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hnGeno hält an Übernahme von hessnatur fest

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Beiträge (2 )
 
Dude schrieb am 24.06.2011 um 09:15
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Liebe Mitglieder und Freunde der hnGeno,

vielleicht haben Sie es schon der Presse entnommen: Die hnGeno wurde als Bieter für hessnatur seitens des Verkäufers PSG aussortiert. Die Gründe dafür sind für uns weder nachvollziehbar noch zutreffend.

Wir lassen uns nicht entmutigen und wollen zurück an den Verhandlungstisch. Denn entgegen der in der Presse nicht sachlich richtig dargestellten Finanzierung können wir mehr als 21 Millionen Euro für hessnatur zahlen. Wir halten uns bei der Unternehmensbewertung an übliche und professionelle Verfahren und ebenso an Nachweise, die bei Unternehmensverkäufen üblich sind.

Weitere Informationen dazu können Sie in unserer Pressemitteilung nachlesen.

Wir erhalten täglich viele positive Zusprüche und weitere Mitgliedsanträge, die uns in unserem Anliegen bestärken. Noch steht der Käufer nicht fest! Im Gegenteil, es ist von einer Verlängerung des Verfahrens über Ende Juni hinaus die Rede.

Was uns am meisten besorgt: Nachdem vor wenigen Wochen u.a. die Einhaltung der sozialen und ökologischen Standards als Verkaufskriterium vom Verkäufer genannt wurde, scheint es sich neuerdings nur noch um die Höhe des Gebots zu drehen. Kursierte bisher ein Firmenwert zwischen 25 und 30 Millionen in der Presse, so scheint seit Donnerstag der Verkäufer einen Preis von 33 bis 40 Millionen zu erwar-ten.

Egal, wer dieser Preiserwartung nachkäme: die Maßnahmen, die dann bei hessnatur naheliegender Weise folgen würden, besorgen die Belegschaft und viele Kunden.

Als Kauf-Interessent ist öffentlich ein Private Equity-Fonds aus München genannt worden. Zum Blog Beitrag.


Ein Verkauf an einen Private Equity Fonds kann eine Zwischenstation bedeuten.

Hier einige generelle Kritikpunkte bzgl. der Praxis von Private Equity
Fonds, wie sie in der allgemein gängigen Literatur diskutiert werden:


- Intransparenz (bzgl. eigener Strukturen und Beteiligungen)keine Branchenkenntnis (bzgl. Zielunternehmen)

- kurzfristige Beteiligungen und Übernahmen sowie schnelle Weiterverkäufesehr hohe Renditeerwartungen
- daher: kurzfristige Gewinnsteigerungsmaßnahmen zu Lasten langfristiger Investitionen
- Gefahr entsprechender Kostensenkungsstrategien (z.B. Entlassungen, (Teil-)standortverlagerungen, Einkaufskosten drücken etc.)
- Kredite zur Kaufpreisfinanzierung werden dem Zielunternehmen
aufgebürdet (durch Verschmelzung mit neugegründeter
Übernahme-Gesellschaft)


Wir werden das Thema in Ihrem Interesse und im Interesse aller Kunden und Mitar-beiter weiter verfolgen und Sie weiterhin informieren.

Darüber hinaus nimmt die Treuhänderin der hnGeno eG natürlich weiter Mitgliedsanträge und Genossenschaftsanteile entgegen! Der Ansturm der vergangenen Tage und Wochen hat uns sehr bestärkt und ermutigt uns weiter. Zudem verbessert er darüber hinaus unseren finanziellen Verhandlungsspielraum. Dies ist jetzt wichtiger denn je!


Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Christina Pöttner, Walter Strasheim-Weitz und Dagmar Embshoff
- Vorstand hnGeno eG -

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    Dude schrieb am 11.07.2011 um 15:44
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    Liebe Freunde der hnGeno,

    es geht weiter – schauen wir nach vorne! Der
    Verkaufsprozess für hessnatur wurde seitens der Primondo Speciality
    Group (PSG) ausgesetzt. Nach Erklärung des Verkäufers wird demnächst ein
    neuer Verkaufsprozess eingeleitet werden. Die hnGeno ist verwundert
    darüber, da der Verkäufer laut Presseveröffentlichungen im Juni noch
    einen neuen Eigentümer nennen wollte und nun das Ganze ausgesetzt hat.
    Unsere Stellungnahme dazu können Sie hier in unserer Pressemitteilung lesen.

    Das Aussetzen des Verkaufsprozesses und der
    Rückzug der Finanzinvestoren zeigen ganz klar, dass an der hnGeno und
    der Zukunft von hessnatur, an der Kunden, Mitarbeiter und nachhaltig
    gesonnene Menschen beteiligt sind, kein Weg vorbei führt! Denn sowohl
    Carlyle als auch Finanzinvestoren, die Presseberichten zufolge zu den
    einzigen verbliebenen Kaufinteressenten gehört haben sollen, haben von
    ihrem Kaufinteresse Abstand genommen!

    Das Verkaufsverfahren wurde seitens des
    Verkäufers mit hohem Zeitdruck gefahren und hat auch im Nachgang zu
    etlichen Fragezeichen geführt. Die Akteure, die hier in der
    Verantwortung sind und über eine nachhaltige Zukunft von hessnatur
    entscheiden, werfen mit ihrem Verhalten und ihren Äußerungen Fragen auf.
    Die Chronologie der Ereignisse haben wir hier für Sie zusammengestellt.

    Festzuhalten bleibt: hessnatur wird verkauft
    werden und es wird einen neuen Verkaufsprozess geben. Der Verkäufer
    spielt jetzt auf Zeit, um uns auszuhöhlen und um damit die Chance zu
    minimieren, dass die hnGeno hessnatur kauft.

    Wir sind uns alle mit Ihnen einig: die hnGeno
    ist der einzige Kaufinteressent, der sich zu den Kriterien des
    Verkäufers – die Einhaltung der hessnatur-Standards und die Fortführung
    und die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells im Spirit von Heinz und
    Dorothea Hess - ganz klar bekannt hat. Und der seitens der Kundschaft
    einen klaren Auftrag sieht, hessnatur als Genossenschaft weiterzuführen.

    Damit wir auch weiter stark bleiben und mit
    Ihnen gemeinsam die Ziele erreichen können, bitten wir Sie um Ihre
    weitere Unterstützung. Gewähren Sie uns die Zeit, die wir benötigen, um
    weitere Mitglieder zu werben und gestärkt in den neuen Verkaufsprozess
    gehen zu können. Mehr Mitglieder – das steigert nicht nur unseren
    Eigenkapital-Anteil weiter, der mittlerweile beträchtlich angewachsen
    ist, sondern zeigt dem Verkäufer die Macht und den Willen der Community
    von hessnatur.

    Stocken Sie Ihre Anteile auf, werben Sie weiter für die hnGeno - jedes Mitglied zählt!

    Alle Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.hnGeno.de

    Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

    Herzliche Grüße,

    Walter Strasheim-Weitz Christina Poettner Dagmar Embshoff

    - Vorstand der hnGeno -

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