworfene Güter nach der Gesetzgebung herrenlos, gehören niemandem und können daher von jedem verwertet werden.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=21216
Ich habe unterschrieben.
Danke,
die meisten Leute die sich dagegen aussprechen vergessen scheinbar völlig:
Eigentum Verpflichtet.
Grundgesetz Artikel 14
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Diese Grundgesetz sollte man auch in vielen anderen Bereichen zur Geltung bringen.
In unserer Gesellschaft ist ja wohl eher das Gegenteil der Fall,es wird dazu verwendet,
um Andere möglichst gut auszubeuten oder zu benachteiligen.
Du sagst es.
Aber was bedeutet schon das Grundgesetz?
Der Tierschutz steht als Staatsziel auch seit einigen Jahren im GG.
Geändert hat sich bisher nichts.
Nun soll ja was kommen, sagt Aigner.
Die CDU hat gerade wieder den Antrag der Bundesländer abgelehnt, Wildtiere im Zirkus zu verbieten.
Wirtschaft geht immer vor.
Die Causa Wulff ist ein Symbol dafür, wie Politik und Wirtschaft generell verflochten sind. Eine Hand wäscht die andere: Du bekommst Bonbons - ich bekomme dafür Gesetze, die mir nützen.
Positiv ist, dass das endlich mal öffentlich kommuniziert wird.
Auch mitgezeichnet! Das ist mehr als absurd, dass Müll noch als Eigentum gilt.
also bei tierschutz denke ich immer zuerst an massentierhaltung.
dagegen haben die meisten tiere im zirkus ein abwechslungsreiches und interessantes leben....
mit der wulfgeschichte verbinde ich die autokanzlerin,laufzeitverlängerungen für akw,afganistaneinsatz,rentenkürzung statt beteiligung der exportweltmeister,kürzung der zuschüsse für dezentrale energieversorgung aber dafür erhöhung derselben für offshore windparks,herrn schröder als gasvertreter,spendenaffäre kohl,franz josef strauss ( u-bootaffäre und viele weitere ),absetzung von willi brandt,usw usw.
weil ja alle so um unser wohl ( das der allgemeinheit ) besorgt sind und um das klima.
willi brandt sagte in den 70 iger jahren :wir müssen vom erdöl unabhängig werden !
wie weit sind wir gekommen ?
hermann scheer ( die 4. revolution,die energiewende ) ist tot.wer tritt an seine stelle ?
liebe grüße
Es gibt tausende von Beispielen für Tierquälereien der Tiere im Zirkus.
Hier nur ein aktuller Fall:
http://www.zirkus-in-berlin.de/mausi-ist-tot/
Natürlich ist die Massentierhaltung das größte Problem, ich habe eben das Beispiel Zirkus genannt, weil es nur wenige Tage her ist, dass diese kleine Erleichterung für die Tiere von der CDU abgelehnt wurde.
Ich poste dir hier gleich noch ein Video, in dem du sehen kannst, was den Tieren im Zirkus geschieht. Zirkus ist nicht lustig für Tiere.
Hier nur ein Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=Sp69GAn2P0E&feature=channel_video_title
Das Video zeigt zunächst die Wiedervereinigung zweier Elefanten, die beide in einem Zirkus waren.
Wie berichtet wird, wurde die eine der beiden als Babyelefant in die USA gebracht und musste jahrelang im Zirkus auftreten. Ich kann dir auch die Seite des Sanctuary posten, auf der die Geschichte der beiden Elefanten zu lesen ist.
Weiterhin wird im Video gezeigt, wie Elefanten in Zirkussen gehalten und behandelt werden.
Sollte ein Elefant es wagen, sich einmal gegen seine Quäler zu wehren, so wird er natürlich erschossen, wie am Schluss des Videos zu sehen ist.
Wenn du interessiert bist, sende ich dir gern noch mehr Videos zu dem Thema.
ok,du hast recht.
und so wie sie die tiere halten,so gehen sie (hartz 4, niedriglohnsektor ) auch mit menschen um.
was soll man dazu noch sagen ?? der mensch als spekulationsöbjekt.
grundgesetz durchsetzen wo es geht ?
wie lange soll das dauern ?
zinsgeldsystem abschaffen und zinsloses geldsystem installieren,damit es nicht immer nur um die
börsenkurse geht.
menschenwürde und umweltschutz an die erste stelle der schützenswerten werte der gesellschaft stellen,
nur wer selbst geachtet wird und sich selbst achtet,kann auch andere und tiere achten.
ich kann mir das nicht mehr ansehen wie tiere gequält werden.
warum auch ich bin seit weit über dreißig jahren vegetarier,weil meckern nicht reicht.
ich liebe mich und alle lebewesen.
zu viele menschen sind gestört,daß ist leider so.
ich kann es nicht ändern.
ich tue meinen teil und gebe ein beispiel für andere,
so gut ich kann.
Wie kann ich mir erklären, was im Rahmen des Petitions-Themas hier, erschossene Elefanten verloren haben? Klingt nach der alten etwas abgenutzten Grundsatzdiskussion um den Schutz der Schwächeren (die an anderer Stelle sicher auch ihre DAseinsberechtigung hat)?! Klingt mir persönlich aber mal wieder zu sehr nach Opfer-Rolle, nach dem Motto: Die da oben sind die Bösen und wir da unten sind die armen Opfer. Aber eine echte, etwas weitreichendere, originellere oder ideenreichere Alternative vemisse ich.
Wäre es nicht sinnvoller, die Petition anders zu formulieren? Dazu vorweg:
Am WE war in der SZ ein großer, mE sehr interessanter Artikel zum Thema Müll im Großen und Ganzen. Ein mE guter Ansatz, dass die Dinge des täglichen Bedarfs, dabei ging es natürlich mehr um Konsumgüter, als um Lebensmittel im Eigentum der Hersteller mit allen Verantwortlichkeiten hinsichtlich Recycling/ Entsorgung/ Materialkreislauf bleiben und von den Nutzern werden sie lediglich "gemietet" / "geliehen", also gegen ein Entgelt benutzt und auch abgenutzt, also verbraucht (=Parallelen-Ansatz zum Lebensmittel?!). Folge: die Hersteller sind gefordert, die Dinge völlig anders zu denken, zB Ihre teuren Rohstoffe auch wieder ökonomisch zurückgewinnen / weiternutzen zu können.
Wie ließe sich das evtl auf den Lebensmittelbereich anwenden?
Neulich las ich, dass die Frage rein juristisch, "wem gehört der Müll" gar nicht so eindeutig beantwortbar ist: wirklich noch dem Lebensmittelunternehmen? ... oder schon dem Entsorgungsunternehmen, für das der Supermarkt bezahlt und die wiederum im Müll ein Wirtschaftsgut mit Wert sehen, da sie ihn womöglich an ein Biogas-Werk verkaufen und damit ihre Transportkosten finanzieren?
Wie wäre es jetzt, wenn also das Lebensmittel inkl. Verpackung an sich dem Salat-Bauern, der Molkerei, dem Konservenhersteller, der Bäckerei, dem Tütensuppenhersteller usw. gehörte und diese alle auch für die Entsorgung zuständig wären. Ich könnte mir vorstellen, da wäre recht bald Schluß mit den großen Systemfehlern der Überproduziererei und dem Quer-durch-die-Republik-Karren von irgendwelchen Joghurts, selbst der dezentrale Supermarkt würde mE in Frage gestellt?? neue Marktformen würden entstehen?!
... eine Utopie? ... was denkt Ihr?

