Ich dachte immer, ich hätte da ganz andere Sachen gehört...
z.B. was das "virtuelle Wasser" betrifft (dazu gibt es ein sehr interessantes Heft von der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz), oder die Medikamentenbelastung, die Behandlung und den Transport der Futtermittel usw.
Auch beim Thema Landverbrauch die Intensivtierhaltung als die bessere Lösung zu verkaufen, ist irgendwie pervers. Nicht die ökologische Erzeugung ist das Problem, sondern die Denkweise, dass solche Mengen wie in der Intensivtierhaltung überhaupt produziert werden müssen.
Hat jemand Lust und Muse, Kritik oder Berichtigungen anzubringen?
Dann schaut mal rein bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung


Kommentare (20)
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Viele Menschen, große Mengen.... und wenn immer mehr Menschen die Landwirtschaft aufgeben gibt es immer weniger Landwirte die immer mehr Tiere halten......auf Bio Feldern wird je Flächeneinheit weniger geerntet gleichzietig benötigen bio-Tiere mehr Futter folglich ist der Landverbrauch je kg Bio-Fleisch wesentlich höher als pro kg konventionell erzeugtes Fleisch. Das virtuelle Wasser ist in unseren Breitengraden zu vernachlässigen wir haben hier eine hoch positive Wasserbilanz
Ist schon OK wie Wikipedia das beschreibt, zumal der Umweltaspekt ja auch umfangreich erklärt wird,
Das die Intensivhaltung ganz andere Probleme bereitet, z.B. Umwelt, Seuchen...,wird kurz angerissen, aber nicht bewertet.
Also eine trockene, fast unmenschliche Beschreibung eines Ist-Zustandes.
Dass es anderst gemacht werden muss und kann, dass Tiere lebende Wesen sind und Achtung wie Menschen verdienen, dass Intensiv-Haltung die schlimmste Art ist mit Lebewesen umzugehen, das alles war wohl nicht Aufgabe in diesem Bericht.
Sicherlich finden sich unter dem Stichwort ökologische oder vegane Landwirtschaft eine andere Beschreibung, die das perverse System ad absurdum führt, aber eben auch wie fachlich, troken.
Die Emotionen werden dem Leser überlassen
Du als Veganar Gerfi, akzeptierst eh keine Nutztierhaltung weder bio noch konventionell Die Meinung sei dir gegönnt was du hier vorbringst ist deine Meinung es mögen sie auch einige besonders hier auf Utopia teilen aber es ist eben nur eine Meinung..... Schau mal wie die Tierhaltung heute funktioniert.
http://www.youtube.com/watch?v=f2SNnlnOCWM
http://www.youtube.com/watch?v=J84q_vhwxmI
Du hast recht, in solchen Mengen funktioniert nur Massentierhaltung. Aber darum geht es ja gerade, die Massentierhaltung zu reduzieren und letztlich abzuschaffen. Das bedeutet natürlich weniger Fleisch, generell weniger Tierprodukte. Mit einer Bio-Tierwirtschaft in der Übergangszeit mag ich noch leben, wenigstens wird dort das Leiden und Verbrechen an Lebewesen gemildert, bzw. verhindert, ausgenommen ihren geplanten Tod.
Unsere Gesellschaft kann sehr gut ohne tierisch Produkte leben, gegenteilige Meinungen sind genug wirderlegt worden, auch immer mehr von der Wissenschaft, so sie neutral und nicht lobby gesteuert ist.
Und es werden immer mehr, zwar noch ein kleines Häufchen, die vegan lebenden Menschen, im Verhältnis, aber sie kömmen!
Das heutige System wird nicht überleben können, es musssich ändern, will die menschheit überleben!
Wenn wir tierischs produzieren dann verspeisen Massen von Menschen Massen an Tieren und die sind in der Bio-Produktion gar nicht darstellbar
Im Übrigen hängt das Tierwohl zum ganz ganz überwiegenden teil nicht von der Aufstallungsart und von der Landbewirtschaftungsart sondern vom Wissen und Mitfühlen und den Auge des Tierhalters ab. Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Bio und konventionellen Produzenten.
Bin ja wie an anderer Stelle gesagt selbst kein Veganer und gerade auf dem Weg fleischlos(er) zu leben, bin aber voll für den gesellschaftlichen Wandel und gegen ein "es geht nicht anders"! Jeder kann anfangen, es anders zu machen, anders zu leben.
genau, das ist das entscheidende Kriterium sowohl für das Wohl der Tiere und auch für die Wirtschaftlichkeit der Produktion und dann auch egal ob Bio oder konventionell....
Gegen die Gewohnheit anzukommen ist sehr schwer, das wissen wir alle, aber die heute zur Verfügung stehenden informationen zeigt uns auf, welcher Wahnsinn da mit Lebewesen abläuft.
Das wird immer mehr Menschen beeinflussen, da bin ich mir sicher.
Ist der Nachdenkprozess erstmal initiert, ist der erste Schritt getan.
Mitgefühl hört nicht und darf nicht beim Menschen oder seinen Lieblingstieren aufhören, sie muss sich auf alle Lebewesen ausweiten. Wenn di ese Kenntnis greift, dann kommt die Veränderung.
Dass ein Tierhalter, der Massentierhaltung betreibt, auch Mitgefühl für diese Tiere empfindet, kann ich mir nicht vorstellen.
Aber um die Betreiber solcher Anstalter geht es ja nicht, sondern um die Konsumenten. Diese werden durch vorhandene informationen und auch durch ihre vegetarisch/vegan lebendenMitmenschen immer stärker mit diesen Problemen konfrontiert, so dass auch bei immer mehr das Nachdenken stattfindet.
Nee, das glaub' ich nicht. Meines Wissens wird der größte Teil von Soja (ca 90%) überhaupt nur als Viehfutter angebaut, um damit die Massentierhaltung zu versorgen. Dann gehen noch ein paar Prozent für Margarinen etc. drauf, und ungefähr 1% für andere Lebensmittel wie Tofu. Keine Massentierhaltung => kein Sojaanbau im großen Stil.
Zunehmend spielt aber auch die Gewinnung von Soja als Energiepflanze eine Rolle.
Und das macht die Sache leider nicht besser.
Soja ist auch deshalb ein riesiges Problem für die Anbauländer, weil kaum Arbeitskräfte gebraucht werden.
http://umweltinstitut.org/agro-kraftstoffe/allgemeines/katastrophe_fuer_arme-576.html
http://umweltinstitut.org/faq/agro-kraftstoffe/oekologischefolgen525.html
Hier der Chart, wie die Preise für Soja an der Börse in den letzten 6 Monaten gestiegen sind.
http://www.boerse.de/rohstoffe/Sojabohnen/US12492A1079
Ich finde das auch deshalb so kritisch, weil bei Energiepflanzen der mahnende Einfluss der Verbraucher fehlt bezüglich Gentechnik oder Rückstände von Pestizide.
Das ißt ja keiner.
Also bitte den Fokus nicht alleine auf Tierhaltung setzen (die ich in ihrer pervertierten Form natürlich damit nicht schönreden will).
Im Energiepflanzensektor tun sich auch Abgründe auf.
Bei den heutigen Sojapreisen ist es hoch rentabel, dort wo Soja wächst., Wälder in Ackerland für den Sojaanbau zu verwandeln. Die Staaten sind i. d. Regel nicht in der Lage oder wollen es auch gar nicht das die Waldrodungen gestoppt werden. Der Welt größter (mit Abstand Sojaimporteur ist übrgens China.
Da gilt es m.E nichts zu diskutieren!
Menschen hungern, damit ein kleiner Teil davon sich mit Fleisch und Milch abfüllen kann
Hast Du da Zahlen dazu?
Das glaube ich nicht.
Evt. verschiebt sich der Anteil an Abfall-Schrot durch den Energiepflanzenanbau.
Aber der Anteil an Speiseöl ist nicht so gewaltig, daß es für Futter ausreicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne
Ich fasse mal aus dem Wikipedia zusammen, wie ich es rauslese:
- 91% der Sojaernte wird in Ölmühlen gepresst
- Dabei entsteht 80% Sojamehl und zu 20% Sojaöl
- Das Sojamehr geht zu 91% in Tierfutter und zu 3% in die Lebensmittelproduktion
Was schließe ich daraus?
Nicht alleine wegen der Tierhaltung wird viel Soja angebaut, aber der anfallende Sojaschrot könnte sicher mehr Menschen satt machen, wenn mehr als 3% in die Lebensmittelproduktion käme.
http://www.musenhof-kliniken.de/magazin/artikel/title/was-ist-schlecht-an-soja-produkten/
http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1026557/Zu_viel_Soja_ist_ungesund
Übrigens: das Öl wird nicht aus der bohne gepresst, dann wäre der Rückstand Sojakuchen. Das Fett bei Soja wird chemisch rausgelöst der Rückstand ist dann Sojaschrot.
Scrote sind immer chemisch entfettet. Rapsschrot, Sojaschrot, Palmschrot etc. Wird gepresst heißen die Rückstände Kuchen wie: Rapskuchen Palmkuchen Kokuskuche... Sojakuchen giebt es soweit ich weiss überhaupt nicht.