Frauentag
Ich fordere gleichen Lohn für gleiche Arbeit, 50 Prozent Männer unter allen Lehrerinnen und Lehrern und Erzieherinnen und Erziehern, gleiche Arbeitslosen- und Arbeitslosinnenquoten für Männer und Frauen und 50 Prozent Männer in Teilzeitjobs. Kein Kind darf nur von Frauen erzogen werden (wir sehen ja, was das für Folgen hat).


Kommentare (385)
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alleinstehende Frauen hätten den Frauentag, wenn sie ihn als solchen wahrnehmen
Frauen in Partnerschaften hätten den Valentinstag dazu, wenn ihr Partner den "Quatsch" mitmacht.
Mütter habe zusätzlich den Muttertag, der wird natürlich der Familie gewidmet.
Väter machen häufig einen Männertag draus - hab ich gehört.
was ich raushöre ist der Wunsch nach Gleichberechtigung.
Jedoch nicht geprägt von Neid im Sinne von "was die haben, wollen wir auch" ohne Verständnis füreinander.
Sondern mit dem Verständnis füreinander:
was brauchen wir (Mann und Frau) und wie kommen wir dahin?
ohne jemanden in eine Rolle hinein zu pressen, die nichts für ihn / sie ist
Wahrscheinlich soll´s witzig sein, aber ich find´s - bei allem Verständnis für schrägen Humor - ziemlich chauvinistisch..... Frau Merkel liegt mir politisch eher gar nicht, aber ihr das Frausein absprechen (was auch immer für ein krudes Frauen-Ideal-Bild Du hast) finde ich ziemlich daneben...
Den Satz in der Klammer "Kein Kind darf nur von Frauen erzogen werden (wir sehen ja, was das für Folgen hat)." verstehe ich nicht - auch würde mich interessieren, wie Du Dir denn die Lösung bei den Millionen alleinerziehenden Müttern und Kindern vorstellst, deren Erzeuger sich aus dem Staub gemacht haben oder sich sonst der Erziehungsaufgabe verweigern....
Zur Info über die Historie dieses Tages: http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag
"Viele Aufrufe wendeten sich gegen jede Diskriminierung von Frauen und Mädchen, unter anderem gegen die weibliche Genitalverstümmelung, gegen Kinderheirat und gegen die Verurteilung von nichtheterosexuellen Lebensweisen.
[...]
Der Internationale Frauentag 2007 mahnte an, Gewalt gegen Frauen und Mädchen überall auf der Welt unter Strafe zu stellen. [...]
[...]
„Women and men united to end violence against women and girls“ – Männer und Frauen vereint, um die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden – war das Motto der Vereinten Nationen für den Internationalen Frauentag 2009. Es sollte auf die andauernde Unterdrückung von Frauen und Mädchen und die besonderen Gefahren sowie das Leid in Kriegsgebieten aufmerksam machen."
http://www.utopia.de/blog/beitrag/zum-internationalen-frauentag
[Hab vernommen, dass das von mir im Anschluss Geschribene verletztend wirkte. Das war nicht meine Absicht, und ich bitte, das zu entschuligen]
Gruß vom Topisten
Das gehört auch zu dem Unfug, den ich gestern (Fasching) hier auf die Schippe genommen habe.
Warum heißt es immer "unter den Opfern befinden sich auch unschuldige Frauen und Kinder"? Gibt es keine unschuldigen Männer? Warum ist nur Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bestrafen?
Ist es nicht eine Frau (deswegen meine flapsige Bemerkung oben bezüglich Merkel und 30%), die Männer und Frauen aus unserem Land am Hindukusch für die Interessen der Wirtschaft Gewalt anwenden und erleiden lässt?
Karneval ist jetzt aber vorbei, Habito. Dass du den Unterschied nicht erkennst, ob die Vorhaut entfernt wird oder Schamlippen und Klitoris, ist ja ganz schön bedenklich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,744488,00.html
Bedenklich ist es aber wirklich, die Körperverletzung an Jungen als schützens- und liebenswerte Folklore durchgehen zu lassen.
Es ist strafbar in unserem Staat, einem Menschen gegen seinen Willen oder ohne seinen ausdrücklichen Wunsch etwas von seinem Körper abzuschneiden. Auch dann, wenn Mensch meint, das diene der Hygiene oder der Religion. Gott verlangt keine Opfer; das waren Menschen, die Opferkulte erfunden haben.
Wer nicht an einen Gott glaubt, der Beschneidungen verlangt, darf diese Körperverletzungen genausowenig befürworten.
Welchen guten Grund gibt es also, sich für Beschneidungen einzusetzen?
Huch, was unterstellen Sie mir denn da? Sie scheinen mich ja für eine Art Ungeheuer zu halten. Irgendwas läuft hier total aus dem Ruder.
Hallo Topist, so unrecht hatte habito gar nicht. Und man darf das sogar aussprechen. Ein deutsches Gericht hat es getan:
Landgericht Köln: Beschneidung aus religiösen Gründen ist Körperverletzung
Deutsche Mittelstands Nachrichten | 25.06.12, 22:27
Das Landgericht Köln hat in einem aufsehenerregenden Urteil die Beschneidung von Kindern unter Strafe gestellt. Das religiöse Ritual sei eine schwere Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit.
In Köln hat das Landgericht ein Urteil aus erster Instanz kassiert und schafft eine für Juden und Muslime völlig neue Rechtslage: Ein muslimischer Arzt hatte auf Wunsch der Eltern eine Beschneidung bei einem vierjährigen Jungen vorgenommen. Als es zwei Tage später zu Nachblutungen kam, brachte die Mutter das Kind in die Notaufnahme. Der zuständige Staatsanwalt erhob daraufhin Anklage gegen den Arzt. Das Landgericht Köln hob nun die Entscheidung der ersten Instanz auf. Mit der Beschneidung werde eine „schwere und irreversible Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit“ eines Menschen verursacht.
Quelle: http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/06/44404/
Und tschüß!
Grüße vom Topisten
http://hhirschel.wordpress.com/
Männer und Frauen sollen für die gleiche Arbeit unterschiedlich entlohnt werden.
Mädchen und Jungen sollen weiter überwiegend (und in Kindergärten fast ausschließlich) von Frauen unterrichtet, gebildet, sozialisiert und geprägt werden.
Männer (Väter!) müssen weiter Vollzeit arbeiten und Frauen (Mütter) bekommen Teilzeitjobs.
Dass mehr Männer als Frauen arbeitslos sind, wird als Naturgesetz akzeptiert.
Topist, mir graut vor Ihnen.
Männer und Frauen sollen für die gleiche Arbeit unterschiedlich entlohnt werden.
Mädchen und Jungen sollen weiter überwiegend (und in Kindergärten fast ausschließlich) von Frauen unterrichtet, gebildet, sozialisiert und geprägt werden.
Männer (Väter!) müssen weiter Vollzeit arbeiten und Frauen (Mütter) bekommen Teilzeitjobs.
Dass mehr Männer als Frauen arbeitslos sind, wird als Naturgesetz akzeptiert. "
Wo nimmst Du diese Annahmen denn her? Das ist Nonsens....
"Nonsens" ist eine sehr intolerante Aussage. Muss das sein?
Es ist gruselig, dass Sie beides auf diesen Begriff bringen um Ihre vermeintliche "Neutralität" vorspiegeln zu können
"Topist, mir graut vor Ihnen."
Wenn es denn vor einer vielleicht allzu schmerzhaften Selbsterkenntnis schützt!
"Ziemlich pupertär, oder?" war auch nicht besser. Und das entspringt aus der selben Haltung: "...dass ich die Beiträge des ansonsten ja sehr schätzenswerten Habito für sehr verschrobelt vertockt halte, wie das beim Erlernen rationaler (!) Abgrenzungsweisen typischerweise vorkommt, weil die "Autorität" von der man sich gern emanzipieren möchte, zu allmächtig secheint.
Was soll der Bezug auf "so eine Freiburger Politsekte"?
"...für die Rettung der Vorhaut engagiert? Jedenfalls finde ich deine Haltung gruselig." Das ist eine klare Aussage. Aber dann wird sie hingebogen zu "Es ist gruselig, dass Sie beides auf diesen Begriff bringen um Ihre vermeintliche "Neutralität" vorspiegeln zu können."
Sind Sie von Schopenhauer inspiriert?:
"Eristische Dialektik oder Die Kunst, Recht zu behalten in 38 Kunstgriffen dargestellt"
Lieber Herr Habito,
"pupertär" war auf Ihre ersten Kommentare gemünzt also diese extrem lustigen (gäähn) Frauentagswitze. Der Bezug zum Marxistisch Reichistischen Initiative, die sich in den 1970er Jahren für die Rettung der Vorhaut stark gemacht hatte, war rein assoziativ und wohl wirklich unangebracht. Bitte das zu entschuldigen.
Der Grusel bleibt leider bestehen.
Manchmal habe ich nur das Gefühl, dass allzusehr gehofft wird, dass alle unsere gesellschaftlichen Probleme allein dadurch gelöst werden können, dass Frauen für ihre freiwillige Versklavung das gleiche Geld kriegen wie die Männer und mit den selben menschenverachtenden Methoden in die gleichen Positionen kommen können. Das "allzusehr" kann man natürlich auch wieder falsch verstehen. Ich meine nicht, dass für die Frauen zu viel getan wird - ganz im Gegenteil. Aber gut wird das Ganze erst, wenn Frauen UND Männer artgerecht gehalten werden. Dafür muss man aber die Verschiedenheit anerkennen und das Beste draus machen.
Was ich kritisieren wollte, war diese Haltung "Für die Frauen tun wir was - da haben wir doch den - wie heißt er noch, Valentinstag, Muttertag? ach nein, Frauentag - es ist alles in Ordnung - seit 100 Jahren schon - was wollt Ihr mehr - wir brauchen doch heute keine Frauenbewegung mehr".
Ach, und ich stehe jetzt als einziger Depp da?
Nagut.
@ habito: "Aber gut wird das Ganze erst, wenn Frauen UND Männer artgerecht gehalten werden."
Verzeihung, aber da muss ich wieder opponieren. Die seiner Art gerechten Haltung des Menschen ist zweifelos sein aufrechter Gang, also sich nicht für die Zwecke anderer krumm machen zu müssen und für sein Tun jederzeit gerade stehen zu können. Was sich mit Lohnsklaverei natürlich eh nicht verträgt - auf die Dauer.
Gruß vom Topisten
am besten mit den Frauen zusammen - Zeichen setzen - für ein gutes Leben!
Überstunden begrenzen, auch für Leiharbeiter - gleiche Arbeit > gleiches Geld,
Mindestlohn,
z. B. am 19.3. in München
da sag ich mal schnell gut Nacht - und geh mit nem hoffnungsvollem Gefühl schlafen ...
bevor doch noch was quer kommt ...
Ich finde diese Gleichsetzung traurig. Kann das nicht verstehen. Würde habito das rituelle Entfernen eines Penis mit dem Entfernen der Achselhöhlenhaare gleichsetzen?
Was mich zu der - zugegebenermaßen etwas launischen - Frage, "ziemlich pupertär, oder?" bewegt hatte war folgendes
"Ich fordere die gleiche Lebenserwartung für Männer und Frauen. Warum dürfen Frauen zehn Jahre länger leben?"
"Weil Frauen die Zeit fürs Einparken gutgeschrieben bekommen, twittert Monimilano"
"Frau Cheung kocht nackt: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744139,00.html - Das Auge isst ja bekanntlich mit"
"Wäre eine Kanzlerinnenquote sinnvoll? Merkel wenigstens 30 Prozent weiblich? "
"Weltfrauentag: Die Frauen haben ihre Tage - und was haben wir? "
Aber ok, hatte nicht bedacht, dass das so eine Art Büttenrede war, also original rheinischer Humor. Der ist mir als Fischkopp in der Tat einfach zu fremd um ihn zu würdigen. Sorry. Der Orden wider dem tierischen Ernst wird wohl ewig an mir vorbei wandern.
Gruß vom Topisten
.
Schaut doch mal nach meinem Buchtipp hier: http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/uber-den-sinn-von-menschlicher
Oder da: http://habito.de/halinL.htm - z.B.
"Der Terror der Ökonomie" (Viviane Forrester)
"Solidarismus: Natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen" (Rudolf Diesel)
"Small Is Beautiful - Die Rückkehr zum menschlichen Maß - Alternativen für Wirtschaft und Technik" (Ernst Friedrich Schumacher)
Was ich meine, habe ich schon geschrieben. Die Beschneidung von kleinen Jungen ist unnötig, schmerzhaft und hat dauernde Folgen, und sie wird vorgenommen, solange die Kinder noch nicht frei sind, selbst über sich zu bestimmen. Das ist Körperverletzung und damit strafbar, und deswegen darf das nicht geduldet werden.
Männer bewegt Euch. Das habe ich oben schon geschrieben, und das heißt, dass es Sache der Männer ist, die Übel zu beseitigen, die sie quälen. Frauen haben "wichtigeres" zu tun, als sich um die Belange der Männer zu kümmern. Und genau das finde ich so schade: Dass die Geschlechter bestenfalls nebeneinander, schlimmstenfalls gegeneinander operieren und nie ein gutes Ganzes daraus werden kann.
Eine Gleichsetzung habe ich nirgends gesehen.
habito schrieb: "Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass Männer in gleicher Weise unter der rituellen Verstümmelung leiden, wie die Frauen."
Das stimmt (wenn ich richtig gelesen habe).
Nachtrag um 12:05 h:
Richtig ist aber auch der Klammerzusatz von YouMe, aus meiner Sicht eine Ursache für die ganze Verwirrung:
"[...] (zumal aus dem Kontext ja hervorging, dass die Misshandlung von Frauen, von der in Fredegars Beitrag die Rede war, anlässlich des *Frauentages* thematisiert wurde, und daher die Frage, warum nur die weibliche Genitalverstümmelung, die unschuldigen Frauen usw. zur Sprache gekommen war, eher polemisch wirkte)."
Das ist aber nicht mein Fachgebiet; ich schreibe hier nur als Amateur. Anderswo geht es fundierter zur Sache, z.B. hier:
http://www.utopia.de/gruppen/bewusstseinswandel-333/diskussion/demokratie-scheindemokratie-postdemokratie-begruendet-im-194309
"Wer von seinem Tag* nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave." (Friedrich Wilhelm Nietzsche)
Ich bin kein Fan von Nietzsche und kein ausgebildeter Philosoph (sage ich mal vorsichtshalber, um eine weitere unfruchtbare Diskussion zu vermeiden).
* Anmerkung: Tag, wie hier gemeint, ist die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
und am Rande eine kleine Anmerkung zum Thema Arbeit: Jeder hat das Recht sich gleich schnell totzuarbeiten. Auch für Hungerlöhne (s. Leiharbeiter). Ist ja so, dass sich immer noch die meisten Arbeitnehmer (m wie w) über die Arbeit definieren. Nur nicht ausscheren.
ich hab einfach nur lachen müssen, als ich den KURZEN Blog (war ich gar nimmer gewöhnt mal nen kurzen blog zu lesen, danke dafür) gelesen habe und mehr net.
Ich dacht mir, der Blog is ironisch, für mich war da Kraut und Rüben drin und von daher ist jeglicher Interpretation Tür und Tor geöffnet...(was ja dann auch eingetreten ist, eine Interpretation bzw. Frage nach der anderen)
In der Kürze liegt ja die Würze. Der Blog, so wie er oben da steht hätte sich gut als Entree geeignet, wenn man gemütlich beisammen sitzt und miteinander ins Reden kommt.
Mir ist es jetzt zu anstrengend einzusteigen.
Ich meld mich bei den jeweiligen Einzel-themen wieder
ps: Ein Lieblingswürgethema von mir: so lange es private Krankenversicherungen gibt, in die Männer eintreten und so lange die Männer Beiträge für ihre Ehegattinnen und Kinder entrichten, so lange wird kein Mann niemals nicht in Teilzeit arbeiten gehen, wie sollte er dann die ganzen Krankenkassenbeiträge bezahlen?
Was basteln wir eigentlich an dem blöden Elterngeld rum? Frauen arbeiten in 400€ Jobs, weil sie mittags die Kinder abholen müssen.
Erzieherinnen in den Kindergärten kriegen selber Kinder, fallen aus (häufigsten Personalwechsel spüren somit schon Krippenkinder). Um den Durst der Eltern nach einer 24h-Kinder-Fremdbetreuung zu befriedigen, müssen die Kindertagesstätten Schichtbetrieb einführen, das hebt die Stimmung beim Personal, die sind eh schlecht bezahlt, woher die Fluktuation kommt? Und dann noch Schwangerschaftsvertretungen?
Ja steckt doch alle Männer in die Ausbildungsbetriebe von Baby, Kleinkindern, Vorschulen, Schulen.
Dann ist da kein Ausfall, da haben wir dann unsere Ganztagesbetreuung. Und beihilfevrsichert wär dann auch jeder. Und Mutti kann dann bis vier ganztags arbeiten. Papa arbeitet eh im Home office, korrigiert Mathe, Latein, was auch immer... (hoff das war jetzt kein eigener blog)
beste grüße
doch doch...wir brauchen die Frauenbewegung noch!!
Sozioökonomisch wird das männliche Rollenbild mehr und mehr untergraben, sagen US-Wissenschaftler
Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/10/149366
Schon länger beklagen manche Männer, dass ihr Geschlecht zum schwachen geworden sei. Das wird auf den Feminismus und/oder auf eine Entwertung der "männlichen" Eigenschaften zurückgeführt. Männer würden in einer tiefen Orientierungs- und Sinnkrise stecken, dazu ist ihre Lebenserwartung geringer, begehen sie öfter erfolgreich Suizid, werden von ihren Frauen verlassen, schneiden in der Ausbildung schlechter ab und beginnen Frauen auch in den Familien vermehrt zu Hauptverdienern zu werden.
Wissenschaftler der Emory University fügen in einem Editorial im British Journal of Psychiatry den betrüblichen Aussichten der Männer noch einen weiteren Aspekt hinzu: Die Männer sollen zunehmend depressiver werden. Auch das soll mit der traditionellen Rolle und deren schwindender Grundlage zu tun haben. Männer, die irgendwie hart im Nehmen sein und kaum ihre Gefühle zeigen sollen, würden im Unterschied zu Frauen, so sagt Boadie Dunlop, einer der Autoren, die Rolle als "Versorger und Beschützer ihrer Familien" sehr viel wichtiger nehmen. Wenn das mit dem Versorger nicht mehr klappt, was ja auch Machteinbußen mit sich bringt, dann führe das zu Depressionen und Beziehungskonflikten.
Das Problem hat sich durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt. Überall sind mehr Männer als Frauen arbeitslos geworden, weil die Krise die von Männern dominierten Branchen vor allem betraf, beispielsweise das Baugewerbe. In den USA war der Unterschied drastisch. 75 Prozent der Menschen, die 2007 ihren Job verloren, waren Männer. Gleichzeitig stieg der Anteil der Haushalte, in denen die Frauen Hauptverdiener sind, auf 22 Prozent an. 1970 waren es erst 4 Prozent. Das verkraften die Männer offenbar schlecht oder brauchen lange, um sich damit abzufinden, nicht mehr uneingeschränkt Herr im Hause zu sein. Und die Aussicht, dass wieder Zustände wie früher zurückkehren, sind aus der Sicht der Männer düster, zumal auch immer mehr Jobs, die eine höhere Ausbildung voraussetzen, von Frauen besetzt werden.
Während früher die machtlosen Frauen deutlich öfter in Depressionen verfielen, würden diese nun, so die Prognose der Wissenschaftler, verstärkt die Männer einholen, zumal die Ausgangssituation noch schlimmer ist: "Die Männer sind in einer Familienrolle gefangen", so Dunlop, "aus der sie entkommen können, weil sie keine Arbeit finden." Dagegen könnte die Anfälligkeit für Depression bei den Frauen sinken.
Männer würden jedoch auch ihr Selbstbild bereits verändern, um sich den neuen Bedingungen anzupassen, meint Dunlop und verweist beispielsweise darauf, dass Männer sich mehr um ihre Kinder kümmern und manchmal auch die Hauptbetreuer sind. Das sei positiv zu sehen. Ebenso würde das männliche Bild, hart zu sein und keine Gefühle zu zeigen, zunehmend durchbrochen werden. So würden Prominente, die über ihre Depressionen sprechen, den Raum für Männer öffnen, ihre depressiven Symptome zu erkennen. Und wenn die Männer weiblicher werden, werden die Frauen dann männlicher?
Florian Rötzer 12.03.2011
(ich hab den Wortlaut jetzt nicht mehr so im Kopf, aber so ungefähr)
ach, mein Lieblingsthema. Die männlicher werdenden Frauen, die verweiblichten Männer. würg...was ich damit sagen will...der Mensch hat ja immer eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung von "das Leben ist schön" oder "das Leben ist gerecht/sinnvoll" im Hinblick auf die Geschlechterrollen.
Wenn ich ein paar Dekaden zurückgehe, dann wage ich zu behaupten, dass die Frauen Generationen vor mir aus meiner familia "härter im Nehmen" waren als ich es bin. Eine gewisse "Leidfähigkeit" (Erdulden, ob das die Nachkriegszeit oder die beschissene Ehe ist sei mal dahingestellt) ist offenbar bei Frauen trainierbar, ich vermute auch, sie hängt vom Bildungsniveau und vom Haushaltseinkommen ab. - also so verkehrt fand ich das gar nicht.
Was jetzt nicht heißt, dass ich wie die Frau vom Häuptling oben leben möchte oder wie meine Vorfahrinnen. Was aber auch nicht heißt, dass ich ihm nicht seine Pantoffelchen und ein kühles Bier hinstellen würde.
Ich glaube auch, dass die Depressionsrate bei Frauen früher gar nicht so bekannt war, man könnte meinen, geringer war als heute, wär ja kein Wunder, viele haben sich bestimmt vorher umgebracht, waren aufgearbeitet (Kriegszeit/Nachkriegszeit, Frauen allein mit Kindern) oder starben bei den Geburten (meine Hypothese, völlig ins blaue). Die waren dann natürlich nicht mehr depressiv, weil schon verstorben.
Und worum geht es denn eigentlich bei dieser Rollenverteilung? Es geht doch nur ums Funktionieren, oder? Um Rechte und Pflichten, bissl Ausgewogenheit. Was ist schon fair im Leben? Nichts eigentlich.
Und der Mann? Der ist heute nur attraktiv und als Fortpflanzungssubjekt begehrt wenn er über die Attribute verfügt, die Frau will, mit anderen Worten, die eierlegende Wollmilchsau als Mann, die isses. Ach Leute, die gibts doch eh nicht...aber träumen kann man ja
l'uomo...viel arbeiten gehen, viel Geld verdienen (also einen, der mir auf der Tasche liegt brauch ich doch nicht, oder? So schön ist Liebe auch nicht...und das 'in guten und in schlechten Zeiten' das ist doch sehr altertümlich), also einen unabhängigen, humorvollen, intelligenten, der nicht nur müde heimkommt, also abends auch schon mal stundenlang mit der Frau diskutieren kann (nachdem er für sie die Kinder ins Bett gelesen hat). Der Frau denn auch noch den Hof machen, aber nicht zu viel, sonst wirkts unglaubwürdig, sich auch mal entschuldigen, viele Fehler zugeben als Mann kommt immer gut, ach und dann und wann wär eine hässliche Babysitterin nicht schlecht, dann könnte man mal verreisen...und über die Männerbewegung diskutieren.
Welcher Mann will uns moderne Frauen eigentlich?
Wenn ich Mann wäre, ich würde mir eine 'altmodische' (Auslaufmodell), ganz einfache (je geringer der Schulabschluss desto besser), auch ne hübsche auswählen. Die hat bestimmt auch Verständnis dafür, dass ein Mann mal Ruhe braucht :-)
diese ist ihnen verlorengegangen. Damit muss man erstmal fertig werden.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32082/1.html
"Konkurrenz, Karriere und Kollaps": Neue Männer braucht die Gesellschaft
Florian Rötzer 13.02.2010
Ein "Männerkongress" mit Psychologen und Sozialwissenschaftlern will nun auf das benachteiligte, entwertete und verstörte Geschlecht aufmerksam machen
Während sich die jungen Männer vermehrt in den Hauptschulen, Sonderschulen und Förderschulen ansammeln, sinke ihr Anteil in den Realschulen und Gymnasien.
Schon ihr Freizeitverhalten ist "träger und weniger anregend" als bei den jungen Frauen:
"Sie trainieren ihren Sehsinn und ihren Hörsinn durch die Nutzung von elektronischen Medien sehr stark, vernachlässigen aber alle anderen Sinnesbereiche extrem. Die Bildungsforschung hat schon seit Jahrzehnten darauf hingewiesen, dass sich hieraus gravierende Konsequenzen für die Leistungsfähigkeit ergeben." Hurrelmann führt den Niedergang des männlichen Geschlechts in der Wissensgesellschaft allerdings vor allem auf das überkommene, seit Jahrzehnten kritisierte Männerrolle zurück.
Der Mann instrumentalisiert seinen Körper und konkurriert um Macht, Aufmerksamkeit und Einfluss, woraus er die drei Ks der Männer ableitet: "Konkurrenz, Karriere und Kollaps".
diese ist ihnen verlorengegangen.
DAMIT muss Mann erstmal fertig werden.
vor allem sich selbst weiterentwicklen, dass Frau wieder bei ihm bleiben MÖCHTE.
weil sich NICHT MEHR MUSS.
ich bin gegen eine Umkehrung der Geschlechterrolle!
Davor sollten sich die Frauen hüten und dem erhebenden EGO Machtgefühl widerstehen.
Im besten Fall ergänzen sich Mann und Frau, aber freiwillig und ohne Abhängigkeitsverhältnis.
Als Erzieher und Erzieherinnen wünche ich mir Männer und Frauen,
die auf ein Verständnis füreinander hinwirken.
Wir sollten lernen ein gutes Verhältnis / Ausgewogenheit zu entwickeln bzgl.
der eigenen Bedürfnisse und der Bedürfnisse anderer, die es auch zu berücksichtigen gilt.
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32082/1.html
"Konkurrenz, Karriere und Kollaps": Neue Männer braucht die Gesellschaft
Florian Rötzer 13.02.2010
Ein "Männerkongress" mit Psychologen und Sozialwissenschaftlern will nun auf das benachteiligte, entwertete und verstörte Geschlecht aufmerksam machen
Während sich die jungen Männer vermehrt in den Hauptschulen, Sonderschulen und Förderschulen ansammeln, sinke ihr Anteil in den Realschulen und Gymnasien.
Schon ihr Freizeitverhalten ist "träger und weniger anregend" als bei den jungen Frauen:
"Sie trainieren ihren Sehsinn und ihren Hörsinn durch die Nutzung von elektronischen Medien sehr stark, vernachlässigen aber alle anderen Sinnesbereiche extrem. Die Bildungsforschung hat schon seit Jahrzehnten darauf hingewiesen, dass sich hieraus gravierende Konsequenzen für die Leistungsfähigkeit ergeben."
(weil Mann kritisiert wird ....?)
Hurrelmann führt den Niedergang des männlichen Geschlechts in der Wissensgesellschaft allerdings VOR ALLEM auf das überkommene, seit Jahrzehnten kritisierte Männerrolle zurück.
(ist nicht das DIE Ursache ...?)
Der Mann instrumentalisiert seinen Körper und konkurriert um Macht, Aufmerksamkeit und Einfluss, woraus er die drei Ks der Männer ableitet: "Konkurrenz, Karriere und Kollaps".
Die "Nöte des männlichen Geschlechts" würden, so Hollstein, gesellschaftlich ignoriert.
Auch daran sollen Feminismus und Frauenbewegung Schuld sein ...
Das ist ja ein sehr interessanter Artikel hinter dem Link!!!
...und dann noch die ganzen ADS/ADHS Diagnostizierungen bei Jungens, die vermutlich "völlig normal" sind, Jungs bewegen sich halt gern, prügeln sich auch mal, ja meine Güte, die rennen, die klettern, klicken den Kuli an, aus, an, aus, an, aus, wenn sie denken...irgendwo muss die Energie doch hin, die Füße wippen unterm Tisch, der Stuhl kippelt, der Finger in der Nase...Jungs, ihr habts verdammt schwer, heutzutage aufzuwachsen. Mein Mitgefühl.
Ich seh's doch an mir....mir wär ein Kind auch lieber, das stundenlang stumm vor sich hinpuzzelt, nicht bröselt und alles selbst aufräumt. Ist das real? Nein...kauf dir halt ne Vase, hättste mal früher überlegt oder verhütet. Nein, passt alles. Alles super easy.
Auch mal Papa ranlassen, der kloppt sich ganz anders mit den Jungs, busselt sie mit dem Dreitagebart ab, schubbst mich beiseite wenn ich finde dass das wirklich nicht sein muss, dass er die Jungs mit dem kratzigen Bart über die Wange, also bitte, die Armen...weg da! Mama...her mit den Männern, die Jungs großziehen. Ab mit den Männern in die Kindergärten, in die Vorschulen, in die Hausaufgabenbetreuung.
Was hockt ihr auf den Managerposten?? und versteckt euch hinter euren Schreibtischen oder eurer Sekretärin? oder eurem Fax oder Anrufbeantworter?
Geht bolzen, macht euch schmuddelig, fahrt die Arbeitsstunden runter...zeigt den Jungs, wie Männer denken, fühlen, dass sie auch Verantwortung für ihr Tun übernehmen...
(ich bin ja so ein Hasser von "alle 14 Tage Besuchsrecht"...)
--ps: das Thema ADS/ADHS hab ich jetzt spontan (ohne Artikel, ohne Zusammenhang) eingestreut, steht nicht im Link. Fiel mir nur wieder ein, als Thema "jeder Junge der normal quirlig ist und aktiv ist - schon mal was von Testosteron usw gehört, soll ja nicht völlig unschuldig daran sein - wird heutzutage als ADHSler eingestuft (überspitzt von mir)
@fantast67:
Das ist ja ein sehr interessanter Artikel hinter dem Link!!!
...und dann noch die ganzen ADS/ADHS Diagnostizierungen bei Jungens, die vermutlich "völlig normal" sind ...
da muss ich ihn wohl doch noch zu Ende lesen -
Es war ein Link von habito -
Für mich war das Interessante, dass es Männern soo schlecht geht WEIL FRAUEN SIE SEIT JAHREN kritisieren.
Schien/scheint mir nach einem Artikel der auch wieder darauf abzielt eher eine Trennung anstatt einer Verbindung und Harmonisierung der Männer- und Frauenbewegungen zu fördern.
werde den Artikel fertig lesen und sehen, ob das meine Meinung noch mal verändert.
Man muss sich auch in den versch. Bewegungen vor Beeinflussung hüten, die nicht dem Zwecke der Verständigung der Geschlechter und dem Schutz der Familie dient.
Sondern leider dem Eigennutz der Wirtschaft.
Soll es wirklich gut sein, dass kleine Kinder den ganzen Tag in Einrichtungen betreut werden und nicht in ihren Großfamilien betreut werden?
Vor einigen Jahren bekam ich von ihm DAS Kompliment überhaupt gesagt:
"Mama, du kannst doch nicht viel falsch gemacht haben, sonst wäre ich doch wohl nicht so geworden, wie ich geworden bin!"
Hier könnt ihr ihn ansehen und anhören, zuerst in der Berliner Philharmonie singend -, der Solist, der von rechts ins Bild kommt -, dann könnt ihr ihn in den beiden Videos bei seinem ersten Vortrag zum Thema "Ressourcenbasierte Ökonomie" hören und sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=FRujZCtthA0
JazzVocals 2011
Martins Info-Tag-Film 13.03.2010 Teil A: http://vimeo.com/11204694
Martins Info-Tag-Film 13.03.2010 Teil B: http://vimeo.com/11326617
Die Macht einer Mutter, das Kind nicht zu erziehen, in ihre Vorstellung von einem Sohn, einer Tochter, zu pressen, welche Mutter nutzt die?
Ist es nicht oft so, dass gilt "Nach meiner Vorstellung erziehe ich dich, das ist schon gut so!"?
Martin hat sich mit 4 Jahren für Eiskunstlaufen entschieden - warum?
Weil wir eben eiskalt in der Dynamohalle, dem jetzigen Sportforum Hohenschönhausen immer mal wieder zu Eiskunstlaufmeisterschaften gegangen sind. "Mama, ich wil auch lEiskunstlaufen!"
"Gut, wir wohnen günstig - gehen wir zum Eignungstest."
"Jaaaa, Martin ist unwahrscheinlich geeignet, mit seiner Beweglichkeit, seiner Sprungkraft, sagenhaft, und der Charm, aaaaaber, er ist jetzt schon zu groß!"
Mit 8 Jahren: "Mama, ich möchte Wasserspringer werden!"
Selbe Stelle, andere Sportart, hin!
Selbes Ergebnis ...
4.Klasse, eine Foto in einer geschenkt bekommenen Zeitung, mit Unterschrift: "Morgen sind in der Staatlichen Ballettschule die Eignungstest für die 8 jährige Ausbildung zum Staatlich anerkannten Bühnentänzer/Bühnentänzerin. Ich: "Guck mal, Martin, wolln wir gucken gehn?" "Auja, Mama!"
Gut zu Fuß zu erreichen -, ne halbe Stunde ungefähr ...
Er wurde genommen und mit ihm 5 andere Jungen.
Gegangen und gekommen sind etliche in den 8 Jahren, nur drei haben durchgehalten, außer Martin noch zwei ...
Seltsame Machtausübung gab es auch in dieser Schule von einem Lehrer, der nicht in der Lage war drei Jungen zu unterrichten; Martin war aufrecht, bloß gut. Am Telefon hat er mal einem Kumpel erzählt, dass ihn dieser Lehrer immer rausschmiss - ich dachte ich höre nicht richtig und hab ihn gefragt, ob ich das richtig gehört hab. Ja, ich hatte - und er bat mich, nichts zu sagen, er ist froh, wenn er den nicht sehen muss, so hat er einen Trainingsraum für sich und kann richtig gut trainieren ...
Danach hat Martin eliche Jahre lang beim "König der Löwen" in Hamburg getanzt und gesungen und im Anschluss ein Jahr lang freiwillig in Afrika gearbeitet. Dort hat er die Macht des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland überlebt -, so kann ich es nur nennen, ein andrer junger Mensch wäre daran höchstwahrscheinlich zerbrochen - und er begann dort sehr intensiv sich Gedanken über Gesellschaften und weltweites Miteinander und Ökonomie und Macht zu machen.
Dein Sohn Martin ist ne Wucht und ich bin sehr froh, dass ich euch beide persönlich kennengelernt habe.
Die Videos sind klasse!!
Danke.
ja dies ist ja schon ein machtmissbrauch,dieses "reinpressen" in die eigenen vorstellungen und evntl unerfuellten traeume.
sich vorzustellen ,dass das kind zu einem lebensfrohen menschen herranwaechst finde ich dagegen sehr liebevoll. und liebe bedeutet ,denke ich, mit-fuehlen koennen. das problem ist ,dass viele eltern diese faehigkeit nicht haben und nciht die geringsten vorstellungen davon haben was ein kind wirklich braucht um ein "gesunder" erwachsener werden zu koennen.
" Dass viele Eltern nicht die geringste Vorstellung davon haben, was ein Kind braucht."
Kann irgendein Mensch wirklich wissen, was ein anderer braucht? Oft wissen wir doch selber nicht, was wir im Moment gerade brauchen.
Zuhören ist der Schlüssel, denke ich,in jedem Miteinander.
Und dieser Gynäkologe hört mir zu, schenkte mir Zeit und Empathie!!!
Ergebnis - eine Freundschaft zu einem Arztvater und seiner Familie ...
DieserArzt hat mit seiner Frau gemeinsam 6Kinder wohlbehütet aufwachsen lassen!
Tja, in mir wuchs nun ein Kind heran und ich spürte es und ich wollte, dass es diesem Kind ganz anders geht als mir, die ich den Hass meiner Mutter gegen meinen "Vater" sehr oft aushalten musste.
Ja, ich kenne ganz genau, was du schreibst, habito.
Und ich hab noch immer damit zu tun und da hilft nur, mir das immer wieder bewusst zu machen, woher das kommt. Und zu lernen und zu lernen und naürlich das Zusammensein mit anderen Menschen, zum Beispiel mit Martin, der immer wieder fragt und fragt, weshalb ich denn gerade ...!
Jede Schwangere soll die Chance bekommen, Zeit zu haben, um sprüen zu können, was da in ihr geschieht, wenn sie schwanger ist! dann das Glück genießen können, mit dem Kind ein paar Jahre lang Zuhause bleiben zu können!
Na gut, ich sage es gleich. Glücklicherweise habe (kann man Kinder haben? nein, Kinder haben Eltern!) ich keine Kinder. Zum Glück für die Kinder, weil sie jetzt Scheidungshalbwaisen wären, und wegen dem, was ich zuvor schon geschrieben habe. Meine Frau hat sich aber für die Karriere statt für Kinder entschieden und ist später (und folgerichtig?) zu ihrem Chef gezogen. Als Frau (wenn man nicht ganz schrecklich aussieht) braucht man sich nur an die Ecke zu stellen und zu warten, und bald ist man schwanger. Männer können keine Kinder bekommen, deshalb gerate ich manchmal aus der Fassung, wenn man mir das, was mir leider nicht vergönnt war, diskriminierend auslegt.
Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Silvia Leek, 10.03.2011 10:22
Junge Eltern werden mit jedem Kind unzufriedener. Werden sie jedoch älter, übersteigt ihr Lebensglück das von Kinderlosen.
Rostock. Je mehr Kinder ein junges Paar hat, desto weniger zufrieden ist es. Ab dem Alter von 40 Jahren ist es jedoch anders herum: dann bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück. Das gilt unabhängig von Geschlecht, Einkommen und Beziehungsstatus, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und der University of Pennsylvania in einer Studie mit Befragungsdaten von über 200.000 Frauen und Männer für 86 verschiedene Länder belegen.
„Kinder können eine Langzeitinvestition ins Glück sein“, sagt Mikko Myrskylä vom MPIDR. Der Demograf ist neben Rachel Margolis von der University of Pennsylvania in Philadelphia, USA, Autor der Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift „Population and Development Review“ erschienen ist. Der globale Trend: Während für Eltern unter 30 Jahren das Glücksniveau ab dem ersten Kind mit jedem weiteren sinkt, sind schon 30 bis 39-jährige Eltern mit bis zu drei Kindern genau so glücklich wie Kinderlose. Mit dem vierten Baby werden sie unglücklicher. Ab 40 fühlen sich Eltern wohler als Kinderlose – es sei denn, sie haben vier oder mehr Kinder. Über 50-jährige Mütter und Väter sind in jedem Fall glücklicher als Gleichaltrige ohne Kinder, unabhängig von deren Anzahl.
+++ Je älter, desto glücklicher+++
Die Studie klärt erstmals auf belastbarer Datenbasis den Widerspruch zwischen der verbreiteten Ansicht, dass Kinder glücklich machen, und der Tatsache, dass die Forschung bisher keinen, oder nur einen negativen Zusammenhang zwischen Kinderzahl und Lebensglück feststellen konnte. „Dass wir den Alterstrend unabhängig von Geschlecht, Einkommen, Beziehungsstatus und auch der Geburtenrate feststellen, zeigt, dass man ihn aus Sicht des jeweiligen Lebensalters erklären muss“, sagt Demograf Myrskylä, der am MPIDR die Max Planck Forschungsgruppe „Dynamik des Lebensverlaufes und demografischer Wandel“ leitet.
In der ersten Zeit der Elternschaft sind die positiven Aspekte von Kindern und Familie überdeckt von negativen Erfahrungen wie wenig Schlaf, Sorge um die Kleinen oder finanzielle Beschränkungen. Doch je älter Mütter und Väter werden, desto weniger belastet sie ihr Nachwuchs, der gleichzeitig älter und damit selbstständiger wird. Wenn Kinder erwachsen werden, profitieren die Eltern, die dann zwischen 40 und 60 Jahren alt sind, von ihnen finanziell und emotional. So steigt die Zufriedenheit von Eltern ab 40 in ehemals sozialistischen Staaten besonders stark mit der Kinderzahl. In diesen Ländern ist das Sozialsystem eher schwach ausgebaut und Eltern sind stärker auf finanzielle Unterstützung der eigenen Kinder angewiesen.
+++Hilft der Staat, fühlen sich junge Eltern wohler+++
Der Staat kann dem Glück nachhelfen: In ehemals sozialistischen Staaten wie Russland, Polen oder Ungarn, die junge Eltern eher wenig unterstützen, fällt die Zufriedenheit der Mütter und Väter besonders deutlich mit steigender Zahl der Kinder - verglichen mit gleichaltrigen Kinderlosen. In stärker ausgebauten Wohlfahrtsstaaten wie Westdeutschland, Österreich oder der Schweiz ist die Kurve dagegen flach: Eltern und Kinderlose empfinden hier in jedem Alter eine ähnliche Zufriedenheit. Dabei nimmt der Glück spendende Einfluss von Nachwuchs offenbar zu: In der Erhebungsperiode von 1997 bis 2005 gaben die Eltern weltweit an, sich wohler zu fühlen als im Zeitraum von 1981 bis 1996 – unabhängig vom Alter. Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Angaben von mehr als 200.000 über 15-jährigen Frauen und Männern im Rahmen des World Value Surveys (WVS) in den Jahren 1981 bis 2005. Der WVS ist die weltweit größte Erhebung, die Fragen zu Kindern und Lebensglück beinhaltet.
Ansprechpartner
Mikko Myrskylä – Autor des Artikels; E-MAIL myrskyla@demogr.mpg.de
Silvia Leek – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit MPIDR; TELEFON 0381 / 2081 – 143;
E-MAIL presse@demogr.mpg.de
Diese Pressemitteilung können Sie im Internet herunterladen unter:
<www.demogr.mpg.de/de/presse/1852.htm>
Originalartikel: Rachel Margolis, Mikko Myrskylä, „A Global Perspective on Happiness and Fertility“ in: Population and Development Review; DOI: 10.1111/j.1728-4457.2011.00389.x
Vorsicht, Satire. Aber ich gehe jetzt vorsichtshalber erst mal in Deckung.
Ist mir schon mehrfach aufgefallen, daß sich manche Männer nach der Trennung zu sehr fürsorglichen Vätern entwickeln.
Das ist sicher ein Glückstreffer, wenn man so einen Ex hat.
Da ich persönlich nie Kinder wollte, war es bei mir aber keine Überlegung.
...und was ist der Gedanke einer Frau, die sich in einen geschiedenen Mann ohne Kinder verliebt? Ist das der Mann, dessen gebrochenes/n Herz und Stolz ich pflegen muss? Muss ich auf dem Grat des Misstrauens, der Gleichgültigkeit mit ihm wandern oder mich mehr ins Zeug legen als bei jemand Unbedarfterem?
...will damit sagen, die Arschkarte haben wir doch alle, Frau und Mann, oder? Vor allem die Kinder, wenn die Erwachsenen sich nicht einig sind.
Woran liegt es eigentlich, dass sich nicht Jede in Jeden und nicht Jeder in Jede "verliebt"?
Was sehe ich im Gegenüber, das mich zu ihm/ihr zieht?
"Und Zuhören ohne Interpretation führt nirgendwo hin; aber Interpretation ist ja auch nicht in Deinem Sinne, so wie ich verstanden habe…?)"
Zum Zuhören gehört für mich danach das Fragen.
Sinnvoll erlebe ich immer wieder, dass ich sage: "Ich habe das so und so verstanden."
Da kommt dann immer mal wieder: "Nee, so hab ich das nicht gemeint! Ich hab das so und so gemeint!"
Ist auch ne Art Interpretation, allerdngs folgt der Interpretation die Frage nach dem richtigen Verstehen ...
Habito, ich hab das mitgebracht von weiter oben:
"Rostock. Je mehr Kinder ein junges Paar hat, desto weniger zufrieden ist es. Ab dem Alter von 40 Jahren ist es jedoch anders herum: dann bedeuten mehr Kinder mehr Lebensglück. Das gilt unabhängig von Geschlecht, Einkommen und Beziehungsstatus, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und der University of Pennsylvania in einer Studie mit Befragungsdaten von über 200.000 Frauen und Männer für 86 verschiedene Länder belegen."
Da fehlt mir, wie die Paare mit den Kindern umgehen ...
Wenn Kinder nur geboren werden, um sie für den Markt fit zu machen -, morgens müde in die Krippe, abends müde nach Hause ins Bett, dann macht das alle unzufrieden!
Wie will man die Zufriedenheit von Kinder messen? Ist "kinderfreundlich" oder "Zufriedenheit der Kinder" gleich "elternfreundlich"? Nä...mit Sicherheit nicht. Beide Altersgruppen haben ja unterschiedlichste Bedürfnisse...
"Je mehr Kinder ein junges Paar hat ..."
Hä? Welche Paare haben denn überhaupt wie viele Kinder, wie alt sind die Kinder, wie viele Jahre liegen zwischen den Geburten, schlafen die morgens aus oder werden die mit Wecker geweckt, essen die gemeinsam gemütlich Frühstück, wie viele Stunden verleben die gemeinsam?
Aber in einem Land, in dem es lauter Fachärzte gibt, nicht daran gedacht wird, dass jeder Mensch ein Ganzes ist, wie sollen da System-Zusammenhänge akzeptiert werden, als Grundlage ...
Und wenn man diese Erhebung machen würde, die quasi ECHT ist, dann hieße es, kann man aus personenschutzrechtlichen Gründen gar nicht veröffentlichen... uff, war das lang zum tippen "personenschutzrechtlich"...wer muss eigentlich geschützt werden? Das hab ich noch nicht so recht begriffen...
ich bin dann mal weg, im Nachbarörtchen. Kinder werden dort mit einem Malermeister zusammen bleibende bunte Fußabdrücke vor den Skulpturen (die ein bestimmtes Grundrecht von Kindern repräsentieren) anbringen (sog. Kinderrechteweg, es soll ein Parcours entstehen)...bis denne
http://www.kleeblattforscher.de/
http://nwkfs.de/index.php?Kinderrechteweg
Es ging hier um: " Zuhören ohne Interpretation führt nirgendwohin; aber Interpretation ist ja auch nicht in deinem Sinne, so wie ich verstanden habe...?")
Nirgendwohin?
Geht doch gar nicht.
In jede Interpretation lege ich MEINE Erlebniswelt, meine Sicht, meinen Lebenshintergrund auf alles und da führt meine Interpretation deiner Worte eventuell von dir weg; obwohl ich vielleicht das Gegenteil möchte, nämlich mit dir ins Gespräch kommen.
Karl Kraus hat schon gesagt, dass ein Wort umso fremder zurückschaut, je länger man es anschaut. Mir geht es auch oft so beim Schreiben, dass mir etwas auf der Zunge liegt, aber wenn ich es schreiben will, frage ich mich, was eine stehende Redewendung eigentlich bedeutet. Stehende Redewendung? Wie? Was steht da und warum und wer oder was wird gewendet; die Rede womöglich, aber nein, es geht doch ums Stehen. also nicht um die Wendung, man kann doch nicht im Stehen wenden und schon gar nicht beim Reden. Undsoweiter.
Wenn man nur lange genug streitet, landet man unwillkürlich bei der Semantik, und davon verstehen dann fast alle Beteiligten fast garnichts (ich weiß, dass man das getrennt schreibt, aber ich mag nicht, ich bin überhaupt kein Freund von Trennungen), und schon wird die Debatte nur lauter und härter, aber nicht fruchtbarer.
Wenn man streiten und nicht diskutieren (oder disputieren) will, braucht man bloß ein Wort des Gegners kritisch anschauen, schon schaut es fremd zurück, und man hat den tollsten Zoff.
Schopenhauer hat ein Buch darüber geschrieben: "Eristische Dialektik" - Topist weiß das. Das ist das Gegenteil von M. B. Rosenbergs gewaltfreier Kommunikation, eher Kampfrhetorik. Viele hier auf Utopia beherrschen das intuitiv.
Naja, bei dieser Interpretation gehts wohl mehr um Diffamierung.
So geht das Spiel doch, oder? Wortspalterei, weil Ihnen das Spalten mehr liegt, als das verständnisvolle sich Zuwenden zum Gesprächspartner. Sie wollen siegen. Kampfrhetorik. Wie bereits gesagt.
Man kann auf einer Geige schöne Musik erzeugen, wenn man es kann. Ein anderer zersägt sie mit der selben Handbewegung.
Aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen, und du zeigst mir mit einem Zitat, dass dein Kampfbegriff ins Schwarze (Dunkle? Lichtlose?) traf.
Z.B.: AKW's gehören abgeschaltet.
Ja, aber dann haben wir doch bald keinen Strom mehr.
Ach was, es gibt ja auch noch...
Ja, aber das ist doch viel teurer u.s.w.
Das Zitat von Martin Heidegger (16.03.2011 um 23:01 ) habe ich leider auch nach dreimaligem Durchlesen nicht begriffen. Da bräuchte ich einen Übersetzer, dies soll aber bitte keine Aufforderung sein, ich ziehe mich hier selbstlos zurück, danke.
Hmm, heißt du, dass du den Vorwurf der "Wortspalterei" berechtigt findest?
Mir hat eben einfach nur der Absatz zur Semantik geallen, da habe ich einfach schmunzeln müssen und gedacht "ja, so empfinde ich das oft auf Utopia", aber ich meinte das personenunspezifisch, und auch hier völlig wertfrei von der Diskussion, denn wenns mir zu viel wird, klinke ich mich aus. Ich denke, fühle und spreche zu plastisch, um bei euch mitdiskutieren zu können, unsere Vokabulare sind somit nicht deckungsgleich - daher habe ich auch nur die Möglichkeit des Kampfes (woran mir ja gar nicht gelegen ist) oder des Rückzuges.
Die Antwort auf Deine Frage ist, ich schließe mich gar keinem Vorwurf an (aber wie gesagt, ich habe ja auch gar keinen gelesen und keinen empfunden)
Nein, ich bezog mich auf den Beitrag von 22:07, also genau den, den du so außerordentlich lesenwert findest. Dort steht:
"Ein anderes gutes Anschauungsobjekt für scheiternde Kommunikation ist die Diskussion um "Demokratie / Scheindemokratie / Postdemokratie". Da geht es auch kaum noch um das Thema des Leitartikels, sondern um Wortspalterei."
Die subjektlose Passivform ("es ging") suggeriert, (man könnte sagen: auf der "spirituellen" Ebene), Objektivität, Neutralität, Sachlichkeit. Aber es ist objektiv eine Parteinahme für den Part, dessen Statements von mehreren Diskutanden dafür kritisiert worden waren, dass diese ein falsches Verständnis der gegebenen Verältnisse und deren Geschichte vermittle. Einerseits weil die entsprechenden Behauptungen nicht belegt werden können, andererseits weil falsche Begriffe benutzt werden wie "Matriarchat" für "Herrschaftslosigkeit" und "Patriarchat" für überhaupt jede "Herrschaft" (die sie stillschweigend mit "Ausbeutung" gleich setzt)
Dann ging es noch um verschiedene Quellen aus der Eso-Szene. Wenn hier also einem Part "Wortspalterei" untersellt wird, können ja nur die Kritiker gemeint sein, weil die Autorin des erstgenannten Parts stets betonte, dass ihr die Begriffe egal seien, und deshalb auch nichts dabei fand, die weiter zu benutzen) Diese Unterstellung der "Wortspalterei" (als behaupeter Grund für die Zerstörung der Kommunikation) an die Kritiker aber wird dem, was sie real geschrieben haben, in keiner Weise gerecht. Ich nenne das Diffamierung.
Aber wie gesagt: vielleicht habe ich ja auch etwas übersehen, und die Behauptung kann mit Zitaten belegt werden.
"Danke YouMe, das ist ein gutes Gleichnis. Ein anderes gutes Anschauungsobjekt für scheiternde Kommunikation ist die Diskussion um "Demokratie / Scheindemokratie / Postdemokratie". Da geht es auch kaum noch um das Thema des Leitartikels, sondern um Wortspalterei."
Der Titel lautete bis S. 21 nicht wie jetzt
"Demokratie / Scheindemokratie / Postdemokratie - Wege aus der offenen und strukturellen Gewalt",
sondern
"Demokratie - Scheindemokratie - Postdemokratie - begründet im bestehenden Patriarchat".
Vor diesem Hintergrund würde ich die Diskussion um das Begriffspaar Patriarchat/Matriarchat nicht als "Wortspalterei" bezeichnen.
Ich habe überhaupt nichts gegen den sachlichen Teil der Diskussion gesagt, im Gegenteil:
"Das ist aber nicht mein Fachgebiet; ich schreibe hier nur als Amateur. Anderswo geht es fundierter zur Sache, z.B. hier: http://www.utopia.de/gruppen/bewusstseinswandel-333/diskussion/demokratie-scheindemokratie-postdemokratie-begruendet-im-194309"
Ich bekomme nur immer wieder eMails mit den neuesten Kommentaren, und da geht es nach meinem Gefühl zu oft um Wortklauberei. Leider ist dieses Forum mir zu unübersichtlich und zu umfangreich geworden, die Textstellen rauszusuchen, die ich meine. Ich verstehe auch nicht, warum mein Link nicht mehr funktioniert, und die Suchmaschine findet auch nicht das, was ich suche.
Leute, es war ein Vergleich! Mir ging es um die Art der Diskussion, nicht um den Inhalt.
Sagst Du mir bitte noch einmal, um welche "Wortklauberei" es Dir geht? Um eine im Demokratiethread, in diesem Blog oder ganz pauschal?
Und noch eine Frage: Was meintest Du mit dem Heidegger-Zitat?
Schon klar. Sehr gut. Spart Zeit.
Und woher kommen die viele Ehescheidungen und woher kommen die vielen "Falschaussagen" vor Gerichten und woher kommen die vielen Psychiatriepatienten und woher kommen die vielen Wort- und Schuss-Waffenkriege?
Davor gab's ja wohl doch immer zieeemlich große Unterschiede ...
A fragt, ob es schon dunkel bei mir ist, schreibst du. Ich würde spontan antworten, was heißt für dich dunkel? Den PCBildschirm kann ich gut erkennen, aber im Raum ist es zu dunkel, um in einem Buch zu lesen...
Und wer allzu viel Nachfragenmüssen vermeiden möchte, sollte seine Begriffe so wählen, dass die Interpretation nicht allzu willkürlich und zu sehr von privaten Interessen bestimmt ist, sich also keine Privatsprache entwickelt. Wer zum Beispiel privat "Patriarchat" mit "Herrschaft" sowie "Matriarchat" mit "Herrschaftslosigkeit" gleich setzt wird wahrscheinlich andauernd viel Energieverlust durch Unverständnis der Gesprächspartner erfahren.
Gut, daß Du noch mal nachfragst ;-)))
Nasenscheidewände sind veränderbar jeder Vernunft ...
♥--[°O°]--♥
21: 56 Uhr - @Fredegar - es ist einfach eine Wortspielerei ...
Wir haben da vielleicht etwas andere Auffassungen, und vermutlich habe beide ihre Berechtigung. Hier ist meine Sicht, die nicht für sich in Anspruch nimmt, unfehlbar zu sein:
Ich habe Bedenken, dass Interessierte sich durch die Verwendung nicht geläufiger Fachbegriffe schneller genervt aus der Diskussion ausklinken könnten. Das wäre schade. Klar, man kann alles googeln, aber ein Gefühl von Ausgeschlossenheit dürfte trotzdem aufkommen. Auch bin ich nicht gegen spezielle Fachbegriffe, sondern finde bloß, dass man sie erläutern muss, wenn man sie anbringt. Außerdem gibt sich nicht Jeder die Blöße und fragt einen Begriff nach, den er nicht verstanden hat – auch wenn das Nachfragen noch so berechtigt wäre. Noch ein Punkt, der dafür spricht, dass man erläutern sollte.
Der Unterschied von „verständlich“ und „präzise“ ist mir nicht entgangen. Ich finde, dass man manchmal Kompromisse zugunsten einer geringen Unpräzision in Kauf nehmen sollte, wenn dadurch die Verständlichkeit besser wird.
An dieser Stelle danke für das Nachliefern der Definition.
Dein Seitenhieb zu den Ulmen ist das, was du nicht sein willst und sonst wohl auch nicht bist: Unpräzise. Man könnte sogar von Verdrehung sprechen. Bei dem Beitrag, den du meinst, habe ich mich bei der Verwendung des Begriffs „Resista-Ulmen“ auf eine vorherige Erwähnung dieses Begriffs bezogen und ihn dabei auch noch erläutert. Die „Holländische Ulme“ habe ich ebenfalls erklärt. Diese Beispiele zeigen eigentlich, dass ich versuche, mich an das zu halten, was ich hier vertrete.
Du schreibst: „[...] Du hättest erraten können: Gäbe es einen umgangssprachlichen Begriff für das selbe Phänomen, dann hätte ich diesen verwendet.“ Danke, das ist gut zu wissen. Ich hätte das bis jetzt weder bejahen noch verneinen können.
Ich weiß nicht, welche Schichten oder Gruppen du meinst, die ich diffamieren würde. Zu welcher Gruppe oder Schicht rechnest du dich, die ich diffamiert haben soll? Ich kann dir jedenfalls versichern, dass mir wirklich nicht daran gelegen war und dass es nicht so 'rüberkommen sollte. Es ist einfach so, dass ich das Verwenden von nicht geläufigem Fachvokabular ohne Erläuterung aus den genannten Gründen nicht mag.
Übrigens störe ich mich kein bisschen an deiner Deutlichkeit. Aber daran, in welchem Kontext du das Beispiel mit den Ulmen verwendet hast und dass du behauptest, dass ich versuchen würde zu diffamieren.
die "Resista-Ulmen" waren ein Begriff aus einem Link, welchen Dagmar Kropp in ihrem Kommentar zu dem Thema untergebracht hatte. Genau auf den Begriff dieses Links hatte sie sich bezogen. Alles Weitere dazu war in dem von ihr beigefügten Link nachzulesen. Insofern war meinte spätere Erläuterung dazu auch noch doppelt.
Natürlich gibt es Menschen, denen der Begriff "Resistenz" nicht geläufig sein könnte, aber es dürfte nicht falsch sein zu behaupten, dass es ein allgemeinverständliches Wort ist, was hingegen bei "idiosynkratisch" einfach nicht zutrifft. Insofern müssen wir bei diesem Thema auch nicht weiter abstrahieren, sondern es reicht, die deutlichen Unterschiede anhand dieser Beispiele festzumachen.
Ich hatte bereits oben geschrieben, dass es mir keinesfalls darum ging, irgendwelche Gruppen zu diffamieren. Das bekräftige ich hier gern noch einmal.
Was die weiteren, von dir genannten Begriffe am Schluss deiner letzten Nachricht betrifft: Es kommt da immer auf den Kontext an. So allgemein kann ich nichts dazu sagen. Das wäre oberflächtlich.
Im Übrigen hatte ich in meinem vorangegangenen Kommentar geschrieben, dass du und ich vermutlich verschiedene Sichtweisen haben, die wohl beide ihre Berechtigung haben. Dies hatte ich geschrieben aufgrund deiner Erläuterungen vom 17.03.2011 um 11:43 h.
Viele Grüße zurück
richtig, die Vorkenntnisse sind individuell unterschiedlich. Aber es gibt verhältnismäßig viele Individuen, die was mit "Resistenz", aber nur verhältnismäßig wenige, die was mit "idiosynkratisch" anfangen können.
Kannst du mir "Kontinuum" vielleicht noch einmal erklären (meinetwegen auch in einer PN); nicht das Wort, sondern die Bedeutung in diesem Kontext? Fürchte nämlich, ich habe das nicht so richtig kapiert.
Deiner Äußerung über meine wiederholte Diffamierung gewisser "Gruppen" muss ich ausdrücklich widersprechen. Wenn es aber bei dir so angekommen ist, tut's mir aufrichtig leid. (Hatte mich in der Vergangenheit möglicherweise unklar ausgedrückt und damit vielleicht selbst Anlass zu solchen Vermutungen gegeben.)
Zu den "Vorhaltungen", die du mir ankreidest: Mag sein, dass ich mit meiner obigen Bemerkung " "idiosynkratisch": Ein Wort, das Jeder kennt. Benutze ich täglich..." nicht besonders feinfühlig war. Kann man durchaus als Vorwurf sehen. Tut mir leid.
Gute Nacht und viele Grüße. Fredegar
Entstanden, erdacht, weil Frauen noch offensichtlicher ausgebeutet wurden als Männer, oder?
77 Prozent der Frauen für Kochen verantwortlich
Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen bleibt auch nach 100 Jahren Frauentag für erwerbstätige Frauen noch vieles zu tun. Das belegt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK – denn: Neben ihrem Job sind immer noch 77 Prozent der Frauen für das Kochen in der Familie verantwortlich, 68 putzen alleine die Wohnung, 76 Prozent kümmern sich um die Geburtstagsgeschenke für Verwandte oder Freunde und 61 Prozent bringen die Kinder zu Freizeitaktionen und zum Sport. Stellt sich die Frage: “Wo sind die Männer, die die Hälfte der familiären Pflichten übernehmen?”
Im gesellschaftlichen und beruflichen Bereich muss weiterhin ein Umdenken hinsichtlich des männlichen Rollenverhaltens erfolgen. “Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollten intelligente Lösungen erzielt werden. Flexible Arbeitszeitmodelle, Krippenplätze und Ganztagsschulen sind zwar ein erster Schritt, dennoch sind regionale, landes- und bundesweite Projekte und Initiativen weiterhin auszubauen”, erklärt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK-Landesvertretung Niedersachsen. Die Führung des Haushalts und die Kinderbetreuung liegt trotz Job immer noch in der Hand der Frau. Aufgerieben zwischen Kindern, Küche und Kollegen leben die Frauen in einem ständigen Spannungsfeld; durch den langanhaltenden Stress können gesundheitliche Folgen entstehen. “Als Krankenkasse ist es unter anderem unsere Aufgabe, an das seelische und körperliche Wohlbefinden der Frau zu denken”, so Voermans weiter.
Die Forsa-Umfrage hat teilweise erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West ergeben. So sind 54 Prozent aller Frauen (erwerbslos und erwerbsstätig) im Westen für die Schulaufgaben der Kinder zuständig, im Osten sind es nur 35 Prozent. Der Lebensmitteleinkauf wird im Westen von 53 Prozent aller Frauen erledigt, im Osten müssen sich nur 44 Prozent darum kümmern.
Hintergrund
Vor rund hundert Jahren wurde der erste Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, Bulgarien, der Schweiz und den USA begangen. Ab 1921 wurde der 8. März zum Frauentag bestimmt. 1977 erklärten die Vereinten Nationen den Tag zum offiziellen Feiertag.
Anmerkung für die Redaktionen
Für die Forsa-Umfrage wurden 2.000 deutschsprachige Personen (1.029 Frauen und 971 Männer) ab dem 18. Lebensjahr in Privathaushalten befragt.
Quelle und Pressekontakt:
TK-Landesvertretung Niedersachsen
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Fieback
Telefon 05 11 – 30 18 53-45
E-Mail ulrike.fieback@tk.de
Meine Quelle:
food-monitor | 5. März 2011, 17:42 Uhr |
http://www.food-monitor.de/2011/03/77-prozent-der-frauen-fuer-kochen-verantwortlich/themenfelder/kommunikation/
-wo soo viele Frauen anscheinend fürs Kochen zuständig sind (gesunde, ökologisch annehmbare Lebensmittel kaufen, den "Mist" in den Regalen stehen lassen könnten.)
-wo sich soo viele Frauen anscheinend um die Kleinkinderziehung kümmern. (gewaltfrei erziehen, positive Werte vermitteln könnten)
-wo in Kindergärten und Grundschulen soo viele bzw, überwiegend Frauen arbeiten (Lernprozesse der ersten Jahre ihrer Kinder positiv begleiten könnten),
etc. etc.
Sehen manche Frauen diese Chance nicht, erheblichen Einfluss nehmen zu können?
Für Männer, die oben angeführte Zuständigkeiten in der Familie übernehmen, gilt das natürlich gleichermaßen.
von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr hauptsächlich mit Mama zusammen,
vom dritten bis sechsten Lebensjahr im Kindergarten und auch dort überwiegend von Frauen betreut.
Vom sechsten bis zehnten Lebensjahr in der Grundschule meist von Lehrerinnen unterrichtet.
Die überwiegende Anzahl aller Lernprozesse läuft demnach unter weiblicher 'Führung' oder Begleitung ab.
Warum nutzen Frauen diese Möglichkeiten der Einflussnahme nicht weit, weit zielstrebiger?
Sind sich die Frauen, was das Ziel anbetrifft, nicht einig?
das ist eine wirklich gute Frage, die ich mir auch oft stelle.
Es sind ja wirklich die Frauen, die ihren Söhnen sagen, "ein echter Mann weint nicht" ect.
Die meisten Kinder sind die ersten 10 Lebensjahre überwiegend "in Frauenhand"???
In Kitas, in Sportvereinen, in Musikschulen und Tagesstätten sind sie ebenso in Männerhand, in Weißensee, erlebe ich!
Viele Frauen sind geblendet vom "Ich muss mich verwirklichen!"
Betonen möchte ich aber, nicht dass ein falscher Eindruck entsteht: Ich fände es begrüßenswert, wenn die Geschlechterverteilung in Blick auf Bezugspersonen für Heranwachsende ausgewogener wäre.
Weißensee ist nicht die Welt. Aber es freut mich, dass es in Weißensee besser ist, als in Restdeutschland.
WZB-Studie untersucht Zusammenhang zwischen Einkommen und Hausarbeit in 33 Ländern
Frauen tragen die Hauptlast der unbezahlten Arbeit im Haushalt. Ihr berufliches Fortkommen wird dadurch erheblich erschwert. Das gilt vor allem für ärmere Frauen, wie eine international vergleichende Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) deutlich macht. Wohlhabende Frauen greifen auf Haushaltshilfen und -technologien zurück. Ärmere Frauen können sich keine bezahlte Hilfe leisten, und Zugang zu arbeitssparenden Haushaltsgeräten haben sie nur in den reicheren Ländern.
Weiterlesen: http://www.wzb.eu/presse/mitteilungen_2011/haushalt_ist_frauensache.de.htm
Der Wert eines Menschen sollte nicht an dem gemessen werden, was er zu nehmen im Stande ist, sondern an dem, was er zu geben bereit ist.
"Eine Frau soll aussehen wie ein junges Mädchen, auftreten wie eine Lady, denken wie ein Mann und arbeiten wie ein Pferd."
Fairerweise sollte man aber ergänzen, dass es auch andersrum geht: Ich kenne schon ziemlich viele Frauen, die sich nichts anderes wünschen, als "den" Mann:
einen, der aussieht wie ein junger Gott, aber bei Frauen vornehmlich die "inneren Werte" sucht.... einen hochgebildeten Intellektuellen, der aber handwerklich in allen Sparten beschlagen ist... einen, der gerne "kuschelt" und soooo zärtlich ist, aber bei Bedarf zum nimmersatten, allzeit bereiten "Tier" wird.... einen, der es liebt, das Klo zu putzen und "weibliche Seiten" hat, aber bei Bedarf ein "echter Kerl" und bloß kein "Softie" ist....einen, der arbeitet wie ein Pferd, aber immer Zeit für sie hat....einen, der für materielle Sicherheit sorgt, aber ihr bloß nie das Gefühl gibt, dass sie sich von ihm abhängig gemacht hat.... vor allem aber einen, der sie immer nimmt, "wie sie ist", aber selbst ständig zu Veränderung und Kompromissen bereit ist....
Kein Wunder, dass der Frust beidseits so groß ist :-)) ....
Wenn die klar sind, können alle Menschen ihre Erwartungen an sich und an die Mitmenschen verändern, so dass sie sich und dem Anderen hilfreich sind ...
Vor der Ehe sind die Frauen unglücklich, weil in ihrem Leben kein Mann ist, in der Ehe, weil in ihrem Mann kein Leben ist.
Er: Ich will, dass du gluecklich bist.
Sie: Immer nur 'Ich will, ich will'!
In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen. Henry Louis Mencken.
"Das einzige, was eine Frau jemals will, ist Geld; Geld für ein eigenes Haus und zwei Babys und schöne Möbel ( ...). Die einzige Sünde, die sie sich vorstellen kann, ist es, kein Geld zu wollen.
Keine Frau beurteilt einen Mann nach etwas anderem als nach seinem Einkommen. Natürlich sagt sie sich selbst das nicht so. Sie sagt, dass er so ein netter Mann sei - was bedeutet, dass er viel Geld hat. Und wenn man kein Geld hat, dann ist man nicht nett. Dann ist man irgendwie entehrt." George Orwell: 'Keep the Aspidistra Flying'
Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist der Mann der Schutzbedürftige. Oscar Wilde.
Je mehr sich die Männer den Wünschen der Frauen anpassen, desto weniger können die Frauen mit ihnen anfangen. Camille Paglia.
Ein Frauentag ist was schönes, denn er ist ein Zeichen des Respekts und der Akzeptanz.
Es gibt ihn nicht. Jetzt sind die Frauen dran.
mir gefallen einige Forderungen von Feministinnen nicht.
Ebenso wenig gefällt mir der aufkeimende Maskulinismus.
wo soll das hinführen?
Viele Frauen haben karrieremäßig grad richtig Rückenwind
Viele Männer mussten schon erkennen, dass dies eine Verführung sein KANN
- die am Ende in eine Sackgasse führt.
hier mal wieder ganz was esoterisches - also Achtung - gefällt sicher nicht jedem
- ich zieh mich schon mal warm an ;-)
http://www.kristallmensch.net/erniedrigung-und-gegenseitige-hueterschaft.html
wo soll das hinführen?
Viele Frauen haben karrieremäßig grad richtig Rückenwind"
Das würde mich jetzt auch interessieren,wie Du das genau meinst.
Bin ich eine Maskuline Frau, weil ich mit enormem Einsatz dafür kämpfe, daß mein Unternehmen Erfolg hat?
(Mal davon abgesehen, daß ich vom Rückenwind nicht viel merke)
Solltest Du meinen, daß Karriere um jeden Preis nicht lohnt und in eine Sackgasse führt, so sind wir auf dem gleichen Dampfer.
Aber warum ist das Maskulinismus?
Ich mußte gerade mal nachschauen, was genau Maskulinismus bedeutet:
"Maskulinismus bezeichnet die Überzeugung, Männer oder bestimmte als männlich erachtete Eigenschaften seien naturbedingt überlegen, sowie die Legitimation männlicher Dominanz."
http://de.wikipedia.org/wiki/Maskulinismus
Also damit hat mein beruflicher Ehrgeiz, der manchmal durchaus grenzwertig ist, sicher nichts zu tun.
Fällt Dir eigentlich auf, daß D U die jenige bist, die hier Männer und Frauen in Schubladen steckt und nicht mehr rausläßt? Mit Emanzipation hat das in meinen Augen nicht viel zu tun.
Und ich weiß bis heute nicht, was D U eigentlich machst, um diesen grausigen Schubladen zu entkommen.
Außer daß Deine Familie viel Zeit braucht, was ja legitim ist, aber auch gleichzeitig ein Totschlagargument, wie tausend andere auch.
Sorry für die harrschen Worte. Ich weiß, ich sollte Freitag Abend nicht mehr schreiben, ausgepowert wie ich bin.
Jetzt bleibts trotzdem so stehen (Du bist ja eh grad warm angezogen ;-)) und zwar ohne, daß ich den Link gelesen habe.
Mich interessiert die Meinung meiner Mitschreiber hier.
Die irgendwelcher Webseiten interessiert mich inzwischen ehr immer weniger...
Magst du schreiben, welche Forderungen es sind, die dir nicht gefallen?
Naja, ist halt das übliche Eso-Geschwafel. Wer zwei Sätze gelesen hat, kann sich den Rest getrost sparen.
Beispiel: "Das weibliche Wesen - die feminine Natur - ist von allem Anbeginn der ewig aufsteigende Pol. Dieser ist zutiefst nicht in der Lage, abzusteigen. Das männliche Wesen - die maskuline Natur - ist von allem Anbeginn der ewig absteigende Pol."
Womit dann auch ein für alle Mal die Herkunft des Teufels erklärt ist :-).
Natürlich wird man einen Text der einen nicht interessiert oder irgendwie anspricht nicht lesen. Wieso auch?
Man kann einen Text kritisch lesen und alles zerpflücken was einem nicht passt oder man nicht versteht und den gesamten Text "verteufeln".
Oder man ist neugierig was der Text einem ganz persönlich zu sagen hat.
Man liest vorbehaltlos und schaut welche Reaktionen von innen kommen. Welche Gedanken, Gefühle, Bilder ...
FÜR MICH ist es ein guter Text, dieser Text hat mich friedlich und optimistisch gestimmt.
Ein Auszug:
So halfen die Frauen (Maria, Isis, Maria Magdalena) dem Mann, ein vollendeter Mann zu werden - ein Vater der Menschheit - und nur so konnte dies gelingen.
Doch die Menschheit war zu jener Zeit noch nicht reif für diese Einsicht.
Stattdessen entfachte sie den Kampf um Jesus, den Christus, und um Maria Magdalena, die Heidin. Das Eine wurde geheiligt und das Andere verflucht.
Dieser letzte große Krieg der religiösen und der weltlichen Mächte richtete sich gegen die Menschheit selbst: In jedem einzelnen Menschen wurde das männliche Wesen heilig gesprochen und das weibliche der Natur des Teufels unterworfen.
Ein erbitterter Kampf zwischen Herrschsucht und Demut hob an, zwischen Mensch und Gott, Absolution und Verdammnis, zwischen Mann und Frau, zwischen der femininen Seele und dem maskulinen Ego eines jeden Menschen.
...
Natürlich ist es kein Zufall, dass der Apfel das große biblische Symbol eurer Vertreibung aus dem Paradies ist – das Symbol eurer Trennung von Weisheit und Erkenntnis.
Und doch steht der Apfel nicht für Weisheit und Erkenntnis, sondern für die Entdeckung und Erweckung der Liebe und des Mitgefühls in euch.
Erst diese innere Erweckung macht die Weisheit eines jeden Augenblicks lebendig und die Erkenntnis aller Ursachen und Erfüllung möglich.
Der Apfelbaum wurzelt im Wesen der Liebe, der Sanftheit, der Zärtlichkeit und des Mitgefühls und führt euch zur grundlegenden Erkenntnis eurer eigenen Natur:
Die weibliche Seele ist nur durch ihre männliche Zwillingsseele vollkommen - und die männliche Seele nur durch ihre weibliche Zwillingsseele.
Das bedeutet: Der Mann ist vollkommen, wenn er seine eigenen weiblichen Seelenkräfte integriert hat und die Frau ist es mit der Annahme ihrer eigenen männlichen Seelenkräfte.
Vollkommenheit heißt in diesem Sinne:
die Fähigkeit, sich sowohl zu verwurzeln als auch zu erblühen und zu fliegen, sowohl ab- als auch aufzusteigen, sowohl „seinen Mann zu stehen“ als auch seiner inneren Stimme zu folgen, sowohl stark wie ein Stein in der Brandung zu sein als auch frei wie das Boot auf den Wellen des Ozeans.
Vollkommenheit heißt:
sowohl Krieger als auch Heilerin zu sein sowohl Kriegerin als auch Heiler.
Vollkommenheit heißt, beide Gehirnhälften zur Gänze zu nutzen.
Und so ist es auch kein Zufall, dass ausgerechnet die einst verfluchte Gefährtin Jesu, die verschriene Hure Jerusalems, euch die Rückkehr ins Paradies ermöglichen wird.
So wurde sie zur geistigen Mutter der weiblichen Nachkommen Jesu in Avalon.
Und bevor sie die Erde verließ, gebar sie die männlichen Nachkommen Jesu, die Templer, die das geheime Wissen bis an die Schwelle der neuen Ära tragen würden – bis 2012.
So war nicht der Heilige Gral selbst das Vermächtnis Jesu, sondern dessen Inhalt:
sein geschenktes Blut, seine unerschütterliche Liebe, die das dämonische Grauen der menschlichen Emotionen und den blinden Hass der Peiniger zu einer smaragdenen Geistsubstanz verwandelt hatte.
Die Liebe und das Mitgefühl Jesu sind zwei durch und durch weibliche Mächte, die genau wussten, wie viele Tränen Judas für den Dienst seines Verrats am geliebten Bruder geweint hatte.
Mochten die Menschen noch 2000 Jahre darüber Gericht halten und urteilen, mochten sie den Einen immer wieder heiligen und den Anderen immer mehr verfluchen, so waren Jesus-Blut und Judas-Tränen längst zu einer heilenden Essenz verschmolzen, die bis zum Ende der Zeit zu bewahren war.
Sie sollte das segnende Wasser der Absolution sein, wenn die Menschen erkennen würden, dass jeder einzelne von ihnen eine Jesus- und eine Judas-Seele in sich trägt.
Das ist oft so bei Drogen. Grad deshalb sollte man damit sehr vorsichtig umgehen.
"Ein Auszug:
So halfen die Frauen (Maria, Isis, Maria Magdalena) dem Mann, ein vollendeter Mann zu werden - ein Vater der Menschheit - und nur so konnte dies gelingen.
Doch die Menschheit war zu jener Zeit noch nicht reif für diese Einsicht.
Stattdessen entfachte sie den Kampf um Jesus, den Christus, und um Maria Magdalena, die Heidin. Das Eine wurde geheiligt und das Andere verflucht.
Dieser letzte große Krieg der religiösen und der weltlichen Mächte richtete sich gegen die Menschheit selbst: In jedem einzelnen Menschen wurde das männliche Wesen heilig gesprochen und das weibliche der Natur des Teufels unterworfen."
Skurile Religionsmärchen also, die mittels suggestiver Behauptungen vortäuschen, eine Erlärung für geschlechtsspezifische Vorherrschaft bzw. Diskriminierung zu liefern.
"Ein erbitterter Kampf zwischen Herrschsucht und Demut hob an, zwischen Mensch und Gott, Absolution und Verdammnis, zwischen Mann und Frau, zwischen der femininen Seele und dem maskulinen Ego eines jeden Menschen."
Maskuliges Ego? Soll hier jetzt mittes Schmähung des "Männnlichen in jedem Menschen" (???) das Ego (wohl auch in jedem Menschen) verteufelt werden? Oder umgekehrt mittels Schmähung des Egos das Männliche? Biologistische Begriffe taugen nichts zur Erklärung gesellschaftlicher Phänomene. Sie führen in die Irre.
Gruß vom Topisten
Und das jener grad aufkeimt,hm.ich dachte du meintest in deinen vorherigen Beitraegen ,dass das "Maennliche" per se dominiert,also wieso jetzt aufkeimend?
"
wenn du die "ganzen Kerle" meinst ,die Krieg,hm,sagen wir notwendig und alternativlos finden,ja dann stimme ich schon zu.(ich zieh mich auch warm an,schnell)
Was ist mit den Frauen, die Krieg notwendig und alternativlos finden? Sind die maskulin? Siehe auch meinen Kommentar am 08.03.2011 um 10:42.
Der Maskulinismus beschreibt eine "neue Männerbewegung", wie ich vor kurzem erklärt hab.
Frauen die sich in das patriarchale (und monetäre) System eingeklinkt haben, werden als patriarchale Frauen bezeichnet. Damit sind Frauen gemeint, die ihre Söhne, Männer ... in den Krieg ziehen lassen oder sogar schicken - ebenso Frauen die in der Politik die vorgegebene Richtung mitgehen ohne wirklich Veränderung anzustreben
Siehe Interview von Claudia von Werlhof,
im Bericht vom ersten Weltkongress für Matriarchatsforschung - ab Seite 300
Titel: Gesellschaft in Balance
http://books.google.de/books?id=_vqS9zoZOHgC&pg=PA289&lpg=PA289&dq=Gesellschaft+in+Balance+film&source=bl&ots=PL-NrDnJLR&sig=Qvrx2GT#v=onepage&q=Gesellschaft%20in%20Balance%20film&f=false
es ist wichtig die Frauenbewegungen zu unterscheiden, sie haben unterschiedliche Ziele!
aus einem Artikel: Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
"Die Bewegung, die der Gender-Diskussion den Weg geebnet hat, ist der Feminismus.
Vor allem der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung oder besser gesagt die Umerziehung der öffentlichen Meinung intensiviert, als eine die Gesellschaft verändernde Bewegung auf der Grundlage eines New-Age-Menschenbildes, das die Vorbereitung war zum Menschenbild des Genderismus. Es ging und geht den Gender-Feministinnen keineswegs um die Beseitigung von Ungerechtigkeit gegenüber der Frau z.B. im Berufsleben. Im Gegenteil, die Forderung nach Gleichberechtigung ist ihnen ein Dorn im Auge, denn wo für die Gleichberechtigung gekämpft wird, verlieren sie ihr eigentliches Ziel: die weibliche Macht in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft – unter Ausschaltung der Männer – zur Geltung zu bringen. Gender Mainstreaming ist exakt das Kontrollinstrument zur Aufhebung der Männerdominanz. Familie, Mutterschaft und Schwangerschaft werden von den radikalen Feministinnen als Diskriminierung der Frau angesehen. Die Schwangerschaft sei barbarisch, als gesund könne man sie auch nicht bezeichnen. Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten..... Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen. Die Zerstörung der biologischen Familie erlaubt das Emporkommen neuer Frauen und Männer, die sich von allen bisher existenten Menschen unterscheiden. „Solange menschliche Wesen nicht in der Retorte entstehen, sondern von Frauen zur Welt gebracht werden müssen, so lange bleibt die Frau dem Manne gegenüber von vornherein im Nachteil.“ Daher wird statt der natürlichen Kinderzeugung die künstliche Befruchtung proklamiert, also in Vitro-Fertilisation. Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, daß diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die UNO, um dieses Recht weltweit zu forcieren."
Im folgenden eine Zusammenfassung aus dem Buch:
MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen
von Babara Rosenkranz
Mit dem Begriff Gender Mainstreaming (dt.: „durchgängige Gleichstellungsorientierung“) ist der Versuch verbunden, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Amsterdamer Vertrag von 1997 hat dieses Konzept auch zum offiziellen Ziel der EU-Politik erhoben. Dagegen wurde von Anfang an scharfe Kritik erhoben, die im Gender Mainstreaming-Konzept einen totalitären Kern ortet. Zu den Kritikern der GM-Politik gehört auch Barbara Rosenkranz. Die Autorin zeichnet in ihrem Buch zum einen die Entwicklung des GM nach und versucht dieses Phänomen einzuordnen.
Leitend für die Untersuchung sind unter anderem folgende Fragen:
Was unterscheidet Gender Mainstreaming von klassischer Frauen- und Gleichstellungspolitik?
Inwieweit geht GM daran vorbei oder darüber hinaus? Wer sind die hauptsächlichen Propagandisten des GM?
Wie konnte es zu der Rechtsstellung des GM kommen?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Feminismus und Neoliberalismus?
Welche konkreten Auswirkungen hat das GM auf das tägliche Leben, insbesondere in der Verwaltungspraxis und im Erziehungsbereich? ...
Die Argumente und Beobachtungen, die Rosenkranz zusammenträgt, sind alarmierend, gelingt es ihr doch, das GM-Konzept als neomarxistische Ideologie zu enttarnen, die darauf abzielt, einen neuen, geschlechtslosen Menschen zu schaffen. ...
"Ihr eigentliches Ziel: die weibliche Macht in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft – unter Ausschaltung der Männer – ..."
Solche Sätze sind für mein Gefühl durchaus hassenswert, weil sie mittels Unterstellungen Stimmung schüren, wo eine nüchterne Analyse und eine offene Erörterung des Gegenstandes angebracht wäre.
Das gilt auch für den folgenden Satz:
"Die Argumente und Beobachtungen, die Rosenkranz zusammenträgt, sind alarmierend, gelingt es ihr doch, das GM-Konzept als neomarxistische Ideologie zu enttarnen, die darauf abzielt, einen neuen, geschlechtslosen Menschen zu schaffen. ..."
Oho! Als neomarxistische Ideologie enttarnt! Sozusagen als Werk des Teufels in Person! Geschlechtslose Menschen will der enttarnte Neomarxismus schaffen! Diese alten Gleichmacher!
Nicht, dass es in Vorstellungswelten und in der Praxis des "Gender Mainstreaming" nicht Übertreibungen und Kritikwürdiges gäbe. Wo gäbe es das nicht? Und dort, wo das etwas seltsam wird, etwa, wenn während eines UNI Streiks die Aufhebung der Geschlechtertrennung bei der Toulettenbenutzung ausprobiert wird, ist es interessant, sich mit den sozialen und persönlichen Hintergründen solcher Übertreibungen auseinanderzusetzen. Aber da hilft eben auch Humor weiter. Hier aber wird ja eine kritische, und gelassene Erörterung explizit nicht gesucht sondern verhindert.
Die Grundidee des GM ist, dass die meisten (in der Überteibung alle) geschlechtsspezifischen Rollen, Deutungsmuster, Berufschancen, Berufsbilder,Zuschreibungen und so weiter, nicht aus den bilogischen Unterschieden abgeleitet werden können sondern Ergebnis sozialer Praktiken und Strukturen (ich würde sagen: Behauptungsbedingungen) sind, was als "soziales Geschlecht" (Gender) definiert ist, wo hinein sich die Individuen sozialisieren. Ein Hauptanliegen ist, mit falschen Zuschreibungen verbundene Diskriminierungen aufzuheben.
"Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen..."
Wenn das nicht ein Angriff auf das Abtreibungsrecht gemeint ist, lässt sich dazu sagen:
Übertreibungen innerhalb des GM (die Gleichheit der Geschlechter ist erst hergestellt, wenn Frauen nicht mehr fürs gebähren zuständig sind und das von Brutkästen erledigt wird) gehen offenbar mit einer "Rückkehr" zum Biologismus einher. Ach ja, meine Güte. Dann hat man halt was, wo es ein wenig was zu Lachen gibt. Was die "Enttarnunng" neomarxistischer Absichten der Geschlechtslosigkeitssdressur aber auch leisten kann, finde ich.
:-)
Gruß vom Topisten
PS. Was sagt eigentlich der Matriarchtismus zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch?
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe..."
Ohweh! Das Abendland in höchster Gefahr! Her mit den Mütterverdienstorden!
Nadann... (feht eigentlich nur noch die Behauptung einer "jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung")
... gute nacht Marie!
Gruß vom Topisten
weil in unterschiedlichen Foren - nicht nur auf Utopia -
und auch sonst immer mehr zu Ausdruck kommt, dass in der Regel Männer diese "Bevorzugung der Frau" durch GM nicht ok finden und nach einer Männerbewegung rufen die dem Feminismus sehr ähnelt.
Müsste es sich doch dabei um einen oder den Maskulinismus handeln.
Maskulinismus ist ein Synonym für Maskulismus und bezeichnet daher den philosophisch-ideologischen Hintergrund der neuen Männerbewegung
mehr unter http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Neue_M%E4nnerbewegung.html
Ein kooperatives Zusammenwirken wäre doch auch wieder eine Emanzipation - oder nicht?
Es gibt aber keine Emanzipation für Männer und keine Emanzipation für Frauen
- es gibt nur die Emanzipation
Emanzipation
(lat.) E. bezeichnet einen Prozess der Befreiung aus Abhängigkeit und Unmündigkeit sowie der Verwirklichung der Selbstbestimmung, einem zentralen Ziel demokratischer Gesellschaften.
Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der Unterprivilegierung gesellschaftlicher Gruppen (z.B. Frauen-E.) oder politischer Gemeinwesen (z.B. E. der Dritten Welt) verwendet.
Topist: Magst du schreiben, welche Forderungen es sind, die dir nicht gefallen?
Fantast67: "was mir am Feminismus nicht gefällt (...) ist eine mitunter spürbare Männer-verachtende Einstellung. weil in unterschiedlichen Foren - nicht nur auf Utopia - und auch sonst immer mehr zu Ausdruck kommt, dass in der Regel Männer diese "Bevorzugung der Frau" durch GM nicht ok finden und nach einer Männerbewegung rufen die dem Feminismus sehr ähnelt."
Ich kann keine Forderung entdecken, die dir nicht gefallen könnten. Eigentlich nur pauschale Unterstellungen, die ziemlich diffamierend klingen.
Man könnte (!) herauslesen, dass du gegen Quotenregelungen bist, die mit der Absicht eingeführt werden, eingeübte, sich in Teufelskreisen bewegende Benachteiligungen etwas entgegen zu setzen. Habito hatte, wenn ich ihn richtig interpretiere, indirekt Männerquoten für Kindergärtner und Grundschullehrer eingefodret. (Was ich im Übrigen für einen interessanten Gedanken halte). Ist es das?
es geht mir nicht darum meine Meinung zu vertreten.
Es geht mir um einen Austausch und Meinungsbildung, die sich im Normalfall mit der Beschäftigung an einem Thema ändert.
Das ist ein Prozess.
Weil jeder etwas anderes rausliest, biete ich Berichte an um sich darüber auszutauschen!!
topist schrieb am 26.03.2011 um 08:24
Fantast67: "mir gefallen einige Forderungen von Feministinnen nicht."
Topist: Magst du schreiben, welche Forderungen es sind, die dir nicht gefallen?
Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
"Es ging und geht den Gender-Feministinnen keineswegs um die Beseitigung von Ungerechtigkeit gegenüber der Frau z.B. im Berufsleben. "
so heißt es im Bericht - ich glaube aber, dass sich viele Feministinnen instrumentalisieren lassen, weil sie das noch nicht erkannt haben.
Es geht beim Gender-Feminismus nicht um die Gleichberechtigung der Frau innerhalb einer Familie und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Frauen bekommen im Verhältnis zu den Männern bereits absehbar immer bessere Schul- oder sonstige Abschlüsse, können immer bessere Qualifikationen vorweisen.
die Wirtschaft braucht die Frauen, es geht nicht um das Wohl der Frauen.
Der Arbeitgeber bestimmt (auch wegen Hartz IV) immer öfter den Wohnort und spaltet Familien. Erst die Großfamilien. Häufig leider auch die Kleinfamilie.
Kinder wachsen ohne Oma und Opa auf, leider nicht im Einzelfall im zerrütteten Elternhaus.
Dafür in Ganztagsbetreuungen mit wechselnden ErzieherInnen.
".... der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung oder besser gesagt die Umerziehung der öffentlichen Meinung intensiviert, als eine die Gesellschaft verändernde Bewegung auf der Grundlage eines New-Age-Menschenbildes, das die Vorbereitung war zum Menschenbild des Genderismus.
.....
Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen. "
Vor dem Hintergrund scheint das Klonschnitzel nur der Anfang zu sein.
Wenn man nicht weiß, wie weit die Forschung da schon ist, scheint das unvorstellbar.
WENN ...
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zur Quotenfrau - ich bin nicht gegen sie, aber ich habe auch nicht die Hoffnung oder Erwartung, dass sich dadurch automatisch viel ändert.
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vom Topisten
PS. Was sagt eigentlich der Matriarchtismus zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch?
ich weiß es nicht, aber schau doch mal - wirst sicher etwas finden
so heißt es im Bericht - ich glaube aber, dass sich viele Feministinnen instrumentalisieren lassen, weil sie das noch nicht erkannt haben.<<
Du hast immer noch keine Forderungen genannt, die du nicht gut findest. Stattdessen wiederholst du nur deine Unterstellungen, deren "Authenzität" offenbar dadurch gezeigt werden sollen, dass du daran glaubst. Kann man besser zeigen, wie ungeeignet Glaube als Mittel der Gewinnung von Erkenntnissen ist?
spät hatte ich eine erzieher umschulung gemacht, heute bin ich an der untersten sozialen rangordnung der hausmänner angekommen. in den meisten kindergärten wurde ich als exot angesehen.. von vielen frauen, die glaubten, ich hätte mich wohl verirrt. hatte mich auch nicht weiter engagiert, leider, konnte aber trotzdem einen seitenweg finden, als meine frau und ich uns entschieden, ein pflegekind in unsere familie miteinzubeziehen. und das ist kein einfacher job, es ist rund um die uhr arbeit, aber... kinder sind sehr dankbar und das macht mich glücklich. das noch viel getan werden muss , ist mir auch klar. ein elternführerschein sollte genau so wichtig sein, wie vieles andere, wofür menschen prüfungen ablegen müssen.
so etwas scheint mir auch laengst ueberfaellig!
Ansonsten finde ich, dass die sciencefiktion genderfeministinnen spinnen, aber zumindest nicht reaktionaer sind,immerhin,fantasie hamse.es ist nie falsch ,selbst zu denken und gegebenheiten in frage zu stellen. und wenn frauen die mutterschaft so sehr ablehnen dann hat das ja auch oft gute gruende.
vielleicht hat eine generation wieder mehr lust kinder auszutragen wenn sie die erfahrung mit kompetenten,respektvollen eltern machen durfte und keine unnoetigen schaedigungen abbekommen hat.und die gesellschaft insgesamt mehr auf die beduerfnisse von den schwaechsten (den kindern) ruecksicht nimmt und rahmenbedingungen schafft(d.h. oekonomisch grosszuegig ist)
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, daß außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden."
"Rosenkranz selbst bezeichnet sich als „nationalkonservativ“. In den Medien wird sie als streng konservativ, „heimattreu“ und äußerst EU-kritisch, als „Galionsfigur der Rechten“, für ihre „erzkonservativen und extremen Ansichten“ sowie ihre „erzkonservative Familienpolitik“ und „beinharte Linie“ in der Ausländerpolitik bekannt beschrieben."
http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Rosenkranz
Barbara Rosenkranz Infos aus http://www.barbara-rosenkranz.at
http://www.barbara-rosenkranz.at/index.php?/archives/13-Machtlose-Parlamentarier.html
Donnerstag, 17. März 2011 Machtlose Parlamentarier? gewählt aber ohne Einfluß?
Der Präsident des Deutschen Bundestages hat Kanzlerin Merkel und der Bundesregierung wiederholt mehrfach vorgeworfen, das Parlament übergangen zu haben.
Erst am vergangenen Dienstag, wies Lammert darauf hin, dass die Regierung ohne eine Entscheidung des Bundestages das Gesetz zur Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke nicht einfach aussetzten könne.
Kaum eine Woche zuvor hatte er Merkel vorgeworfen, sie betreibe eine mangelhafte Informationspolitik im Hinblick auf den so genannten „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ der Europäischen Union. In einem offenen Brief forderte der zweithöchste Repräsentant der Bundesrepublik die Kanzlerin auf, die „unmissverständliche Verfassungslage“ zu akzeptieren und den Bundestag einzubinden.
Im Zuge der vermeintlichen Euro-Rettung fühlen sich immer mehr Abgeordnete in unterschiedlichen Eurostaaten unzureichend eingebunden.
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis, erklärte auf einer Veranstaltung der Deutschen Burschenschaft am vergangenen Samstag in Würzburg, in der Causa Euro-Rettung sei der Bundestag mehr oder weniger machtlos.
„Wir vollziehen nur mehr nach. Wir haben auf die Entwicklungen selbst nicht mehr den Einfluss, den ein Parlament haben muss“, so das CSU-Urgestein, der anfügt, „faktisch ist das eine Sache, welche die Regierungschefs unter sich ausmachen“.
Es stellt sich die Frage: Was haben die gewählten Volksvertreter noch zu entscheiden?
Die „Change Centre Foundation“ in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat alle bundesdeutschen Parlamentarier im Rahmen einer Untersuchung um Antworten gebeten. Knapp 2.000 Abgeordnete haben sich an der Studie beteiligt.
Ein Schwerpunkt der Umfrage lag auf der Selbsteinschätzung des eigenen Machteinflusses auf die einzelnen Politikfelder.
Das Ergebnis?
Zwischen 65 und 88 Prozent der Mandatare stellen ihren Einfluss auf politische Veränderung (je nach Politikfeld) massiv in Zweifel.
Nur 18,1 % gestehen sich einen bedeutenden Einfluss auf die Bekämpfung von Armut und sozialer Benachteiligung zu.
Beim Punkt „Einwanderung und demographische Entwicklung“ sind gar nur 13,6 Prozent von ihrer Macht zur Veränderung überzeugt. Kein beruhigendes Zeichen, das da von den gewählten Volksvertretern ausgeht.
Zusammenfassung der Studie - Die Bürger sollen es richen
http://www.politik-kommunikation.de/_files/parlamentarierstudie.pdf
Deutsche Parlamentarier halten ihren Einfluss für gering - und meinen,
verantwortlich für Wandel seien vor allem die Bürger
Mehr Männer in Kindergärten fände ich sehr gut, zumal immer mehr Kinder nur von einem Elternteil erzogen werden und das andere Geschlecht in der Erziehung komplett fehlt. Männer und Frauen sind aber nun mal nicht gleich, egal wie sehr man versucht sie anzugleichen. Vielleicht würde dann auch irgendwann mal das Thema "Frauen als Täterinnen" thematisiert werden.
Ich habe als Frau übrigens schon vor gut 25 Jahren in einem Männerberuf meine Ausbildung gemacht. Ich war eine von 2 damals. Von Diskriminierung oder Unterdrückung hab ich zumindest nichts spüren können und mein Lohn war der der anderen auch.
das steht in der tat an,dieses tabuthema.
quoten sind, meiner meinung nach,so lange notwendig bis die frauen mindestens gehaltsmaessig gleichgestellt sind. es ist einfach menschenverachtend auf grund des geschlechts um chancen gebracht zu werden,abgewertet zu werden.
die anerkennung von frauen als gleichwertige menschen, muss einfach durchgesetzt werden und die quote ist ein mittel.natuerlich geht es auch darum, dass die "quotenfrau" die gleiche qualifizierung hat,aber es geht nicht an, dass frauen eine hoehere haben muessen um in frage zu kommen.das ist ungerecht.und da wundert es nicht wenn frauen durch diese ueberforderung hart werden um bestehen zu koennen.
das ganze system in dem wir leben muss menschlicher werden,denke ich.
Es gibt ein paar Dinge, die schafft auch eine Quote nicht.
Ein Bauleiter mit 1,85 und 95 kg hat auf einer Baustelle einen ganz anderen Stand, als ein Bauleiter mit 1,68 und 50 kg. Der wird automatisch ganz anders respektiert. Gleiches gilt für die Polizei, wo eine Frau mit 1,70 und 45 kg blond mit Pferdeschwanz viel weniger für voll genommen wird als einer mit 1,80 und 85 kg. Entschuldige wenn ich da vielleicht frauenfeindlich klinge, aber die Blondine in Uniform mit geringer Körpergrösse nehme ich als Polizeibeamtin auch nicht sonderlich ernst. Das ist bei einer mit massigem Auftreten schon ganz anders, nur sieht man die in dem Job selten.
Wenn man die Frauen mal weg lässt und nur mal bei den Männern schaut, dann stellt man fest, dass die grossen Chefs häufig viel ruhiger sind, viel gelassener sein können, wogegen der kleine Chef viel mehr kämpfen muss um sich durchzusetzen und viel häufiger schreit, um seiner Stimme Gehör zu verschaffen. Dieser "kleine" Unterschied besteht über alle Grenzen hinweg in allen Nationen die ich so kenne. Das ist Naturinstinkt, dass man dem der grösser ist, breiter und stärker, mehr Respekt zollt als einem, der klein und schmächtig ist. Der Kleine bekommt auch Respekt, aber auf ganz anderen Gebieten.
Deckt sich mit meinen Erfahrungen in drei Berufsfeldern (Gärtnerin, Bauhelferin Programmiererin) wo ich jeweils alleine als Frau unter Männern war, oder wir Frauen zumindest weit in der Minderzahl.
Die Probleme, die ich hatte, hatten nichts damit zu tun, daß ich eine Frau war.
Der Baujob (Studentenjob) war nicht das Gelbe vom Ei (schwer, giftig, dreckig), das fanden die Männer um mich rum aber auch ;-)
Da waren polnische Subunternehmer, die haben mich angeguckt und gesagt "In Polen Frau nix Bau, Kinder Küche Kirche". Dann haben wir zusammen gelacht und es gab keine weitere Gender-Problematik mehr.
Problematisch fand ich, daß diese polnischen Subunternehmer noch auf den gewagtesten Gerüstkonstruktionen rumgeturnt sind, die keine Bauaufsicht jemals abgenommen hätte.
Das wurde von mir natürlich auch verlangt.
Ich habe mich aber geweigert, wie manche deutschen männlichen Kollegen auch.
Der Riß geht ganz wo anders durch, als zwischen Mann und Frau.
Der Riß geht da durch, wo es heißt "Wer Geld hat schafft an".
Nein, es liegt nicht an der Körpergröße, wie ein Mensch respektiert wird, meine Freundin ist Bauleiterin, ist 1,60m hoch gewachsen und wird verehrt. Wenn Menschen "Naturinstinkte" leben würden, was wäre wohl dann??
Wenn du einen Menschen nicht ernst nimmst, dann liegt das lediglich an deiner Bewertung von dem Anderen und dir ...
Die wird verehrt? - vielleicht nach aussen hin. Und es mag durchaus sein, dass Ihre Feundin eine solche Persönlichkeit ist (soll es ja geben). Aber weiß Ihre Freundin auch, wie die Arbeiter über die hinter der verschlossenen Tür der Baubude reden?
Lotti_Schwab hat die Realität auf Deutschen Baustellen schon sehr gut beschrieben. (Da ich selber auch als Bauleiter arbeite, masse ich mir an, das beurteilen zu können.)
Ein Grund dafür mag allerdings sein, dass unter den wenigen Frauen, die ich bisher auf einer Baustelle in der Position eines Bauleiters oder Architekten erlebt habe, noch nie eine war, die die Handwerker oder mich selber von ihren fachlichen Qualitäten überzeugen konnte.
Woraus ich keinesfalls folgere, dass Frauen auf Baustellen nichts zu suchen hätten. Aber eine zierliche 60kg-Frau muss auf der Baustelle fachlich definitv mehr Leistung bringen, als ein 100 kg-Bär wie ich, der zur Not auch in der Lage ist, den Arbeitern bei einem schweren Stahlträger mal gerade mit anzupacken.
Danke, genau so meinte ich das.
"Verehrung" hat auf einer Baustelle auch nichts zu suchen und besteht in der Regel auch nur so lange, wie die Frau wenigstens in den Illusionen der Mitarbeiter "noch zu haben" ist. Ganz anders sieht es bei fachlichem Respekt aus und den bekommt man nun mal einfach nur dadurch, dass man auch in der Lage ist den Stahlträger zu heben wenn es sein muss - zumindest auf Baustellen. Wenn man das nicht kann, ist man im falschen Job -auch als Frau.
"Ein Grund dafür mag allerdings sein, dass unter den wenigen Frauen, die ich bisher auf einer Baustelle in der Position eines Bauleiters oder Architekten erlebt habe, noch nie eine war, die die Handwerker oder mich selber von ihren fachlichen Qualitäten überzeugen konnte.
Woraus ich keinesfalls folgere, dass Frauen auf Baustellen nichts zu suchen hätten. Aber eine zierliche 60kg-Frau muss auf der Baustelle fachlich definitv mehr Leistung bringen, als ein 100 kg-Bär wie ich, der zur Not auch in der Lage ist, den Arbeitern bei einem schweren Stahlträger mal gerade mit anzupacken."
Daraus folgert für mich, daß Deine fachlichen Fähigkeiten als Bauleiter darin bestehen, daß Du bei einem schweren Stahlträger auch mal zupacken kannst.
Na, das ist natürlich eine herrausragende Qualitifizierung ;-)
"Dazu kommt, dass nur wir wissen, wie es überall aussieht! Wir haben mit jeder Bewertiung jedes Menschen und jeder Situation Recht!"
Oha!
ich bin tief beeindruckt. Ich muss gestehen, dass ich nicht ansatzweise so belesen bin, wie die meisten von Euch. Ich konnte und kann nur von meinen eigenen Gefühlen, Erfahrungen und Gedanken berichten.
Dem Link von fantast67 bin ich gefolgt, die anderen Abhandlungen, die hier angepriesen und verteidigt werden, habe ich noch nicht verarbeitet. Da fällt mir ein Rat ein, den mir mal ein weiser Mensch vermutlich aus gutem Grund gegeben hat: Du solltest Deine Meinung Deinem Mitmenschen wie einen wärmenden Mantel darbieten, in den er schlüpfen kann und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.
Also, dieser Kristallmensch-Text unter http://www.kristallmensch.net/erniedrigung-und-gegenseitige-hueterschaft.html entspricht vom Rahmen her dem, was auch ich eher in die Schublade "Esoterik" stecke. Der Inhalt spricht mich aber stellenweise an oder deckt sich mit meinen Erfahrungen und Empfindungen. Einige Beispiele dafür:
Der Mann ist vollkommen, wenn er seine eigenen weiblichen Seelenkräfte integriert hat und die Frau ist es mit der Annahme ihrer eigenen männlichen Seelenkräfte.
Weibliche Wesen sind nicht zwangsläufig Frauen. Viele von ihnen sind in dieser Zeitenwende in männlichen Körpern erschienen. Viele Männer tragen eine überwältigende feminine Kraft und Liebe in sich, die unmittelbar heilend wirkt, sobald sie anerkannt und geöffnet wurde.
Wird die maskuline Dominanz weiterhin aufrechterhalten, dann beginnt sie, tödlich zu wirken. Dies könnt ihr überall in eurer Gesellschaft und eurem eigenen Leben beobachten.
Wenn wir von der Unterwerfung der femininen Wesen und Natur, der weiblichen Energien und Kräfte, sprechen, so bedeutet dies also keineswegs die Unterwerfung der Frauen durch die Männer. Die feminine Natur ist [...] in jedem Körper und Bewusstsein zur Hälfte gegenwärtig. Sie ist eine Hälfte des ganzen Organismus und Wesens, gleichgültig ob dies einen männlichen oder einen weiblichen Körper hat. Gemeinsam mit der anderen Hälfte, der maskulinen Natur, bildet sie ein lebendiges Ganzes – sowohl im weiblichen als auch im männlichen Leib.
Und hier kommen wir auf die beiden Formen der Gewalt zurück, die dann entstehen, wenn die innere Stimme ungehört bleibt, wenn die inneren Reisen unterdrückt werden, wenn der innere Reichtum vergraben und versiegelt bleibt: die aggressive, aktive, nach außen gerichtete Gewalt und die depressive, passive, nach innen gerichtete Gewalt. Aktive Gewalt versucht verzweifelt, im Außen zu bekommen (Liebe) und zu geben (Liebe), was dort verweigert wurde - und im eigenen Inneren nicht erreichbar scheint. Sie ist eine Form der Sucht, welche ein maskulines Wesen ist. Aus denselben Gründen versucht die passive Gewalt, über den grauen Raum der Krankheit, der Depression und der Autoaggression - dem ungel(i)ebten Leben - zu entfliehen. Sie ist eine Form der Flucht, welche ein feminines Wesen ist. Die Heilung beider - der äußeren Sucht und der äußeren Flucht - liegt in der inneren Suche und im Finden.
Der letzte Absatz enthält etwas von dem, was ich am 15.03.2011 um 11:11 Uhr geschrieben habe.
Der für mich wichtigste Satz aus dem Kristallmensch-Text :
Die Unterwerfung des femininen Pols hat nicht nur die Frauen erniedrigt, sondern auch - und viel mehr noch - die Männer.
Und daran muss die Männerbewegung arbeiten.
Das ist ja grad der Trick, mit dem Esoterik dann seine unheilvolle Wirkung entfalten kann.
Vollkommenheit? Ich verstehe ja, wenn Künstler nach Vollkommenheit streben und sich ärgern, wenn sie an ihren Werken das eine oder andere entdecken, das sich noch verbessern ließe. Aber aus sich einen "vollkommenen Mann" machen zu wollen, halte ich für vollkommen irrational. Heißt: ich kann beim besten Willen den Sinn einer solchen Bemühung nicht sehen. Ich weiß auch nicht, was "weibliche Seelenkräfte" oder "männliche Seelenkräfte" sein sollen. Vielleicht mag das hier mal jemand erklären.
Was ich nachvollziehen könnte, wäre der Wunsch menschlicher zu sein oder seine Mitmenschlichkeit zu verbessern (an deren Vervollkommnung zu arbeiten?), insofern mit Menschlichkeit bestimmte (zumindest eingrenzbare) Haltungen, Gedanken, Gefühle oder Taten verbunden sind. Und da hate ich dann wichtig, die Verbesserung der eigenen Mitmenschlichkeit auch in Beziehung zu setzen mit den sozialen bzw. wirtschaftlichen oder politischen Verhältnissen.
Eine Faustformel dafür wäre, dass weltweit alle Menschen gut leben können sollen ohne zuglech die Grundlagen eines guten Lebens aller zu untergraben.
Aber warum sollte ich männlicher werden, meine Männlichkeit "vervollkomnen" wollen usw.? Was soll das heißen?
Gruß vom Topisten
"Das weibliche Wesen - die feminine Natur - ist von allem Anbeginn der ewig aufsteigende Pol. Dieser ist zutiefst nicht in der Lage, abzusteigen. Das männliche Wesen - die maskuline Natur - ist von allem Anbeginn der ewig absteigende Pol. Dieser ist zutiefst nicht in der Lage, aufzusteigen."
Momit dann wohl auch ein für all Mal die Herkunft des Teufels erklärt ist.
Mein inneres Gefühl sagt mir, dass das Gehirnweichspülerei ist. Es weist mir den Weg ins Freie. Ein herrlicher Frhülingssonntag. Leider weiß ich im Moment nicht, wie ich die neusten Nachhrichten aus Japan mit positivem Denken verbinden könnte, außer dem Zeitgeist mit Aufklärung und viel sozialer Bewegung aufzunötigen, dass der ein vernünftiges weltweites Ressourcnmanagement auf Basis von Übereinkünften über die wichtigsten Parameter nachhaltiger Entwicklung auf die Tagesordnung setzt.
Was geschehen muss, damit die Zuständigkeit für Kinder, Küche, Strahlenwerte sich nicht mehr länger so verteilt bleibt, dass lieber über "weibliche Seelen", "männlichen Geist" "vollkomene Männlichkeit" und allseelig machende "Mütterherrschaft" geredet wird, gehört wohl auch zu den Fragen, die dahin gehend beantwortet werden müssen.
Deshalb habe ich keinen echten Grund, den Schreckensmeldungen hier zu entkommen.
Aber wenn sie scheinen würde, dann würde ich sie ohne das geringste schlechte Gewissen genießen...so gut es eben geht.
Mach einfach eine kleine Sonnenanbetung und spontane Geh-Meditation draus, die wieder neue Kraft bringt für den täglichen Kampf zw. mann und Frau, Arm und Reich u.s.w.
Mein Wort zum Sonntag...Amen ;-)
wenn ich dem ungel(i)ebten leben entfliehe bin ich doch schon auf der suche und vielleicht im findungsprozess.
aber vielleicht ist es schon zu spät oder noch zu früh.
stelle erst mal die uhren vor und gehe...
wo ist die männerbewegung? oder sollten wir nicht doch ein männliches pendent zu "emma" gründen?
gut nacht
gelegentlich wird auf Utopia feindelig diskutiert, sensiblere Naturen werden dadurch leider arg vergrault.
Austausch ist enorm wichtig zur Meinungsbildung, über Rückmeldungen andersdenkender bin ich grundsätzlich dankbar. Weil sie immer wieder Denkanstöße geben.
Mal festigen sie meine Meinung durch Bestätigung - das ist natürlich angenehm.
Mal sind sie kritisch und abweichend -
gerade die sind oft noch wertvoller als die Bestätigung, können sie mir Irrwege aufzeigen ich meinen Horizont erweitern.
Letztlich bin ich sogar für die Rückmeldungen dankbar, die ich als "feindselig" empfinde.
Sie sind alles andere als angenehm, aber ich betrachte sie als meine Übung damit umzugehen.
Es ist ein Prozess - und dieser benötigt auch immer Zeit zum verarbeiten neuer Eindrücke.
Ich kann und will niemanden ändern, ich biete nur Angebote.
hier der Rat von habito
Du solltest Deine Meinung Deinem Mitmenschen wie einen wärmenden Mantel darbieten, in den er schlüpfen kann und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.
Vielen Dank habito für Deine Rückmeldung zu den Kristallmenschen.
Ich bin auch kein Anhänger der Esoterik im weiteren Sinne, aber ich bin ChristIn.
Du hast den Text nicht rein rational gelesen, einfach zur Seite gestellt womit Du nichts anfangen kannst und in Dich hineingehört und geprüft, so wie ich es getan (oben gemeint) habe
und Deine ganz persönlichen "Erkenntnisse" daraus gewonnen.
Wunderbar!
Ich habe in einem Buch von einem ganz einfachen Wegweiser gelesen - in dem Buch selbst ging es um etwas anderes und ich weiß den Titel nicht mehr, aber für mich war dieser kurze Satz die wichtigste Erkenntnis aus dem ganzen Buch.
Dein inneres Gefühl ist der beste Wegweiser.
Wenn es eng wird (bei mir verkrampft sich der Bauch), dann ist es der falsche "Weg".
Wenn sich aber ein angenehmes Gefühl ausbreitet, dann ist es der richtige.
wahrscheinlich ist es allein für sich stehen aus dem Kontext gerissen.
Den Verstand darf man dabei sicher nicht abschalten! aber das ist eigentlich eh klar.
In diesem Sinne ein nicht einfaches aber sehr wertvolles Forum - DANKE!
Der Vorwurf der "feindseligen Diskussion" ist ja sehr schwerwiegend. Magst du deine Behauptung mit Beispielen belegen?
.
Oft ist das so, wenn`s deshalb zum Dogma wird, wird´s kritisch. Abergut, mein innerstes Gefühl, dass dein Bekenntnis in Hinblick auf bestimmte Forderungen des Feminismus, also dass du die ablehnst, wahrscheinlich nicht aus einer ernsten Auseinandersetzung mit feministischen Positionen herrührt, hat mir den Weg gewiesen, nachzufragen. Nachdem zweimal nur ausweichende Antworten kamen, sagt mir mein innerstes Gefühl, dass meine Vermutung offenbar richtig war.
Mein innerses Gefühl, dass das von Barbara Rosenkranz Zitierte reaktionäre Positionen sind, und jedenfalls keine seriöse Quelle für "Forderungen des Feminismus" hatte mir den Weg gewiesen, bei Wikipedia nachzuschauen. Und siehe da: http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Rosenkranz
Eine wichtige Quelle, wenns um Feindseligkeiten geht, offenbar.
Das ist ja grad der Trick, mit dem Esoterik dann seine unheilvolle Wirkung entfalten kann.
stimmt ,dass ist ein sog und zieht einen in den bann,kritisches denken wird ausgeschaltet,weils sichs einfach so behaglich anfuehlt.sugeriert eine vermeintliche weichheit,ist aber harte manipulation,in meinen augen( und ohren auch noch.) wie die schlange im tschungelbuch,wie hiesss die noch..ska?
ich kann schon verstehen wenn man erstmal drauf abfaehrt,besonders wenn man eine schwache,haltlose phase durchlebt. haltepunkte wegbrechen,arbeitsplatzverlust,perspektivlosigkeit,zukunftsaengste,ausgrenzungserfahrungen.usw.
ja stimmt,auf das Bauchgefuehl ist verlass..ein innnerer Kompass, wenn er auf das ausgerichtet ist was meinen Werten entspricht.unbestechlich und schneller als der verstand.
Kann mir mal jemand so einen vollkommenen Menschen zeigen?
Das muß ja eine echte Kuriosität sein. ;-)
Nicht, daß mir der Gedanke dahinter nicht einleuchtet.
Aber es hört sich so an, als wäre das eine Art "Schalter umlegen", dann hab ich fertig und bin perfekt.
Diese Möhre vor dem Maul führt doch zwangsläufig in die Irre, oder?
"So halfen die Frauen (Maria, Isis, Maria Magdalena) dem Mann, ein vollendeter Mann zu werden - ein Vater der Menschheit - und nur so konnte dies gelingen."
Komisch, das ist in der Vergangenheit geschrieben...es müßten also genug vollkommene Männer rumspringen oder schon rumgesprungen sein.
Ist mir aber noch keiner untergekommen und wenn, fände ich ihn vermutlich ziehmlich unerträglich ;-)
Ich weiß nicht, diese Form der Texte macht mich nicht vollkommen, sondern uneträglich, weil die Lust, sie ins Lächerliche zu ziehen unwiderstehlich ist.
Es gibt einen schönen Spruch für Therapeuten: "Du mußt die Menschen da abholen, wo sie stehen". Ich denke, da wo obiger Text Leute abholen will, stehen sehr wenige, ich jedenfalls nicht...
Unvollkommen zu sein macht Menschen erst menschlich und trotzdem liebenswert.
Solche Texte bestätigen mich ehr in einer ansatzweise immer vorhandenen Misanthropie...
Das -liebe Fantast- ist, was es bei mir an inneren Bildern nach oben bringt.
Vermutlich bin ich ein sehr schlechter Mensch...
Eben, deswegen weiß ich ja, wovon ich spreche ;-)
Das Weib verhält sich zum Mann wie das Unvollkommene und Defekte (imperfectum, deficiens) zum Vollkommenen (perfectum). Thomas von Aquin, heiliger, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen, 1225-1274.
ich kann leider den text vom kristallmenschen nicht weiterlesen, er ist mir wirklich zu langatmig. ich kenne leider auch zu viele sogenannte esoteriker, die, wenn ich sie genau betrachte, erzkonservative bengel sind. will mich nicht in diese ebenen begeben. das mit der befreiung der männlichen und weiblichen seite im menschen ist aber so schlecht doch nicht, ich finde es schon schlicht weg ein hauptweg zur emanzipation des menschen (mensch sind wir jetzt beim frauentag)
oh man, oh frau
gruss
Gruss
Habe besonders "Gläubige" immer beobachtet, wie sie so sind und sie nach IHREM Glauben gefragt.
Dass man in einen Glauben hineingeboren wird, war mir nicht genug.
Oft empfand ich etwas "Scheinheiliges" an und in der Kirche.
Aber es gab durchaus besonders charismatische Personen die mich tief beeindruckten.
Da waren Menschen dabei die IHREN scheinbar tiefen Glauben in absoluten Notsituationen entdeckten.
Auch wenn ich den Umweg über die Esoterik zum Glauben genommen habe, bezeichne ich mich selbst nicht als EsotherikerIn. Der Stempel kommt von aussen und wie ich finde zu Unrecht.
Ich distanziere mich von Praktiken wie Kartenlegen, Okkultismus, Magie ...
Ich gehöre keiner institutionellen Glaubensgruppe an, deshalb bin ich auch frei von auferlegten Dogmen.
DAS schenkt mir auch die Freiheit verschiedenste Quellen zu verwenden, wenn ich etwas Nützliches darin entdecke und ich identifiziere mich deshalb NICHT zwangsläufig zu 100% mit der Person oder der Institution dahinter.
Ich bin eine Christin auf dem Weg - nicht mehr und nicht weniger
Der Glaube ist etwas ganz Persönliches,
es ist ok zu zweifeln und zu hinterfragen, ihn anzunehmen oder nicht ...
Ich distanziere mich von Praktiken wie Kartenlegen, Okkultismus, Magie ..."
Niemand hier gibt dir den Eso-Stempel. Die Kritik bezieht sich allein auf die von dir hier zustimmend pepuschten Eso-Texte und Websites oder solche von zweifelhafter politischer Ausrichtung wie etwa der rechtspopulistischen FPÖ. (Ein schöner Garant für mehr Demokratie!)
Wenn du zu den Texten nicht mehr stehst, kannst du die Links und Textauszüge ja jederzeit wieder löschen.
Deswegen habe ich mir angewöhnt, relativ wenig Links zu verwenden und relativ viel und offen über mich zu schreiben.
Alles andere ist mir nicht authentisch genug.
Und so geht es mir mit Dir leider auch oft, daß ich Dich gar nicht als authentische Person richtig wahrnehme kann.
Bzw. in diesem letzten Post doch wieder, wenn Du über Deinen Glauben schreibst.
Dann sehe ich sofort eine Person vor mir, deren Meinung ich achten kann.
es ist nicht einfach zu beantworten, ich werde es aufs erste Mal wahrscheinlich auch nicht schaffen mich exakt auszudrücken und wahrscheinlich auch wieder ein heftiges Contra bekommen.
Dennoch - da es Dich so sehr interessiert nochmal zum Feminismus.
MEIN Gefühl ist, dass Frauen zumindest ein Stück gegen Männer "aufgehetzt" werden.
Aufgehetzt ist zu drastisch! mir fällt aber gerade kein passendes ein.
Wir brauchen jedoch mehr denn je das Verständnis füreinander.
Außerdem habe ich ein ungutes Gefühl (es mögen mir alle Menschen in Gleichgeschlechtlichen Beziehungen - "ob es wohl ok ist sich so auszudrücken?") verzeihen, wenn ich an Kinder aus der "Retorte" denke.
Habe ich bereits angedeutet, über richtig oder nicht richtig und wie groß die Risiken sind.
Wie es wohl ist mit einem "Samenspender" als Vater. Es kann sicher auch gut gehen.
Ich spiel mich in dem Punkt nicht als Richter auf, kenne mich in dem Punkt zu wenig aus.
Nachdem wir uns alle aber immer mehr vergiften und es immer häufiger bei unerfülltem Kinderwunsch bleibt, brauchen wir diese technischen Möglichkeiten womöglich mehr als wir glauben - Horrorszenarien - abhängig von der Wissenschaft.
Die verbreiteten Links lösche ich nicht, da ich immer noch der Ansicht bin, dass eine nützliche Aussage auf einer Seite reicht um ihn wertvoll zu machen. Das kann und muss nicht für alle Leser gelten.
besonders den mit der entsrechenden Studie dahinter:
http://www.barbara-rosenkranz.at/index.php?/archives/13-Machtlose-Parlamentarier.html
Donnerstag, 17. März 2011 Machtlose Parlamentarier? gewählt aber ohne Einfluß?
Ich bin allerdings offen für neue Erkenntnisse.
vielleicht kannst Du etwas VON ihr zur Verfügung stellen, das diese für mich momentan angeblich "rechtspopulistische" Einstellung bestätigt. schau ich mir gerne genauer an! Wikipedia ist mir eindeutig zu wenig.
für Maria_L
ich finde die Links sehr wichtig, damit jeder selbst nachlesen kann. Meine Meinung muss ja nicht richtig sein und ist ja sicher häufig auch nicht komplett (auf ein Thema bezogen).
wenn dir das Persönliche wichtig ist, kann ich gelegentlich was einfließen lassen.
schönen Abend noch!
So hatte ich D i c h -ehrlich gesagt- z.T. verstanden.
Ich habe aber inzwischen verstanden, daß Du es nicht so meinst.
Ja, etwas mehr Persönliches finde ich wichtig.
Ich informiere mich über so viele Quellen zu so vielen Themen im Internet.
Die Meinungen sind widersprüchlich bzw. nicht nur die Meinungen, sondern auch angebliche Fakten. Je mehr ich lese, desto verunsicherter bin ich bei manchen Themen (bei denen ich mich persönlich weniger auskenne).
An einer Internetplattform -wie hier- schätze ich es, wenn viele Menschen ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Themebereich wieder geben, wo sie sich gut auskennen oder der ihnen besonders nahe steht.
Ich habe gar kein Problem damit, wenn man das dann mit ausgewählten Links versieht.
Als weiterführende Info finde ich das interessant.
Blöd wird's, wenn die Diskussionen in reine Linkschlachten ausarten, wo der gewinnt, der die meisten Quellen für seine Thesen beibringt und die Personen dahinter halten sich komplett bedeckt.
Aufgehetzt ist zu drastisch! mir fällt aber gerade kein passendes ein."
Wenn du das Wort "Gefühl" durch "Vorurteil" ersetzt, wird ein Schuh draus. Dass es sich um ein Vorurteil handelt, ist daran zu erkennen, dass Du auf mehrmaliges Nachfragen nach Beispielen für deine Behauptung, dass dir einige Forderungen des Feminsimus nicht gefallen, nicht eingehst. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es dich überhaupt interessiert, ob deine Behauptung wahr ist oder falsch, oder wenn du irgendwelche Beispiele für deine Vermutungen finden solltest, (was ja immerhin sein kann, weil es sich ja um eine ganz breite soziale Bewegung mit tausend Fassetten und Strömungen handelt), ob das dann repräsentativ oder irgendwie bezeichnend für "den" Feminismus bzw.. "die" Fraienbewegung ist oder irgendeine extremistische Randerscheinung.
Du stellst hier nur ein ums andere Mal Links zur Galionsfigur einer österreichischen Partei ins Netz, die für Hetze gegen Ausländer bekannt ist, eine extrem reaktionäre, nationalchauvinistische Familieniodeologie verttritt zu der neben Feindseligkeiten gegen schwule oder lesbische Emanzipationsbestrebungen eben auch solche gegen Frauenemanzipationsbestrebungen gehört.
Ich frage mich, ob deine "Naivität" nicht gespielt ist oder ob du nicht ganz gezielt darum bemüht bist, hier Leute einzufangen, um sie an rechtes Gedankengut heranzuführen. Indem du an ihre Ohnmachtgefühle anknüpfst, das mit Geraune über Geldmacht, die sich als Strippenzieher betätigt und alle Medien manipuliert und die Demokratie aushölt verbindest - um dann ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren. Mein Gefühl sagt mir: eher nicht. Aber wer sagt mir, ob mich mein Gefühl nicht trügt? Ob es nicht geschickt manipuliert wurde?
Solange du deine Positionen nicht formulierst, sondern stets nur diese Links postest (als würdest du Klickhonorare bekommen), kann man da letztlich nur spekulieren.
Gruß vom Topisten
http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung
Viele Männer die auf Emanzen schimpfen, meine auf Nachfrage Feministinnen.
Ach, wo war gleich nochmal der Unterschied? bin auch schon ganz wirr.
topist schrieb am 28.03.2011 um 20:10 ¶
"MEIN Gefühl ist, dass Frauen zumindest ein Stück gegen Männer "aufgehetzt" werden.
Aufgehetzt ist zu drastisch! mir fällt aber gerade kein passendes ein."
Wenn du das Wort "Gefühl" durch "Vorurteil" ersetzt, wird ein Schuh draus. Dass es sich um ein Vorurteil handelt, ist daran zu erkennen, dass Du auf mehrmaliges Nachfragen nach Beispielen für deine Behauptung, dass dir einige Forderungen des Feminsimus nicht gefallen, nicht eingehst. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es dich überhaupt interessiert, ob deine Behauptung wahr ist oder falsch, oder wenn du irgendwelche Beispiele für deine Vermutungen finden solltest, (was ja immerhin sein kann, weil es sich ja um eine ganz breite soziale Bewegung mit tausend Fassetten und Strömungen handelt), ob das dann repräsentativ oder irgendwie bezeichnend für "den" Feminismus bzw.. "die" Fraienbewegung ist oder irgendeine extremistische Randerscheinung.
Du stellst hier nur ein ums andere Mal Links zur Galionsfigur einer österreichischen Partei ins Netz, die für Hetze gegen Ausländer bekannt ist, eine extrem reaktionäre, nationalchauvinistische Familieniodeologie verttritt zu der neben Feindseligkeiten gegen schwule oder lesbische Emanzipationsbestrebungen eben auch solche gegen Frauenemanzipationsbestrebungen gehört.
Ich frage mich, ob deine "Naivität" nicht gespielt ist oder ob du nicht ganz gezielt darum bemüht bist, hier Leute einzufangen, um sie an rechtes Gedankengut heranzuführen. Indem du an ihre Ohnmachtgefühle anknüpfst, das mit Geraune über Geldmacht, die sich als Strippenzieher betätigt und alle Medien manipuliert und die Demokratie aushölt verbindest - um dann ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren. Mein Gefühl sagt mir: eher nicht. Aber wer sagt mir, ob mich mein Gefühl nicht trügt? Ob es nicht geschickt manipuliert wurde?
Solange du deine Positionen nicht formulierst, sondern stets nur diese Links postest (als würdest du Klickhonorare bekommen), kann man da letztlich nur spekulieren.
Gruß vom Topisten
http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung
"Rosenkranz vertritt eine sehr konservative und restriktive Politik in Einwanderungs-, Sozial- und Familienfragen. Den Feminismus betrachtet Rosenkranz, die für sich selbst als Berufsbezeichnung gerne „Hausfrau“ angibt, als „Irrweg“ (...) Die eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle als eheähnliche Einrichtung lehnt sie ab, da es im § 44 ABGB (Begriff der Ehe) nicht nur um Liebe gehe, sondern auch um die vorweggenommene Absicht, gemeinsame Kinder zu zeugen, sie zu erziehen und ihnen und dem Ehepartner gegenseitigen Beistand zu leisten. Darin liege auch das
hohe Interesse des Staates und damit der Öffentlichkeit am Institut Ehe, nämlich das Interesse an der Sicherung der Existenz des Staatswesens, des Volkes durch die Schaffung neuer Generationen. Es gehe dem Staat primär um die nächste Generation im sogenannten Generationenvertrag, die die Aufgabe habe, die als Umlageverfahren organisierten Sozialleistungen des Staates und auch das Steueraufkommen in der Zukunft zu gewährleisten. Sie tritt auch gegen das Recht homosexueller Paare ein, Kinder adoptieren zu dürfen.
Fragen der Migrationspolitik betrachtet Rosenkranz vor allem in Verbindung mit Kriminalität. So sprach sie etwa im Wahlkampf zur Landtagswahl in Niederösterreich 2008 von einer „ungezügelten Massenzuwanderung“ und „importierter Kriminalität“ und forderte, keine Einbürgerungen mehr zuzulassen. Auch im Zuge ihrer Kandidatur zur Wahl des Bundespräsidenten ist einer ihrer Programmpunkte die Frage „wieweit Einwanderung im Land überhaupt möglich sein soll“ und ob „die Österreicher das überhaupt wollen“.
Die Israelitische Kultusgemeinde Wien kritisierte Rosenkranz für ihre Haltung zum Verbotsgesetz. [Anm. Topist: das gehts um Leugnung des Holocaust] Ihre Forderung sei eine „Verhöhnung der 65.000 in der Schoah ermordeten österreichischen Juden“. Internationale Beobachter wie die Neue Zürcher Zeitung bescheinigen ihr „rechtsradikale Ansichten“
http://derstandard.at/1267132082443/Kritik-Kultusgemeinde-gegen-Kellernazi-Rosenkranz
Und der Spiegel schreibt:
"Sie selbst hat ihre Kraft in der Vergangenheit auch eher dem Kampf gegen den Feminismus gewidmet, warnte vor zwei Jahren in ihrem Buch "MenschInnen" vor Gender Mainstreaming und dem "geschlechtslosen Menschen". Das Werk erschien im Grazer Ares-Verlag, der einschlägige Titel im Angebot hat, etwa: "Der junge Hitler - Korrekturen an einer Biographie" oder "Saat in den Sturm - Ein Soldat der Waffen-SS berichtet" oder auch: "'Jüdischer Bolschewismus' - Mythos und Realität".
Die Kandidatin hat auch die deutsche Polit-Elite genau im Blick. Angela Merkel und Guido Westerwelle protegierten eine Politik, "die strategisch auf eine quasi-totalitäre Umstürzung unserer gesellschaftlichen Verhältnisse und auf die Vernichtung von Mann und Frau abzielt", so Rosenkranz im Interview mit der rechtslastigen Wochenpostille "Junge Freiheit". "
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,687955,00.html
Ich zitiere es ein zweites Mal:
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, daß außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden"
Barbara Rosenkranz zitiert nach Fantast67
Du verdrehst die Tatsachen! eins ums andere Mal
und stellst mich unter Generalverdacht
mal sei ich Eso-Tante, mal Verschwörungstheoretiker, jetzt würde ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren - HABE ICH NIE GETAN - NICHT IM GERINGSTEN.
Bin seit Jahren Mitglied der ÖDP weil die das Christliche noch leben.
Sympathisiere aber auch mit den Linken und meine große Wunschkoalition sind die ÖDP, die Linken, die Grünen, die Tierschutzpartei, die Piraten und die Violetten.
so ziemlich alles ausser Neoliberal und Rechts und die mit dem C das sie nicht mehr leben.
Ich habe in Bezug auf Feminismus meine Einstellung erklärt.
Ich habe auf Deine Kritik hin Barbara Rosenbergs Seite angeklickt und fand den Artikel "Machtlose Parlamentarier? gewählt aber ohne Einfluß?"
und die zugehörige Studie
beides enthält Interssantes, aber nichts Rechtsextremes - nicht im Geringsten
auf mehrfache Nachfrage hast Du mir nichts Rechtsextremes hierzu nennen können.
Das einzige was ich u.U. versäumt habe, war mich deutlich genug von rechtem Gedankengut zu distanieren.
hol ich hiermit nach - alles andere gehört für mich zur Meinungsbildung und Austausch.
Mein angebliches Zitat stammt aus dem Artikel:
Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
topist schrieb am 28.03.2011 um 22:20 ¶
"....und ich frage Dich nun noch einmal, was auf der Seite die ich verlinkt habe rechtspopulistisch ist?"
Ich zitiere es ein zweites Mal:
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, daß außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden"
( lediglich ein Behauptung von topist) Barbara Rosenkranz zitiert nach Fantast67
Womit, lieber Fantast67, soll ich mich übertroffen haben?
"Du verdrehst die Tatsachen! eins ums andere Mal"
Wie kommst du darauf? Welche Tatsachen soll ich wo und wodurch verdreht haben?
"...und stellst mich unter Generalverdacht"
Wie das? Womit? Was ist der Verdacht?
"....mal sei ich Eso-Tante, mal Verschwörungstheoretiker"
Wo habe ich das behauptet?
" jetzt würde ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren - HABE ICH NIE GETAN - NICHT IM GERINGSTEN."
Offenbar weißt du wirklich nicht, was du tust.
" - wo zitierst Du mich?"
Ich habe ein Zitat zitiert. Du hattest einen Text von Barbara Rosenberg wiedergegeben. Und ich habe diesen Text auszugsweise zitiert nachdem du mich aufgefordert hattest, zu erklären, was denn nun an der Barbara Rosenberg reaktionär sein soll. Ich hatte also Barbara Rosenberg in der Fassung zitiert wie du sie zitiert hattest.
http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-507879
Habe besonders "Gläubige" immer beobachtet, wie sie so sind und sie nach IHREM Glauben gefragt.
Dass man in einen Glauben hineingeboren wird, war mir nicht genug.
Oft empfand ich etwas "Scheinheiliges" an und in der Kirche.
Aber es gab durchaus besonders charismatische Personen die mich tief beeindruckten.
Da waren Menschen dabei die IHREN scheinbar tiefen Glauben in absoluten Notsituationen entdeckten.
Auch wenn ich den Umweg über die Esoterik zum Glauben genommen habe, bezeichne ich mich selbst nicht als EsotherikerIn. Der Stempel kommt von aussen und wie ich finde zu Unrecht.
Ich distanziere mich von Praktiken wie Kartenlegen, Okkultismus, Magie ...
Ich gehöre keiner institutionellen Glaubensgruppe an, deshalb bin ich auch frei von auferlegten Dogmen.
DAS schenkt mir auch die Freiheit verschiedenste Quellen zu verwenden, wenn ich etwas Nützliches darin entdecke und ich identifiziere mich deshalb NICHT zwangsläufig zu 100% mit der Person oder der Institution dahinter.
Ich bin eine Christin auf dem Weg - nicht mehr und nicht weniger
Der Glaube ist etwas ganz Persönliches,
es ist ok zu zweifeln und zu hinterfragen, ihn anzunehmen oder nicht ...
Ebenfalls finde ich das mit der Abtreibung ein Problem, denn wer abtreibt, ob sie muss oder nicht, bekommt ein heftiges Selbstwertproblem inkl. dem Partner und meistens geht danach die beziehung auseinander... und das ist unhabhängig davon, was der papst dazu quakt, oder irgendeine kath. institution oder inquisition... ist doch fast ähnlich, oder, die Wortstämme..
Gruss
falsches zitieren, an den Haaren herbei gezogene Interpretationen
eine einfache aber wirksame Methode um Menschen in Misskredit zu bringen und auszugrenzen.
Werner Stickler hat mich gestern deshalb angeschrieben.
____________________________________________________________________
meine letzte Antwort = Erinnerung für topist:
Wo habe ich das behauptet?
1." jetzt würde ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren -
Offenbar weißt du wirklich nicht, was du tust.
2. " - wo zitierst Du mich?"
Ich habe ein Zitat zitiert. Du hattest einen Text von Barbara Rosenberg wiedergegeben. Und ich habe diesen Text auszugsweise zitiert nachdem du mich aufgefordert hattest, zu erklären, was denn nun an der Barbara Rosenberg reaktionär sein soll. Ich hatte also Barbara Rosenberg in der Fassung zitiert wie du sie zitiert hattest.
zu 1.
topist schrieb am 28.03.2011 um 20:10 ¶
....
Du stellst hier nur ein ums andere Mal Links zur Galionsfigur einer österreichischen Partei ins Netz, die für Hetze gegen Ausländer bekannt ist, eine extrem reaktionäre, nationalchauvinistische Familieniodeologie verttritt zu der neben Feindseligkeiten gegen schwule oder lesbische Emanzipationsbestrebungen eben auch solche gegen Frauenemanzipationsbestrebungen gehört.
Ich frage mich, ob deine "Naivität" nicht gespielt ist oder ob du nicht ganz gezielt darum bemüht bist, hier Leute einzufangen, um sie an rechtes Gedankengut heranzuführen. Indem du an ihre Ohnmachtgefühle anknüpfst, das mit Geraune über Geldmacht, die sich als Strippenzieher betätigt und alle Medien manipuliert und die Demokratie aushölt verbindest -
um dann ausgerechnet die FPÖ als Retter zu präsentieren. ...
zu 2. der Text den Du als Text von Barbara Rosenberg angegeben hast, ist nicht von ihr
sondern von Inge M. Thürkauf
Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
Ich hatte lediglich eine Zusammenfassung aus einem Buch von ihr zitiert.
aus dem Buch:
MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen
Die meisten Beiträge die Du zu ihrer Person bringst - und das sind etliche - sind über sie geschrieben. da kommt sie nur schlecht weg.
Ich wollte lediglich wissen, was von ihr selbst ist und habe deshalb den Link auf Ihre Internetseite eingefügt. Da könnte man sich u.U. ein anderes Bild machen.
das soll aber jeder selbst.
Nicht grad ein Beitrag zur Versachlichung oder zur inhaltlichen Klärung, oder?
Tarotkartenlegen war irgendwie auch nicht das Thema.
Aber ok, wir umschleichen das Thema Abtreibung nicht mehr ganz so weiträumig, sondern nähern uns der Problematik. Dafür herzlichen Dank. Zur Erinnerung: Fantast67 erklärte, manche feministsiche Forderung nicht gut zu finden, wollte oder konnte aber auf mehrmaliges Nachfragen keine dieser Forderungen benennen. Es wurde dann klar, dass der Hintergrund der Behauptung kein wirklicher Sachverhalt war, sondern ein "Gefühl". Und da ich keinerlei Anzeichen einer Bemühung entdecken konnte, aufzuklären, ob das Gefühl den Sachverhalt trifft oder nicht, wies ich darauf hin, dass dem Gefühl wohl ein Vorurteil zugrunde liegt. Vorurteile sind Alltag. Sie passieren. Umso wichtiger ist es, sie zu erkennen. So lassen sie sich abbauen. Davon haben alle etwas. Deshalb habe ich die beiden Links zu Wikipedia angefügt.
Der von Fantast67 anstelle einer Antwort auf meine Frage nach den nicht gelittenen Forderungen zitierte Text der FPÖ Frau Rosenkranz, bietet nun eine Reihe von Anhaltspunkten, mit denen die Frage nach den nicht gelittenen Forderungen vielleicht geklärt werden könnte.
Frau Rosenkranz ist gegen das Recht schwuler oder lesbischer Paare, eine Ehe einzugehen und Kinder zu adoptieren. Das Recht dazu einzufordern sind zwar keine direkt feministischen Forderungen aber damit eng verwandt und wohl auch von zahlreichen Persönlichkeiten und Institutionen der Frauenbewegung mitgetragen. Also wäre jetzt die Frage, ob das vielleicht die nicht gelittenen Forderungen sind.
Außerdem lässt sich aus dem Text der Frau Rosenberg schließen, dass sie eine militante Gegnerin der Forderung nach Aufhebung des Abtreibungsverbots ist und sich nicht sachlich damit auseinandersetzt sondern auf einer unguten Weise polemisiert, die auch in keinster Weise hilfreich ist außer dass sie zur Erkenntnis verhilft, wes geistes Kind sie selbst ist. Als Motiv gibt sie Angst vor dem Untergang des Abendlandes an weil Muslime mehr Kinder kriegen. (Also die eigene Sarazzinose).
Nun wäre also zu klären, ob die Forderung nach Abschaffung des Paragraphen 218, was ja eine zentrale Forderung des Feminismus bzw. der Frauenbewegung war, vielleicht die von Fantast67 nicht gelittene Forderung sein könnte. Das liegt einerseits nahe, denn warum sollte sie sonst diesen Rosenbergtext hier kommentarlos platzieren, andererseits hat Fantast67 aber auch schon klar gemacht, dass sie mit dem, was sie an fremden Texten hier verbreitet, nicht unbedingt etwas zu tun haben will. Das macht eine sachliche Auseinandersetzung sehr schwer und der einzig vernünftige Weg zu einer sachlichen Diskussion zu kommen sehe ich darin, zu klären, was das Motiv war, diesen Text hier vorzustellen.
Nun zu deiner Argumentation: Leider ist die auch nicht sachlich, denn die Forderung nach einer Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und auch das feministische Frontmachen gegen alles, was den Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, ein schleches Gewissen machen soll, hat mit der konkreten Frage, vor dem eine ungewollt Schwangere steht gar nichts zu tun. Denn die Forderung ist ja kein Zwang zur Abtreibung! Wo es das gab (etwa in Rumänien) wurde das von der Frauenbewegung bekämpft.
Es trägt also nicht zur Versachlichung bei, das zu vermischen. Im Gegenteil. Denn die Vermischung enthält objektiv die Unterstellung, die feministische Forderung sei Zwang zur Abtreibung.
Ob eine Beziehung infolge einer Entscheidung für oder auch gegen einen Schwangerschaftsabbruch kaputt geht oder nicht, sollte doch wohl kein Kriterium dafür sein, ob die Ablehnung eines Verbots eine richtige Forderung war bzw. ist oder nicht. Abgesehen davon, gehen mit Gewissheit auch Beziehungen auseinander, weil sich die betroffene Frau gegen einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Beziehungen gehen auch auseinander, weil er vegan lebt und sie gerne Currywurst isst oder umgekehrt. Ist deshalb die Forderung nach einem Veggietag falsch oder dass es bei der Landwirtschaftsförderung mehr um die Biowurst gehen sollte?
Zum Thema Selbstbewusstsein. Du unterstellst einfach, dass ein Schwangerschaftsabbruch zwangsläufig ein "heftiges" Problem mit dem Selbstwertgefühl bedeutet. Das mag in vielen Fällen so sein, ist in mindestens ebenso vielen Fällen aber auch nicht so. Ein Argument für ein Abtreibungsverbot wäre das in keinem Fall.
Ich sehe darin auch ein gutes Beispiel dafür, wie notwendig es ist, Gefühle nicht einfach als gottgegeben hinzunhemen und heilig zu sprechen, sondern dass man gegebenenfalls guckt, was so ein Selbswertgefühl nicht alles beeinflusst und ob Moralismus und gar ein kulturchauwinistischer (Millionen ungeborener Christenkinder) da nicht ganz zurecht zurückgewiesen wird.
Es freut mich jedenfalls zu sehen, dass mein Gefühl doch richtig war, dass du die Rosenkranztexte offenbar nicht mit der Absicht gepostet hast, hier wen an rechtes Gedankengut heranzuführen, sondern dass das wohl eher Folge einer zu großen Unbekümmertheit war.
ich wuerde sowas auf keinen fall bagatellisieren! das ist kein kavaliersdelikt in meinen augen,ich finde es nicht in ordnung wenn rechtes gedankengut in umlauf gebracht wird,auch nicht durchs hintertuerchen.
wieso provozierst du immer wieder sowas? ich weiss nciht was das soll,du noetigst ja geradezu engagierte menschen etwas von ihrer zeit zu verschwenden..
ich bin empoert!
Habe auf Ihrer Seite NICHTS BRAUNES finden können, sondern was SCHWARZES.
weil mir ihr "Gesicht in der Öffentlichkeit" nicht bekannt war, war mir dieses Risiko des Gleichsetzen von - mir mit Ihrer Person - nicht bewusst.
Deshalb habe ich mich von einer rechtsradikalen Einstellung klar und deutlich distanziert und dabei aber nicht im geringsten bagatellisiert - wie Du schreibst.
Ihre kritische Haltung gegenüber der EU ist meiner nach berechtigt - und NICHT BRAUN.
Da sollte sich jeder selbst informieren und hinterfragen.
Deshalb habe ich EINEN Link auf ihre Seite eingefügt, dabei geht es ganz aktuell um Deutschland und eine unabhängige Studie.
http://www.barbara-rosenkranz.at/index.php?/archives/13-Machtlose-Parlamentarier.html
Donnerstag, 17. März 2011 Machtlose Parlamentarier? gewählt aber ohne Einfluß?
Zusammenfassung der Studie - Die Bürger sollen es richten
http://www.politik-kommunikation.de/_files/parlamentarierstudie.pdf
Deutsche Parlamentarier halten ihren Einfluss für gering - und meinen,
verantwortlich für Wandel seien vor allem die Bürger
Im Durchschnitt plädieren 46 Prozent der befragten Abgeordneten dafür, dass die Bürger Veränderungen selbst in die Hand nehmen sollen. Allerdings unterscheiden sich die Parteien deutlich in ihrem Meinungsbild. Abgeordnete von CDU/CSU, FDP und auch der Grünen sehen die Bürger sehr viel stärker in der Pflicht als die Parlamentarier von SPD und der Linken. Diese präferieren ganz deutlich ein Change-Konzept, nach dem für Veränderungen und Innovationen vor allem der Staat zuständig ist.
Mehr als jeder dritte Abgeordnete hat mitgemacht
Die Autoren der Zusammenfassung:
Ulrich von Alemann ist Prorektor für Lehre und Studienqualität sowie Inhaber eines Lehrstuhls für Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Joachim Klewes ist Honorarprofessor und Senior-Partner der Beratungsfirma Ketchum-Pleon. Er ist Gründer und Leiter der gemeinnützigen Change-Centre-Foundation, die Veränderungs- und Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Die mit ihr verbundene Firma Change-Centre-Consulting berät Politik und Unternehmen.
der nochmals fälschlicherweise einen Zusammenhang erwähnt wo keiner ist.
Zudem meine Meinung zu Thema Abtreibung für die Interessierten
http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-508763
topist
"Es gab keinen Hinweis darauf, dass das Zitat doch nicht aus dem angegebenen Buch ist sondern Teil einer Buchbesprechung."
--> falsch, es war keine Buchbesprechung
--> allerdings richtig - die Abhebung von Link + "Zitat" und des im Kommentar anschließenden Buches war leicht zu übersehen.
topist
"Übrigens haben feministische Initiativen immer wieder heftigst gegen die Reaganzglasgeschichte gekämpft allen voran linksradikal eingestellte Feministinnen.
Das nur am Rande."
--> erfreulich
topist
"Hier noch einmal der Auszug, der in meinen Augen zweifelsfrei rechtes Gedankengut darstellt.
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden"
---> dies ist Teil des Zitats von Inge M. Thürkauf , ohne Verbindung zu Frau Rosenkranz
---> ein Kind bekommen, es abzutreiben oder zur Adoption freizugeben ist eine tiefgreifende Entscheidung und jede Entscheidung wirkt nach.
Eine schwangere Frau hat nicht viel Zeit eine Entscheidung zu treffen,
dabei sollte sie jede Hilfe bekommen die möglich ist.
Sie trägt die Entscheidung, aber auch die Verantwortung dafür.
Mitunter sehr schwer auch für den evtl. werdenden Vater, der bei dieser Entscheidung zwar Einfluss hat, dieser aber letztlich ausgesetzt ist.
Ich bin da nicht am Laufenden, aber ich denke die Beratungsgespräche gibt es noch und das ist gut so.
Unter dem gesagten Zitat stand:
"... aus dem Buch:MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen"
Und weiter unten:
"Die Autorin: Barbara Rosenkranz"
So, wie das das stand, war das offenbar irreführend, also kein Auszug aus dem Buch. Warum schreibst du es aber drunter? . Statt das zu korrigieren und dich zu entschuldigen unterstellst du wegen des von dir verursachten Missverständnis hier immer noch laufend "Fälschung" : Das geht wirklich auf keine Kuhhaut.
und hast es dennoch immer wieder falsch wiederholt.
Dein vielfach erwähntes Zitat stammt aus dem Text darüber - auch nicht aus einer Buchbesprechung. Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
Diesen Text habe ich verwendet um die verschiedenen Strömungen der Frauenbewegungen aufzuzeigen!!
Frau Rosenberg hat das Buch geschrieben - die Zusammenfassung zum Buch steht direkt darunter - diese Zusammenfassung hast du aber nicht verwendet.
Die Abhebung war zwar da, aber nicht deutlich genug - DAS tut mir leid!!!
hätten wir uns allen einiges ersparen können.
hier noch mal aus dem Original:
http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-507879
...
es ist wichtig die Frauenbewegungen zu unterscheiden, sie haben unterschiedliche Ziele!
Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
"Die Bewegung, die der Gender-Diskussion den Weg geebnet hat, ist der Feminismus.
Vor allem der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung oder besser gesagt die Umerziehung der öffentlichen Meinung intensiviert, .(gekürzt) . „Solange menschliche Wesen nicht in der Retorte entstehen, sondern von Frauen zur Welt gebracht werden müssen, so lange bleibt die Frau dem Manne gegenüber von vornherein im Nachteil.“ Daher wird statt der natürlichen Kinderzeugung die künstliche Befruchtung proklamiert, also in Vitro-Fertilisation. Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, daß diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die UNO, um dieses Recht weltweit zu forcieren."
aus dem Buch:
MenschInnen aus dem Buch:
MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen
Mit dem Begriff Gender Mainstreaming (dt.: „durchgängige Gleichstellungsorientierung“) ist der Versuch verbunden, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Amsterdamer Vertrag von 1997 hat dieses Konzept auch zum offiziellen Ziel der EU-Politik erhoben.
Dagegen wurde von Anfang an scharfe Kritik erhoben, die im Gender Mainstreaming-Konzept einen totalitären Kern ortet. Zu den Kritikern der GM-Politik gehört auch Barbara Rosenkranz. Die Autorin zeichnet in ihrem Buch zum einen die Entwicklung des GM nach und versucht dieses Phänomen einzuordnen.
Leitend für die Untersuchung sind unter anderem folgende Fragen:
Was unterscheidet Gender Mainstreaming von klassischer Frauen- und Gleichstellungspolitik?
Inwieweit geht GM daran vorbei oder darüber hinaus?
Wer sind die hauptsächlichen Propagandisten des GM?
Wie konnte es zu der Rechtsstellung des GM kommen?
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Feminismus und Neoliberalismus?
Welche konkreten Auswirkungen hat das GM auf das tägliche Leben, insbesondere in der Verwaltungspraxis und im Erziehungsbereich? ...
Die Argumente und Beobachtungen, die Rosenkranz zusammenträgt, sind alarmierend, gelingt es ihr doch, das GM-Konzept als neomarxistische Ideologie zu enttarnen, die darauf abzielt, einen neuen, geschlechtslosen Menschen zu schaffen. ...
Die Autorin: Barbara Rosenkranz
MenschInnen aus dem Buch:
MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen"
Die Auotin des Buches ist Barbara Rosenkranz
Was soll diese Quellenangabe, wenn das Zitat drüber in Wirklichkeit gar kein Auszug aus dem Rosenkranz-Buch ist?
der Teil DRÜBER ist NICHT von ihr -
und genau das ist der kritische und von Dir mit Frau Rosenkranz in Verbindung gebrachte
wenn du da eh nicht dahinter stehst ,wie behauptet, dann grenzt es an selbstverletzung wenn du dich dank dieses braunen mists der kritik aussetzt.
darueber kannst du auch mal nachdenken.
gruss
s.
über diesen Vorwurf kann man empört sein.
wo glaubst du in meinen Kommentaren braunen Mist zu sehen?
Aber das Einstellen von Links, die stellenweise rechtes Gedankengut transportieren, ist schon eine Art Verbreitung. Daher wäre es wichtig, darauf hinzuweisen, welche Passagen Du *nicht* unterstützt.
Liebe YouMe, ich habe da nichts Braunes finden können, auch auf mehrfache Nachfrage keine entsrpechende Stelle erhalten - lediglich viele Beschreibungen von aussen über Barbara Rosenkranz.
Habe noch nicht alle lesen können, werde mir wohl einige rauspicken, werde aber auch vermehrt schauen wo ich etwas von ihr selbst erfahre das sich mit dieser Einschätzung von aussen deckt.
Vielen Dank für den hilfreichen Kommentar
@Fantast67:
Muss schon gleich revidieren: Du hast tatsächlich auch wörtlich zitiert, was eindeutig rechtes Gedankengut darstellt:
"Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten ... "
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ICH FINDE ES AUSDRÜCKLICH GUT, DASS DU ES TUST!!!
und es freut mich ganz besonders WIE Du es tust!!!
konstruktiv und hilfreich!!!
man kann hier wirklich viel falsch machen, da muss man das Risiko eingehen aus Fehlern zu lernen. Ich bin bereit zu lernen.
Dein Zitat ist das viel diskutierte, das bereits Topist fälschlicherweise Frau Rosenkranz in die Schuhe geschoben hat.
Dieser Teil stammt aus dem Link der mit Frau Rosenkranz nicht das geringste zu tun hat, sondern nur zufällig vor ihrer Buchzsammenfassung stand.
Die Autorin:
Inge M. Thürkauf, Schauspielerin und Publizistin, Konversion zur katholischen Kirche 1981
Politische Orientierung: ?
Die Warnung galt daher IHR und somit quasi der erzkatholischen Kirche (?)
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
Die Aussagen in diesem Link geben nicht meine Meinung wieder, aber zeigen mir ein Schreckensszenario und eine schleichende Entwicklung dahin - im letzten Teil.
... Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen. Die Zerstörung der biologischen Familie erlaubt das Emporkommen neuer Frauen und Männer, die sich von allen bisher existenten Menschen unterscheiden. „Solange menschliche Wesen nicht in der Retorte entstehen, sondern von Frauen zur Welt gebracht werden müssen, so lange bleibt die Frau dem Manne gegenüber von vornherein im Nachteil.“ Daher wird statt der natürlichen Kinderzeugung die künstliche Befruchtung proklamiert, also in Vitro-Fertilisation. Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, daß diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die UNO, um dieses Recht weltweit zu forcieren."
Ist es tatsächlich so, dass es Frauen gibt die keine Kinder mehr haben wollen, wenn sie sebst austragen "müssen"? verlernen sie dafür dankbar zu sein?
Ist es ein Fortschritt, wenn man diesen Frauen die das nicht mehr WOLLEN (nicht können), eine Retorte anbietet?
Lockt man nicht lesbische Frauen die einen eigenen Kinderwunsch haben mit dieser Möglichkeit?
Wieviel "Fehlversuche" und Leid wird es wohl geben, um diesem fragwürdigen Ziel näherzukommen?
Reicht diese Distanzierung aus?
wäre es nicht besser, zu diesen polarisierenden Themen eigene Threads zu öffnen und D e i n e Meinung dazu in klare Worte zu fassen, wenn Du darüber diskutieren willst?
Es geht hier um nicht ganz unwichtige und vor allem sehr polarisierende Themen.
So wie Du diese Themen vorlegst, kann man unmöglich sachlich drüber reden.
Es vermischt sich so vieles auf der Sachebene und natürlich auch auf der Personen-Ebene, weil hier nicht nur wir Utopisten diskutieren, sondern auch noch eine mir unbekannte Frau Thürkauf und ebenso unbekannte Frau Rosenkranz mischen sich plötzlich mit ein und ich soll entscheiden, ob ich die gut finde oder nicht. Andernfalls kann ich nicht mehr mitschreiben, weil ich um die Ohren geworfen bekomme "Les halt die Links, dann verstehst Du was ich meine"
Einerseits sind es wichtige Themen, wo mich durchaus beschäftigen (sonst würde ich einfach den Thread ignorieren). Auf der anderen Seite würde ich einen Teufel tun und einen der vorgeworfenen Links zitieren oder mich in irgendeiner Weise auf eine Meinung dort berufen.
Selbst wenn ich den einen oder anderen Gedanken gut heißen würde, möchte ich nicht mit den genannten Personen in Verbindung gebracht werden.
Natürlich hast Du nicht von der "Deutschen Burschenschaft" geschrieben sondern nur einen Link eingestellt wo die Rosenkranz jemanden zitiert, der dort gesprochen hat.
Du bist also komplett unschuldig und schaffst es trotzdem bei mir Würgereflexe auszulösen.
Da ist es doch kein Wunder, wenn gereizte Stimmung aufkommt.
Ich frage mich allen ernstes, ob Du das mit Absicht machst, oder einfach selbst keine klare Linie und eigene Meinung hast?
http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-507879
wiedergegebenen langen Zitat stand:
"... aus dem Buch:MenschInnen – Gender Mainstreaming - auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen"
Und weiter unten:
"Die Autorin: Barbara Rosenkranz"
Es gab keinen Hinweis darauf, dass das Zitat doch nicht aus dem angegebenen Buch ist sondern Teil einer Buchbesprechung.
Übrigens haben feministische Initiativen immer wieder heftigst gegen die Reaganzglasgeschichte gekämpft allen voran linksradikal eingestellte Feministinnen. Das nur am Rande.
Hier noch einmal der Auszug, der in meinen Augen zweifelsfrei rechtes Gedankengut darstellt.
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden"
"...
Natürlich hast Du nicht von der "Deutschen Burschenschaft" geschrieben sondern nur einen Link eingestellt wo die Rosenkranz jemanden zitiert, der dort gesprochen hat. ..."
_________________________________________________________________________
und NOCHMAL ganz deutlich -
Frau Rosenkranz hat mit dem vielfach kritierten Text GAR NICHTS zu tun.
Buchzusammenfassung und Link zu dem zititierten Text haben keinerlei Verbindung,
ausser dass es sich beide Male um die Auseindandersetzung mit GM handelt.
zu meinem Kommentar erklärend
http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#anchor-comment-answer-form-508469
anfangs die entsprechende Stelle zitiert und davon distanziert und
ergänzend MEINE Fragen und meinen Sorgen die hier nochmal separat eingefügt sind
und der Frage ob die Distanzierung so ausreicht:
Ist es tatsächlich so, dass es Frauen gibt die keine Kinder mehr haben wollen, wenn sie sebst austragen "müssen"? verlernen sie dafür dankbar zu sein?
Ist es ein Fortschritt, wenn man diesen Frauen die das nicht mehr WOLLEN (nicht können), eine Retorte anbietet?
Lockt man nicht lesbische Frauen die einen eigenen Kinderwunsch haben mit dieser Möglichkeit?
Wieviel "Fehlversuche" und Leid wird es wohl geben, um diesem fragwürdigen Ziel näherzukommen?
Reicht diese Distanzierung aus?
Du brauchst Dich m.E. von garnichts zu distanzieren.
Wenn Du hier einen Text als Zitat ohne eigene Kommentare einstellst, bedeutet das zunächst einmal nicht mehr und nicht weniger, als daß Du ihn der Community präsentierst, ohne daß der Zweck dieser Einstellung und Deine eigene Sichtweise klar werden. Die Community kann dann über diesen Text diskutieren, wenn sie es möchte, allerdings ohne Dich in diese Diskussion einzubeziehen, denn Dein eigener Standpunkt ist ja nicht bekannt.
Aufgrunddessen wäre eine Behauptung wie die, der Text müsse ja aus irgendwelchen Gründen Deine eigene Meinung widerspiegeln und Du hättest Dich demnach für den Inhalt zu rechtfertigen, eine reine Unterstellung (am besten ignorieren).
Trotzdem würde vmtl. jeder Leser gerne wissen, warum Du ein bestimmtes Zitat in Deinen Text einbaust, was dieses Zitat mit Deiner Argumentation zu tun hat und wie Du Dich selber zum Inhalt dieses Zitats positionierst.
Natürlich wäre es dann naheliegend und auch der sinnvollste nächste Schritt, Dich einfach danach zu fragen, schon deshalb, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen (hier gab es kürzlich irgendwo einen Thread, in dem diese Problematik thematisiert wurde und das Nachfragen bei Unklarheiten völlig zurecht als einer der wichtigsten Bestandteile des konstruktiven Dialogs genannt wurde).
Diese Technik, sinnvolle Rückfragen zu stellen, um Diskussionen nicht durch unnötige Mißverständnisse aufzublähen und möglicherweise eskalieren zu lassen, scheint hier jedoch nicht jedem geläufig zu sein.
Diese Probleme hilft es zu vermeiden, wenn von vornherein jedes Zitat mit einer Anmerkung versehen wird, die dem Leser den Kontext des Zitats im Gesamtzusammenhang klarmacht.
Das Zitieren selber ist natürlich auch eine Kunst für sich (nicht nur für ehemalige Verteidigungsminister); perfekt ist hier niemand, ich selber auch nicht.
Dein Text (http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-507879 ) war von einigen nicht richtig verstanden worden, weil nicht klar war, was davon das Zitat von Inge Thürkauf war und wo Deine Buchbesprechung anfing (bzw. daß es sich beim letzten Abschnitt überhaupt um eine solche handelte).
Auch auf die Gefahr hin, daß ich nun endgültig als Besserwisser und Klugscheißer in die Utopia-Annalen eingehe: wer Probleme mit dem korrekten Zitieren hat (wer von uns hat die eigentlich nicht?), kann sich ja vielleicht einmal die folgenden Ratschläge zu Gemüte führen:
http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/schulung/FITMED/tipp_zitieren/index.html
Nein, D U bist unschuldig. Das habe ich doch auch wörtlich so geschrieben. Oder habe ICH behauptet, Du verbreitest hier braunen Mist?
ICH doch nicht, sowas würde ich nieeeeee tun.
Und DU bist das junge kleine unschuldige Naivchen (oder sollte 67 etwa auf Dein Geburtsjahr anspielen, nicht wirklich, oder?)...
Das Internet ist schon eine geniale Erfindung für Menschen, die nicht in der Lage sind eine eigene Meinung eigenständig auszuformulieren und zu vertreten.
Damit bist Du ja in guter Gesellschaft.
Es kotzt mich einfach nur an (siehe auch das Geldfilmchen, da komme ich gerade her) und ich bin heute morgen auch nicht in der Lage, meine Meinung etwas feiner zu formulieren, es muß jetzt mal raus.
Und ansonsten habe ich hier fertig, verar....kann ich mich auch alleine.
Du brauchst Dich in diesem Falln nicht angesprochen fühlen.
"Und DU bist das junge kleine unschuldige Naivchen (oder sollte 67 etwa auf Dein Geburtsjahr anspielen, nicht wirklich, oder?)..."
Mein Geburtsjahr. Was ist daran auszusetzen?
"Das Internet ist schon eine geniale Erfindung für Menschen, die nicht in der Lage sind eine eigene Meinung eigenständig auszuformulieren und zu vertreten.
Damit bist Du ja in guter Gesellschaft.
Es kotzt mich einfach nur an (siehe auch das Geldfilmchen, da komme ich gerade her) und ich bin heute morgen auch nicht in der Lage, meine Meinung etwas feiner zu formulieren, es muß jetzt mal raus."
na, vielleicht schaffst du es später - das mit dem Geldfilmchen versteh ich auch nicht.
"... ansonsten habe ich hier fertig, verar....kann ich mich auch alleine."
wenn du mich ansprichst, dabei so unkonkret in Deiner Kritik bist, musst Du AUCH damit fertig werden, wenn ich darauf antworte.
Achso, da stand mein Namen drüber, deshalb.
Und außerdem war das nieeeeeee Ironieeeeeeee.
Ich habs also auch getan und fühle mich deshalb angesprochen.
Meine Kritik besteht darin, daß Du in erster Linie aus Links zitierst -mehr oder weniger dubioser Herkunft- statt eine eigene Meinung komplett auszuformulieren.
Die könnte z.B. so lauten: "Ich bin gegen Geburten aus der Retorte. Wie ist Eure Meinung dazu und habt Ihr eine Idee, wie man dagegen vorgehen könnte?"
Oder "Parlamentarier werden immer machtloser. Was können wir dagegen tun?"
Nur mal so als Vorschlag, vielleicht war das ja konkret genug.
Du darfst hier Antworten so lange Du willst, ich werde sicher damit fertig.
damit kann ich wieder etwas anfangen! Für die Zukunft.
oft ist es so, dass ich ein mir wichtiges Zitat einstelle - mit dem Link zum kompletten Beitrag.
Es war bisher eine unausgesprochene Einladung mich zu diesem Thema auszutauschen.
der wichtigste Hinweis kam von YouMe, mich bei kritischen Beiträgen deutlich davon zu distanzieren.
Zudem Beiträge unterschiedlicher Quellen noch deutlicher trennen, damit eine falsche Zuordnung der Autoren (wie oben) nicht mehr passiert.
das mit der 67 hab ich allerdings immer noch nicht verstanden - was kann man da hineininterpretieren?
Na, und wenn nicht (ich hab ja schon Pferde kotzen sehen), dann muss ich das für meinen Teil ja nicht zu meinem Problem machen.
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden"
Hrrrjotnochmal! Woltet doch ne Utopiapause machen. Na, jetzt isst es passiert.
Wünsche jedenfalls erkenntnisreiche Debatten
So, jetzt aber ....
ich hatte Dich für wesentlich jünger gehalten.
Deswegen habe ich nachgefragt...und Antwort gekriegt, danke.
Ist ja kein Verbrechen, bei mir stünde da ne 64.
@topist:
"Woltet doch ne Utopiapause machen"
Hihi...ich nehme mir auch immer Pausen von 1-2 Stunden vor, klappt ganz gut ;-)
Vielleicht sollten wir alle kollektiv beschließen, daß wir in diesem verkrampften Thread nix mehr schreiben...Wer fängt an?
all die Anschuldigungen gegenüber der Aussagen waren berechtigt, aber die Meinung den falschen Personen zugeordnet. (mir und Frau Rosenkranz)
Leider enthalten Deine Kommentare immer noch die falsch zitierten Stellen und es handelt sich dabei nicht um Bagatellen. Deshalb bitte ich um löschen oder ändern der Kommentare die mich oder meine Kommentare zu Frau Rosenkranz falsch wiedergeben.
topist schrieb am 31.03.2011 um 09:46 ¶
"Und wenn wir dann auch noch feststellen, dass das folgende Zitat von Frau Thürkauf (gut, dass sich die Autorenschaft trotz irreführender Quellenangabe inzwischen geklärt hat) aus diesem Blog christlicher Fundamentalisten (die ja unter anderem auch die Erkenntnisse der Evolutionstheorie nicht wahrhaben und Homosexualität als sündige Krankheit behandelt sehen wollen) einfach nur überlesen worden war würde ich gerne machen. ..."
In folgendem Kommentar bezeichnest Du die Aussagen der inwzischen als tatsächliche Autorin Inge M. Thürkauf erkannte als "christlich fundamentalistisch".
- warum nicht einfach katholisch?
Was ist an diesen Aussagen christlich?
wo hat Jesus denn zu diesen Themen Stellung genommen?
wo leitest Du ab, dass dies Jesu Lehre sei?
da hätte ich wirklich gerne Quellenangaben.
Wann ist man christlich?
defenitiv nicht automatisch dann, wenn man einer entsprechenden Kirche angehört und deren Lehre vertritt.
wer es noch nicht weiß - Frauenbewegung ist nicht gleich Frauenbewegung:
Die Aussagen in folgendem Link geben nicht meine Meinung wieder, aber zeigen mir ein Schreckensszenario und eine schleichende Entwicklung dahin
Die Autorin:
Inge M. Thürkauf, Schauspielerin und Publizistin, Konversion zur katholischen Kirche 1981
Politische Orientierung: ?
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
Zum Thema Abtreibung, Schwangerschaft und Einflüsse der Entwicklung des Kindes im Mutterleib könnte folgender Link - ein Vortrag auf YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=Hhn9TE4uLGE&NR=1
Das sind meist die Fachkräfte, die mit Hochschulabschluss, die MÜSSEN es ja wissen, die haben das ja studiert!
Seltsam, seltsam, woher kommt es eigentlich, dass die Naturvölker so anders mit einander umgehen und keine Hochschulen, keine Fernsher und keine hochtechnisierte Medizin brauchen, sondern das MITEINANDER leben?
Silky, weshalb versteckst du dich hinter "die christen gehoeren nicht zu den esobefuerwortern." Du kennst alle Christen? Ich nicht!
Warum männliche Gruppen und weibliche Gruppen nach unterschiedlichen Regeln kommunizieren ... Sie können beim Puppenspiel nicht gewinnen ... aber verlieren ... Sozial geächtet zu sein, ist das Schlimmste, was passieren kann ... Ich kann der größte Unsympath sein ... und werde geliebt für meine Leistung ... In der Berufswelt gelten meist die Regeln männlicher Gruppen ...
Powerfrau: Die Regeln der Frauen- und Männersprache: http://video.zeit.de/video/44523741001
schrieb am 30.03.2011 um 23:18 ¶
"Dieser thread ist nur noch Krampf"
topist schrieb am 30.03.2011 um 23:21 ¶
"Seh ich auch so."
@topist: Soviel Selbstkritik läßt ja hoffen
Es ging um Deine Selbstkritik (Originalzitat topist: "Sehe ich auch so" zu Nadeshdas Bemerkung "Dieser thread ist nur noch Krampf"]). Du warst ja immerhin der Hauptproduzent der von Nadeshda kritisierten Kommentare. Also tu nicht so bescheiden, der mengenmäßig größte Anteil dieses "Krampfs" stammt wohl von Dir selber. DU hast es ja als "Krampf" bezeichnet; das entstammt jetzt nicht einer meinerseitig bewußt falschen Interpretation des Gesagten, wie sie hier von einigen, worunter Du ebenfalls zählst, sehr gerne als destruktiv-rhetorisches Mittel mißbraucht wird.
Ich selber enthalte mich jeglicher Kritik; ich fände es auch äußerst überheblich, die Beiträge anderer hier benoten zu wollen.
Das mit dem "Weisen" hab ich nicht kapiert. Mach Dir aber keinen Kopf deswegen, ich werde Deine (Unsinns?)bemerkung nicht auf die Goldwaage legen. Im Vergleich zu manch anderen topistischen Pöbeleien klingt das schon fast irgendwie konstruktiv und schmeichelhaft. Auch wenn ich es nicht verstehe. Muß ich aber auch nicht.
http://schreibfreiheit.eu/2010/09/21/die-herkunft-des-menschen/
Was von meiner Argumentation bei dir angekommen war, ist deren "Länge" , die du als ein Beweis für meinen Anteil am Krampf wertest.
Ja wie soll das auch anders sein :-) Wenn wir Männer über Frauentage schreiben und da auch ein wenig imponieren möchten. Da kommt mann natürlich schnell zu solchen Bewertungsmaßsstäben, nicht wahr?
Schluck auf Kamerad!
Gruß vom Topisten
Ich bin dann mal weg
Na ja, NUR NOCH stimmt nicht ganz, aber es ist viel K(r)ampf dabei. Worüber hier eigentlich diskutiert werden sollte, habe ich nicht vergessen, denn das habe ich selbst ganz am Anfang geschrieben. Stellenweise habe ich den Eindruck, dass einige wenige Utopist/inn/en in jedem Thread ihr Lieblingsthema anbringen möchten - unabhängig von dem, was wirklich Sache ist. Das kann Frust über die Justiz sein oder eine Paranoia, die mit der Farbe braun im Zusammenhang steht. Ich finde das schade. So mag ich selbst meinen eigenen Blog kaum noch anschauen. Und die von den Nervtötern (ja das ist unfreundlich, aber es ist mein Gefühl, ich bin halt ein Unmensch - oder gar braun?) schon gar nicht.
So, so. Paranoia also. Ist es zu viel verlangt, nach Belegen für diese Diagnose zu fragen? Oder reicht die innere Stimmung?
Hätte übrigens nichts dagegen, wenn sich hier jemand sachlich mit dem von F67 (wahrscheinlich versehentlich) zitierten Statement von Frau Thürkauf auseinandersetzen würde. Natürllich ganz unverkrampft im Hier und Jetzt! Und bitte nicht mehr so paranoid wie ... hm. Na irgendwer wird sich den Stiefel sicher anziehen :-)
"Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden"
Viel Spaß beim Heben des utopistischen Niveaus :-)
"Was wirklich getan werden müsste, um die Karrierechancen von Frauen zu verbessern, zeigt der soeben erschienene Forschungsbericht des BMBF-geförderten Projekts Frauen in Karriere:
Strukturen und Spielregeln in modernen Unternehmen und was sie für Frauenkarrieren bedeuten (können).
...
Es geht unter anderem
um die Versachlichung der Auswahlverfahren und Förderkonzepte inklusive einer gendersensiblen Umformulierung der Bewertungskriterien;
um eine Verbesserung der Kultur des Umgangs miteinander, damit Frauen sich besser einbringen können;
und um eine grundlegende Veränderung der neuen Verfügbarkeitserwartungen in den Unternehmen, die als versteckte Diskriminierungsmechanismen gegen Frauen wirken.
Diese Maßnahmen verbessern nicht nur die Karrierechancen von Frauen sie tragen insgesamt zu einer Professionalisierung der Karrierestrukturen in den Unternehmen bei. "
PD Dr. Andreas Boes hat im Radiobeitrag die "Verfügbarkeitserwartungen in den Unternehmen" thematisiert und insbesondere davon können letztlich bei einer Veränderung weg von dieser permanenten Verfügbarkeit auch die Männer profitieren.
In der Zusammenfassung zu den Nachrichten wurde dieser wichtige Punkt allerdings nicht erwähnt.
wer mehr wissen will
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/212468/
Das ist sicherlich komplett unterschiedlich, was jede Frau unter Karriere und Lebensqualität versteht.
Ich jedenfalls fühle mich bei so pauschalen Fragen gar nicht erst angesprochen...
Ich wünsche mir einfach nur faire Arbeitsbedinungen (auch als Selbständige), in manchen Punkten weniger Bürokratie, anderswo dafür sinnvolle Auflagen und ein vereinfachtes, gerechteres Steuersystem. Im ersten Schritt...
Noch Fragen? ;-)
ich kann diesen Reflex gut verstehen!
wenn wirklihc ambitionierten Frauen, durch die quote, eine realistische Chance bekommen ,hilft das vielleicht sogar vor Entgleisungen in braune Fantasiewelten zu schützen.Frau kann sich dann echte,rationale Perspektiven erarbeiten. Perspektiven die echte Macht ermöglichen. Ich denke, dass das Bedürfnis nach Macht, bei manchen Frauen, neben dem Bedürfnis nach Anerkennung eine Rolle spielt,
wenn ein künstliches (biologistisches) höher und tiefer stehend herfantasisert wird.
was ich sagen will, ich bin schon für die Quote, ich lass mich nicht gegen Frauen,zugegeben recht subtil, aufhetzen ,von faschistoiden Frauen oder Männern.
Echte Macht ermöglichen - super! Weiter, wie bisher, nur mit anderen Leuten OBEN!
Und dann gäbe es noch die Möglichkeit, dass JEDER Mensch beginnt, seine Gedanken zu beherrschen! "Weshalb quetsche ich gerade wieder Andere in meine Vorstellung vom BESSERESEIN? Welches meiner Bedürfnisse befriedige ich hiermit?"
Dazu müsste Mensch allerding auf sich achten, nicht auf die Anderen und das ist ungewohnt ...
ich finde das ganz schade, was hier streckenweise aufgeführt wird.
Hier ist doch niemand, der oder die nationalsozialistisches, rassistisches oder menschenfeindliches Gedankengut verbreiten will. Und wenn jemand einen Link empfiehlt, der zu einer schmutzigen Quelle führt, dann kann man doch auf freundliche Weise auf das Problem hinweisen, das man damit hat. Das kann jedem passieren - bis auf ganz wenige, die immer alles (besser) wissen. Und mir ist auch das ganz wichtig: Man muss auch jedem, der mal oder auch oft das Falsche gesagt hat, die Chance geben, gehört zu werden, denn er könnte sich gewandelt oder weiter entwickelt haben. Wofür soll das Diskutieren denn einen Sinn haben, wenn nicht für die gegenseitige Hilfe zur Weiterentwicklung?
Leute, bleibt doch friedlich!
Wir bewegen uns hier auf dünnem Eis..... es sind auch extreme Richtungen mit extremen Anschauungen, die zu diskreditierungen und diffarmierungen von aussenseitern führt.
Ihr mann war an der Entdeckung von sogenanntem schwerem Wasser beteiligt, das aus Uran Plutonium gewinnt zur Atombombenherstellung.
Später hat er sein Tun ethisch bewertet, nach dem motto, was tue ich da, ist vielleicht vom saulus zum paulus geworden, als er sah wie diese Atombombenversuche aussahen.
ob man/frau da noch sachlich bleiben kann, sah man ja bei der disskussion. ich habe da meine probleme bei den selbstherrlichen katholischen mänervereinen, in vielen dingen, eins wäre da nur die schäbig- billigen Ausgleichszahlungen für sexuell misbrauchte. allein das ließe mich vom katholizismus fernhalten!
Gruss
- es war ein extremes Beispiel für unterschiedliche Frauenbewegungen.
Die Aussagen in folgendem Link geben nicht meine Meinung wieder, habe mich deutlich davon distanziert
- ich bin christlich, aber
seit bald 15 Jahren nicht mehr katholisch, weil ich wesentliche Aussagen nicht teile.
Die Autorin:
Inge M. Thürkauf, Schauspielerin und Publizistin, Konversion zur katholischen Kirche 1981
http://schreibfreiheit.eu/2010/01/16/feminismus-und-new-age-als-vorreiter-des-genderismus/
Zum Thema Abtreibung, Schwangerschaft und Einflüsse der Entwicklung des Kindes im Mutterleib ist folgender Link mehr als interessant - ein Vortrag auf YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=Hhn9TE4uLGE&NR=1
Wie wir werden, was wir sind
http://www.youtube.com/watch?v=CPsjefAMLvg&feature=related
Bruce Lipton - Intelligente Zellen
http://www.youtube.com/watch?v=Lqnn30MN5Vw&feature=related
Quantenphysik - "Mainstreamphysik" - Esoterik - Geistheilung (wird immer häufiger von selbst von Schulmedizinern unterstützend kombiniert) - Weisheitslehren ...
http://www.youtube.com/watch?v=FkuxggbsdHo
Quantenphysiker und Autor Dr. Michael König unterhält sich mit Jo Conrad über Bewußtsein und Veränderungen.
"Da, wo die Spekulation aufhört, beim wirklichen Leben, beginnt also die wirkliche, positive Wissenschaft, die Darstellung der praktischen Betätigung, des praktischen Entwicklungsprozesses der Menschen. Die Phrasen vom Bewußtsein hören auf, wirkliches Wissen muß an ihre Stelle treten."
Marx/Engels: Die deutsche Ideologie, MEW Bd. 3, S. 27
"Da nach ihrer Phantasie die Verhältnisse der Menschen, ihr ganzes Tun und Treiben, ihre Fesseln und Schranken Produkte ihres Bewußtseins sind, so stellen die Junghegelianer konsequenterweise das moralische Postulat an sie, ihr gegenwärtiges Bewußtsein mit dem menschlichen, kritischen oder egoistischen Bewußtsein zu vertauschen und dadurch ihre Schranken zu beseitigen. Diese Forderung, das Bewußtsein zu verändern, läuft auf die Forderung hinaus, das Bestehende anders zu interpretieren, d.h. es vermittelst einer andren Interpretation anzuerkennen. Die junghegelschen Ideologen sind trotz ihrer angeblich »welterschütternden« Phrasen die größten Konservativen
http://hhirschel.wordpress.com/about/richtiges-streben-im-falschen-leben/marx-uber-sein-und-bewusst-sein/
Zum Quantenqark siehe.
http://www.utopia.de/gruppen/kritik-an-aberglauben-esoterik-und-505/diskussion/quantenquark-zum-potsdamer-eso-190559
Worin unterscheidet sich der topist von (gewöhnlichen) Esoterikern?
Was heißt "wirkliches Wissen"? Wissen wirkt bekanntlich nicht.
Definiere bitte jemand den Begriff "Quantenquark"!
Worin unterscheidet sich der topist von (gewöhnlichen) Esoterikern?
Was heißt "wirkliches Wissen"? Wissen wirkt bekanntlich nicht."
Da muss ich dich wegen (anderer) dringlicher Angelegenheiten ein wenig verrösten. Ab Mitte Mai beginne ich einen Blog "Marx für Utopisten" und da gehe ich dann gern auch auf solcherart Fragen ein.
Nur kurz: Mit Esoterik haben die oben wieder gegebenen Zitale nichts zu tun. Der Unterschied lieg vor allem in der Nachvollziehbarkeit und dass beim "Marxismus" der kritische Verstand ausgebaut werden soll wärend die Esos danach trachten, ihn zu zerstören.
Wirkliches Wissen ist Wissen über Wirkungszusammenhänge. Dass Wissen keine Wirkung ist, weiß ich auch. Der gute Wille entwächst aber der Interaktionen und keinem Hokuspokus.
Welche Anschuldigungen? Dir etwas falsches zugeordnet habe ich auch nicht. Dass ich diesen oft zitierten reaktionären Unsinn der christlichen Funadmentalistin Thürkauf, worauf du nun gefühlte 30 mal verlinkt hast und das immer aufs Neue machst, als erhieltest du ein Klickhonorar, irrtümlicherweise Barbara Rosenkranz zugeordnet habe liegt daran, dass unter dem von dir wiedergegebenen Zitat stand "aus dem Buch sound so" (von Barbara Rosenberg).
Dir erklären, was christliche Fundamentalisten sind, mag jemand anders. Ein Blick in die Taz zeigt jedenfalls, wohin fundamentalistische Verbortheit und Ignoranz führen kann.
http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/un-mitarbeiter-ermordet/
Gruß vom Topisten
P.S. Zum Thema Quote sei (einmal wieder) vor der Individualisierung gesellschaftlicher Probleme gewarnt. Es gibt dazu eine, wie ich finde, sehr lesenswerte Spiegel-Kolumne von Sybille Berg
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html
ich denke,dass es mehr herrausragende Vorbilder braucht, für die jungen Frauen. MIt Quote kommt man in dieser Hinsicht shcneller ans Ziel.
die jungen Männer haben es leichter berufliche Vorbilder zu finden,im öffentlichen Raum,auch weil die Erziehung der Kinder noch hauptsächlich von Frauen geleistet wird.
Bascha Mika ,taz, hat sich übrigens auch für die Quote ausgesprochen.
...
"Dir erklären, was christliche Fundamentalisten sind, mag jemand anders. Ein Blick in die Taz zeigt jedenfalls, wohin fundamentalistische Verbortheit und Ignoranz führen kann. "
Dass angebliche Christen viel Blödsinn anstellen, immer angestellt haben sollten alle wissen.
Genau deshalb ist es wichtig Christen und angebliche Christen zu unterscheiden.
Das möchtest du nicht, warum auch immer.
wenn Du Dich also auf Christen beziehst, also Menschen die der Lehre Jesu glauben schenken und ihm und zwar nur ihm folgen, dann wäre es auch angebracht zu erläutern wo Du eine Quelle findest die das von Dir verurteilte Tun in Jesu Lehre begründet ist.
Wenn ein Mensch sich "Christ" nennt oder "Kommunist", "Demokrat", Humanist", "Muslem" oder sonstwie, dann interessiert mich in erster Linie, was dieser Mensch damit konkret verbindet. Est dann kann ich beginnen, mir Gedanken um evt. Widerssprüche zwischen zum Beispiel Gesagtem und Gelebtem zu machen oder was mir an die gepriesene Art des Islam, Kommunismus, Demokratismus usw. gefällt oder nicht gefällt. Denn das Spekturum dessen, was damit jeweils gemeint sein könnte, ist riesengroß. Es mag auch sinnvoll sein, christlichen oder islamistischen Fundamentalisten ihr Christsein bzw. Musemsein abzusprechen so wie es viele gute Gründe gibt, Stalinisten ihr Kommunistsein abzusprechen. Aber dieses Exkommunizieren finde ich auch ein wenig merkwürdig - und hilflos.
Ich lehne christliche Fundamantalisten ab, weil ich deren Kampagnen gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch für inhuman halte und weil sie gegen legitime Frauenrechte gerichtet sind und nicht, weil es keine Quellen gibt, die belegen könnten, ob Jesus sich dazu überhaupt geäußert hat. Ich lehne deren Kampf gegen die Darvin'sche Evolutionslehre auch nicht ab, weil die Frage bei den Jesusgeschichten keine Rolle spielt, sondern weil das antiaufkläerisch ist. Und wenn da Menschen im Namen des Christentums den Koran zum Tode verurteilen und öffentlich verbrennen, wohl wissend und billigend in Kauf nehmend, was sie damit provozieren, dann wünsche ich mir, dass alle Beteiligten wegen Volksverhetzung angeklagt werden und inden Knast wandern, weil ich das für ein Verbrechen halte - unter anderem gegen das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen, was ich für ein sehr hohes öffentliches Gut halte.
Gruß vom Topisten
Fantast, Wie macht man das, mal ganz naiv gefragt?
"Genau deshalb ist es wichtig Christen und angebliche Christen zu unterscheiden."
Fantast, Wie macht man das, mal ganz naiv gefragt?
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wie erkenne ich Christen? ganz simpel: "an ihren Taten sollt ihr sie erkennen"
das bezieht sich auf einzelne genauso, wie auf die christlichen Kirchen, als Institution.
Was besonders an der Lehre Jesu erwähnenswert ist:
die Betonung der Wirksamkeit des eigenen Glaubens (der Glaube versetzt Berge ....)
das Nicht-Urteilen - bzw. -Verurteilen
(jeder hat seine "blinden Flecken" die es aufzuspüren und aufzulösen gilt)
Die Liebe gegenüber allem, insbesondere die Feindesliebe
(Die Feindesliebe transformiert den Sünder weitmehr, als das Verurteilen.
Beeindruckend ist die Geschichte und Wandlung vom Saulus zum Paulus.)
Das Vertrauen, wir sollen uns nicht fürchten.
(Angst blockiert unser Denkvermögen und die sensible Regulation im Körper)
Christen folgen Jesus Christus persönlich
- KEINER Kirche die schon so manchen gutgläubig-naiven Christen für ihre Ziele benutzt hat.
Ich bin nicht gegen alle Kirchen, aber dagegen dass man innerhalb einer Kirche den führenden Menschen dort alles glaubt und erlaubt - und das im Namen Jesu.
ein tragisches und negatives Beispiel - das uns bis heute verfolgt und zeigt wie der Begriff "Christen" und die unkritischen Christen missbraucht wurden.
Die christlichen Kirchen in Deutschland und die Verfolgung der Juden
Zum 9. November 1938 Helmut Pillau , 8. 11. 2008 http://www.ev-kirchengemeinde-heidesheim.de/kirchengeschichte/kirchen_und_judenverfolgung.pdf
... Wo bleiben in dieser Situation die Kirchen?
Es fällt auf, dass diejenigen schweigen, von denen am ehesten ein moralischer Protest in der Öffentlichkeit zu erwarten gewesen wäre. 4 Dies betrifft nicht nur die opportunistische Mehrheit innerhalb der evangelischen Kirche, sondern auch die innerkirchliche Opposition, die „Bekennende Kirche“, sowie die katholische Kirche.
Einzelne evangelische Pfarrer wie etwa Julius von Jan in Württemberg, der in einer Predigt zum Bußtag am 16. November kritisch auf die Ereignisse reagierte, wurden von ihrer Kirchenleitung im Stich gelassen.
Wie ist dieses Versagen zu erklären?
Die evangelische Kirche in Deutschland ist in ihrer Geschichte für nationale Fixierungen weit anfälliger gewesen als die katholische Kirche.6 Dies soll sich auf verhängnisvolle Weise im „Dritten Reich“ erweisen. Bereits unmittelbar vor der Machtergreifung Hitlers, d.h. im Jahre 1932, gewannen die national orientierten Christen, die so genannten „Deutschen Christen“, bei den Kirchenwahlen eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Statt, wie eigentlich von einer christlichen Kirche zu erwarten, eine kritische Distanz gegenüber der politischen Macht zu wahren, degradierten sich die „Deutschen Christen“ freudig zu einer religiösen Hilfstruppe der Nationalsozialisten. Für diese waren ja der Nationalismus und der Antisemitismus unauflöslich miteinander verknüpft. Das richtige Nationalbewusstsein sollte sich allererst durch eine radikale Abgrenzung von den Juden formieren können. So beeilten sich die
„Deutschen Christen“ damit, die Anwendung des so genannten „Arierparagraphen“
auf das kirchliche Leben zu fordern. Ende 1933 hieß es auf einer Veranstaltung der
„Deutschen Christen“ im Berliner Sportpalast: „In der deutschen Volkskirche haben
Menschen fremden Blutes nichts zu suchen, weder auf noch unter den Kanzeln.“
Es hätte wohl den endgültigen geistlichen Ruin der evangelischen Kirche bedeutet,
wenn nicht zumindest einige wenige die Unvereinbarkeit solcher Tendenzen mit den
Grundsätzen des Christentums erkannt hätten. Der religiöse Kult des Nationalen, wie
er von den Nationalsozialisten gepflegt wurde, bedeutete ja die Vergötzung eines
weltlichen Wertes, die dem christlichen – wie auch dem jüdischen – Glauben zutiefst
widersprach. Diese Erkenntnis veranlasste Martin Niemöller und Dietrich Bonhoeffer
im September 1933 dazu, mit einem Aufruf gegen die Einführung des „Arierparagraphen“ in der Kirche zu protestieren und schließlich einen „Pfarrernotbund“ zu gründen. Ein Jahr später sollte dann mit der „Barmer Theologischen Erklärung“ die oppositionelle „Bekennende Kirche“ entstehen ...
Fantast, das gilt ja eigentlich für alle Menschen.
Allerdings, wer will sich anmaßen, da ein Urteil zu fällen?
Eben, Du führst es ja selbst als Kriterium an für einen guten Christen:
"das Nicht-Urteilen - bzw. -Verurteilen"
Wer ist also ein echter Christ, weil seine Taten immer Deinen Kriterien entsprechen?
Und ist ein echter Christ deshalb automatisch ein guter Mensch?
Deine Punkt Nicht-Urteilen, Glauben, angstfreies Vertrauen...die finde ich schon gut.
Und versuche, mein Leben daran auszurichten.
Es kann aber immer nur ein Prozess bleiben, eine Annäherung an das, was ich selbst als erstrebenswert betrachte.
Eine Kategorisierung in Gut oder Schlecht kann ich daraus nicht ableiten.
Mal davon abgesehen, daß ich mit Christentum nichts am Hut habe (auch nicht mit einer anderen Religion, obwohl ich mich selbst als religiös bezeichnen würde):
Das ist ja wieder nur ein Schubladen-Denken, damit kommen wir doch nicht weiter, oder?
- KEINER Kirche die schon so manchen gutgläubig-naiven Christen für ihre Ziele benutzt hat."
Es folgt dein Link zu einer Rede zum Jahrestag des antijüdischen Nazi Pogroms vom 9. November und die apologetische Haltung der evangelischen Kirche zum deutschen Nazifaschismus. Danach einige Auszüge ohne Anführungsstriche und Quellenangabe, so dass einmal wieder unklar ist, wem das zuzuordnen ist.
"An den Taten messen..."
Was du hier also getan (!) hast, ist nichts weniger, als mit Hinweisen auf die Rolle der ev Kirche in Nazideutschland allen heutigen Mitgliedern der evangelischen Kirche ihr Christsein abzusprechen. Das ist in meinen Augen eine ganz unzulässige Diffamierung und negiert alles, was in de Kirche bisher an Aufarbeitung geschehen ist.
Was du nicht getan hast, obwohl das dem Blog-Thema doch etwas näher käme, ist, darzulegen, ob du die folgenden Ansichten der von dir so oft zitierten Frau Thürkauf bzw. ihres unmittelbaren Umfeldes für christlich hälst oder nicht.
a) die feministische Forderung nach einer Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruches bedeutet, dass abermillionen ungeborener Babys getötet wurden und deshalb das Abendland in Gefahr gebracht wird, auszusterben.
b) Homosexualität ist eine Sünde die therapiert werden sollte
c) Die Darwinsche Evolutionslehre ist falsch, Menschen und Affen haben keine gemeinsame Vorfahren
Gruß vom Topisten
Achja, auch wenns leider wieder das Blogthema sprengt. Wüsste auch gern, ob du die Koranverbrennung in dieser US Fundamentalistengemeinde für christlich hälst oder nicht
Außerdem: Was hälst du eigentlich von den Machenschaften der Moonsekte?.
"an ihren Taten sollt ihr sie erkennen"
"Fantast, das gilt ja eigentlich für alle Menschen.
Allerdings, wer will sich anmaßen, da ein Urteil zu fällen?
.... Mal davon abgesehen, daß ich mit Christentum nichts am Hut habe (auch nicht mit einer anderen Religion, obwohl ich mich selbst als religiös bezeichnen würde):
Das ist ja wieder nur ein Schubladen-Denken, damit kommen wir doch nicht weiter, oder? "
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Ja, bin eigentlich vollumfänglich Deiner Meinung.
Man kann auch ohne Christentum ein guter Mensch sein .... und es ist ein Prozess.
manche finden bei diesem Prozess in der Lehre Jesu Unterstützung - andere woanders.
ich habe oben mal geäußert:
" Ich bin eine Christin auf dem Weg - nicht mehr und nicht weniger
Der Glaube ist etwas ganz Persönliches,
es ist ok zu zweifeln und zu hinterfragen, ihn anzunehmen oder nicht ... "
Ich bin als Atheistin an das Buch "Die Macht ihres Unterbewusstseins" gekommen.
der Autor Dr. Joseph Murphy hat sich nicht als Christ geoutet, sondern lediglich das Neue Testament und seine Bedeutung auf das Unterbewusstsein und wiederum die Bedeutung des Unterbewusstseins auf das eigene Er-Leben erklärt.
ich war zutiefst beeindruckt von dem Wissen was im Neuen Testament steckt.
Ich nehme die Lehre ernst, aber ich bin auf dem Weg und nach wie vor ein "Sünder".
etwas das mich mehr als nachdenklich stimmt :-((
etwas das mich mehr als nachdenklich stimmt :-(( "
Danke, für das Einstellen des Videos. Finde es natürlich gut, dass dich das nachdenklich stimmt.
So ein Tag so wunderschön
Ich fordere gleichen Lohn für gleiche Arbeit, 50 Prozent Männer unter allen Lehrerinnen und Lehrern und Erzieherinnen und Erziehern, gleiche Arbeitslosen- und Arbeitslosinnenquoten und -quotinnen für Männer und Frauen und 50 Prozent Männer in Teilzeitjobs. Kein Kind darf nur von Frauen erzogen werden (wir sehen ja, was das für Folgen hat)." steht oben ...
Hast du sehr darunter gelitten oder leidest du sehr darunter, nur von Frauen er-zogen zu sein?
Bei mir war es auch nicht so schlimm. Wir mussten damals noch nicht in den Kindergarten zur Frühkarriereerziehung. Wir haben draußen gespielt - ohne jede Anleitung. Was mir Sorgen macht ist der heutige Zustand, wo viel mehr Kinder von den Müttern alleinerzogen werden und in den Kindergärten fast nur Frauen erziehen und animieren. Welche Vorbilder soll sich ein kleiner Junge nehmen - insbesondere, wenn er zu Hause von seiner alleinerziehenden Mutter ständig Klagen hört über den Ex und Vater? Das Ergebnis ist, dass viele Frauen über das klagen, was andere Frauen aus den Jungs gemacht haben. Die Klagen nehmen zu, obwohl (oder weil) der Anteil der Frauen an der Erziehung immer größer wird. Und die Jungs kriegen immer mehr Probleme in der Schule und mit ihrem Selbstbewusstsein.
dass die Männer diese Jobs nicht bekommen obwohl sie wollen würden,
sondern dass sie gar nicht wollen.
wie bekommt man den Erzieher-Job für Kids auch für Männer interessanter?
Indem man ihnen die Leiter-Position in Aussicht stellt,
oder ne Gehaltszulage als Förderungspauschale?
Sorry, jetzt kommt Ironie durch -
muss aufpassen, dass ich nicht übertreibe und sarkastisch werde.
es müsste wohl ein anderes Wertegefühl vermittelt werden.
Eines das nicht auf Konsum ausgerichtet ist.
das findet man evtl. in Privatschulen, die muss man selbst finanzieren.
weniger an staatlichen Schulen - leider.
Indem man ihnen die Leiter-Position in Aussicht stellt, oder ne Gehaltszulage als Förderungspauschale? Sorry, jetzt kommt Ironie durch - muss aufpassen, dass ich nicht übertreibe und sarkastisch werde."
Es ist ja die Wirklichkeit, die sarkastisch ist. Grundschullehrer und Erzieher verdienen offenbar zu wenig, als dass Menschen, für die Verdienstmöglichkeit und Presige im Beruf von besonderer Bedeutung sind (und das evt. auch noch aus Sicht der Lebenspartner so ist) und für die anderseits genug Alternativen offenstehen, das akzeptieren.
Wenn man in Zukunft mehr und mehr darauf kommt, dass Kindergärten (ich finde den allten Namen einfach schöner als KiTa) mehr sein müssen als Kinderverwahranstalten, wenn die nächste Generationen den großen Herausforderungen des 21. Jahrhundert gewachsen sein will, und der Berufstand von der Qualität der Einrichtungen und auch der Ausbildung her mehr verlangt, und "Männerarbeitsplätze" schießlich auch am Schrumpfen sind, dürfte sich das irgendwann auch ohne Quoten regeln.
"...es müsste wohl ein anderes Wertegefühl vermittelt werden."
Das beste Mittel für ein höheres Wertegefühl ist ein angemesener Verdienst. Wenn die Kindereinrichtungen und Grundschulen meinetwegen 20 Prozent Männer einstellen oder die Stellen offen lassen müssten, wäre das bei der nächsten Tarifverhandlung mit Sicherheit ein Thema.
Gruß vom Topisten
habito, du reagierst wie folgt:"Fordern" bezieht sich auf die Gegenwart oder Zukunft. Bei mir kommen jetzt alle Erziehungsversuche zu spät."
------ Ich weiß nicht, was du damit sagen willst.
"Bei mir war es auch nicht so schlimm. Wir mussten damals noch nicht in den Kindergarten zur Frühkarriereerziehung. Wir haben draußen gespielt - ohne jede Anleitung. Was mir Sorgen macht ist der heutige Zustand, wo viel mehr Kinder von den Müttern alleinerzogen werden und in den Kindergärten fast nur Frauen erziehen und animieren. Welche Vorbilder soll sich ein kleiner Junge nehmen - insbesondere, wenn er zu Hause von seiner alleinerziehenden Mutter ständig Klagen hört über den Ex und Vater? Das Ergebnis ist, dass viele Frauen über das klagen, was andere Frauen aus den Jungs gemacht haben. Die Klagen nehmen zu, obwohl (oder weil) der Anteil der Frauen an der Erziehung immer größer wird. Und die Jungs kriegen immer mehr Probleme in der Schule und mit ihrem Selbstbewusstsein. "
Wer sind DIE Jungs? Ich kenne auch die anderen Jungs ...
Tja, warum geht der Vater des kleinen Jungen denn weg?
Woran liegt es, dass zwei Menschen gemeinsam ein Kind produzieren und nicht parallel dazu lernen wollen, wie sie die Konflikte, die sei gemeinsam erschaffen -, die zu JEDEM Miteinander gehören -, auch gemeinsam auseinanderklamüsern können und somit beim nächsten Konflikt vorwurfslos Ursachen miteinander für diesen Konflikt finden, klären und beseitigen können?
Woran liegt es, dass Eltern meinen, sich im Beruf verwirklichen zu müssen?
Ich verstehe, dass du eine Vorstellung davon hast, wie ein Junge werden muss, dass er männliche Vorbilder braucht.
Hm, viele Frauen klagen über das, was andere Frauen aus den Jungs gemacht haben - hm, sagt mir überhaupt nix ...
Viele Männer klagen über ihre dämlichen Frauen, mit denen sie gemeinsam ein und mehrere Kinder in die Welt gesetzt haben. Die frag ich dann immer, weshalb sie denn mit soner dämlichen Frau ins Bett gestiegen sind ...
"Trotz der Entwicklung vielfältiger Familien- und Lebensformen liegt die Hauptverantwortung für die Care-Ökonomie immer noch bei Frauen, sind diese verschiedenen ökonomischen Räume immer noch geschlechtlich zugeordnet und geprägt. Das Ökonomische ist durch einen unausgesprochenen Geschlechtervertrag unterlegt.
Erwerbsarbeit für den Markt ist sichtbar, gilt als wertvoll, produktiv – die Care-Arbeit jenseits des Marktes ist unsichtbar, gilt als wertlos und bestenfalls als reproduktiv. Während die eine Arbeit bezahlt wird und sozial abgesichert ist, ist die andere Arbeit unbezahlt und sozial nicht gesichert. Aber: Von dieser „care economy“ wird die Marktökonomie getragen – ohne diese wäre sie schon lange kollabiert.
Auch die politischen Räume weisen diese geschlechtliche Prägung auf: Das sichtbare Politische – der (sozial männliche) öffentliche politische Raum – ruht auf einem unsichtbaren (sozial weiblichen) Privaten. Und der ebenfalls unausgesprochene Naturvertrag teilt die Natur in Ressourcenpool und Senke und instrumentalisiert so die Natur für menschliche Zwecke."
Weiterlesen:
Erwerbsarbeit im Schatten – zwischen Prekarisierung, Totalisierung und Entgrenzung – Plädoyer für ein schattenfreies Arbeiten
von: PD Dr. Uta von Winterfeld, Prof. (i.R.) Dr. Adelheid Biesecker
http://www.gegenblende.de/08-2011/++co++a3a26b18-5167-11e0-79ac-001ec9b03e44
Da dies auf den darunter stehenden Text bezogen vollkommen absurd wäre, interpretiere ich diesen Satz als Unterstellung, dass dort, wo ich und andere bisher in diesem und einem verwandten Blog, (wo es unter anderem um ein aufklärerisches Buch gegen Matriarchatsmythen ging) auf Anknüpfungspunkte zu rechten Gedankengut hingewiesen haben, lediglich böser Wille im Spiel war. Das halte ich weder für hilfreich noch für konstruktiv.
"Trotz der Entwicklung vielfältiger Familien- und Lebensformen liegt die Hauptverantwortung für die Care-Ökonomie immer noch bei Frauen, sind diese verschiedenen ökonomischen Räume immer noch geschlechtlich zugeordnet und geprägt. Das Ökonomische ist durch einen unausgesprochenen Geschlechtervertrag unterlegt."
So ist es.
"Erwerbsarbeit für den Markt ist sichtbar, gilt als wertvoll, produktiv – die Care-Arbeit jenseits des Marktes ist unsichtbar, gilt als wertlos und bestenfalls als reproduktiv. Während die eine Arbeit bezahlt wird und sozial abgesichert ist, ist die andere Arbeit unbezahlt und sozial nicht gesichert. Aber: Von dieser „care economy“ wird die Marktökonomie getragen – ohne diese wäre sie schon lange kollabiert."
Dazu ist erst einmal zu sagen, dass Gelderwerbsarbeit deshalb als produktiv "gilt" weil kapitalistisches Produzieren vor allen Dingen von der Notwendigkeit getrieben ist, aus Geld mehr Geld zu machen. Im Kapitalismus gilt deshalb als "produktiv" was mehr Geld macht als dafür vorher investiert werden musste.
Kapitalistisch "produktiv" sein heißt wertproduktiv sein. Wert ist hier also nicht in einem ethischen sondern einem ökonomischen Sinne gemeint (als Ausdruck der für die Reproduktion einer Ware - unter der Bedingung freier Konkurrenz - durchschnittlich aufzuwendende Arbeitszeit) Verständnisschwierigkeiten tauchen dort auf, wo Begriffe der (kapitalistischen) Ökonomie ethisch aufgeladen sind. Im "Geschlechterkampf" wurde das immer wieder bemüht als Zeichen der Missachtung von Hausarbeit (inklusive Beziehungsarbeit, Kinderbetreuung usw.) und damit von Arbeit, die immer noch überdurchschnittlich lang und breit von Frauen geleistet wird.
Das "ideologische" Problem, das ich darin sehe ist, dass so nicht die Aufhebung der ungleichen geschlechtlichen Arbeitsteilung im Vordergrund steht, sondern eine psychologistische "Wertedebatte" die eben auch nach einer "wertkonservativen" Seite hin aufgelöst werden kann in dem Sinne: Kinder, Küche, Kabelfernsehengucken bleiben Frauensache, aber deren Arbeit sollte öfter gelobt werden. Das blendet aber die Problematik der Abhängigkeitsverhältnisse aus, die diese soziale Ungleichheit auch stets aufs Neue reproduzieren. Hinzu kommt, dass die meisten Frauen ja vor allem auch Gelderwerbsarbeit verrichten und die Konnotation von Erwerbsarbeit mit "männlich" deshalb auch ein schiefes Bild vermittelt.
Oft richtet sich diese Kritik auch an Marx "Kritik der politischen Ökonomie" wo dann der Bote der schlechten Nachricht für die Nachricht geköpft wird, dass nämlich im Kapitalismus das häusliche Windelnwechseln nicht "mehr Geld" produziert und deshalb als nicht produktiv gilt. Er selbst meinte dazu an einer Stelle, dass es keinesfalls ein Glück, sondern ein Unglück sei, ein produktiver Arbeiter sein zu müssen. Und ob es einem Sieg des Humanismus gleich kommt, wenn nun auch das Zeugen, Gebären, Betreuen bzw. Erziehen der eigenen Kinder anerkennend "Produktion" genannt wird, sei dahin gestellt (Denkt man nur an Sarrazins Wört von der Produktion kleiner Kopftuchmädchen)
Begrifflich halte ich allerdings auch die Unterscheidung von "reproduktiv" für das häusliche Windelwechseln und "produktiv" für das Produzieren der Windel für kontraproduktiv. Denn stofflich bzw. ökologisch gesehen, trägt beides zur (Re-)Produktion von Arbeitskraft bei. Und wenn 2000 Jahre alte Zedern in den boralen Regenwäldern Nordamerikas zu diesen Windeln verarbeitet wurden, bleibt die "Entfremdung" zu diesem Teil der (ökologischen) (Re-)Produktion die Gleiche.
Gruß vom Topisten
ich stimme dir zu, dass es für die Entwicklung eines Kindes sicher förderlich wäre, würde seine Erziehung von Frauen und Männern gleichermaßen übernommen. Die Gründe dafür, dass dem nicht so ist, würden den Rahmen deines Blogs allerdings sprengen, das ist ein eigenes und durchaus interessantes Thema.
Was dein Bild von Alleinerziehenden Frauen betrifft bin ich allerdings einigermaßen erschrocken. Was du schilderst kommt sicher vor, allerdings kenne ich persölich viele Alleinerziehende, die ihre Aufgabe mit Würde und mit Respekt vor dem Vater bewältigen, die dem Kind die Beurteilung der Situation selbst überlassen und die alles andere als jammern.
Und umgekehrt natürlich auch,der Vater muss auch das Kind vor einer übergriffigen Mutter schützen.
Wenn beide versagen,wirds eng für das kInd,dann ist die GEsellschaft dran,mit hinschaun!
hallo Zusammen,
ihr schreibt ja immer noch... das ist ja interessant, ich hab allerdings mittlerweile vergessen, was der Anfang des Blogs war...wo steig ich jetzt nur am besten wieder ein oder lauf ich dann Gefahr mich thematisch zu verzetteln und kriege dann Ärger?
wenn man nicht von Anfang an dabei bleibt, verliert man wohl den Überblick, mir sind jetzt zu viele Themen drin. Aber euch noch schöne Stunden ;-) völlig ohne Ironie und sonstige unedle Würze
PS @habito:
bald ist MUTTERtag ;-))
blog dann neu starten ;-))
Da hast du die Qual der Wahl:
"Ich fordere die gleiche Lebenserwartung für Männer und Frauen. Warum dürfen Frauen zehn Jahre länger leben?"
"Frau Cheung kocht nackt: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,744139,00.html - Das Auge isst ja bekanntlich mit."
"Wäre eine Kanzlerinnenquote sinnvoll? Merkel wenigstens 30 Prozent weiblich?"
:-)
das ist das schöne an diesem Thread.
Man muß sich keinerlei Zwang antun.
Es ist der Joker-Thread. Such Dir was aus, was Dich bewegt und rede darüber.
Einfach reinspringen, mitreden, dabeisein, Spaß haben ;-)
Gruss
Habito, wäre das nicht noch was für den Frauentag?
Flach genug wäre der Spruch ;-) "
http://www.utopia.de/magazin/die-neuesten-trends-der-gruenen-designer-mode-in-fashion-munich-trend-kleidung-oeko
neue Verkaufsrekorde für Damentrikots: http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/werbung-macht-mode#comment-509023
Neue Armbanduhren für den Frühling: http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/werbung-macht-mode#comment-509023
(Es geht um "Die neuesten Trends der grünen Designer-Mode" - http://www.utopia.de/magazin/die-neuesten-trends-der-gruenen-designer-mode-in-fashion-munich-trend-kleidung-oeko )
Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen, Katrin Braun, 08.04.2011 09:20
Untersuchung der Arbeitszeiten von Eltern
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird viel diskutiert. Ehe und Kinder bestimmen aber nach wie vor, ob und in welchem Umfang eine Frau berufstätig sein kann. Mütter arbeiten heute zwar etwas häufiger, investieren aber deutlich weniger Stunden pro Woche als noch im Jahr 2001. Das zeigen aktuelle Untersuchungen aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.
Durchschnittlich haben westdeutsche Frauen je nach Alter ihrer (minderjährigen) Kinder ein Wochenpensum zwischen 6,3 und 19,1 Arbeitsstunden. Das hat die IAQ-Arbeitsmarktforscherin Christine Franz aus Mikrozensus-Daten berechnet. Selbst die Mütter der 15- bis 17-Jährigen stehen damit dem Arbeitsmarkt nur mit halber Kraft zur Verfügung. In Ostdeutschland arbeiten schon die Mütter von 3- bis 5-Jährigen durchschnittlich 20 Wochenstunden, allerdings steigt auch hier der Wert nur auf 25 Stunden bei Frauen mit fast volljährigen Kindern. „Der Vergleich von 2000 zu 2007 zeigt, dass die Arbeitsvolumina in fast allen Altersgruppen gesunken sind“, so die Wissenschaftlerin.
Vor allem der Anteil der vollzeitbeschäftigen Mütter ist zurückgegangen, stellt Christine Franz fest. Selbst bei schon 15-jährigen und älteren Kindern arbeitet nur rund jede vierte Vollzeit. In Ostdeutschland liegen die Müttererwerbstätigkeit und auch der Vollzeitanteil höher. Jedoch sind hier die Erwerbstätigenquoten bei den Frauen mit Schulkindern (jüngstes Kind zwischen 6 und 17 Jahren) teilweise deutlich gesunken.
Die hohe Erwerbsbeteiligung der Väter – im Westen noch höher als im Osten – bleibt demgegenüber weitgehend unabhängig vom Alter der Kinder, wie der Geschlechtervergleich für das Jahr 2007 belegt. Ebenso der Umfang: Nur ca. 3 bis 4 Prozent der westdeutschen Väter arbeiten Teilzeit. Zwar liegt der Anteil in Ostdeutschland etwas höher, jedoch muss davon ausgegangen werden, dass die Teilzeitbeschäftigung hier (wie auch bei ostdeutschen Frauen) häufig nicht freiwillig gewählt wird. Lediglich bei einem kleinen Teil der Väter mit Kindern unter 2 Jahren sieht Christine Franz Indizien für eine familiär bedingte Arbeitszeitreduzierung. Das Erwerbsverhalten von Männern insgesamt scheine bisher nicht familienfreundlicher geworden zu sein.
Vier Grafiken zum Thema stehen Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:
<http://www.iaq.uni-due.de/archiv/presse/2011/110408>
Weitere Informationen:
Christine Franz, Tel. 0203/379-2626, christine.franz@uni-due.de
Redaktion: Claudia Braczko, Tel. 0170/8761608, presse-iaq@uni-due.de
Quelle: Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie unter:
http://idw-online.de/de/news417510
Dass ein/e 15-Jährige/r sich noch nicht den ganzen Tag selbst versorgt UND ORGANISIERT ist für mich eigentlich klar. Da geht es in Richtung Schulabschluss und auch sonst ein eher kritisches Alter, in dem man die Kinder nicht sich selbst überlassen kann - auch wenn sie oft schon größer sind, als man selbst.
Habe ich es überlesen oder kommt der Aspekt der Hausarbeit in der Studie gar nicht vor?
Genau das ist der Skandal. Zeigt auch, dass ein 20 Stunden Normarbeitszeit (bei der Gelderwerbsarbet) für alle kein so schlechter Gedanke wäre.
Schade, dass in dem obigen Bericht nur Durchschnittsstunden erwähnt werden. Für mich bleibt unklar, wie hoch der eingerechnete Anteil der Mütter ist, die Null Stunden Gelderwerbsarbeit leisten.
In meinem letzten Job habe ich es versucht und bin damit auf wenig Gegenliebe gestoßen.
Die Projektarbeit läßt das nicht zu...es muß immer jemand für den Kunden da sein, der sich auskennt...Du bist doch die einzige Im Projekt...blablabla...
Mein Vorschlag dann eben zwei Leute zu je der Hälfte einzustellen scheiterte an den Sozialkosten, die dann überproportional entstehen, d.h. 2 Leute wären für die Firma viel teurer gewesen, als eine ganze Kraft u.s.w.
Ansätze gibt es heute sogar in Managerkreisen, die erkennen, daß die Leute in 20 Wochen-Stunden effektiv nicht viel weniger arbeiten, als abgestresst in 40 (in der Praxis ehr 50) Stunden.
Aber es muß noch viel Wasser die Wertach runter fließen, bis sich das durchsetzt.
Ich habe neulich schon mal nachgefragt, ob jemand Fritjoff Bergmann kennt (Neue Arbeit - neue Kultur). Der hat das ja auch schön dargelegt, wie sinnvoll das wäre.
Egal...ich habe das Problem für mich inzwischen anders gelöst...
Ich verdiene in 20 Wochen-Stunden Normarbeit mein Brotgeld, in den anderen 40 arbeite ich zum Spaß ;-)
Karriere setzt derzeit voraus, dass man relativ verfügbar ist, sich den Bedürfnissen des Jobs anpasst - spontan und in hohem Maße.
wie soll das mit Kindern gehen?
deshalb war es gar nicht böse gemeint und eine realistische Aussage
EINER macht Karriere - der oder die andere versorgt überwiegend das Kind / die Kinder solange dies nötig ist, wahrscheinlich auch einen größeren Anteil im Haushalt.
Das beste Personal
- kommt und geht und bleibt Personal und ersetzt keine bleibende Bezugsperson.
Ich denke das Wichtigste für hauptsächlich erziehende Mütter oder Väter ist, dass sie überhaupt im Job bleiben um den Fuß in der Tür zu lassen.
Die Stunden sind dabei eher zweitrangig.
Dann ist oft auch noch später die Möglichkeit für eine späte Karriere gegeben.
Schön fände ich, wenn sich beide Elternteile Job und Kindern ausgewogen widmen und ihre Interessen und Fähigkeiten während der Erziehungszeit weiterentwickeln können.
"Frauen und Männer essen anders. Die einen knabbern am Salat, die anderen beißen lieber ins Steak. Das sagen zumindest Statistiken. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit." Schreibt die ZEIT, und weiter: http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2011-04/maenner-frauen-essen
Ein Leserartikel in der ZEIT – Auszüge:
Warum aber will man uns dann weismachen, dass es für den modernen Mann einfach ein "Muss" ist, sich bis auf den Kopf sämtliche Körperhaare abzurasieren? Ich meine, wer sitzt in den Chefetagen von Werbefirmen und segnet sowas ab: "Ja, der moderne Mann muss androgyn wirken. Machen Sie mir bis zum Wochenende einen Spot draus!"
Ich frage mich nur, warum der Mann von Jahr zu Jahr in den Medien und der Modewelt immer mehr feminisiert wird, die Frauen dagegen immer in gleichem Maße feminin und mit Betonung des weiblichen bleiben dürfen.
Woher dieser Trend zur Entmännlichung? Und wieso folgen ihm so viele bereitwillig? Und warum erheben die, die es für blödsinnig halten, nicht ihre Stimme?
Zum vollständigen Artikel: http://community.zeit.de/user/khhellmann/beitrag/2011/04/11/der-entmannte-mann-und-was-davon-im-21-jahrhundert-noch-%C3%BCbrig-ist
ja wo ist denn mein Hammer
noch ein mächt'ges Utensil?
Immer, immer schlimmer
zeigt der Zeitgeistfinger
auf nen milchgescht'gern Lebensstil
Oh, Oh Honey
Wer mag weiterdichten
:-)
Sorry, aber da wäre doch wirklich mal etwas mehr heitere Gelassenheit angebracht - oder auch ein Vertrauen auf dialektische Prozesse. Mir hatte die Zigarettenreklame mit diesen Westerntypen zum Beispiel geholfen, mit den Rauchen aufzuhören - vor etwa 30 Jahren :-)).
Als Modediktat ist es ätzend. Mann muß ja nciht mitmachen. Trends kommen und gehen.
Comeback der Abtreibungsgegner – Wie Frauen in Not drangsaliert werden
http://www.rbb-online.de/kontraste/naechste_sendung/naechste_sendung_19.html
bereits dann, wenn man der Meinung ist Abtreibung ist kein "kleiner Eingriff" und man sollte sich ruhig vorstellen was dabei passiert?
Wenn man die Frauen ermutigt sich selbst zu fragen, warum sie glauben das Kind nicht bekommen zu dürfen oder zu können?
Ist nicht auch die Ablehnung der Männer ein Grund für Abtreibungen?
Ich hoffe die Thematisierung bringt etwas in die Richtung, dass man sich VORHER mehr Gedanken macht und dadurch gar nicht erst in diese Situation kommt!!!
Wir haben die Möglichkeit über Leben und Sterben zu entscheiden.
Wir sollten diese nicht aus Unwissenheit oder weil man sich damit nicht beschäftigen will leichtfertig in Anspruch nehmen.
Es ist ein furchtbarer Eingriff. Ein Herunterspielen finde ich nicht angemessen.
Ohne dabei die Frauen zu verurteilen, die diesen Weg wählen!
Sie tragen ohnehin selbst die Folgen.
Es haben immer beide die Verantwortung der Verhütung, wenn man kein Kind haben will.
Die geben die Männer häufig, weils so bequem ist, an die Frauen ab.
Mein Appell an die Männer:
Männer tragt Eure Verantwortung in puncto Verhütung, wenn ihr kein Kind wollt!
Macht Euch Gedanken darüber.
Die Frau hat die alleinige Entscheidung, wenn s denn passiert ist. Wenn sie sich gegen euren Willen für das Kind entscheidet, ist das für den einen oder anderen Vater bitter.
Desöfteren im Nachhinein aber auch ein Segen.
Damit Männer besser ihrer Verantwortung in puncto Verhütung nachkommen, empfehle ich ihnen sich mal einfach nur vorzustellen, dass ihre Partnerin Schwanger wird und sie das Kind nicht wollen. Die Partnerin sich aber aus welchen Gründen auch immer entscheidet das Kind zu bekommen.
Vielleicht einfach nur, weil es keinen wirklichen Grund für sie gibt, das Leben in sich mit Gewalt zu beenden und das Wunder und die Liebe in sich spüren.
Nicht nur, dass der Vater eine ganze Weile finanzielle Verpflichtungen hat, die er sich gerne sparen würde. Es gibt ein Kind, das er nicht wollte und um das er sich evtl. nicht kümmern will.
Die Beziehung zu der Mutter bleibt irgendwie auf Dauer zwangsläufig erhalten.
Es gibt die verrücktesten Verstrickungen.
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Appell an alle Frauen:
lasst Euch nicht die alleinige Verantwortung für die Schwangerschaftsverhütung überstülpen.
an die Männer und die Frauen:
redet drüber - es ist Euer gemeinsames Thema!
Nichts gegen mehr Nachdenken und größere Verantwortung beim Verhüten gerade auch bei Männern. Aber das als Argument heranzuzeihen dafür, diese Frage zu moralisieren und Druck auszuüben mit Gruselbildchen und Mordvorwürfen oder gar Morddrohungen gegen zum Beispiel Ärzte, die Abtreibungen vornehmenfinde, wie es die fundamentalistischen Abtreibungsgegner machen, finde ich ganz daneben.
das war in diesem Punkt ein
"Negativbeispiel" für Frauenbewegung.
es war nie meine Meinung - leider keine Zeit mehr - muss zum Job!
Die Familienrichterin stellte fest ,dass eine "Ohrfeige" geben , aus juristischer Sicht schon eine kriminelle Handlung ist, aber das in den Köpfen der Leute noch nciht so angekommen ist und bagatellisierend" Hand-ausrutschen" genannt wird..
Mich stört, dass die Gewalt gegen Erwachsene ,die sich ja Hilfe holen könnten mehr Empörung hervorruft als Gewalt gegen hilflose Kinder.(die müssen erst tot sein um in den Medien Beachtung zu finden)
Das Statement von Thürkauf ist allerdings recht braun. Meinst du nicht?
Bist du der Meinung Abtreibungen sollte generell abgeschafft werden?
oder unter bestimmten Vorraussetzungen erlaubt unter anderen verboten sein?
Genau das ist der strittige Punkt.
Obwohl ich eindeutig gegen Abtreibungen bin, werde ich unsicher bei dem Gedanken dass man eine Frau zwingen will ein Kind gegen ihren Willen zu bekommen.
Das kann ein Risiko einer Behinderung sein oder einfch die Angst weil man keinen Rückhalt des Vaters oder anderen Personen hat die man sich wünscht oder auch braucht.
Kinder sind ein "Armutsfaktor" dem Umstand muss man sich auch stellen.
Und dann kommt auch noch hinzu, dass Mütter sowieso an allem Schuld sind -
besonders die Alleinerziehenden.
Wer also gegen Abtreibung ist, sollte sich auch für die Unterstützung dieser "Alleingelassenen" und "Benachteiligten" Kinder und Mütter einsetzen.
Sicher nicht unmodern.
Die "wahren Finnen" haben mit dem Thema (u.a.) ein super Ergebnis hingelegt:
http://www.sueddeutsche.de/politik/parlamentswahl-in-finnland-stimmengewinne-fuer-rechtspopulisten-1.1086398
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/wahre-finnen-gewinnen/
du schreibst das so, da könnte man sich als Abtreibungsgegner für das Wahlergebnis verantwortlich fühlen. soll man sich verantwortlich fühlen?
Als Anhänger wäre man sicher stolz,
andernfalls fängt man sich wahrscheinlich an zu schämen oder schuldig zu fühlen.
Es gefällt mir nicht, dass man als "Abtreibungsgegner" (oder EU-Kritiker) allzuleicht mit "ausländerfeindlichen Gruppen" in Verbindung gestellt wird.
EU-Kritik hat erst mal gar nichts Ausländefeindlichkeit zu tun! - siehe unten
DAS die "wahren Finnen" so erfolgreich sind, haben wir dem Lobbyismus und der Vetternwirtschaft zu verdanken - nichts anderem.
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/wahre-finnen-gewinnen/
Ein Auszug:
"... Der Aufschwung der Populisten kommt nicht von ungefähr.
Eine lange Reihe politischer Skandale zieht sich durch die jüngste Legislaturperiode.
Dabei ging es vorwiegend um fragwürdige Praktiken bei der Parteienfinanzierung und den Einfluss, den diese Finanziers dann auf die praktische Politik hatten. ..."
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Zur EU-Kritik
Das Demokratie-Defizit ist in der EU noch nicht behoben.
Es wurde das Instrument einer Europäischen Bürgerinitiative eingeführt.
Zwar kann die Bevölkerung der EU-Kommission mit einer Million Unterschriften nun eingeschränkt Vorschläge unterbreiten.
Ob die Kommission die Vorschläge umsetzt, bleibt aber ihr überlassen.
Europa: nicht ohne uns! http://wissen.mehr-demokratie.de/3836.html kostenloser Download
Abwege und Auswege der Demokratie in der Europäischen Union
Michael Efler, Gerald Häfner, Roman Huber und Percy Vogel erläutern an welchen Stellen die Europäische Union derzeit undemokratisch ist und zeigen Wege auf ...
Das Buch nimmt den Prozess der Europäischen Einigung, insbesondere die Erarbeitung des Verfassungs- bzw. Reformvertrages, kritisch unter die Lupe und untersucht die Machtverhältnisse zwischen den Organen der EU und ihrer Mitgliedstaaten.
Video Alpenparlament TV:
www.alpenparlament.tv/playlist/299-austritt-aus-der-eu-besser-heute-als-morgen
Prof. Dr. Klaus Buchner -Vorsitzender der ÖDP und Kläger gegen den Vertrag von Lissabon
vor den Bundesverfassungsgericht der BRD über die Auswirkungen der Brüsseler EU-Diktatur
zum Buch:
EU-Austritt denn Freiheit ist mein Bürgerrecht - Autorin Karin E. J. Kolland Kosmologin
http://www.kuthumi.at/uploads/eu-austritt-prospekt2.pdf
„Das vorliegende Werk ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Europäischen Union, und damit auch der Politik in den Mitgliedstaaten der EU. Es zeigt anhand der einzelnen Artikel des EU-Vertrags, wie darin allgemein anerkannte Grundlagen der Demokratie so
ausgehebelt werden, dass es einem Staatsstreich gleichkommt. Dieser skandalöse Tatbestand ist bisher wohl den wenigsten Parlaments- und Regierungsmitgliedern und noch weniger den Bürgern der EU-Länder klar geworden. Das Buch zeigt anhand dieses „Vertrags über die Europäische Union“ in der Fassung des Lissabonvertrags, was jetzt auf die Bürger
zukommt. Es beschreibt, wie in der EU Entscheidungen gefällt werden und Gesetze entstehen. Dabei beleuchtet es auch den Einfluss der Lobbygruppen, von denen einige freien Zugang zu den Einrichtungen der EU haben. Ein ausführlicher Teil ist den Vereinbarungen
über militärische Einsätze gewidmet. Dabei ist die Feststellung wichtig, dass der EU-Vertrag Vorrang vor den Verfassungen der Mitgliedstaaten hat.
Eine Pflichtlektüre für jedermann, ganz besonders aber für jeden politisch Tätigen!“
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Zusammenfassung der Studie - Die Bürger sollen es richten
http://www.politik-kommunikation.de/_files/parlamentarierstudie.pdf
Deutsche Parlamentarier halten ihren Einfluss für gering - und meinen,
verantwortlich für Wandel seien vor allem die Bürger
Mehr als jeder dritte Abgeordnete hat mitgemacht
Die Autoren der Zusammenfassung:
Ulrich von Alemann ist Prorektor für Lehre und Studienqualität sowie Inhaber eines Lehrstuhls für Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Joachim Klewes ist Honorarprofessor und Senior-Partner der Beratungsfirma Ketchum-Pleon. Er ist Gründer und Leiter der gemeinnützigen Change-Centre-Foundation, die Veränderungs- und Innovationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft untersucht.
Neeee....natürlich nicht, fantast.
Das ist mir in dem Zusammenhang nur eingefallen, weil der habito ja gefragt hat, ob die Einstellung unmodern ist...offensichtlich nicht.
Damit muß man immer leben, daß eigene Meinungen vereinnahmt werden von Gruppierungen, mit denen man sonst nichts am Hut hat.
Ich selbst bin ja auch ehr EU-Kritisch und möchte trotzdem nicht als "Wahrer Finne" oder dgl. gelten...und ich unterstelle mal dem habito, er auch nicht.
evtl. weil sie EU-kritisch? und genderfeindlich ist? weil ...?
http://gloria.tv/?media=57652
http://diepresse.com/home/politik/hofburgwahl/544630/Rosenkranz_Kein-Zweifel-an-Gaskammern
hier etwas VON Frau Rosenkranz - ein Interview gekürzt
Sie vertreten ein konservatives Frauenbild, leben aber das Gegenteil.
Ihr Mann managt die Familie, und Sie haben Ihre Karriere vorangetrieben. Ist das kein Widerspruch?
Nein, mein Frauenbild stellt die Wahlfreiheit in den Mittelpunkt. Und ein zeitgemäßes Frauenbild sollte auch nicht mit der Mütterlichkeit in Widerspruch steht. Ich habe außerdem nicht immer nur meine Karriere verfolgt, sondern war 15 Jahre lang gerne und ausschließlich zu Hause. Als ich dann mit 35 Jahren in den Landtag eingezogen bin, haben wir begonnen, unsere Arbeitsaufteilung flexibler zu gestalten. Mittlerweile hat mein Mann die Arbeit daheim zur Gänze übernommen.
Sie praktizieren „Halbe/Halbe“ – genau das, was die SPÖ-Frauen propagiert haben.
Es stört mich natürlich nicht, wenn das jemand lebt, und es funktioniert auch hervorragend.
Aus freiheitlicher Sicht hat der Staat aber kein Recht, Lebensverhältnisse vorzuschreiben.
Das macht er doch gar nicht.
Oh doch, absolut! Betrachten Sie nur die Regelung, wonach Paare das Kindergeld nur dann zwei Monate länger beziehen, wenn es beide Elternteile in Anspruch nehmen. Das geht den Staat nichts an. Eine Mutter von mehreren Kindern kann ja auch sagen: „Das ist meine Lebensaufgabe.“
Das sollte aber ein Anreiz sein, damit auch Männer Familienarbeit übernehmen.
Das kann man auch umgekehrt als „Bestrafung“ sehen: Dort, wo das traditionelle Rollenbild gelebt wird, gibt es zwei Monatszahlungen weniger.
Was halten Sie vom Begriff „Genderwahnsinn“, den ein Ex-Blauer verwendet hat?
Ich formuliere nicht so, sondern trockener und sachlicher.
Wie denn?
Die Gendertheorie, wonach das Geschlecht ausschließlich kulturell sowie sozial fixiert und ein Ergebnis von Erziehung ist, ist unwissenschaftlich und falsch.
Es gibt selbstverständlich das biologische Geschlecht.
Hat die kürzlich verstorbene Frauenpolitikerin Johanna Dohnal in Ihren Augen auch etwas richtig gemacht?
Sie hatte eine hohe Durchsetzungskraft, und es war ohne Zweifel an der Zeit, das Familienrecht auf partnerschaftliche Verhältnisse umzustellen. Aber der Feminismus, dessen Vertreterin sie in Österreich war, hat einen ganz starken Fehler, in dem er Frauenrechte gegen Kindeswohl ausspielt. Das zeigt ein Zitat von Simone de Beauvoir (liest vor): „Ich glaube, eine Frau sollte sich vor der Falle der Mutterschaft und der Heirat hüten. Selbst wenn sie gerne ein Kind hätte, muss sie es sich gut überlegen, unter welchen Umständen sie es aufziehen müsste. Mutterschaft ist heute eine wahre Sklaverei.“ Solche Sätze sind in ungeheurem Ausmaß gegen die Zukunft und das Leben gerichtet.
So radikal war Dohnal natürlich nicht.
Aber so sieht die Grundlage des Feminismus aus.
Es geht immer nur um Dinge wie die Erreichung des Barcelona-Ziels (EU-Vorgabe, Anm.),
wonach ein Drittel der UNTER-Dreijährigen in Kinderkrippen sein soll.
Das ist rein arbeitsmarktbezogen und – wenn man so will – auch frauenbezogen.
Aber ob das kinderverträglich ist, spielt so gut wie keine Rolle.
Was müsste passieren, damit Frauen in Österreich wieder mehr Kinder bekommen?
Kinder sind, wie es Familienbischof Küng formuliert hat, der sicherste Weg in die Armut.
Das muss verändert werden.
Die Familienleistungen sind in Österreich doch Weltspitze!
Gerecht wäre es, wenn – wie in Frankreich – Kinder im Steuerrecht berücksichtigt würden.
Wer hierzulande Kinder hat, verzichtet auf Wohlstand – sogar später im Ruhestand.
Kindererziehende Mütter haben keinen hohen Stellenwert.
Das wird von der politischen Klasse als „Zurück zu Heim und Herd“ disqualifiziert.
Wären Sie für ein Abtreibungsverbot?
Ich teile die Meinung von Familienstaatssekretärin Marek (ÖVP), dass es notwendig ist, in einer anonymen Statistik zu erheben, warum es zu Abtreibungen kommt, um vorzusorgen, dass dieser Weg nicht gegangen wird.
Warum gibt es so wenig Frauen in in der FPÖ?
Weil in einer Oppositionspartei unseres Zuschnitts tätig zu sein, ein hartes Geschäft ist. In etablierten Parteien ist es wohl einfacher.
Ihr Mann bewegt sich in einem Umfeld, wo Kinderwägen-schiebende Väter eher ein Spottbild abgeben.
Ich glaube, da müssen Sie sich von einem Vorurteil befreien! In meiner Umgebung sind kindererziehende Männer kein Spottbild.
Warum haben Ihre Kinder alle germanische Vornamen?
Das ist im Dritten Lager nicht unüblich. Aber ein Bitte: Als Politikerin muss ich manchmal damit rechnen, dass das Wetter stürmisch ist, ich ersuche jedoch, meine Kinder zu schonen.
Glauben Sie an Gott?
Ich glaube an den Sinn und suche ihn natürlich, das können Sie auch Gott nennen.
...
http://de.pandapedia.com/wiki/Barbara_Rosenkranz
2007 erhält sie das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
http://de.pandapedia.com/wiki/Ehrenzeichen_f%C3%BCr_Verdienste_um_die_Republik_%C3%96sterreich
Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich aus Wikipedia
das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ist die wichtigste staatliche Ehrung, die gegenwärtig in Österreich vergeben wird.
- meine Wissens wurde es ihr nicht aberkannt
vor allem weil sie aufgrund eines Kommentars von mir, auch hier aufgrund einer falschen Zuordnung von Aussagen diffamiert wurde. Eine längst geklärte Tatsache, dass nicht von ihr stammende Aussagen, als Ihre und meine Aussage zitiert wurden bleiben falsch bestehen.
kein Mensch liest hier alles, deshalb finde ich es nicht in Ordnung
Dem müssen zumindest auch Aussagen von ihr persönlich entgegenstehen.
Überlege mal, zu welchem Zweck Anführungsstriche und Quellenangaben geschaffen wurden.
Die eidesstaatliche Erklärung finde ich ok und ich finde den Link darauf auch im Sinne der Aufklärung gut. Über die Politik der FPÖ hier aufzuklären fehlt mir derzeit die Zeit.
allerdings habe ich von Anfang an auf deine falsche Interpretation hingewiesen.
wäre mir das passiert, hätte ich mich schleunigst bei dir entschuldigt und die grob-falschen Zitate gelöscht oder korrigiert.
Weil Du anderer Meinung bist und diese stehen lässt, habe ich korrigierende und nachdenklich stimmende Informationen eingestellt. http://www.utopia.de/blog/wie-sieht-das-optimale-wohnumfeld-aus/frauentag#comment-511953 und ergänzende Kommentare.
bzgl. dem unterstellten Abtreibungsverbot habe ich keine Aussage von ihr gefunden.
Im Interview spricht sie sich dagegen aus.
Dafür, dass alle der Ansicht sind, dass es keine Bagatelle ist "braun" zu sein, finde ich es umso erschreckender wie leicht man diesen Titel "angehängt bekommt".
Noch erschreckender ist es, dass sogar die als "falsche Aussagen und Anschuldigungen erkannten", ohne Skrupel stehen bleiben.
Ein Leersatz aus der esoterischen Physik von Murx - falls ich mich recht erinnere ...
Frohe O*!
Ein Leersatz aus der esoterischen Physik von Murx - falls ich mich recht erinnere ..."
Ach Berthild, was ist aus deiner Weisheit geworden? Um meinen sozialen Wärmehaushalt brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen. Ich lebe seit nunmehr 8 Jahren im gleichermaßen glücklichen Wärme- und Verständigungsaustausch mit der liebenswürdigsten und klügstesten Feministin, die ich mir vorstellen kann. Deren soziale Intelligenz mich Tag für Tag aufs Neue erfreut. Was auch deshalb funktioniert, weil ich mein eigenes Ego ganz ok finde und mich kein schlechtes Gewissen und keine Gram über ein mir gegenüber böses Leben nach fürsorglicher Lebenshilfe lechtzen lässt.
"Ein Leersatz aus der esoterischen Physik von Murx - falls ich mich recht erinnere ..."
Da wäre natürlich gut zu wissen, welche Erinnerung es genau ist, die dich zu solchen Interpretartionskunststücken veranlasst. Aber das können wir dann ja ab Mitte Mai in dem dann startenden Blog "Marx für Utopisten" klären
"Frohe O*! "
Ja, gleichfalls. Ist ja auch schön warm in diesem Jahr (Obwohl es es selbst mir als Heiden etwas komisch vorkommt, am K Freitag Fröhlichkeitswünsche zu verschicken. )
Gruß vom Topisten
Übrigens - weshalb kommst du auf die Idee -, "um meinen sozialen Wärmehaushalt brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen" -, dass es dich betrifft und, dass ich besorgt bin? Kann es sein, dass ich es vielleicht überhaupt auf die Gesellschaft suchenden Menschen bezog?
Beim "Ein Leersatz aus der esoterischen Physik von Murx - falls ich mich recht erinnere ...", fiel mir beim Putzen in der Küche eben ein -, dabei kann ich so prima Radio hören -, dass ich die Barrierefreiheit vergessen hatte - ♥-- [°O`]--♥ - das Zeichen für Schlitzohr ...
Du schreibst auch: "Da wäre natürlich gut zu wissen, welche Erinnerung es genau ist, die dich zu solchen Interpretartionskunststücken veranlasst. Aber das können wir dann ja ab Mitte Mai in dem dann startenden Blog "Marx für Utopisten" klären."
Darauf bin ich gespannt und freu mich drauf und hoffe, dass ich oft Zeit finde, dabei zu sein.
Tja O* und Weihnachten und andere krichliche Feiertage - seh ich im Zusammenhang mit Finanzenerhalt unhd Hin- und Hergeschieben und Machterhalt ...
Jesus war ganz sicher ein toller Kerl, aber ich weiß nicht, wer was aus dem Leben erzählt hat, aus seiner Sicht bewertet hat, deshalb bin ich damit sehr zurückhaltend, seit ich drei Konfessionen überlebt habe. Von diesem Überlebthaben kommt meine Respektlosigkeit dem Karfreitag gegenüber - der ist vorbei!
Jetzt gilt es auf das jetzige Leid weltweit hinzuweisen und zu hinterfragen, was welcher Mensche Genannte warum tut! Viel Sonnenschein wünsch ich uns und einen festen Zusammenhalt für alle Friedensuchenden weltweit! Es gibt nur EINE Welt!
Aus dem Newsletter* des Ökodorf-Instituts http://www.gemeinschaften.de/
"Ich möchte euch ermuntern, euch zum schönsten und humansten Projekt zusammen zu schließen: „Öko auf dem besseren Weg.“ Das Projekt ist die vegane Kirche, für die besonders in Sozialberufen eine Nachfrage besteht.. Die Erlösung der Lämmchen vor dem Schlachter ! Jesus hat es nie gewollt, daß seinetwegen zu Ostern Tierkinder, Lämmchen, zum blutigen Mahl wurden und werden. Er hätte sich abgewandt von solchen Kirchen. Ein Garantie für Religiosität gibt es auch nur bei „vegan“, dem völligen Verzicht auf alles, was vom Tier geraubt wurde. Auch Gesundheit ist die Folge von vegan. Man bedenke, daß Naturvölker, die kein Fleisch essen, keine Menstruation und keine Gebärschmerzen haben! Durch Fleischkost ist das Blut so unrein, daß es zur Mentruation und den Gebärschmerzen kommt. Und die Gesellschaft hat lange die Ausbeutung des Menstruationsstaates betrieben, der damit auch beendet ist.
Renate Peter"
Gruß von habito (Abtreibungs- und Beschneidungsgegner und EU-Kritiker - unrechtmäßig verurteilt und rechts an die Wand gestellt. Diese verbale Schießbude oder Hinrichtungsstätte, zu der mein Blog nach feindlicher Übernahme geworden ist, macht mir Angst.)
* Quelle:
Gemeinschaften Aktuell Nr.203 13. April 2011 16:37:22 MESZ von
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Meyer, Alpenblickstr.12
D-79737 Herrischried, T.07764-933999
oekodorf@gemeinschaften.de
oekodorf@mail.pcom.de
ich kann steh nicht hinter jedem Wort aus dem Zitat!!
aber warum kein veganes Osterfest?
ich bin kein Veganer und kein Vegetarier - alles in Maßen und mit Achtung vor dem Leben.
als Zeichen finde ich es gut!
die Kirche hat in meinen Augen sehr wohl versäumt auf das Tierleid einzugehen.
Zu deinem Gruß möchte ich ergänzen, dass ich in einer Phase wirklich heftig Angst hatte.
Fühlte mich tatsächlich als "nicht von rechts verfolgt" - sondern von ganz normalen Menschen die sich für die Wahrheit einsetzen "unschuldig als rechts verfolgt".
Verbale Gewalt ist auch Gewalt.
Aber ich finde es wird nicht mehr so schnell und hart geschossen.
Mein Eindruck ist, dass tatsächlich mehr überlegt wird.
Das war und ist meine Hoffnung!
Ich schaffe zeitlich nicht auf alles einzugehen.
Habe auch noch Fragen offen, z.B. von wem wir abstammen?
oder: was ich von der Moonsekte halte?
das hat irgendwie nichts mit mir und meinen aktuellen Anliegen zu tun,
da müsste ich erst mal recherchieren.
Aber wozu sind diese Fragen nützlich?
liebe Grüße
... es wird weiter geschossen.
???????????
So langsam wird´s mir hier zu abgedreht.... ist irgendwie nicht mehr lustig, sondern eher besorgniserregend....
Falls Du mit "DARAN" den von mir zitierten Text meinst - der ist nur falsch und albern. Ich empfinde die Verwirrung, das Unwissen und die Selbstgefälligkeit, die in diversen Köpfen hier herrscht, als besorgniserregend.....
Ja...doch...ich bin begeistert.
Hei...komm...habito...gibs zu, das hast Du eben erfunden, oder?
Ich glaube einfach nicht, daß das im Newsletter vom Ökodorf-Institut steht.
Aber wer weiß...vielleicht doch...wie heißt es so schön?
"In Gottes Zoo ist Platz für jedes Tier"
In so manch Lebensgemeinschaften vielleicht auch?
"Menstruationsstaat (das wird Euch gefallen)"
Ja...doch...ich bin begeistert.
Hei...komm...habito...gibs zu, das hast Du eben erfunden, oder?
Ich glaube einfach nicht, daß das im Newsletter vom Ökodorf-Institut steht.
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man merkt, du kennst ihn besser!
hätte ich ihm nicht zugetraut, aber ich habe heute nochmal auf der Internet-Seite gesucht und nichts gefunden - seltsam - so gut versteckt - dumm angestellt - oder wirklich nur fake?
ich weiß nicht ob ich drüber lachen soll - bringt es doch dieses Dorf in Verruf ... irgendwie auch das Forum ...
habito, könntest du das bitte aufklären?
Deswegen gehe ich auch wohlwollend davon aus, daß sich der Habito einen kleinen Scherz erlaubt hat.
Aber wie gesagt...möglich ist alles, allzusehr wundern würde es mich nicht.
Balken und Splitter in Augen trafen sich und konnten einander nicht sehen ...
@nadeshda:ich hab das eben erst gelesen,hatte mich schon sehr gewundert, dass niemand sich ans Hirn fast ob solcher Aussagen...umso mehr freut es mich, dass du dich geauessert hast. Das ist einfach vollkommen an den Haaren herbeigezogen,eine Behauptung ohne Substanz. Abstossend,Menstruation mit Unreinheit in Verbindung zu bringen. Mysogynie in Reinkultur.
Und ein Phänomen, das den patriarchal gepägten Fuandamentalismus christlicher und islamistischer Ausformung verbindet. Im Begriff "Naturvölker" sehe ich im Übrigen ein für das Leiden am Kapitalismus typisches Entfremdungsphänomen. Aber das ist ein anderes Thema.
Was Habito damit sagen wollte, ist mir auch schleierhaft. Vielleicht wollte er eine Reaktion provozieren, die ihn in der Vorstellung stärkt, es sei Opfer feindlicher Übernahmen und befände sich kurz vor der Hinrichtung. Aber diese spekulative Vermutung habe ich ja vielleicht nur, weil ich an irgendwelchen Balken vor meinen Augen nicht vorbeiblicke :-)
"Ach Berthild, manchmal spricht doch viel Weiseheit aus deinen Wörtern."
Liegt die Betonung auf "viel" oder auf "doch"?"
wuerde mich auch sehr interessieren,lieber Topist.
Gruß vom Habito
Es ist jedenfalls weder konstruktiv noch hilfreich. Ich finde vieler Deiner Beiträge auf Utopia interessant, meist auch recht intelligent und mit Humor gesegnet. Vieles, was du hier geschrieben hattest, fand ich dagegen ziemlich ärgerlich. Ich habe das vielleicht ein oder zweimal etwas unsensibel zum Ausdruck gebracht, mir aber ansonsten viel Mühe gegeben, hier sachliche Einwände vorzubringen und zu argumentieren.
Ob du hier schreibst oder nicht, ist allein deine Verantwortung finde ich. und ich hätte nichts dagegen, wenn du sie selbstbewusst wahrnimmst.
Gruß vom Topisten
Ein, wie ich finde, sehr konstruktiver Beitrag und ein schönes Gesprächsangebot.
Was soll jetzt diese Frage, wo doch der Beitrag gerade dabei war sanft zu entschlafen?
Hast Du die ganze Zwischenzeit beleidigt vor Dich hingegrummelt?
Nicht wirklich, oder?
Kein Herz für Männer in Goslar
Den Kampf gegen die "verbitterten Alt-Feministinnen" der Linken und der Grünen hat sie vorerst verloren: Goslars Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling ist ihren Job los - weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/gleichstellungsbeauftragte-verliert-job-goslar-kein-herz-fuer-maenner-1.1099113
http://www.freitag.de/kultur/1120-in-den-fallstricken-einer-kultur-die-auf-gem-cht-und-macht-basiert
Mit gefällt er, andere werden sich wieder daran stoßen, weil auch die weibliche Seite der Männer beschrieben wird. Vielleicht finden diese Kritiker auch irgendetwas Positives in dem Artikel, indem sie sich nicht durch die Begriffe ablenken lassen die für sie "rote Tücher sind", sondern auch das Wesentliche darin wahrnehmen.
Vielleicht...
Ganz sicher ist, dass ich die Meinung der Kritiker stehen lassen kann und beim Einstellen des Artikels vor allem an die denke, denen er hilfreich sein könnte.
In der Überschrift kann man schon hängen bleiben, weil man wieder keine Definition hat was mit einem "heiligen Liebhaber" gemeint sein soll. In der Kirche wird Sexualität eher "verteufelt", soll sie doch nur dem Kinderkriegen dienen. Tatsächlich ist Sexualität etwas Heiliges.
Vorab die dahinterstehende Definition von heilig - aus http://de.wikipedia.org/wiki/Heilig
Heilig stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich
abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet (vgl. englisch: holy, „heilig“, von whole).
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein religiöser Begriff mit der zugedachten
Bedeutung zur göttlichen Sphäre zugehörig, einer Gottheit geweiht.
Gleichbedeutend wird das Fremdwort sakral gebraucht, auch als Gegensatz zu profan
(weltlich).
Alle Männer sind heilige Liebhaber
http://www.sein.de/archiv/2011/mai-2011/alle-maenner-sind-heilige-liebhaber.html
Alle Männer sind heilige Liebhaber
Es ist eine wirklich spannende Zeit, um als Mann zu leben.
Die konventionellen männlichen Rollen-Vorbilder sind veraltet und haben jemandem, der die tieferen Geheimnisse des Lebens ergründen möchte, ohnehin wenig zu bieten.
Die Tür für eine Revision unserer Vorstellung davon, was es bedeutet, ein "echter" Mann zu sein, eine Frau wirklich zu lieben und unsere tiefste Bestimmung zu leben, steht jetzt weit offen.
Jeder Mann, der ehrlich in sich hineinschaut, weiß, dass da mehr ist als die Macho-Cowboys, Super-Softies, Protein-Ballons und Karriere-Junkies, die uns als Vorbilder angeboten werden. Tatsächlich ist da so viel mehr. Die wahre Tiefe, Wärme und Schönheit männlicher Energie würde die meisten Männer in Erstaunen versetzen. Diese Möglichkeit steht uns offen. Jeder Mann trägt die Antworten in sich, wenn er nur bereit ist, all die Konditionierung, Scham und Angst loszulassen.
Die Fähigkeit eines Mannes, seine Bestimmung zu erkennen und zu leben, ist eng verbunden mit seiner Sexualität und der Fähigkeit, diese auszudrücken.
Liebe zu machen sollte eines der tiefsten, schönsten und angenehmsten Dinge des Lebens sein.
Leider haben die meisten Männer in der heutigen Gesellschaft wenig echte Bildung in der Kunst des Liebens und stehen unter einem ständigen Leistungsdruck, ihre Partnerin zu befriedigen.
In meinen Tantra-Gruppen für Paare wurde immer wieder deutlich, dass es notwendig ist, dass Männer sich allein treffen, um wesentliche Arbeit zu tun. Es liegt eine Quelle von tiefem Frieden und Heilung in diesen einfachen, herzlichen Begegnungen von Bruder zu Bruder, ein unterstützender Raum, der das Eintauchen in tiefere männliche Präsenz fördert. Es ist ermutigend zu sehen, wie schnell Männer hier tiefgreifende Heilung empfangen – einfach, indem sie in einer Atmosphäre der bedingungslosen Annahme und kompromisslosen Präsenz zusammen sind.
Der eigenen Weiblichkeit öffnen
Der Schlüssel und die Herausforderung für Männer ist, eine gesunde Beziehung zum Weiblichen zu entwickeln. Zu lernen, sich in tiefer Leichtigkeit und offenherziger Hingabe den Frauen in ihrem Leben und ihrer eigenen inneren Weiblichkeit zu öffnen. Nur wenn Männer in der Lage sind, eine Frau und ihr Leben mit Respekt und Zuversicht für die Liebe zu öffnen, können sie den Funken der Polarität entzünden und das heilige Feuer entfachen.
Wir sind von Natur aus dazu geschaffen, heilige Liebhaber zu sein. Es ist nicht irgendetwas Kompliziertes, das wir lernen müssten. In der Tat ist es mehr als alles andere ein Verlernen, das erforderlich ist. Ein Loslassen all dessen, was wir gesehen und gehört haben, was uns gesagt wurde, all die Konditionierung durch unsere Eltern, durch die Gesellschaft und durch Freunde.
Der Weg des heiligen Liebhabers besteht darin, die eigenen Ego-Muster zu erkennen und diese Abwehr-Mechanismen zu heilen, so dass sie die natürliche Liebe nicht länger sabotieren. Vieles kann allein durch einen Sprung in das Reich des Körpers erreicht werden. Durch ein Nach-Hause-Kommen in die somatische Landschaft unserer inneren Welt, in der wir die Wunden der Liebe heilen und das Vertrauen wiedergewinnen.
Fortsetzung folgt
http://www.sein.de/archiv/2011/mai-2011/alle-maenner-sind-heilige-liebhaber.html
Maskulin und feinfühlig
In meinen Workshops bringe ich zunächst Leichtigkeit in das ganze Thema, zur Heilung der Scham, mit der wir alle leben. Ich zeige Männern, wie sie maskulin, entschieden und direkt in ihrer Bestimmung und Leidenschaft ruhen, aber gleichzeitig auch feinfühlig und in Kontakt mit ihren rezeptiven und weiblichen Qualitäten sein können. Ein Mann braucht beides. Es ist die Integration, die den vollendeten Liebhaber macht. Er muss präsent und furchtlos bleiben im Angesicht der tiefen Emotionen einer Frau. Sie wird ihren Mann testen, um herauszufinden, ob er vertrauenswürdig ist und die Kraft hat, sie zu halten. Dann, wenn sie sich öffnet, braucht sie einen Mann, der feinfühlig genug ist, um die Melodie in ihrem subtilen und sich ständig verändernden Wunsch nach Kontakt zu erspüren. Das ist nichts, was man mit dem Kopf lernen kann, sondern eine Fähigkeit, die man mit dem ganzen Körper, dem ganzen Wesen erlernt.
Alte Kulturen haben ihre Ehrfurcht und ihr esoterisches Verständnis von Sexualität nie verloren. Deshalb sind die taoistischen und tantrischen Techniken und Energie-Transformationen so nützlich für uns Westler, wenn wir unsere Liebesfähigkeit erweitern wollen. Das bringt uns zum unvermeidlichen Thema tantrischer Samenkonservierung. Es geht nicht um eine Vermeidung der Ejakulation als eine Regel, sondern darum, in der Lage zu sein, zu entscheiden, wann und ob du ein Liebesspiel beenden willst. Wenn ein Mann nicht in der Lage ist, bei seiner Frau zu bleiben, bis sie vollständig erfüllt ist, wird das keine einfache Beziehung sein. Nicht umsonst nennen wir den Geschlechtsakt 'Liebe machen', aber viele moderne Ehen haben die erneuernde und immens wichtige Rolle vergessen, die ein liebevolles Sexualleben in einer Beziehung spielt. Es energetisiert, erneuert und pflegt unsere Verbindung mit der Liebe.
Ein meisterhafter Liebhaber zu sein ist eine tief erfüllende Art zu sein. Und in Wirklichkeit sehr einfach: die Fähigkeit, die eigene innewohnende Freiheit und sich ausdehnende Leuchtkraft zu verkörpern. Die Weisheit anzuhalten, nichts zu tun und den schönen Vogel der Anmut in dir aufsteigen zu lassen. Das ist die Kunst der Liebe.
in erster linie ist sexualität etwas stink normales! weder sollte man dies erhöhen noch erniedrigen und in den schmutz ziehen.beide extreme finde ich obszön.
Zitat aus Wikipedia
Heilig stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet
Sexualität ist NORMALERWEISE etwas ganz natürliches und deshalb stinknormales.
Leider sind wir in dem Thema oft Opfer unserer Erziehung, der Medien bzw. der Werbung usw.
Das Heilsame in der Sexualität ist nicht im Bewusstsein.
Der Artikel weist darauf hin, deshalb finde ich ihn gut.
Ich habe keine persönlichen Erfahrung mit Tantra oder Tantra-Seminaren. Aber es geht ja auch nicht um Tantra, sondern um Sexualtiät.
Ein Überschuss an Männern, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden, kann zu sozialen Unruhen, Krieg und Terrorismus führen: http://bit.ly/jTrcKp
Da spart man sich die selektiven Abtreibungen:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=45993
Wieder ein Stück Welt verstanden...
Ich zweifle nicht, dass es biologische Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt,
wohl aber daran, dass es diese Biologie ist, die den Verhaltensunterschied ausmacht, ich
bin fest überzeugt das ist die Erziehung/die Erwartung der Gesellschaft.
Es sollte sich mal jeder an der eigenen Nase nehmen und genau überlegen wie er Mädchen, wie er Jungen behandelt.
Es fängt schon damit an, dass werdende Väter sich Jungen wünschen, weil sie nicht wissen was sie "mit einem Mädchen anfangen"
sollen, sie meinen z.B. den Fußballplatz. Wieso aber um Himmels willen nicht mit dem
Mädchen auf den Fußballplatz gehen, wenn das nun mal eine Freizeitbeschäftigung vom Vater ist, wieso hat er Angst, dass es dem Mädchen keinen Spass macht, wieso denkt er dass das jedem Jungen Spass machen müsse??!
Dann geht es weiter dass man nicht aus kann, welche Kleidung sogar schon Neugeborene tragen müssen.
Wehe dem, der seinem Sohn was "weibliches" anzieht, der ist Gespött ausgeliefert. Ich kenne auch Mütter, die nicht auf die Idee kämen mit ihren Söhnen Puppen zu spielen. Wieso nur?? All das kann man auch als latente Frauenverachtung (Frauen als minderwertigere Menschen) ansehen, denn wie oft wird "Du bist doch kein Mädchen", "sei nicht so ein Mädchen" für Jungen als Schimpfwort benutzt, "Du bist doch ein Junge", oder entschuldigend "das sind doch nur Jungs"; nie hört man zu Mädchen: "sei nicht so ein Junge". Wie redet man mit Mädchen, wie malt man mit ihnen, usw und wie macht man das mit Jungen. Da muss auch noch gesagt werden: "die Verhaltensregeln in der Schule orientieren sich eher an weiblichen Bedürfnissen", meine Güte das ist echt Frauen abwertend.
Ja, nach wie vor wollen wir hübsche und brave Mädchen, machen wir uns doch nichts vor (nicht nur in Indien).
Selbst wenn man eine geschlechtsneutrale Erziehung schafft, ist es ab Kindergarten oder Grundschule vorbei damit, denn dann fangen die anderen Kinder damit an, dieses Kind, das nicht den Geschlechtserwartungen entspricht, zu hänseln. Da sagt dann dieses Kind früher oder später von selbst, dass es so aussehen und sein will wie die Anderen. Eine Mutter die Grundschullehrerin ist, erzählte von ihrem Sohn, der eben auch gern von sich aus "klassische Mädchenspiele" spielen wollte, dass er beim Weihnachtskrippenspiel jedes Jahr mitmache und immer einen Engel spielen wollte. Aber alle anderen Engel waren immer Mädchen, das wird auch von Mädchen erwartet. Und jetzt wo er 5 Jahre alt ist, spürte er dieses Unbehagen aus der Umgebung das ihn als Engel umgab und dieses Jahr entschied er sich schweren Herzens einen Hirten zu spielen. Soviel dazu.
Da gibt es noch viel zu ändern (in unseren Hirnen), denn jeder soll so sein können wie er will egal was für ein Geschlecht.
Und zum Thema Schule: in der Grundschule sollte es eh viel mehr Bewegung und Sport geben, für Jungen und Mädchen gemeinsam!
Mit ach so armen zarten Mädchen geht man viel eher nicht raus, wenn es schlechtes Wetter ist, Jungen müssen das aushalten. Diese Mädchen sind natürlich dann auch die zukünftigen Lehrerinnen, wieso sollen sie sich anders verhalten wie sie es gelernt haben? Und was ist dann daran erstaunlich dass sie "weibliche Vorstellungen" haben? Die Autorinnen tun sich keinen Gefallen und stellen das Weibliche als das Negative dar, das Männliche aber als das "coolere", das bessere/progressivere. Einzig gut das Fazit: "Besser wäre es, so individuell wie möglich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen" Hoffentlich in der Schuleund im Elternhaus!