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Aktionen und Petitionen / Menschenrecht

12 Stunden um das Anti-Homosexuellen Gesetz in Uganda zu verhindern!

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Beiträge (5 )
 
outlawjens schrieb am 11.05.2011 um 22:34
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Update: May 9 2011


In 12 Stunden könnte das ugandische Parlament über ein brutales neues Gesetz abstimmen, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen -- einfach nur, weil sie homosexuell sind.


Wir haben schon einmal dabei geholfen, dieses Gesetz zu verhindern, und wir können es wieder tun.
Nach einem massiven globalen Aufschrei im vergangenen Jahr hat der
ugandische Präsident Museveni den Gesetzesfortschritt angehalten. Doch
aufgrund der zunehmenden politischen Unruhen in Uganda hoffen religiöse
Extremisten im Parlament, dass das Durcheinander und die Gewalt auf den
Straßen die internationale Gemeinschaft von einem zweiten Versuch,
dieses hasserfüllte Gesetz zu verabschieden, ablenken werden. Wir können
ihnen zeigen, dass die Welt immer noch zuschaut. Wenn wir die
Abstimmung noch 12 Stunden lang, bis zum Ende der aktuellen
Legislaturperiode, verhindern können, dann wird das Gesetz für immer
verfallen.


Wir haben keine zeit zu verlieren Lassen Sie uns in den nächsten 12
Stunden eine Million Stimmen gegen das ugandische Gesetz zur Todesstrafe
für Homosexuelle sammeln
-- unterschreiben Sie jetzt und erzählen Sie allen von dieser Kampagne!


Quelle und Unterschriftenliste: http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?cl=1058937262&v=9056
    Berthild Lorenz schrieb am 12.05.2011 um 08:09
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    Weitersagen, weitersagen!

    Dagmar Kropp schrieb am 12.05.2011 um 09:07
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    Es freut mich, dass statt der angestrebten 1 Million Unterschriften, nun schon fast 500 000 mehr zusammen gekommen sind.

    lichtglanz schrieb am 15.05.2011 um 00:41
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    ..freu..habs auf meinen Netzwerken auch weitergegeben...es lässt sich halt doch mit vielen, viel bewegen..:)

    Es geht um die Wahrung von Menschenrechten - weltweit - eine andere Welt ist möglich!

    outlawjens schrieb am 18.05.2011 um 22:11
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    Vor kurzem erhielt ich diese erfreuliche Nachricht zum Thema:



    Liebe Freundinnen und Freunde,









    Frank Mugisha und mehrere Menschenrechtsaktivisten
    übergeben unsere Petition vor der entscheidenden Sitzung an den
    Parlamentspräsidenten in Uganda.


    Das Anti-Homosexualitätsgesetz in Uganda ist vom Tisch! Letzte Woche
    schien eine Mehrheit für das Gesetz sicher, doch nachdem wir 1.6
    Millionen Unterschriften direkt an den Parlamentspräsidenten
    überreichten, unsere Regierungen mit tausenden von Telefonanrufen
    überschwemmten und die Medien über die Kampagne und die weltweite
    Empörung berichteten
    , haben die Abgeordneten das Gesetz nicht mehr behandelt.



    Der Ausgang blieb bis zur letzten Minute ungewiss - religiöse
    Extremisten versuchten das Gesetz am Mittwoch durchzudrücken, und dann
    wurde am Freitag eine beispiellosen Krisensitzung einberufen. Doch beide
    Male reagierten wir innert Stunden. Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die Unterzeichnet, angerufen und gespendet haben.
    Dank unserem Einsatz können jetzt tausende aufatmen und müssen sich
    nicht vor einer Hinrichtung fürchten, nur weil sie jemanden lieben.


    Frank Mugisha, ein mutiger Anführer der Homosexuellenbewegung in Uganda sendet uns diese Botschaft:


    "Tapfere ugandische LSBT-Aktivisten und Millionen von Menschen auf
    der ganzen Welt sind zusammengestanden und konfrontierten dieses
    horrende Anti-Homosexualitätsgesetz. Die Unterstützung durch des
    Avaaz-Netzwerks hat den Ausschlag bei der Verhinderung des
    Gesetzesentwurfs gegeben. Weltweite Solidarität hat einen wesentlichen
    Unterschied gemacht."



    Das Büro des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU schrieb an Avaaz:


    "Vielen Dank! Wie Sie wissen wurde der Gesetzesentwurf heute morgen
    nicht dem Parlament unterbreitet. Zu einem großen Teil dank der
    intensiven Lobbyarbeit und den gemeinsamen Anstrengungen von Ihnen und
    anderen Vertretern der Zivilgesellschaft, der EU und anderen
    Regierungen, sowie unserer Delegation und den Botschaftern vor Ort."



    Doch wir müssen auf der Hut sein. Es ist nicht auszuschließen,
    dass die radikalen Extremisten hinter diesem Gesetz versuchen werden den
    Entwurf erneut einzubringen.


    Die Transformation der tiefliegenden Gründe für Ignoranz und Hass, die
    der Homophobie zugrunde liegen, ist eine langfristige Aufgabe - eine der großen Anliegen unserer Generation.
    Uganda wurde zur Frontlinie unserer Bemühungen und bekam ein
    kraftvolles Symbol. Dieser Erfolg wird vor allem an den Orten
    widerhallen, wo die Hoffnung dringend benötigt wird. Es zeigt sich, dass
    Güte, Liebe, Toleranz und Respekt gegen Hass und Ignoranz die
    Oberhand gewinnen können. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle,
    die mitgeholfen haben!



    Mit enormer Dankbarkeit und Respekt für diese großartige Gemeinschaft,


    Ricken, Emma, Iain, Alice, Giulia, Saloni und das ganze Avaaz-Team


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