Eine weitere Aktion von "Rettet den Regenwald"
Der folgende Text sowie der Protestbrief sind zu lesen auf:
https://www.regenwald.org/aktion/841/eu-freihandelsvertrag-bedroht-regenwalder
"„Vor allem die transnationalen Unternehmen profitieren von dem Freihandelsabkommen. Sie betreiben ihre Bergwerke ohne Rücksicht auf Umwelt und Natur", sagte die kolumbianische Anwältin Maria del Pilar Silva auf einer Konferenz in Berlin. Sie spricht die Mondlandschaften an, die sich durch den Bergbau auf hunderten Quadratkilometern in den Anden erstrecken. Genau dort wo die Quellen der Flüsse liegen, die das Tiefland mit Wasser speisen. Das Abkommen garantiert auch den zollfreien Import von Palmöl aus Kolumbien und Peru in die EU. Ein Anreiz, die Produktion von Palmöl auszuweiten. In Kolumbien stehen bereits hunderttausende Hektar Palmöl-Monokulturen, dort wo vorher meist Regenwald war. In Peru werden sich die Palmölplantagen weiter ausbreiten. Der exportorientierte Rohstoffabbau führt in beiden Ländern zu erheblichen Konflikten. Kolumbien ist das Land mit der höchsten Mordrate an Gewerkschaftern. Und Peru zählt über 200 soziale Konflikte – meistens geht es dabei um Umweltfaktoren. Das Freihandelsabkommen würde diese Situation verschärfen.
Weitere Informationen
Bitte unterstützen Sie die Kampagne kolumbianischer, peruanischer und europäischer Menschenrechts- und Umweltgruppen. Schreiben Sie an die deutschen Abgeordneten Ausschusses für Internationalen Handel (INTA) und fordern Sie die Ablehnung des geplanten Freihandelsabkommens.
(Richtigstellung: Zu Beginn schrieben wir, dass das EU-Parlament am 29.2. über das Freihandelsabkommen abstimmt. Das ist falsch. An diesem Tag berät der INTA über das Abkommen. Dazu wird ein Bericht verfasst. Über diesen wird am 20.7. im Ausschuss abgestimmt. Im September enscheidet dann das EU-Parlament. Wir bitten Sie den Fehler zu entschuldigen und dennoch am Protest teilzunehmen. Denn der Bericht des INTA wird maßgeblichen Einfluss auf das Abstimmungsverhalten im EU-Parlament haben.)"
https://www.regenwald.org/aktion/841/eu-freihandelsvertrag-bedroht-regenwalder

