Ich habe gerade in den Nachrichten gesehen: in Bio-Eiern sind Dioxin-Spuren nachgewiesen worden, weil das Futtermittel aus der Ukraine verseucht ist. Dioxin in meinem Frühstücks-Ei ist keine schöne Vorstellung. Doch in dieser Nachricht steckt noch mehr: Warum beziehen deutsche Biolandwirte das Futtermittel für die Produktion ihrer Biolebensmitteln aus der Ukraine? Das ist weder in ökologischer noch in ökonomischer Hinsicht nachhaltig. Denn das Futtermitteln wird über weite Strecken transportiert. Das belastet unnötig die Umwelt. Zudem: Im Sinne funktionierender wirtschaftlicher Regionalkreislaufe wäre es viel besser, wenn das Futter für die Hühner aus der Region kommen würde.

Kurz: Ich würde es schön finden, wenn Biolebensmittel, die ich kaufe und esse, nicht nur in Teilen nachhaltig sind, sondern dass dieses Prinzip in der gesamten Produktionskette befolgt wird. Oder ist das unrealistisch und weltfremd? Freue mich über Tipps und Kommentare...



Grüße