Die Parasiten und die Geschädigten
Bei den Menschen, geschehen genauso paradoxe Dinge wie bei den Insekten....
mit einem Unterschied....
Die Parasiten bei den Insekten zerstören nicht ihre Lebensgrundlage, sondern nutzen sie bloss...;-) und kommen so parallel sehr gut miteinander aus und bereichern die Vielfalt...
Die Menschen hingegen verdrängen und der Stärkere löscht den Schwächeren aus durch Krieg, durch Knechtschaft, durch Ungerechtigkeit und vermindert die kulturelle Vielfalt...
Melecta punctata (hier das wunderschöne Männchen der Trauerbiene) lebt parasitisch von Anthrophora acervorum (der Garten Pelzbiene)
im
www.hortus-insectorum.de kommen beide in einer friedlichen koexistenz in ansteigenden populationen seit 2 jahren vor...
es lebe die vielfalt und schoenheit....
der insekten....
lgm
Kommentare (12)
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lgm
Wie muss man sich das denn vorstellen?
Es gibt so einige sog. Kuckucksbienen, die auf Kosten anderer Bienen leben. Sie verzehren als Larve den fremden Pollenvorrat und in der Regel auch das andere Ei, vielleicht sogar die bereits geschlüpfte Larve - bei Bienen ein Sonderfall, da Bienenlarven sonst rein pflanzlich nur von Pollen (und ggf. Nektar) leben (im Gegensatz zu Wespenlarven, die ausschließlich von anderen Insekten oder Spinnen leben). Neben der Trauerbiene sind solche Kuckucksbienen u.a.: Wespenbienen, Blutbienen (der Name aufgrund der Farbe ihres Hinterleibes), Schmarotzerhummeln. Sie alle sind auf eine ganz spezifische Bienenart bzw. bestimmte Artengruppen spezialisiert. Im Falle von Schmarotzerhummeln sind es andere, meist zum Verwechseln ähnliche Hummel-Arten. Den Kuckucksbienen gemeinsam ist das Fehlen von Pollen-Sammelvorrichtungen an Beinen oder Bauch der Weibchen, wobei aber nicht jede weibliche Biene ohne Sammelvorrichtungen eine Kuckucksbiene sein muss.
"Die Schmarotzerlarve saugt das Wirtsei aus bzw. tötet die junge Wirtslarve und verzehrt anschließend den Futtervorrat, nicht jedoch die Wirtslarve."
Anders sieht es bei den Goldwespen-Larven aus, die sich von der geschlüpften Wirtslarve ernähren.
Hier der Link zu den sog. Kuckucksbienen mit guten Erläuterungen und repräsentativen Fotos:
http://www.wildbienen.info/biologie/parasitische_bienen.php
Eine ähnliche Lebensweise haben auch die in wunderschönen metallischen Rot-, Blau- und Grüntönen schimmernden Goldwespen. Sie sind oft nicht rein an Wildbienen gebunden, sondern als Wirte kommen auch die Nachkommen von Grabwespen und solitär lebenden Wespen in Frage.
Auf ihren Augenblick wartende Goldwespen sieht man häufig an Bienen-Nisthilfen, z.B. aus Holz.
Bloß der Vollständigkeit halber: Es gibt neben Kuckucksbienen und Goldwespen noch andere brutparasitisch lebende Verwandte der Bienen und Wespen.
für alle die sich die Wunder noch erschliessen müssen....;-)
Zwei Bonobos, vielleicht waren es auch zwei Gorillas oder zwei Orang Utans, unterhalten sich: Sagt der eine: "Hast du gehört, ein gewisser Darwin meint, dass die Menschen von affenähnlichen Wesen abstammen?" Darauf der andere verwundert: "So ein Blödsinn. der war wohl selber so einer. Denn so wie diese Menschen sich fast alle verhalten, waren ihre direkten Vorfahren wohl eher so etwas wie Insekten."
p.s: Sorry, dass in diesem Witz die Insekten nicht ganz so gut wegkommen. Ist halt die voreingenommen Sicht von Affen ;`))
p.p.s. Sowohl den Affen, als auch mir, ist übrigens durchaus klar, dass "Affen" und "Insekten" nicht die gleiche Arten-Klassifikationsstufe ist (das eine ist spezieller, als das andere)