Wikipedia: Außerkörperliche Erfahrung (AKE), auch Astralwanderung, ist ein Erlebnis, bei dem der Betroffene die Empfindung hat, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich selbst zu betrachten oder sich vom Körper unabhängig von Raum und Zeit zu entfernen, ohne dabei eine geistige Verbindung zum Körper zu verlieren. (...) Außerkörperlichkeit bzw. die Erfahrungen darüber sind aber — vergleichbar wie Parapsychologie oder andere Grenzwissenschaften — aus naheliegenden Gründen vom rational messenden und bewertenden Wissenschaftsbetrieb (aber auch von der „Gegenseite") nicht ausreichend erklärbar und nur in Theorien abbildbar, woraus sich kontroversielle Meinungen ergeben. (...) Wissenschaftlich werden außerkörperliche Erfahrungen mehrheitlich als Illusionen, Flugträume, luzide Träume oder Halluzinationen erklärt. (...) Relativ neue, größer angelegte Studien zu Nahtoderfahrungen, die von dem holländischen klinisch arbeitenden Kardiologen Pim van Lommel durchgeführt wurden, scheinen die bisherigen neurobiologischen oder neurochemischen Annahmen nicht zu unterstützen."

Wikipedia gibt dann einen Link zur Homepage van Lommels mit folgendem Text: "Das Herz steht still, die Atmung ist ausgefallen. Die Diagnose lautet: klinisch tot. Kann man in einem solchen Zustand noch etwas wahrnehmen? Ja - sagt der Kardiologe Pim van Lommel. Denn Millionen von Menschen, die eine solche Phase überlebten, berichten von Nahtoderfahrungen. Van Lommel illustriert seine Untersuchungen mit vielen eindringlichen Erfahrungsberichten. Seine Erkenntnisse sind spektakulär und stellen die bisher üblichen Erklärungsmodelle in Frage: Denn selbst wenn das Gehirn nachweislich nicht mehr funktioniert, können Menschen ein klares Bewusstsein erfahren - eine Erkenntnis, die uns zwingt, über Leben und Tod neu nachzudenken. Menschen, die aufgrund einer ernsten Erkrankung oder eines Unfalls an der Schwelle zum Tod standen, berichten nach ihrer Genesung oft von außergewöhnlichen Bewusstseinserfahrungen: Sie nahmen eine wunderschöne Landschaft und ein heilsames Licht wahr und empfanden unbeschreibbare Glücksgefühle.Sie sahen sich selbst von oben und konnten nachher über Details der Umgebung Auskunft geben - und das trotz ihrer Bewusstlosigkeit. Wie ist das möglich? Pim van Lommel fand heraus, dass das Bewusstsein nicht an einen funktionierenden Körper gebunden sein muss. Ein Ergebnis, das großes Aufsehen erregte und auch in der bedeutendsten medizinischen Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Van Lommels These lautet: Das Gehirn fungiert nur als Empfänger eines endloses Bewusstseins, das nach dem Tod nicht aufhört zu existieren."

Wikipedia: Bekannt durch Themensendungen von BBC und der ARD ist der Fall der Nahtoderfahrungen von Pam Reynolds, deren Beschreibung ursprünglich auf Michael B. Sabom zurückgeht. Während die Patientin einer Gehirnoperation unterzogen wurde, zeigten mehrere Messinstrumente ein so genanntes Null-Linien-EEG, da im Gehirn durch die besondere Operationsmethode mittels Unterkühlung, Blutabzug und Medikamentenwirkung keinerlei messbare Aktivität vor sich ging. Die Augen der Patientin waren zugeklebt und die Ohren wegen der Hirnstrommessungen zugestöpselt. Nach der Darstellung von Sabom beschrieb Reynolds hinterher, sich daran zu erinnern, während des Eingriffs etwa zwei Meter über dem OP-Tisch geschwebt zu sein. Sie gab außerdem Details der Gespräche während der Operation wieder und berichtete von den Eingriffen an ihrem Gehirn, wobei sie auch das Aussehen der Spezialinstrumente und deren Anwendung detailliert beschreiben konnte.

Diskussion

(Zitate myKath.de 2012)

Wanderin: Vor ca. 20 Jahren hatte man bei mir Gallensteine festgestellt und die sollten zertrümmert werden. Dafür kam ich ins Krankenhaus und wurde dort mit Laserstrahl behandelt. Nach dieser Prozedur, meinte die Ärztin, ich sollte mich lieber gleich hinlegen und ausruhen. Nun wollte ich aber meiner Mutter Bescheid geben, dass alles gut verlaufen war und so bin ich zum Erdgeschoß zu der Telefonzelle hingegangen und habe sie angerufen. Als ich aus der Zelle herauskam, wurde mir plötzlich schwindelig und ich fiel um. Dann sah ich mich von der Decke aus auf dem Boden liegen. Weit und breit war niemand zur Stelle, mir zu helfen. Ich (meine Seele) wurde neugierig und wollte in die Nähe meines Körpers, um zu sehen was da los sei. In diesem Moment wurde ich in den Körper zurückgezogen und wachte auf. Ich war tatsächlich allein und musste mich wieder aufrappeln, ohne jedoch Schaden genommen zu haben. Ich ging dann zum Aufzug, weil mir noch schummrig war, und drückte den Knopf für meine Etage. Als ich oben ankam, kippte ich aus dem Aufzug. Meine Seele floss wieder aus meinem Körper heraus und schwebte an die Zimmerdecke. Diesmal waren viele Leute um mich herum die mich neugierig betrachteten, bis ein Arzt kam, der mich sofort untersuchte und meine Beine hochlegte. In diesem Moment glitt ich wieder in meinen Körper zurück. Dieses Ereignis machte mir klar, dass die Seele unabhängig vom Körper ist und es somit auch ein Leben nach dem Tod gibt. Ich sollte vielleicht noch dazu bemerken, dass das, was ich jeweils sah, als ich (die Seele) an der Decke schwebte, anschließend , zurück im Körper vollkommen mit der Realität übereinstimmte. So konnte ich zum Beispiel beim 2. Mal meinen eigenen Körper nicht sehen, weil er von den anderen Menschen, die sich über mich beugten, verdeckt war. Mich würde dazu mal Eure Meinung interessieren.

GermanHeretic (Atheist): Nahtoderfahrungen liegen wahrscheinlich an erhöhten Kohlendioxidwerten.

Mystiker: Derartige Erklärungen greifen zu kurz. Sie erklären nicht, wieso man in der Außerkörperlichkeit Dinge sehen kann, die einem vorher nicht bekannt waren. Dieses ist überprüfbar. Der Pam Reynoldsfall belegt dieses gut.

GermanHeretic: Klinisch tot ist offensichtlich noch nicht richtig tot.

Mystiker (Nils): Der 16. Karmapa war vollständig tot und konnte sich durch seine erleuchtete Seele wieder für kurze Zeit lebendig machen. Sein Herzchachakra konnte er noch drei Tage nach seinem Tod warm halten und die Leichenstarre verhindern. Und das machen traditionell die erleuchteten Meister im tibetischen Buddhismus. Es wird auch von Yogananda von Zeugen berichtet. Am besten untersucht sind die Nahtodfälle. Hier wird die Unabhängigkeit der Seele von Körper dadurch bewiesen, dass man in der Außerkörperlichkeit trotz Gehirnstillstandes Dinge wahrnehmen und darüber berichten kann.

DonGato (Atheist): Wenn 82% sagen, sie haben kein ausserkoerperliches Erlebnis gehabt, dann koennten entweder nur 18% der Menschen eine Seele haben oder ... Auf jeden Fall ist die Reproduzierbarkeit der Angelegenheit etwas gering.

Mystiker: Das ist keine Frage der Reproduzierbarkeit, sondern der Reinheit der Seele. Vor dem Tod aus dem Körper austreten kann man nur, wenn man eine bestimmte spirituelle Entwicklungsstufe erreicht hat. Nicht jedem Menschen sind Astrahlreisen möglich.

Korri (Christin): Nach Gottes Wort, der Bibel, gibt es eindeutig ein Leben nach dem Tod. Entweder bei Gott oder von Gott getrennt. Nahtoderfahrungen wird es geben, sind jedoch nicht ausschlaggebend. Deshalb lohnt es sich auch nicht, sich damit so ausführlich auseinander zu setzen. Bringt nicht wirklich viel, außer endlose Diskussionen.

Mystiker: Wissenschaft bringt es mit sich, dass es bei schwierigen Fragen endlose Diskussionen gibt. Die meisten heutigen Menschen denken wissenschaftlich. Ihnen genügt es nicht zu sagen, dass es in der Bibel steht. Sie brauchen Tatsachen und logische Zusammenhänge. Die Nahtodforschung ist für viele Menschen eine wichtige Möglichkeit an ein Leben nach dem Tod glauben zu können.

---> Weiterlesen http://de.wikiversity.org/wiki/Gott/Gibt_es_ein_Leben_nach_dem_Tod#Die_Nahtodforschung