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David Garrett spielt Beethoven
dann ab 23:30 eine Konzertaufzeichnung http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=B92AD797935E966038AE9930A27C07F4
Beethovens Konzert für Violine und Orchester gehört übrigens zu meinen persönlich meistgeliebten Werken der Musik überhaupt - zumindest, wenn es gut interpretiert und davon gehe ich in diesem Fall 'mal aus ;`) und daher kann ich diese beiden Sendungen allen sehr ans Herz legen, die Gelegenheit haben, sie anzusehen bzw zu -hören um nicht sogar zu sagen: sie zu erleben ;`)
Übrigens kenne ich David Garrett bisher selber kaum, bin daher selbst sehr gespannt ;`)
Danke für den Tipp !
Dann bleibe ich noch ein bißchen auf und mache das "Erste" an .
Er hat wirklich unglaublich gut gespielt. Ausdrucksstark, einfallsreich, geschmackvoll hat er das Werk einmal mehr zu neuem Leben erweckt.
Leider hat das Orchester deutlich weniger originell und exzellent gespielt, was auch an der Einstudierung durch seinen Dirigenten lag, der zu allem Überfluss dann kurz vorher sogar krank wurde; und der Ersatz war zwar nicht schlecht, war aber eben doch leider kein Zubin Mehta oder dergleichen ... den dieses Werk und dieser Solist 'verdient' hätten. Dann wäre es ein Weltklasse-Top-Konzert geworden; sehr schön war es aber trotzdem und wir sollten verschiedene Sender anschreiben, dass sie es noch öfter mal senden
Zur unkonventionellen Einstellung D. Garretts zu 'klassischer' Musik und warum er damit letztlich dieser Musik viel gerechter wird, als spießige Kunst-Fundamentalisten (die vielleicht bis heute sogar immer noch in der Mehrheit sind; ähnlich wie ihre 'Counterparts' auf Seiten von 'Pop', Rock' 'Jazz' und wie diese Schubladen alle heißen ... die Kunst in überschaubare Korsette zwängen wollen ...), vgl. auch folgenden Kommentar: http://www.utopia.de/gruppen/buecher-filme-und-tv-415/diskussion/heute-quasi-eine-musik-nacht-vom-allerbesten-bei-ard-und-197283#comment-258267
Ich habe das Konzert auch sehr genossen.
Wenn es mal wiederholt wird, dann lohnt es sich, das aufzuzeichnen.
Zu meiner Kritik am Orchester oben noch folgende Ergänzung:
Das Orchester war (was auch an der Einstudierung seines Dirigenten lag,
der dann zu allem Überfluss vor dem Konzert auch noch krank und von
einem anderen ersetzt wurde) zwar nicht gerade schlecht , es war
sogar sehr gut, im Weltmaßstab zumindest gut;
aber bei diesem Werk hab ich halt ganz besondere Ansprüche ;`) bzw bin ich verwöhnt z.B. durch die Aufnahme mit der jungen Anne-Sophie Mutter, H. v. Karajan und den
Berliner Philharmonikern (nb. auch auf DVD, bis heute sehr empfehlenswert, finde ich)
Eine der wichtigsten Aufgbaben des Dirigenten, bzw sogar Herausforderung für ihn, ist es ja bei solchen Werken, Feinheiten des Ausdrucks der Interpretation herauszuarbeiten, die nicht explizit in der Partitur stehen (dort stehen zwar seit ca 150 oder 200 Jahren viel mehr Details, als in der Zeit vorher, aber eben immer noch bei Weitem nicht alle)

