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Erklärung zum Irankonflikt

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Beiträge (8 )
 
Chrissy schrieb am 15.03.2012 um 11:30
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Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Weg, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region für weitere Jahrzehnte
destabilisieren.
Deshalb fordern Friedensbewegung und Friedensforschung:
" Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt.
Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden ! "

Die Unterzeichner/innen fordern die deutsche Bundeskanzlerin auf, jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen den Iran öffentlich auszuschließen und die Sanktionseskalation zu stoppen.

Bitte beteiligt Euch an dieser Unterschriftenaktion :

Erklärung zum Irankonflikt: Zeitungsanzeige - Herzliche Bitte um Beteiligung | Lebenshaus Schwäbische Alb
    Dude schrieb am 15.03.2012 um 11:48
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    Wenn es von den Machthabern dort so gewollt ist, dass der Iran eine Atombombe baut, glaube ich nicht, dass es verhindert werden kann, es sei denn durch einen Krieg.

    Und da ich einen Krieg für die schlimmste Option halte, habe ich die Erklärung unterschrieben.

    gruenebine schrieb am 15.03.2012 um 14:49
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    Bin absolut Dudes Meinung und halte es für wichtig, dass sich viele Menschen beteiligen!

    HappyAnimal schrieb am 15.03.2012 um 23:06
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    Ich bin absolut gegen einen Krieg.
    Ich finde es zwar auch nicht gut, wenn der Iran eine Atombombe hat (Atomwaffen sind Teufelszeug und sie erhöhen die Gefahr eines Krieges durchaus), aber ich denke, der richtige Weg, den Krieg zu vermeiden, ist es, wenn Israel und der Iran sich durch Gespräche annähern und durch gegenseitige Nichtangriffsverträge absichern.

    Stimme Dude auf jeden Fall zu und habe deshalb auch unterschrieben.

    Dude schrieb am 16.03.2012 um 08:46
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    Dass Atombomben die Gefahr eines Krieges erhöhen würden, sehe ich absolut nicht. Anders herum wird ein Schuh daraus. Wenn China und Nordkorea nicht die Atombombe hätten, dann wären die Amerikaner schon längs in Nordkorea eingefallen. Indien und Pakistan hätten vielleicht auch schon längst einen größeren Krieg ausgetragen, wenn beide nicht Atombomben besäßen.

    Israel hat die Atombombe und im Gegensatz zum Iran nicht mal den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet.

    Ich bin natürlich trotzdem dagegen, dass es überhaupt Atombomben gibt. Wollte nur aufzeigen, dass ich keinen zusammenhang zwischen dem Besitz von Atombomben und Krieg sehe.

    Christoph Burtscher schrieb am 16.03.2012 um 12:50
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    Noam Chomsky hat mal gesagt (leider hab ich die Quelle grade nicht zur Hand), dass es Untersuchungen gibt, nach denen merh als 80% der Bevölkerung in den USA und im Iran gegen Atomwaffen sind. Würde, so Chomsky, demokratische Herrschaft in beiden Staaten wirklich funktionieren und der mehrheitliche Wille in politische Entscheidungen übertragen, dann hätten folglich beide Staaten keine Atomwaffen bzw. würden nicht beabsichtigen, welche zu entwickeln.

    Damit will ich die USA und Iran nicht gleichsetzen, aber eine interessante Parallele ist es allemal und es zeigt, dass das "einfache Volk" überall auf der Welt sehr vernünftig sein kann.

    gruenebine schrieb am 16.03.2012 um 13:59
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    @Dude: indien, Pakistan und Nordkorea haben den Atomwaffensperrvertrag auch nicht unterzeichnet.
    Du schreibst:...Gegensatz zum Iran nicht mal den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. ?? Der Iran würde, wenn er Atombomben hätte, wohl auch den Vertrag ignorieren?
    Die Gefahr liegt seit der islamischen Revolution 1979 und dem damit verbundenen Wandel des Iran vom Freund zu Israel zu einem Feind meiner Wahrnehmung vielleicht in dem Fanatismus einiger islamischer Führer!
    Das Bild der Abschreckungswaffe Atombombe ist sicherlich oberflächlich richtig und leider kann man die mit den Namen Einstein, Oppenheimer, Fermi,... verbundene Zerstörungstechnologie , auch was die friedliche Nutzung anbelangt, nicht wegzaubern vor diese Zeit!
    Und angewendet haben sie die Amies! Und Japan ist durch Atombombe und z.B. Fukuschima gebeutelt und trotzdem lehnen sich die Massen noch nicht auf!

    Ja, @ Christoph: wäre so schön mit dem wirklich funktionieren!
    Und das zeigt doch auch den gruseligen Charakter von "MACHT", wenn Macht nicht zum Wohle aller sondern zum Schaden einiger oder vieler eingesetzt wird. Ich fände es utopisch schön, wenn sich zukünftige Generationen auch verstärkt mit dem Begriff Macht und seinen damit verbundenen Konsequenzen auseinandersetzen würden...

    gruenebine schrieb am 16.03.2012 um 14:36
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    es scheint mir übrigens auch sehr zweifelhaft, was Macht angeht, eine solche Meldung zu vernehmen( letzte Tage gehört im Deutschlandfunk, aber auch bei Reuters Deutschland ist die Passage in einem Artikel des 8.3. zu lesen:
    Angeblich würde Obama im Moment alles dransetzen, einen Krieg Iran-Israel zu vermeiden, weil aus machttaktischen Gründen bis zur Wieder?wahl im November dieser für ihn einfach ungünstig sei. Was ist denn nach November?


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