Shirts
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- Bezugsquellen - demnächst verfügbar
Ganz grundsätzlich
"Kaufen Sie ein Kleidungsstück aus Biobaumwolle", fordert die britische Ökodesignerin Katharine Hamnett. Recht hat sie. Wer zu einem Shirt aus fair produzierter Naturfaser greift, ist gut beraten. Es muss aber nicht immer ein Biobaumwoll-Shirt sein, andere Naturfasern wie Flachs, Hanf und Leinen sind auch umweltfreundlich – vorausgesetzt die Verarbeitung erfolgt ohne Chemie. Leider sind gerade reine Hanf- und Nesselstoffe schwer zu bekommen. Hier gilt: Nicht zugreifen, nur weil „Eco“ oder „Bio“ draufsteht. Vorher schlau machen! Wer sich ökologisch korrekt kleiden will, muss auf Kunstfasern nicht zwangsläufig verzichten. Auch die Herstellungsverfahren von Kunstfaser-Shirts werden immer energie- und schadstoffsparender. Und beim Wasserverbrauch schneidet das Kunstprodukt sogar deutlich besser ab als die Naturfaser Baumwolle. Abfahren tut die Branche derzeit übrigens auf Recycling-Programme. Bei Polyester klappt das bisher am besten, hier kann die chemische Reaktion umkehrt werden, die Grundstoffe wieder frisch zusammenfügt und zu neuen – hochwertigen – Kleidungsstücken verarbeitet werden.
Herstellung
Aufgepasst, gerade die Textilindustrie ist undurchsichtig. Zum Beispiel wird zwar Biobaumwolle organisch angebaut, aber der Begriff „Organic Cotton“ ist nicht geschützt. Theoretisch kann also jeder mit Biobaumwolle werben, auch wenn er seinen Textilien nur einen geringen Anteil beimischt. Wer sicher gehen will, sollte sich an den entsprechenden Gütezeichen orientieren. Informiert der Hersteller im Internet über seine Produktionsbedingungen, seinen „Code of Conduct“, zeigt er insgesamt ein soziales, ethisches und ökologisches Engagement. Ein zusätzlicher Service: Manche Hersteller legen „Reisepässe“ bei, in denen z. B. steht, woher die verwendete Biobaumwolle stammt, welche Chemikalien (etwa Farben) bei der Produktion verwendet wurden oder welche sozialen Standards eingehalten werden. Unterm Strich gilt: Ob Naturfaser oder Hightech-Gewebe – entscheidend für die Ökobilanz eines Shirts ist der gesamte Produktionsprozess.
Wasch- und Pflegetipps
Meiden Sie „Easy-Wash“-Textilien mit Pflegekennzeichen wie „bügelfrei“ oder „pflegeleicht“. Sie weisen darauf hin, dass Kunstharze in den Stoff eingelagert wurden, um das für Naturfasern typische Knittern und Einlaufen zu verhindern. Die dazu verwendeten Harze enthalten unter anderem Formaldehyd, das beim Bügeln oder durch Schweiß freigesetzt wird und in die Haut gelangen kann. Waschhinweise bei sehr dunklen oder Shirts in knalligen Farben wie z. B: „Separat waschen“ oder „fade out“ bedeuten, dass im Stoff noch viele lose Farbstoffe stecken können. Und denken Sie generell dran: Waschen Sie Ihre Textilien nicht zu heiß. Dies spart zusätzlich Energie! Ein Waschgang von 40 statt 60 Grad spart ein Drittel der Energiekosten.
Foto: photocase / una.knipsolina
Einkauf-Tipps
- Stolze Hersteller: Ein T-Shirt, das aus Biobaumwolle hergestellt wurde und/oder aus fairem Handel stammt, ist immer an den entsprechenden Gütezeichen zu erkennen.
- Informiert der Hersteller im Internet über seine Produktionsbedingungen, seinen „Code of Conduct“, zeigt er insgesamt ein soziales, ethisches und ökologisches Engagement?
- Ein toller Service: Manche Hersteller legen „Reisepässe“ bei, in denen z. B. steht, woher die verwendete Biobaumwolle stammt, welche Chemikalien (etwa Farben) bei der Produktion verwendet wurden, welche sozialen Standards eingehalten werden etc.
- Einen Blick auf die Wasch- und Pflegehinweise werfen: Meiden Sie „Easy-Wash“-Textilien mit Pflegekennzeichen wie „bügelfrei“ oder „pflegeleicht“. Sie weisen darauf hin, dass Kunstharze in den Stoff eingelagert wurden, um das für Naturfasern typische Knittern und Einlaufen zu verhindern. Die dazu verwendeten Harze enthalten u.a. Formaldehyd, das beim Bügeln oder durch Schweiß freigesetzt wird und in die Haut gelangen kann.
- Waschhinweise bei sehr dunklen oder Shirts in knalligen Farben wie z. B: „Separat waschen“ oder „fade out“ bedeuten, dass im Stoff noch viele lose Farbstoffe stecken können.
Experten-Tipp
Kirsten Brodde, Autorin von „Saubere Sachen“:
„Das wichtigste Kriterium für ökologische Bekleidung ist: Langlebigkeit. Insofern plädiere ich für pflegeleichte Lieblingsteile, die zeitlos und robust sind und nicht schon nach wenigen Monaten wieder ausgedient haben. Wirklich avantgardistisch ist es einfach, sich bei allen neuen Shirts oder Kleidungsstücken zu fragen: Brauche ich das wirklich?“
Die wichtigsten Gütesiegel
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Faitrade Certified Cotton. Entwickelt von Transfair. |
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Organic Exchange 100 Standard. Entwickelt von Organic Exchange. |
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Öko-Tex Standard 100 Plus. Entwickelt von Hohensteiner Institut. |
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EU-Blume. Entwickelt von EU, Umweltbundesamt und Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. |
| Global Organic Textile Standard Entwickelt vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN). Dies wird das erste, weltweit gültige Label für Ökotextilien sein – ein Zeichen dafür ist noch in Arbeit! |
Neueste Bewertungen
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Shirts: Armedangels
kann mich den beiden urteilen nur anschliessen - die feine qualität, die tollen schnitte und hippe motive überzeugen auf der ganzen linie! allerdings sind die preise doch recht hoch im vergleich zu anderer ecofashion....muss man sich also leisten können...vielleicht zahlt man damit den "stylish-faktor"? ;-) - einen punkt abzug daher! die geflügelten engel werben auch mit vielen promis, z.B. aktuell Cosma Shiva Hagen siehe auch meinen ecofashion-blog, da stehen noch mehr infos, auch von anderen utopisten!
Bewertet von alpha74(52)






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Shirts: Armedangels
Absolut tolle Qualität und der Stoff des Shirts ist viel weicher als bei herkömmlichen Shirts.
Bewertet von peppermint-soldier(18)






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