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2011 ist "Internationales Jahr der Wälder". Privatisierung öffentlicher Wälder in Deutschland stoppen und Buchenwälder schützen
Heidecke: "Global gesehen ist bei jedem Wimpernschlag ein Hektar Wald verschwunden. Die Vernichtung der Wälder trägt weltweit ebenso viel zum Klimawandel bei wie die CO2-Emissionen aller Autos, Flugzeuge und Schiffe. Die internationale Gemeinschaft muss den Beschluss des Klimagipfels von Cancun vom letzten Dezember schnell umsetzen und mit Geldern aus dem Waldfonds zuerst den Erhalt der Regenwälder sichern."
Der BUND werde sich in diesem Jahr vor allem für den Schutz der Buchenwälder einsetzen, sagte Heidecke. Bedenklich sei, dass inzwischen jede zweite Buche in Deutschland Schäden aufweise. Hauptursache seien die Emissionen aus Verkehr und Landwirtschaft. Hohe Stickstoffeinträge führten zur Versauerung der Böden und schädigten die Baumwurzeln. Da ein Viertel der weltweiten Buchenbestände hierzulande vorkomme, trage Deutschland für deren Erhalt eine besondere Verantwortung. Die Bemühungen der Bundesregierung, Buchenwälder in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen 2011 von der UNESCO als Weltnaturerbe schützen zu lassen, will der BUND unterstützen. Bund und Länder seien jedoch gefordert, zusätzlich Buchenwälder wie jene im bayerischen Steigerwald als nutzungsfreie Nationalparks auszuweisen. Gestoppt werden müsse auch die weitere Privatisierung öffentlicher Waldflächen.
Pressekontakt: Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 0 30 / 2 75 86-425/-489, Fax: -440, Mobil: 01 71 / 8 31 10 51, presse@bund.net
Quelle: http://www.bund.net/
Ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben. Bäume, vor allem die Buchen waren seit vielen Jahren für mich als Malerin mein Hauptthema, ganz besonders, nachdem in unserer Gegend ganze Buchenwälder voller stattlicher, alter Charakterbuchen abgeholzt wurden, die "Filetstücke" entnommen und der Rest einfach wild liegengelassen wurde.
Ich denke, es ist an der Zeit, die uns umgebende und sich schenkende Natur nicht immer nur in Bezug auf uns und unser Wohlergehen zu sehen, sondern ihr mehr Achtung und Respekt zu zollen und ihr ein Lebensrecht zuzugestehen. Die alten "primitiven" Völker waren so viel weiser als unsere Nimm-Gesellschaft, sie haben ,wenn auch intuitiv, die grossen Zusammenhänge erahnt, die die Ökosysteme bilden, und dass ein Ungleichgewicht geschaffen wird, wenn an einer Stelle zu viel entnommen wird, was auch auf den Menschen zurückschlagen kann, oder wenn zu viel Fremdes, Neues eingebracht wird, Pflanzen und Tiere, die neu in dieser Umgebung sind.
Ja, liebe Almut, wir kämpfen inzwischen an vielen Fronten um jeden einzelnen Baum. Schön, dass dir die Gruppe gefällt. Willkommen!
Hallo, auch ich bin neu hier. Schön, so viele gleichgesinnte NaturliebhaberInnen zu treffen! Ich kann etwas ganz konkretes beisteuern: CreNatur ist Spezialist für Weiterbildung in Naturerlebnis-Pädagogik. Wer Bildungsarbeit in und mit der Natur zum Beruf machen will, ist bei uns genau richtig. Schaut doch mal rein: www.crenatur.de!
Viele Grüße von
Sandra
Wenn ich jetzt zum Winterstart sentimental werde, seht es mir nach. Hänge einfach an dieser Gruppe und schau immer wieder mal vorbei und diesmal lass ich einen Gruss an elise (chapeau, madame!) und alle übrigen Baumfreundinnen und -freunde hier.
Der Winter zeigt uns die unterschiedlichen Baumgerüste, die sommers durch das Laub verborgen. Und wenn ich winters an meinen erhabenen Freunden vorbeigehe, dann spüre ich ihre Kraft, die sie für das kommende Frühjahr im Wurzelbereich eingebunkert haben. Da kribbelt´s geradezu in meinen Füssen.
Apropos Wälder, unsere Bäume lieben es meistens, in Gruppen, d.h. als Wald oder zumindest als Wäldchen zusammenzusein. Dass sie vielfach wie Zinnsoldaten zwischen Acker und Strasse aufgereiht gerade mal halbwüchsig werden dürfen, bevor sie dann wieder vernichtet werden...
Wer wohnt denn noch in einem Ort, der noch die Leute um seine Linde sammelt? Die einzige mir bekannte Linde steht auf dem Pilgramsberg, von wo der Blick bis ins Donaugebiet reicht. Eine Kirche links, ein Wirtshaus rechts und die Kraft eines Jahrhunderte alten Lindenbaumes in der Mitte. Da stimmen die Kräfte.
Buchen: machen dunkle und kühle Wälder und karge Waldböden, sind die stärksten Buchen einmal hoch wie Kathedralen. Sie sichern meisterlich Hänge.
Zum Spazierengehen bevorzuge ich lichtere Mischwälder, die eine abwechslungsreiche Bodenflora zulassen, ein Augenschmaus zu allen Jahreszeiten.

