Hallo Utopisten,
ich habe einen sehr interessanten Beitrag im Radio gehört den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es handelt sich dabei um ein ARD Radiofeature des Senders BR2. Unter anderem wird hier am Beispiel einer Gemeinde aus Bayern dargestellt, was Menschen erreichen können wenn Sie handeln statt nur zu reden. Ganz konkret konnte hier verhindert werden das auf deutschen Äckern der Genmais von Monsanto angebaut wird.
Weitere Beispiele belegen wie wichtig der alternative Nobelpreis mittlerweile geworden ist. Mitunter ist er für die ausgezeichneten eine Art Lebensversicherung. Weil die Preisträger mit Ihren Ideen und Projekten oftmals die "herrschende Klasse" massiv unter Druck setzen, bzw. Missstände aufzeigen an denen einzelne auf Kosten der Allgemeinheit verdienen, und Sie deshalb massiven Anfeindungen ausgesetzt sind.
Ganz interessant finde ich die These, das es niemals gelingen kann die Menschheit mit all Ihren unterschiedlichen Kulturen und Lebenseinstellungen unter dem Dach eines gemeinsamen Wertekodexes zu vereinen. Der zu allem überfluß von einer Minderheit, die eben leider zur Zeit die Macht und die Mittel besitzt ganze Völker zu unterdrücken, erstellt wird. Die derzeitigen Probleme können nicht global gelöst werden, sondern müssen lokal angepackt werden. Wenn überall lokal das Möglichste getan wird, wirkt sich das doch ganz automatisch irgendwann Global aus. Und darin liegt meiner Meinung nach die Wahrheit. Man könnte auch sagen, wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt, wird es in Zukunft überall ganz schön sauber sein.
Da der Beitrag im öffentlich rechtlichen Rundfunk gelaufen ist, und wir ja bereits mit unseren Rundfunkgebühren einen Beitrag geleistet haben, habe ich den 1stündigen Beitrag bei einem Sharehoster zum Download hochgeladen. Da dieser Service kostenlos ist kann der Beitrag maximal 10 mal heruntergeladen werden, bzw steht maximal 60 Tage zum Download bereit.
Hier der Link zum Download
http://rapidshare.com/files/388496000/_Spuren_in_eine_andere_Zukunft__-_De.mp3.html


Kommentare (8)
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:-) werner
Lokal und (!) global ZUKUNFTSFÄHIG denken und handeln!
Gruß vom Topisten
Aber Lokal habe ich, und werde ich auch zukünftig einiges bewegen. Insofern ist es doch gut das wir uns hier getroffen haben. So kann jeder seine Stärken mit einbringen, und am Ende verfolgen wir doch im weitesten Sinne das selbe Ziel.
Und die Beschränkungen auf lokaler Ebene sehe ich nicht. Schließlich ist global nichts anderes als alles lokale zusammen.
Nachhaltige Entwicklung aber verlangt, dass sich eine als solche handlungsfähige Menschheit herausbildet. Aufs Lokale beschränkte aber immerhin fürsorgliche "Haltungen" sind vielleicht ein guter Einstieg. Aber wer empfiehlt, sich damit zu bescheiden, argumentiert letztlich doch gegen (!) eine mitmenschliche Perspektive.
Es interessiert mich, weil wir uns hier für eine Gentechnikfreie Region Augsburg engagieren.
Im Juni kommt Percy Schneider nach Augsburg:
http://www.genfrei-augsburg.de/
Nachher hänge ich ein paar Plakate auf, die leider erst jetzt fertig geworden sind.
Bin mal gespannt auf die Resonanz.
Es müssen sich 60% der Bauern dazu bekennen.
Das zeichnet sich momentan noch nicht ab.
Ich denke die Frage lokal und/oder global läßt sich mit dem alten Spruch wunderbar auf den Punkt bringen:
Global denken, lokal handeln.
ich stimme Dir vollends zu. Es ist und bleibt die eigene Haustür, bzw. der Platz davor. Wenn der Platz sauber ist, dann können wir noch die kleinste unangemeldete DEM0 der Welt veranstalten. Meine Idee zur bildwiese war, wir tragen die Motive(Motivationen) über das Internet hinaus auch in die direkte Umwelt hinein. Ein Shirt mit entsprechendem Motiv fällt einfach auf. Genau wie ein Aufkleber wenn er gut plaziert ist. Und das eine oder andere Motiv hat schon zu angeregter Diskussion beigetragen. Das ist einfach förderlich für den gesamten Prozess. (( | ^^
http://www.bildwiese.de/shop/gentechnik/?rvg_type=shirt
einfach mal reinschauen - JBM