Aktionen und Petitionen / Menschenrecht
12 Stunden um das Anti-Homosexuellen Gesetz in Uganda zu verhindern!
In 12 Stunden könnte das ugandische Parlament über ein brutales neues Gesetz abstimmen, das Homosexualität mit dem Tod bestraft. Tausenden von Ugandern könnte die Hinrichtung drohen -- einfach nur, weil sie homosexuell sind.
Wir haben schon einmal dabei geholfen, dieses Gesetz zu verhindern, und wir können es wieder tun.
Nach einem massiven globalen Aufschrei im vergangenen Jahr hat der
ugandische Präsident Museveni den Gesetzesfortschritt angehalten. Doch
aufgrund der zunehmenden politischen Unruhen in Uganda hoffen religiöse
Extremisten im Parlament, dass das Durcheinander und die Gewalt auf den
Straßen die internationale Gemeinschaft von einem zweiten Versuch,
dieses hasserfüllte Gesetz zu verabschieden, ablenken werden. Wir können
ihnen zeigen, dass die Welt immer noch zuschaut. Wenn wir die
Abstimmung noch 12 Stunden lang, bis zum Ende der aktuellen
Legislaturperiode, verhindern können, dann wird das Gesetz für immer
verfallen.
Wir haben keine zeit zu verlieren Lassen Sie uns in den nächsten 12
Stunden eine Million Stimmen gegen das ugandische Gesetz zur Todesstrafe
für Homosexuelle sammeln -- unterschreiben Sie jetzt und erzählen Sie allen von dieser Kampagne!
Quelle und Unterschriftenliste: http://www.avaaz.org/de/uganda_stop_homophobia_petition/?cl=1058937262&v=9056
Weitersagen, weitersagen!
Es freut mich, dass statt der angestrebten 1 Million Unterschriften, nun schon fast 500 000 mehr zusammen gekommen sind.
..freu..habs auf meinen Netzwerken auch weitergegeben...es lässt sich halt doch mit vielen, viel bewegen..:)
Es geht um die Wahrung von Menschenrechten - weltweit - eine andere Welt ist möglich!
Vor kurzem erhielt ich diese erfreuliche Nachricht zum Thema:
Liebe Freundinnen und Freunde,
Frank Mugisha und mehrere Menschenrechtsaktivisten
übergeben unsere Petition vor der entscheidenden Sitzung an den
Parlamentspräsidenten in Uganda.
Das Anti-Homosexualitätsgesetz in Uganda ist vom Tisch! Letzte Woche
schien eine Mehrheit für das Gesetz sicher, doch nachdem wir 1.6
Millionen Unterschriften direkt an den Parlamentspräsidenten
überreichten, unsere Regierungen mit tausenden von Telefonanrufen
überschwemmten und die Medien über die Kampagne und die weltweite
Empörung berichteten, haben die Abgeordneten das Gesetz nicht mehr behandelt.
Der Ausgang blieb bis zur letzten Minute ungewiss - religiöse
Extremisten versuchten das Gesetz am Mittwoch durchzudrücken, und dann
wurde am Freitag eine beispiellosen Krisensitzung einberufen. Doch beide
Male reagierten wir innert Stunden. Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die Unterzeichnet, angerufen und gespendet haben.
Dank unserem Einsatz können jetzt tausende aufatmen und müssen sich
nicht vor einer Hinrichtung fürchten, nur weil sie jemanden lieben.
Frank Mugisha, ein mutiger Anführer der Homosexuellenbewegung in Uganda sendet uns diese Botschaft:
"Tapfere ugandische LSBT-Aktivisten und Millionen von Menschen auf
der ganzen Welt sind zusammengestanden und konfrontierten dieses
horrende Anti-Homosexualitätsgesetz. Die Unterstützung durch des
Avaaz-Netzwerks hat den Ausschlag bei der Verhinderung des
Gesetzesentwurfs gegeben. Weltweite Solidarität hat einen wesentlichen
Unterschied gemacht."
Das Büro des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU schrieb an Avaaz:
"Vielen Dank! Wie Sie wissen wurde der Gesetzesentwurf heute morgen
nicht dem Parlament unterbreitet. Zu einem großen Teil dank der
intensiven Lobbyarbeit und den gemeinsamen Anstrengungen von Ihnen und
anderen Vertretern der Zivilgesellschaft, der EU und anderen
Regierungen, sowie unserer Delegation und den Botschaftern vor Ort."
Doch wir müssen auf der Hut sein. Es ist nicht auszuschließen,
dass die radikalen Extremisten hinter diesem Gesetz versuchen werden den
Entwurf erneut einzubringen.
Die Transformation der tiefliegenden Gründe für Ignoranz und Hass, die
der Homophobie zugrunde liegen, ist eine langfristige Aufgabe - eine der großen Anliegen unserer Generation.
Uganda wurde zur Frontlinie unserer Bemühungen und bekam ein
kraftvolles Symbol. Dieser Erfolg wird vor allem an den Orten
widerhallen, wo die Hoffnung dringend benötigt wird. Es zeigt sich, dass
Güte, Liebe, Toleranz und Respekt gegen Hass und Ignoranz die
Oberhand gewinnen können. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle,
die mitgeholfen haben!
Mit enormer Dankbarkeit und Respekt für diese großartige Gemeinschaft,
Ricken, Emma, Iain, Alice, Giulia, Saloni und das ganze Avaaz-Team

