Changemaker

Wir minimieren den Einsatz natürlicher Ressourcen, verbessern kontinuierlich unsere Energie-Effizienz und setzen uns dafür ein, dass der Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt wird.

Unser Ziel:

Kosten und CO2 Reduktion durch Steuerung der Energieeffizienz in Infrastruktur, Anlagen, Lieferprozess und Transport

Unsere Maßnahmen:

Zum Betrieb des Telekommunikationsnetzes, der Rechenzentren, Bürogebäude, Shops usw. verbraucht die Deutsche Telekom jährlich rund 3 Millionen Megawattstunden Strom. Als einziges großes ICT-Unternehmen haben wir uns entschieden, den gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. In Deutschland ist dies seit 2008 bereits zu 100 Prozent der Fall. Wir erwerben dafür Ökostromzertifikate des Renewable Energy Certificate System (RECS). Dadurch stellen wir sicher, dass die von uns in Deutschland verbrauchten Strommengen an anderer Stelle aus regenerativen Energiequellen (hauptsächlich Wasserkraftanlagen in Skandinavien) erzeugt und in das europäische Verbundnetz eingespeist werden. Kunden surfen so besonders umwelt- und klimafreundlich im Netz der Deutschen Telekom. Für die Beschaffung dieser Strommenge aus erneuerbaren Energien gibt es keine Alternative: Weder Strom aus nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Anlagen noch aus nachweislich von den Energieversorgern ausgewiesenen energieeffizienten Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sind am Markt wirtschaftlich in dieser Größenordnung verfügbar.

Wir steigern kontinuierlich die Energieeffizienz in unseren Anlagen. Zudem unternehmen wir große Anstrengungen, in verschiedensten Pilotanlagen (Windkraft, Photovoltaik, Brennstoffzelle) die umweltfreundliche Stromerzeugung zu erproben. So sammeln wir Erfahrungen für eine mögliche spätere Selbstversorgung.

Wir bieten Einsatzplanern und Fahrern detaillierte Reporting- und Monitoringfunktionen über den Verbrauch und die damit verbundenen CO2-Emissionen ihres Fahrzeugs an, um das Bewusstsein für die Umweltauswirkungen zu schärfen. Bei unserer Fahrzeugflotte erproben wir alternative Antriebe und Treibstoffe. Die Fahrzeugflotte setzt rund 650 Erdgasfahrzeuge ein.
Diese Fahrzeuge haben einen reduzierten CO2-Ausstoss (etwa 25 Prozent weniger im Vergleich zum Benziner) und sind insgesamt schadstoffarm. Wir haben uns vorgenommen, durch eine gezielte Modellauswahl den Anteil emissionsärmerer Fahrzeuge deutlich zu steigern. Unser Ziel: Im Jahr 2015 eine Durchschnittsemission von 110 g / km für alle neuen PKW in unserer Fahrzeugflotte zu erreichen und damit die für die Fahrzeughersteller geltende EU-Vorgabe von 120 g / km noch zu unterbieten.

Bei unseren Produktangeboten haben wir mit unseren neuen T-Sinus-Geräten Neuland betreten. Die Telefone sind extrem energieeffizient (Beispiel Sinus A501). Darüber hinaus sind viele Telefone dieser Reihe klimaneutral: Die errechneten CO2-Emissionen in Höhe von etwa 53.100 Tonnen bei eine prognostizierten Nutzungsdauer von fünf Jahren wurden durch zusätzliche hochwertige Klimaschutzmaßnahmen kompensiert. Und bei unseren Endgeräten (z. B. Schnurlostelefone, Router) werden wir die Energieeffizienz verbessern: Wir streben eine Erhöhung des Wirkungsgrades auf über 90 Prozent an und wollen Standby-Verluste weiter reduzieren.

Einschätzung

50% - Wir sind auf dem Weg

 

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Kommentare

  • fairskate schrieb am 22.04.2010 um 12:48
    RECS-Zertifikate sind kein Strom aus erneuerbaren Energien RECS-Zertifikate werden in der Regel aus der unter den erneuerbaren am wenigsten umweltverträglichen und in Deutschland weitgehend ausbauunfähigen Energiequelle Wasserkraft generiert. Damit wird dann z.b. auch Atom- und Kohlestrom "umgelabelt". So gelten Ökostrom-Anbieter mit RECS auch nicht als atomstromunabhängig:
    http://de.wikipedia.org/wiki/RECS#Kritik

    RECS-Strom ist - wenn überhaupt - kaum teurer als konventionelle Kohle-und-Atom-Strom-Mixe. Hier hat also mal wieder der Maximalprofit eindeutig über die Nachhaltigkeit gesiegt. Schade, aber bei einem Börsen-Konzern wie der Telekom leider auch nicht anders zu erwarten.

    Mal sehen, wieviele Luftnummern das Manifest noch enthält. Die Wahl der Stroms ist in Bezug auf Umwelt- und Klima ja schon das entscheidenste bei der Telekom. Materielle Güter werden ja keine produziert und für die Dienstleistungen ist Energie die zentrale Ressource.
  • mela schrieb am 22.04.2010 um 15:51
    "wirtschaftlich verfügbar" "wirtschaftlich verfügbar", das heißt ja nichts anderes als "zu teuer". Ich möchte darauf hinweisen, dass RECS bedeutet, dass der Strom nicht zeitgleich, sondern nur mengenmäßig übers Jahr gerechnet an anderer Stelle eingespeist wird. Daher ist das was Sie machen keine ehrliche Versorgung mit grünem Strom, sondern eine (billige) nachträgliche Umetikettierung, oder auch Greenwashing.
    Es gibt auch zeitgleich eingespeisten Ökostrom, m.W. kommt sogar die Bahn beim Ökostromticket ohne RECS aus.
  • mela schrieb am 22.04.2010 um 15:54
    Thema Papier Zum Thema "Einsparung natürlicher Ressourcen" würde mich Ihr Recyclingpapier-Anteil am Gesamtpapierverbrauch interessieren. Positiv ist in jedem Fall, dass Papierrechnungen auf Recyclingpapier gedruckt werden (weiterhin der Fall oder?).