Im Wesentlichen gibt es fünf Beweise für ein Leben nach dem Tod: die Nahtodforschung (Pam Reynolds), die Nachtodforschung (der Tod des 16. Karmapa 1981 in einem Krankenhaus in Chicago), die Reinkarnationsfälle, die Quantenphysik (höhere Dimensionen im Kosmos) und die Aussagen der Erleuchteten (der Hellsichtigen, die Basis der Heiligen Bücher).
Die Heiligen Bücher der Menschheit beruhen auf den Erleuchtungserfahrungen ihrer Verfasser. Wer erleuchtet ist, kann dank seines erweiterten Bewusstseins in das Jenseits blicken und weiß von den Glücksbereichen (dem Paradies). Buddha sah bei seiner Erleuchtung seine früheren Leben und bestätigte, dass es im Jenseits verschiedene Bereiche gibt.
Krishna (Begründer des Hinduismus, Bhagavadgita) wusste ebenfalls aus eigener Erfahrung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Genauso ist es bei Jesus und bei den Verfassern der Bibel (den erleuchteten Juden/Moses). Auch der Koran gründet auf der Erleuchtungserfahrung Mohammeds (er lebte drei Jahre als Yogi in der Wüste) und seiner Paradiessicht.
Nun könnte man meinen, dass die Erleuchteten sich ihre Wahrnehmungen einbilden. Dagegen sprechen aber die Versuche mit Hellsichtigen. Nach einer Untersuchung in den USA konnten Hellsichtige zu 83 % Dinge an entfernten Orten erkennen, während die nichthellsichtige Normalgruppe nur zu einer Trefferquote von 36 % kam. Es wurde damit nachgewiesen, dass manche Menschen besondere spirituelle Fähigkeiten besitzen. In vielen weiteren Untersuchungen wurde diese Tatsache bestätigt.
Die Quantenphysik hat durch physikalische Versuche nachgewiesen, dass ein höheres Bewusstseinsfeld (Informationsfeld) im Kosmos existiert (Alain Aspects, Amit Goswami). Die herrschende Stringtheorie geht davon aus, dass es über unserem materiellen Kosmos noch viele weitere Energiedimensionen gibt. Der ehemalige Leiter des Max Planck Instituts für Physik in München Professor Hans-Peter Dürr ist davon überzeugt, dass das Gehirn durch das Denken ein Bewusstseinsfeld (Quantenfeld) bildet, dass nach dem Tod des Körpers in der höheren Dimension weiter existieren kann (P.M. Magazin 05/2007).
Die Nahtodforschung hat bestätigt, dass das Bewusstsein unabhängig vom Körper denken kann. Pam Reynolds wurde während einer Gehirnoperation in eine Vollnarkose versetzt, ihre Augen wurden verbunden und ihre Ohren verstöpselt. Und trotzdem konnte sie während der Operation mit ihrem Bewusstsein alle Dinge wahrnehmen und später darüber berichten.
Der 16. Karmapa ist 1981 in einem Krankenhaus in den USA gestorben. Er konnte 45 Minuten nach seinem Tod noch einmal seinen Körper vollständig wiederbeleben und drei Tage nach seinem Tod mit seiner Seele in seinem Körper verweilen. Der Körper verweste in der Zeit nicht und der Herzbereich blieb war. Diese Tatsachen wurden durch Messgeräte und von den Ärzten bestätigt und sind materialistisch absolut unerklärlich.
Die Reinkarnationsforschung nähert sich immer mehr der Tatsache an, dass es frühere Leben gibt. Es wurden tausende von Berichten untersucht. Die Zeugen konnten genau die früheren Orte und Lebenssituationen beschreiben, obwohl sie nie dort waren und auch nichts darüber auf normalem Wege erfahren hatte. In der Reinkarnationstherapie können manche Menschen Kontakt zu ihren früheren Leben aufnehmen. Darüber gibt es bereits ausführliche Sendereihen bei RTL (2010) und bei VOX.
Ich als Yogi kenne meine früheren Leben. Ich kann sie in der Meditation sehen. Sie sind beim Yogaüben oft unter Umständen in Form von Kurzvisionen aufgetaucht, die auf die Echtheit der Erfahrungen hinweisen. Ich sah Dinge aus früheren Zeiten, die ich nie zuvor gesehen hatte. Spätere Recherchen ergaben die historische Echtheit der Wahrnehmungen. Ich habe das ausfühlich in meinen Büchern beschrieben (Yoga und Erleuchtung, 2009) und bereits mit vielen Menschen in Internet darüber diskutiert.
Es gibt viele Tatsache, die auf auf das Weiterleben der Seele nach dem Tod hinweisen. Je mehr man sich mit der aktuellen Wissenschaft befasst, um so mehr aus einer materialistischen Weltsicht unerklärliche Dinge tauchen auf. Eine führende Kapazität auf dem Gebiet der Sterbeforschung ist in Deutschland der Wissenschaftler Bernhard Jakoby. 2007 veröffentlichte er das Buch "Wir sterben nie." Darin kommt er zu der Aussage, dass die Indizien für ein Leben nach dem Tod bei Weitem der Annahme überlegen sind, dass mit dem Tod alles aus ist.
Neo: "Man könnte es rein hypothetisch beweisen, indem man mit Leuten, die bereits tot sind, Kontakt aufnimmt und sie Aussagen machen, die man überprüfen kann, z. B darüber, wo und wann sie gelebt haben und solche Sachen."
Yogi Nils: Es gibt viele Fälle, in denen Verstorbene ihre Verwandten geistig besucht und Dinge berichtet haben, die nachgeprüft werden konnten. Die bei den Rückführungen berichteten Tatsachen sind teilweise so genau, dass es sich nicht um Zufall handeln kann. Letztlich geht es bei allen Hinweisen auf ein Leben nach dem Tod immer um Indizienbeweise, die unterschiedlich bewertet werden können. Wer es nicht wahrhaben will, wird immer eine negative Bewertung vornehmen können.
Skeptikerin OO: "Beweise erstmal das du lebst."
Yogi Nils: Das ist schwieriger als man denkt. In der Tat könnte alles Leben auch nur ein verrückter Traum sein. Ein vollständiger Gegenbeweis ist nicht möglich. Auch hier können wir nur einen Indizienbeweis treffen.
Cream: "Nichts davon ist auch nur ansatzweise obektiv bewiesen."
Yogi Nils: Das behaupten die Atheisten immer. Wer die Tatsachen nicht sehen oder nicht mit neutralem Verstand bewerten will, kommt leicht zu solcher Aussage. Letztlich kann man beweisen was man will, die Atheisten schreien immer "mehr, mehr". Das interessiert mich nicht. Ich verweise alle Menschen darauf, selbst nachzudenken und ihre eigene Wahrheit zu finden.
Wisky: "die bibel sagt tot ist tot"
Yogi Nils: Die Bibel sagt, dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt von Elias ist und Jesus noch einmal auf die Erde zurückkommt. Nach der katholischen Lehre können auch Heilige wieder auf die Erde kommen, wenn sie der Menschheit helfen wollen. Die Lehre von der Wiedergeburt gab es bei den früheren Christen. Sie ist dann später zu Unrecht untergangen und kommt heute auch im Christentum wieder. Letztlich setzt sich immer die Wahrheit durch. Und die Wahrheit ist, dass wir normalerweise viele Leben brauchen, um zur Erleuchtung (Heiligkeit) zu gelangen.
--> Siehe auch http://de.wikiversity.org/wiki/Gott/Gibt_es_ein_Leben_nach_dem_Tod


Kommentare (56)
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Und lesenswert sind auch die Bücher der Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross und von Dr. med .Raymond A. Moody.
Gruß vom Topisten
Im Beitrag hätte halt der Bogen zu ökologischem und nachhaltigem Leben deutlicher herausgearbeitet werden. So steht das Thema etwas verloren zwischen all den anderen "Lebensbereichen" da.
Wenn man nur 4% Sehkraft hat, dann ist man Blind! Wie kann ein Blinder proklamieren, etwas sei nicht existent, weil er es nicht sehen kann?
Und noch etwas: 90% aller wissenschaftlicher Erkenntnisse der Menscheitsgeschichte haben sich zu späteren Zeiten als vollkommen falsch heraus gestellt. Nicht schlimm - Irren ist menschlich!
Wenn man aber einen 90%igen Irrtum zum Dogma macht, dann ist man ... (ja was eigentlich? Arrogant?! Ignorant?!)
:-)
ich lese gerade das Buch "Kelch und Schwert, bin gerade auf Seite 167 angelangt und muss sagen:
Der "Sieger" schreibt die Geschichte! Auch die wissenschaftliche Geschichte
Im Buch vor allem die archilogische Wissenschaft.
Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem fehlen wichtige Informationen/Denkanstöße!
> der Menscheitsgeschichte haben sich zu späteren Zeiten
> als vollkommen falsch heraus gestellt.
Während esotherische Glaubensdogmen immer und ewig zu 150 Prozent recht behalten haben und immerda Recht haben werden. (Was selbstredend kein Kunststück ist). Übrigens: Woher weiß Herr Silberhorn das mit den 90 Prozent, wenn nicht aus einer Studie bei der mit wissenschaftlichen Methoden vorgegangen wurde?
Typischer Fehlschluss auch, dass das Vorhandensein von Nichtwissen beweisen soll, dass in den wesentlichen Problemen der menschlchen Entwicklung kein hinreichend zuverlässiges Wissen möglich ist.
Zum Thema Wissenschaft siehe auch http://oekohumanismus.wordpress.com/fetischbegriff-bedarf/kapital-schafft-wissen-schaft-kapital-schafft/
Es gilt nicht Gott zu beweisen, das wird mit unserem materialistischem Bewusstsein nicht möglich sein, es würde ja für den Anfang schon reichen, Leben nicht nur in materieller Form als real anzusehen, sondern eben auch in einer wie auch immer gearteten "geistigen" Form, nennen wir es feinstofflicher Art, nicht sichtbar in unserer Welt der Physik, zu aktzeptieren, weil eben wissenschaftliche Theorien dies nicht mehr ausschliessen.
Soweit zur Wissenschaft.
Ansätze gäbe es genügend danach zu forschen, auch mit wissenschaftlicher Akribie. Aber und das ist die andere Seite der Medaille, nur wenige können sich von den materialistischen Denkansätzen lösen und wenn sie es dann mal getan haben, z.B. König,Dürr, aber auch Einstein, dann werden sie plötzlich zum Gespött der eigenen Fakultät.
Aber war das nicht schon immer so.
Ich finde es wichtig und richtig, diese Themen, dazu gehört eben auch ein Leben vor/nach dem Leben nicht dogmatisch zu behandeln (s.Kirche), sondern offen.
Dazu gehört auch, dass Menschen, die für sich eigene tiefe Erfahrungen macht haben und diese für sich als einen Beweis sehen, nicht als esotherische Spinner abzutun.
>bringen. Wenn das mit der herkömmlichen Wissenschaft
>gelänge, wäre das fanstastisch.
Die herkömmliche Wissenschaft würde erst einmal fragen, welches "Dunkel" gemeint ist und welcherart "Licht" erwartet wird. Ist mit "Licht" Wissen über ein individuelles Fortleben nach dem Tod gemeint, so ist geklärt, dass vor sich hinrottende Kadaver kein menschliches Leben sind und also zu keiner geistigen Tätigkeit in der Lage. Alles weitere muss erst einmal Spekulation bleiben und es steht die ganz unwissenschaftliche, nämlich philosophische, (z.B. ethische) Frage im Raum, ob man seine wertvolle (weil aller Wahrscheinlichkeit nach begrenzte) Zeit nicht mit wichtigeren Dingen verbringen sollte, als mit solch irrelevantem Krimskram.
Gesagt werden kann, dass Individuen bei Lichte betrachtet zwar irgendwann sterben aber bei anderen, die weiter leben, Spuren hinterlassen. Damit die nicht auch noch plötzlich verschwinden, werden zum Beispiel so Sachen wie das Holocaust Mahnmal gebaut.
>Es (...) würde ja für den Anfang schon reichen,
>Leben nicht nur in materieller Form als real
>anzusehen, sondern eben auch in einer wie
>auch immer gearteten "geistigen" Form
Ganz und gar wissenschaftlich korrekt kann gesagt werden, dass Leben sich orientierende Materie ist, also stets mehr oder auch minder geistreich. Ein Affe eher mehr als ein Virus. Leichen haben definitiv kein Geisteseben. Es fehlt ihnen schlicht an den dafür notwendigen materiellen Voraussetzungen.
"Lucy im Licht" Dem Jenseits auf der Spur
(von Markolf H. Niemz)
"Prof. Dr. Markolf H. Niemz lehrt Medizintechnik und Physik an der Universität Heidelberg. ...
Bislang war die Beantwortung dieser Fragen Glaubenssache. Doch es gibt naturwissenschaftliche Phänomene, die auf verblüffende Weise denen ähneln, was Menschen von der Schwelle zum Tod berichten. Unterstützt von seiner "Reiseführerin" Lucy, deckt Professor Markolf H, Niemz erstaunliche Parallelen zwischen den Erkenntnissen der modernen Physik und solchen Nahtoderfahrungen auf. ...°
Meine Einschätzung: sehr lesenswert!
http://www.cityinfonetz.de/homepages/hammerschmitt/low_parenti.html
Gruß vom Topisten
Ich hoffe es nicht und glaube es doch.
Ich finde das Leben entschieden weniger langweilig, wenn ich mich drauf einstelle, die Dinge, die ich noch so vorhabe lieber nicht aufs nächste Leben zu verschieben.
Im "Schaun wir mal...... wir werden sehn..." stimme ich Dir wieder zu ;-)
Gruß vom Topisten
In dem Sinne oder meinetwegen Geiste ...
Gruß vom Topisten
PS. Heimleuchten braucht mich niemand.
Und mir selbstverständlich auch nicht.
Ich denke, nur zu dieser einen "Erkenntnis" MUSS man kommen, wenn man sich existentialistische Fragen stellt...und kategorische Imperative, Höhlengeschichten aus Platos Hand und der "Welten Weisheiten vorverdaut" implementiert - so zu handeln, dass SEIN eigenes Handeln + seine Haltung stets Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnten...keinen Schaden an niemanden zu verursachen MUSS das oberste Prinzip sein + bleiben - nichts anderes lehren auch Religionen, die m.E. nur als (rhetorisch-anweisende) Topoi dienen...
In diesem rhetorischen Sinne verbleib ich mit
Grüßen
Sabine
Hier noch ein paar Zitate, von Menschen, die nicht gerade als blöd und naiv galten:
C.G. Jung, Begründer der analytischen Psychologie: "Man kann mit Sicherheit sagen, dass all meine Patienten über 35 Jahre krank wurden, weil sie das verloren hatten, was die lebendigen Religionen ihren Anhängern gegeben haben. Und keiner von ihnen, der seine religiöse Lebenshaltung nicht wiedererlangte, wurde wirklich geheilt."
Albert Einstein: „Je weiter die geistige Entwicklung des Menschen vorschreitet, in desto höherem Grade scheint es mir zuzutreffen, dass der Weg zur wahren Religiosität nicht über Daseinsfurcht, Todesfurcht und blinden Glauben, sondern über das Streben nach vernünftiger Erkenntnis führt.“
Werner Heisenberg, Physik-Nobelpreisträger: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Weil Du auch die Liebe erwähntest, für mich bist Du ein wirklich liebenswerter Mensch, auch wenn Du bisweilen ganz schön hart im Austeilen sein kannst.
Lieber Gruß!
Annette
"... sei doch nicht so sarkastisch!"
Huch?
Liebe Anette, habe nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung, was an meiner Äußerung du als "sarkastisch" empfunden haben könntest. Da war Null Sarkasmus.
Irgendwelche geheimnisvollen "anderen" Dimensionen in denen Individuen nach ihrem Tod als "Lichter" herum geistern, interessieren mich halt nicht. Ich habe eine andere Vorstellung von einem Leben nach dem Tod. Die mag als Vorlage für einen Fantasy Thriller oder auch als überlebensgroße Fortsetzung der Egomanie mit religiösen Mitteln nicht taugen. Dafür ist sie aber falsifizierbar.
Was das von C.G. Jung "mit Sicherheit" Behauptete angeht kann ich dazu nur sagen, dass mir dazu die folgende Zeile von Erich Friend einfällt: "Zweifle an die, welche behaupten, sie hätten keinen Zweifel." Und warum ich überhaupt Worte eines Mannes Beachtung schenken sollte, der solche Sätze vom Stapel gelassen hat, wie den, der in dem Wikipedia-Beitrag über ihn zitiert ist, wüsste ich auch nicht.
Ich meine den Satz:
„Der Jude als relativer Nomade hat nie und wird voraussichtlich auch nie eine eigene Kulturform schaffen, da alle seine Instinkte und Begabungen ein mehr oder weniger zivilisiertes Wirtsvolk voraussetzen.“
Dass sich der ehrenwerten Einstein Gedanken über "wahre Religiösität" machte, kann ich auch nur zur Kenntnis nehmen. Es gehört nicht zu den Fragestellungen, die mich interessieren. Mich interessiert Religion lediglich in so weit sie zur ökologisch reflektierten Mitmenschlichkeit beiträgt - oder dies behindert.
Und Werner Heisenbergs Tatsachenbehauptung halte ich für ziemlich anmaßend. Mich hat Wissenschaft jedenfalls weder zum Atheisten noch zum Gläubigen gemacht. Und nichts deutet darauf hin, dass sich das ändern könnte.
Für das Kompliment danke ich dir. Austeilen? Ja, vielleicht, aber hoffentlich für alle mit etwas Erkenntnisgewinn.
Gruß vom Topisten
Zu C.G. Jung kann ich nur sagen, dass ich das von Dir angeführte Zitat nicht kenne. Ich kenne also nicht sein gesamtes Werk und sämtliche Äußerungen. Zur Religion möchte ich nur soviel sagen, dass ich glaube, dass in diesen Fällen nicht irgendwelche Doktrinen gemeint sind, sondern dass der Begriff im Sinne von religio = Rückbindung zu verstehen ist. Ist allerdings nur meine Interpretation. :-)
Es ging mir auch lediglich darum zu zeigen, dass selbst (mehr oder minder) kluge Leute an Dinge
g l a u b e n, die jenseits von erklärbarer Wissenschaft stehen und nicht nur "naiv-dumme Esoteriker".
Und: Sei mit Heisenberg mal nicht zu streng, nirgendwo hat er behauptet, dass es sich bei der o.g. Aussage um eine Tatsachenbehauptung handelt. Ich denke, er hat das einfach geglaubt (ist vielleicht etwas unglücklich formuliert, wobei man auch nicht weiß, ob er das wirklich so geäußert hat - manches wirkt außerhalb des Kontextes auch anders, als es gemeint war - man sieht also mal wieder, wie schnell Sprache zu Missverständnissen führen kann.)
Um es nochmal deutlich zu sagen, ich schätze Deine Beiträge sehr, auch wenn Du "austeilst" und für mich persönlich hat das schon zu manchem Erkenntnisgewinn geführt - und sei es, dass ich nach entsprechender Auseinandersetzung mit dem Thema, zu dem Schluss gekommen bin, dass ich eine andere Ansicht vertrete. :-) Gut finde ich, dass Du einem keine Schludrigkeit durchgehen lässt. Das erinnert mich an meinen von mir sehr geschätzten (geliebten wäre vielleicht zuviel gesagt) Deutschlehrer, der uns kritisches Denken erst beigebracht hat (an einem damals hauptsächlich von ältlichen Lehrerinnen dominierten Mädchengymnasium mit entsprechendem Unterrichtsstil). Kurz gesagt, ich schätze und mag Dich sehr.
Liebe Grüße! Annette
Mich bewegt z.B. die Frage, wie die Menschen dazu kömmen könnten, sich weltweit auf Länder-Verbrauchsquoten für z.B. Fisch- bzw. Fleischverzehr oder Automobilität zu einigen, bzw. darauf, wo wieviel Ressourcen dafür noch in den nächsten 5, 10 und mehr Jahren verbraucht werden dürfen. Mit Glaube an das Gute im Menschen käme man in dieser Hinsicht wohl nicht viel weiter. Ein gut durchdachtes Ökosteuer-Konzept als Grundlage eines intelligent angepackten Umbaus wäre da schon hilfreicher.
Aber alles, was mitmenschliche Wege dorthin ausleuchtet, wäre mir willkommen. Und wenn mir jemand sagt, er hätte Kontakt zu den Ahnen, die wären jetzt das reinste Licht und könnten uns da echt heimleuchten? Dann würde ich denken: ich glaub's zwar nicht. Aber es wäre schon geil :-) Na und wenn manche Menschen anders ihren Hintern nicht hochkriegen...
Gruß vom Topisten
Ein zweiter Kritikpunkt an Religiösität: wie oft dient sie dem Menschen dazu, seine Verantwortung an irgendeine höhere Entität abzugeben und selber nicht handeln zu müssen. Gott wird meinen Kampf schon ausfechten, wenn ich ihm nur genug vertraue...aber sicher doch. Das steht dann tatsächlich im Konflikt zu den Problemen, deren Lösung wir anstreben sollten und darüber sollten wir Menschen langsam hinauswachsen. Dass das so nicht funktioniert, haben wir inzwischen tausendfach bewiesen bekommen. Es zeigt sich mal wieder, dass es nicht die Religion oder die Spiritualität an sich gibt, sondern nur religiöse und spirituelle Menschen, die unterschiedlich damit umgehen.
Wenn man glaubt, dass man wiedergeboren wird, ist das doch eigentlich die beste Begründung dafür, die Probleme so schnell wie möglich anzupacken. Denn sonst hat man doch später sowieso den ganzen Kladderadatsch am Hals ;-) Da kann man sich nicht mehr so einfach mit "Nach mir die Sintflut" rausreden.
Ich glaube daran, dass es einen ewigen Kreis des Lebens gibt, weil sich das am ehesten mit der Funktionsweise der Natur deckt, die ich beobachte. Da hatte ich schonmal was drüber geschrieben, das kopier ich mal ein: "Ich glaube daran, dass alle Lebensenergie auf der Erde, gleich der physikalischen Energie, gleich bleibt und nicht verloren geht oder neu entsteht, sondern sich, wie auch die physikalische Energie, immer neu verlagert. Von daher glaube ich schon...", dass meine Lebensenergie erhalten bleibt, in welcher Form auch immer.
Außerdem habe ich auch Erfahrungen mit Hospizen sammeln dürfen und habe Gespräche mit meiner Oma kurz vor ihrem Tode geführt, als sie schon gar nicht mehr richtig da war...
Aber das spielt auch keine Rolle für mein Handeln. Ich will die Probleme möglichst schnell gelöst bekommen. "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen". Außer wenn es ums Wäschewaschen und Spülen geht.
An die Leben, an die du dich erinnerst...meinst du, du warst da immer ein Mensch?
Nachdem Nils drei Jahre als Yogi gelebt hatte, lösten sich die bei seiner Geburt entstandenen Verspannungen. Nils durchlebte noch einmal bewusst seine Geburt. Er floss durch einen dunklen Kanal hindurch, spürte großen Stress und war dann im Freien. Später erlebte er dann noch zehn Geburten aus früheren Leben. Tod und Geburt sind nach den Berichten der tibetischen Yogis die beiden Hauptfälle der im Seelengedächtnis gespeicherten Stresssituationen.
Nach elf Jahren als Yogi tauchten plötzlich die früheren Leben in seinem Geist auf. Nils lernte im Laufe der folgenden sechs Jahre etwa fünfhundert frühere Leben kennen. Zuerst lösten sich nur einzelne frühere Leben. Dann kamen ganz viele frühere Leben wieder an die Oberfläche seines Bewusstseins. Und nach etwa vier Jahren ebbte der Prozess langsam wieder ab. Anders als bei dem bewussten Hinspüren während einer Meditation kamen jetzt sehr deutliche Kurzfilme. Nils konnte meistens alle Einzelheiten der jeweiligen Stresssituation und auch die Lebensumwelt erkennen. Aus den einzelnen Bildern konnte er geographische und zeitliche Zuordnungen vornehmen.
Die meisten Lösungsträume bezogen sich auf frühere Leben als Tier. Nils wurde oft von anderen Tieren gefressen und hatte dabei große Ängste. Durch diese Ängste musste Nils jetzt jedes Mal noch einmal hindurchgehen, damit sich die jeweilige Stresssituation auflösen konnte. Nils wurde als Affe von Löwen gefressen, als kleiner Fisch von großen Fischen und als Maus von einer Katze. Als Adlermutter erlebte er den traumatischen Verlust eines Adlerkindes. Als Wölfin hatte er viele Kinder, aber auch viel Stress in der Wolfsgruppe. Einige Male sah er in Visionen, wie er als sterbendes Tier von kleinen Würmern aufgefressen wurde.
Das war alles nicht besonders witzig. Schön war nur eine Situation. Nils spielte als Pavian in der Savanne. Im hohen Gras hatte sich ein Löwe versteckt. Nils hörte den Löwen atmen. Er entdeckte ihn rechtzeitig und flüchtete auf einen Baum. Darüber freut er sich heute noch. Wer weise ist und rechtzeitig in seinem Leben die großen Gefahren erkennt, rettet sich auf den Baum der Erleuchtung.
Seine Inkarnation als Mensch begann Nils vor etwa hunderttausend Jahren in der Steinzeit. In einem Traum sah er sich als Mann mit einem Fell um den Körper und einem Speer in der Hand. Er jagte große Tiere, verlor bei einem Jagdunfall seine Mutter und interessierte sich ansonsten hauptsächlich für Sex. Auch die Steinzeitfrauen konnten sehr reizvoll sein.
In weiteren Kurzträumen sah Nils auch seine Leben als Schamane, Mandarin, Inderin und Mönch. Die Lösungsträume nach seinem elften Yogijahr bestätigten die während der Meditation im siebten Yogijahr gewonnenen Erkenntnisse. Nils konnte danach weitere Einzelheiten klären. So hatte er als Mönch sein ganzes Klosterleben lang vergeblich nach dem Weg ins Paradies und den dazu gehörenden effektiven spirituellen Übungen gesucht. Er hatte sich im formalen Üben verloren und musste deshalb noch einmal als Yogi wiedergeboren werden.
Am schlimmsten in seinen früheren Leben waren die vielen Kriege, die ihn insbesondere in seiner Schamanenzeit häufig heimgesucht hatten. Er verlor seine Freunde, seine Frau und seine Kinder.
Nils sah sich traurig vor verkohlten Häuserruinen stehen. Die Feinde hatten seine ganze Familie umgebracht. Das war für ihn schrecklicher, als wenn er selbst gestorben wäre. Damals entwickelte sich in ihm bereits der Wunsch nach einer glücklichen Welt mit genug zu Essen, fröhlichen Menschen und einem dauerhaften Frieden. Mögen viele Menschen diesen Wunsch teilen und sich dafür engagieren.
Ich persönlich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Obwohl es eine schöne Vorstellung wäre!
Genauso glaube ich nicht das die Wissenschaft es herrausfinden wird. (Ich hoffe es zumindest)
Ich denke es ist eine Glaubensfrage, es gibt Menschen die sind glücklich mit dem Gedanken wiedergeboren zu werden, andere wollen ihr Leben genießen und denken nicht an den Tod. Dann gibt es noch die, die glücklich damit sind wenn sie wissen das es vorbei ist. Wenn sie sozusagen im Ziel angekommen sind. Warum sollte man den Menschen ihr Glück verderben indem man versucht dieses Rätsel zu lösen?
Es wurde oben etwas von Nahtoderlebnissen geschrieben, dass ist doch aber etwas anderes als das Leben nach dem Tod? Oder Irre ich mich da?
lg christoph
Das manche dieser Menschen sich selbst auf dem Bett liegen sahen, die Ärzte beobachteten, verstanden hatten, was gesagt wurde, kann ich als Beweis anerkennen. Das was sie während des Zustandes ausserhalb erlebt haben, den Tunnel, das Licht, liebe verstorbene Menschen sind Schilderungen, die ich zwar akzeptiere, die aber nicht als Beweis dienen können.
Ich habe die wesentliche Indizien zusammengetragen und drei Jahre mit den Atheisten im Internet darüber diskutiert. Die ganze Debatte findest du in Erleuchtung, Gott und Gottesbeweis
http://knol.google.com/k/erleuchtung-gott-und-gottesbeweis
Wichtige Argumente findest du in http://knol.google.com/k/tod-jenseits-nahtodforschung-pam-reynolds-und-der-karmapa-fall
Natürlich können uns die Toten von ihrem Leben nach dem Tod erzählen. Sie können uns in Träumen und Visionen erscheinen. Das geschieht sehr oft. Meiner Tante ist ihr Sohn im Traum erschienen, als er im zweiten Weltkrieg an der Front erschossen wurde. Und zwar sofort. Die Bestätigung bekam sie erst lange nach dem Traum. Daraus ergab sich eindeutig, dass ihr Traum echt war. Mir ist mein Vater nach seinem Tod öfters erschienen. Er hat mir wichtige Tipps für meinen Yogaweg gegeben. Die sich als großer Segen herausgestellt haben.
Nahtoderlebnisse deuten auf ein Leben nach dem Tod hin. Sie beweisen aber nur, dass das Bewusstsein unabhängig vom Körper (zum Beispiel in der Vollnarkose während der Operation) denken, wahrnehmen und später darüber berichten kann.
Das Wissen über das Leben nach dem Tod ist wichtig, damit wir jetzt so leben können, dass es uns auch nach dem Tod gut geht. Das Bewusstsein vor dem Tod ist gleich dem Bewusstsein nach dem Tod. Wir sollten also unser inneres Glück regelmäßig pflegen, positiv denken und spirituelle Übungen machen (Yoga, Meditation, Lesen, Beten).
Zur Zeit läuft ja jeden Samstagabend 20:15 im RTL eine Sendung darüber, wo Menschen in alte Leben zurückgeführt werden und berichten, wo dannach die Orte mit den Personen aufgesucht werden und da gibt es schon frappierende Szenen. Nun, Fernsehen, Story, Show, wir kennen das, was sollte man da als Wahr annehmen.
Weitere Beweise sehe ich in der Tonbandstimmen-Forschung, die Kontakte zu Verstorbenen ermöglicht.
Da ich selber diese Experimente durchführe, bzw. dabei bin, also keine technische Manipulation (ich bin Techniker) zulasse, und also Antworten auf Fragen höre und verstehen kann, sind dies für mich ebenfalls Beweise.
Ich weiss, dass ich mich mit dieser Behauptung bei bestimmten Menschen als "Spinner" oute, aber gern geschehen.
Nur eins ist klar, selbst, wenn man einem Skeptiker diese Stimmen vorführt, oder er bei einer Einspielung dabei ist, er wird tausend Gründe der Ablehnung suchen, er will es nicht wahrhaben. Damit kann ich aber auch gut leben, ich will nicht überzeugen.
Wer sich näher darauf einläßt, macht seine Erfahrungen und findet es auch plötzlich gar nicht so verwunderlich oder unvereinbar mit angeblichen wissenschaftlichen Grundlagen.
Wer nicht, lebt auch ohne diese Erfahrungen...
Also ich halte dich -deswegen- nicht für einen Spinner ;-)
"Zur Zeit läuft ja jeden Samstagabend 20:15 im RTL..."
RTL. Die Bildzeitung der Televison! Naja....
"Ich weiss, dass ich mich mit dieser Behauptung bei bestimmten Menschen als "Spinner" oute, ..."
Das nicht, aber als leichtgläubig. Die RTL Programmmacher (Spinner, bzw. Fliegenfänger ganz anderer Art) werden begeistert sein. So leicht also gehen uns die Leute ins Netz. Selbst bei Utopia! Das Utopisten-Lob könnte uns vielleicht helfen, unsere Preise für die Werbeminute noch einmal zu erhöhen.
Gruß vom Topisten
weil sie Angst davor haben, als "Spinner" bezeichnet zu werden.
Weil ich seit vielen Jahren in der Hospizarbeit tätig bin, habe ich von vielen Menschen ihre Nahtoderlebnisse erzählt bekommen, und viele, besonders alte Menschen, berichten, dass sie ab und zu mal einen verstorbenen Verwandten sehen.
Und ich beobachte auch immer : wenn einer mal anfängt, zu erzählen, dann trauen sich die anderen auch.
Tatsache ist, dass es sie gibt, diese außergewöhnlichen Wahrnehmungen .
Ich habe auch schon Verstorbene wieder gesehen,
es waren Menschen, die ich in ihrem Sterben begleitet habe, und die dann später kurz in meinem Alltag
wieder aufgetaucht sind.
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt ?
Mit Sicherheit , denke ich, nach all meinen Erfahrungen in der Hospizarbeit,
aber es wird ein anderes Leben sein als das irdische .
LG, Petra
Nicht das Erlebte macht einen Menschen aus, sondern das, an was er sich erinnert.
Bei sich immer mehr vermehrenden Menschen - wo kommen denn die ganzen Seelen her?
Oder umgekehrt, ihn den vierziger Jahren starben wahrscheinlich (wegen Krieg und Katastrophen) mehr Menschen, als neu geboren wurden. Mussten die Seelen dann warten?
Sorry für die Provokation.
Die Frage wo die Seelen alle herkommen wird oft gestellt. Ich sehe zwei Möglichkeiten, die beide auch vertreten werden. 1. Seelen bilden sich durch das körperliche Gehirn und können danach im Jenseits weiter existieren. Dann gibt es kein Seelenproblem bei einer sich vermehrenden Menschheit. 2. Der Kosmos entsteht in einer dreistufigen Folge aus einer Urquelle (Gott, Licht, höchste Energie). Dann gibt es das höchste Licht (das grundsätzlich in sich ruht). Das höchste Licht bildet eine geistige Welt aus Gedankenenergien (Jenseits) und daraus wiederum formt sich dann ein materieller Kosmos. Da die geistige Welt viel größer ist als der materielle Kosmos, gibt es dort ein unerschöpfliches Potential von Seelen, die sich auf der Erde inkarnieren können. Nach der in der Physik überwiegend vertretenen Stringtheorie können sich aus der geistigen Welt sogar viele materielle Welten bilden. Seelen können sich dann auch in anderen Welten inkarnieren. Sie müssen nicht warten, bis auf der Erde Platz ist.
Meine persönliche Erfahrung spricht für die erste Theorie. Ich kenne etwa 1000 frühere Leben, die alle in meinem inneren Reinigungsprozess als Yogi aufgetaucht sind. Danach habe ich mich auf der Erde von Körper zu Körper weiter entwickelt, beginnend als Kleinstlebewesen. Die zweite Theorie halte ich aber auch für denkbar. Vielleicht ist in unserem Kosmos vieles nebeneinander möglich. Gruß Nils
Könnte Deine Möglichkeit 1 nicht zu Irritationen führen, da Du die Seele als Bindeglied, fest an den Körper gebunden siehst, solange Leben in ihm ist. Dass die Seele sich aus dem Gehirn bilden könnte, wie du schreibst und nach dem Tode dann jenseitlich weiterexistiert, bis sie erneut inkarniert.
Mich irritiert z.b. diese Erklärung "Gehirn bildet Seele".
Seele ist m.E. genausso immateriell wie Geist, allerdings eben Individuum. Sie muss vorher dagewesen sein, und wird danach dasein. Mag man sie als Teil einer Zwiebel betrachten, also als eine der Schalen.
Weiss auch nicht, ob Deine obige Erklärung bezgl. der vielen Seelen heute (weil soviele Menschen hier existieren) so interpretiert werden sollte.
Was wir als VIEL bezeichnen mögen sind vermutlich nur ein paar wenige Sandkörner im Vergleich zu allem Sand sein, da wir gottseidank nicht allein im Kosmus in materieller Form existieren. Abgesehen davon, Du hast es ja persönlich schon erfahren, sind all die Leben, die hier in materieller form gelebt werden können, nicht auf die Menschengestalt begrenzt. Betrachtet man seit anbeginn des Lebens die vielen Lebewesen, einschliesslich der ganzen beseelten Natur, dann braucht man sich keine Sorge machen, dass uns die Körper ausgehen.
Ansonsten stimme ich Deinen Vorstellungen, soweit hier publiziert, im Allgemeinen schon zu.
Die String-Theorie mag da vielleicht eine Tür einen Spalt öffnen dieses Immaterielle, das Bewusstsein eines Lebewesens, z.B. des Menschen, über den Tod hinaus zu erklären.
Aber natürlich müsste sich da die Wissenschaft darauf einlassen und nicht ihre eigenen Kollegen, die aus dem gelernten Verständnis heraus ausbrechen und neue Wege vorstellbar halten, als spinner und Esoteriker abtun.
Also, es ist noch ein weiter Weg. und solange muss der Mensch eben sein Bewusstsein selbst bilden, sei es durch spirituelle Erfahrung, sei es einfach auch durch nachdenken.
@gerfi: Es ist ein weiter Weg, bis wir die Dinge im Kosmos auf einer tiefen Ebene begreifen. Und das ist gut so. Dadurch haben wir etwas zum Forschen, zum Denken und zum Diskutieren. Ich sehe die Seele nicht fest an den Körper gebunden, wenn der Körper noch lebt. Es gibt viele Menschen, die mit ihrer Seele den lebenden Körper verlassen und wieder zurückkehren können. Am besten untersucht ist Pam Reynolds. Wenn sich die Seele erstmal gebildet hat (als Bewusstseinsschwingung, Energiewolke aus Gedanken und Gefühlen), kann sie sich vom Körper abtrennen und unabhängig von ihm existieren.
Was ich leider nicht weiß, wo meine Seele war, bevor ich ein Kleinstlebewesen war. Da habe ich keine Erinnerungen. Sie kann sich im Kleinstlebewesen gebildet haben. Sie kann bereits durch Pflanzen entstanden sein. Oder sie kann als Bewusstseinsmasse aus der geistigen Welt sich mit dem Kleinstlebewesen verbunden haben. Ich kann nur Theorien bilden und weiß es letztlich nicht. Meine Lieblingstheorie ist, dass alles möglich ist.
Ups... ist fast ein Jahr für eine Antwort ins Land gezogen, so mag es am Zeitparadoxon liegen, dass meine Augen erst soeben über +Johanna Schlitzkus Premiere mit Deinem Blog und Thematik fanden...
So kann ich SELBER 100 % bezeugen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, da ich - während eines langen Komas ab 2003 - selber bereits tot durch Herzversagen war. Ich wurde reanimiert, bekam für die darauffolgende, lange Komazeit einen externen Herzschrittmacher...
Sodann fragte ich mich (auf meinem Blog frankfutt.de in "Web 2.0 - Aus dem Leben einer Toten"- Jahre später) folgendes:
"Die Frage, die mir mit der Betrachtung meiner Umwelt zunehmend bohrender durch den Kopf schoss: Bin ich tot?
Immer wieder in Projektionen mit der Frage spielend, ob ich nicht doch tot sei, konstantierte ich meine Umwelt, denn theoretisch (existentialistische Theorien á la Sartre aufgreifend) könnte ich auch tot sein und in meiner persönlich projizierten “toten” Welt leben.
Woher soll ich beurteilen, ob ich lebe oder tot bin? De Welt hat sich nach meinem Aufwachen komplett geändert… 2003, da war von Social Media, Web 2.0, etc. noch nicht die Rede. Vielleicht erliege ich den Träumen des Dämons meiner eigenen Fiktion?
Und genau das weiß ich heute, 7 Jahre später immer noch nicht… Hat sich die Welt um mich herum derart geändert, dass ich in ihr schwimme wie eine Blase im Wasser surrend vor sich hinblubbt? Ohne zu erkennen, dass ich die Blase bin, die das Wasser verdrängt?"
Seit der Zeit stelle ich mir diese Frage häufig und habe damit sozusagen "ein durch Tod akquiriertes Recht des Hinterfragens" und versuche Lösungen in den Wissenschaften (beginnend mit Aristoteles bis zum "heißen Berg", der alles unscharf relationiert) und versuche eine Integration meiner seitdem mit Weltenschmerz gebürdeten Seele zu finden,,.
Als Ergebnis entstehen dann Darstellungsansätze meiner "Todes-Visionen", wie ich sie (auch auf frankfutt.de) versuche, zu erklären:
"Fragmentierte Rudimente realen Scheins in digitaler “Sichtweise” waren die komatösen Visionen! Die Welt war in einem Rasterschema aufgebaut, das ich wahrnahm wie ein Scanner. Ich arbeitete bzw. “funktionierte” wie ein PC und nahm Schemata der Realität digital-fraktioniert wahr, vergleichbar mit einer “Matrix”. Diese digital gerasterte Matrix stellte meine Vision vom Leben dar – abzüglich des temporalen Elements der Zeit, die in Form eines Nahrungsschlauches durch meinen Körper floss. So wurde meine “Koma-Welt” zu einer abstrahierten Essenz meiner Realität in Entitäten, deren Verifikation ich in theoretischer Form abstrakt “nachschwingen” musste."
Mein Weltbild stellt sich seit Koma als "spiegelverkehrt" dar und ich brülle mit Inbrunst "mein scheinbar scheinendes Scheinwissen" heraus - immer darauf berufend, dass mir mit dem Tod "Narrenfreiheit" übereignet wurde...
All die hier andiskutierten Theorien/Philosophien käue ich in Entitionen, deren teilbegrenzte Realitäten ich den Komavisionen entnahm, wider....das Hinterfragen und das - intuitive, eigene - Beantworten habe ich mir zum Beruf gemacht (Texterin für Web, vor Koma für Print)..
Über das ständige Sinnieren existenzialistischer Flexionen habe ich mir eine - nahezu stoische .-Ruhe und Gelassenheit angeeignet - die damit eine unerschütterliche Gesundheit nach sich zog (seit >5 Jahren kein Arztbesuch mehr [nötig])
Vieles verstehe ich nicht, weiß ich nicht, ahne ich nur und im Web finde ich die Brotkrumen, die meinen hungrigen Geist nähren...
Ein wenig Desillusion schwingt ständig mit, diese wird aber von einem beschleunigendem Optimismus auf "slow drive" runterreguliert...
Fernöstliche Meditationspraktiken, Philosophie als "Droge", Musik jeglicher Provenienz, naturwissenschaftliche Interaktionen, Mystizismen, u.a. die "gesammelten, verschörendenden Bilderberger u.ä." - alles habe ich "durchexerziert", teils mit für mich erkennbaren Erfolgen und habe aus meinem bisherigen Leben eine antidogmatische und tolerierende, jedoch immer zweifelnde, dennoch häufig zufriedene Grundhaltung gewonnen, so dass es aus meiner Sicht auch keine "absolute Wahrheit" gibt und man selber das Regulativ für seine "kleinen Wahrheiten" darstellt...
Uff... fast 5000 Zeichen voll, da das Thema 100 % meine Interessen traf, so bleibt mir nur mit den Qualen des Leids des Wartens auf reply zu hoffen und zu (spät, spät, ich weiß) mit Grüßen
Sabine
Es hilft, zu erkennen...
Greetz
Sabine
Es gibt ein Buch das heist 21 Gram. Es geht darum das der Menschliche Körper exakt bei eintrit des Todes 21 Gramm verliert. Es wird in dem Buch vermuttet das es sich hierbei um die Seele handelt.
Das Buch vergist zu erwähnen das bei einer Flanze der gleiche efekt auftrit.
Meine Frage Jogi.
Kann es sein das Energie eine Anziehungskraft hat???
Gruss Nicolay
Energie hat eine Anziehungskraft. Weibliche Energie zieht männliche Energie an. Und umgekehrt. Eine große Energie zieht kleine Energien an.Es verhält sich ähnlich wie beim Magnetismus. Andererseits kann man spirituelle Energie (Bewusstseinsenergie) Gedankenkraft lenken. Ich spüre in einer Yogagruppe immer, welche Energie die Gruppe hat und wie ich mich am besten mit meiner Energie positioniere, um den Menschen zu helfen. Meistens konzentriere ich mich auf die Ruhe, aber manchmal auch auf die Liebe oder auf die Kraft.
Gruß Nils
Der Tod, mein schönstes Erlebnis
von Stefan von Jankovic
Darüber hinaus empfehle ich Jedem mal eine sogenannte Sterbemeditation zu machen, da machen einige Teilnehmer eine spirituelle Erfahrung.
Für mich ist das Leben nach dem Tod ein Teil meiner Realität.
Wichtig ist aber das jetzige Leben!
Jetzt und hier richtig und vom Herzen her zu handeln, liebevoll miteinander und vor allem auch mit sich Selbst umzugehen. Ob ich dabei an ein Leben nach dem Tod glaube oder nicht spielt dabei überhaupt keine Rolle.
Exakt diese Konklusion würde ich aus /nach meiner Nahtoderfahrung auch ziehen wollen...
Und so kann ich mich nahezu spielerisch mit orphisch-anmutenden Synapsensurrogaten zur Versuchung des Nutzens als "Regulator seines eigenen Geschicks" insbesondere im Web zu Contents und Feeds, die alle gierig darauf warten, ver/um/schlungen zu werden hinziehen lassen, tauche eine Weile unter Hades düstersten Satyren ab, genieße das "Spiel", dessen Währung Wissen ist, manipuliere ansatzweise, reguliere wenig und schaue oft nur - kaskadenverschoben - vom Rande her zu...
Was IMMER passiert, wenn nicht zeitweise in korrelierender Verwebung - Fischen gleich - derer viele mitgeschwommen wird, was also IMMER passiert, ist die Rückkehr und Abkehr aus den gedanklichen Tiefen hades-induzierter Inhalte und was IMMER bleibt, ist die nagend ausschwärmende Furcht und Sehnsucht,unabdingbar die ICH-Reflexion und damit die eigene Individualität zugunsten vieler Schwärmereien zu verlieren...
Deshalb halte ich oft kurz vor jeder wichtig erscheinenden "Actio" mit "Ratio" inne und entscheide mich - wider Gewohnheit - für ein Unterlassen der geplanten Actio...
Vll. versuche ich dergestalt eine Illusion der "unberechenbaren" Individualität zu generieren, deren drohendem Verlust ich vorab habhaft werden will und der ich mit RATIO beikommen will...
Oje... das war jezz alles arg synapsenfrassig dargestellt... geht auch einfacher - aber warum?
--> PANTA REI
In diesem Ausdruck cerebraler Liquidierungen verbleibe ich mit dem Innehalten der Loggorhöe sowie mit
Grüßen
Sabine (more like this?:: see { frankfutt.de }
also, warten wir es ab.....