Was man da wieder hört, verschlägt einem den Atem. Das ist es, über das wir so oft diskutieren und uns doch alle einig sind, wenigstens solche Betriebe zu verhindern
130 Millionen Masthühner pro Jahr
Leute, bitte es gibt eine Petition zu unterschreiben, Deadline 25.07.10, also dringend
Die Bürgerinitiative von Wietze müssen wir wenigstens moralisch unterstützen, sie kämpfen an vorderster Front, bei Ihnen wird der Schlachthof gebaut.
Lasst Sie nicht allein, unterzeichnet !
hier die Petionsseite:
http://www.thepetitionsite.com/1/gegen-den-geflgelschlachthof-in-wietze
weitere Informationen:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/geflugelschlachthof-wietze


Kommentare (123)
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lukita
schrieb am 18.07.2010 um 11:29 ¶Dagmar Kropp
schrieb am 18.07.2010 um 11:58 ¶elise
schrieb am 18.07.2010 um 12:29 ¶Gita
schrieb am 18.07.2010 um 12:48 ¶Es ist grauenvoll, gerade in Nord-und Ostdeutschland gibt es einen richtigen Boom von (geplanten) Hühner-und Schweinemastanlagen. Dahinter stecken große Schlachtkonzerne, deren Namen keiner kennt und die neben Jungtieren und Futter gleich noch die entsprechenden Medikamente für die Mast an die Betreiber mitliefern. Die qualvoll hochgezüchteten Tiere ertragen nämlich v.a. das Ende der Mast nur noch durch die Verabreichung von Schmerzmitteln. Diese Agrarfabriken kosten auch vielen Bauern die Existenz.
Mehr Infos gibt es auch unter http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de/
Liebe Grüße, Gita
berosama
schrieb am 18.07.2010 um 12:56 ¶lukita
schrieb am 18.07.2010 um 12:59 ¶Danke auch an Gita für den Link!
birgdelf
schrieb am 18.07.2010 um 13:17 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 18.07.2010 um 17:16 ¶Da bleibt mir nur zu sagen: Ich wünsche dem Betrieb, daß der Bau ohne Reibung vorangeht und der Betrieb planmäßig aufgenommen werden kann. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen, in dem Betrieb selbst, wie in den Zulieferbetrieben. Also: Sozial ist, was Arbeit schafft.
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 15:31 ¶Da hab ich doch die Bitte an dich, Cabaret-Voltaire, dass du mir mal definierst, was ARBEIT ist!!!
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 01:07 ¶Also auf so eine Frage war ich nicht gefast, was ist Arbeit. Arbeit ist eine Tätigkeit des Menschen, meistens im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses.
Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, eine Leistung für eine andere Person, den Arbeitgeber, auszuführen, im Gegenzug wird die Leistung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber finanziell vergütet. Die Arbeit dient damit i.a. dem Erwerb des Lebensunterhalts (wobei es auch ausnahmen, wo es nicht um den Erweb des Lebensunterhalts geht, gibt: z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten oder Tätigkeiten innerhalb der Familie oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe).
Arbeit ist für viele Menschen die wichtigste und oft auch einzigste Einkommensquelle, daher sind Maßnahmen, die Arbeit schaffen und so Menschen in Lohn und Brot bringen, sozial.
Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 15:39 ¶Immer mehr Maschinen nehmen den Menschen die Arbeit ab - klugen ErfinderInnen sei Dank!
Hm ...???
Wie wäre es mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für jeden Menschen weltweit?
Dann hätten die Menschen, die Freude daran haben, im Wald Beeren, Pilze und Kräuter zu suchen und sich davon zu ernähren, die Zeit dazu ...
Ich sehe hier, in Berlin, so vieeeele Menschen mit verkniffenen Gesichtern im Auto, neben den Straßenbahnen und Bussen her, zur Arbeit jagen und abends ebenso verkniffen nach Hause schleichen.
Die Menschen, die im Wald liefen sahen so gaaanz anders aus!
Die anzugucken war mir eine Wohltat ...
Wir haben eine initiative www.unternimm das Jetzt.de - guckt doch mal; ob ihr da mittun könnt ...
http://www.unternimm-das-jetzt.de
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 19:28 ¶Wer so leben will bitte, aber ich ganz bestimmt nicht.
-Wie wäre es mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für jeden Menschen weltweit?
Ich bin dagegen, das würde den Leistungsanreiz zuwiderlaufen. Wer sich was leisten will, muß was leisten, so einfach ist das. Sozialleistungen wie Hartz-4 sollen auch nur Hilfe zur Selbsthilfe sein und die menschlichen Grundbedürfnisse befriedigen. Gleichzeitig muß ein gewisser Druck da sein, um seine Leistung zu erbringen, z.B. in der Pflicht, anbebotene Arbeit anzunehmen (Leuten, die wich weigern, zumutbare Arbeit anzunehmen, kann die Stütze gekürzt werden).
Das Leistungsprinzip muß die oberste Maxime bleiben.
Bada
schrieb am 18.07.2010 um 17:43 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 18.07.2010 um 22:03 ¶Wenn die Anlage dort nicht entstehen würde, aus welchem Grund auch immer, werden sich wohl andere der Sache annehmen und die entsprechenden Kapazitäten schaffen, vielleicht sogar im Ausland und dann noch in einen Land, wo die Tierschutz- und Umweltanforderungen wesentlich geringer sind als in Deutschland. Also erst mal überlegen, bevor man sich an fragwürdigem Protest und fragwürdige Petitionen beteiligt.
inaktiver User 59103
schrieb am 18.07.2010 um 23:44 ¶Aber Menschen sind lernfähig und auch Cabaret-Voltaire-Fan ist vermutlich ein Mensch. Daher besteht auch für ihn noch Hoffnung.
Er möge folgendes bedenken: Um Übel auf lange Sicht zu verhindern, ist es ratsam, eine Handlungsstrategie zu erwägen und dann die Handlung konsequent zu tun, welche ein Teil dieser Handlungsstrategie ist.
Er möge sich z.B. mit dem spieltheoretischen Fall des Gefangenendilemmas befassen. Wenn sich dort die Gefangenen nach der kurzsichtigen Rationalität verhalten, wie sie ähnlich C.-V.-F. anwendet, ist das Ergebnis am Ende suboptimal. Wenn sie dagegen eine spezielle Strategie wählen, die scheinbar irrational ist - gemäß dem Schein einer zu kurzsichtigen Rationalität - erzielen sie ein besseres Ergebnis. Die Menschheit hat in diesen Fragen noch viel zu lernen.
inaktiver User 68293
schrieb am 19.07.2010 um 22:01 ¶Nur, daß ich den Betrieb nicht als Übel sehe, sondern als jemand, der auch gerne Geflügel ißt, kann ich diesem Betrieb nur positives abgewinnen, zumal er in D. auch hohe Tierschutzstandarts einhalte wird (wenn nicht, werden sich die Behörden wohl drum kümmern).
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 15:34 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 00:56 ¶Ich finde es nicht fragwürdig, wenn der Betrieb alle rechtlichen Anforderungen erfüllt, gibt es keinen Grund diesen nicht zu genehmigen, die Behörde muß ihn dann sogar genehmigen, wenn keine rechtlichen Hindernisse vorhanden sind.
Deutschland hat im Vergleich sehr hohe Tierschutz- und Umweltstandards, in vielen anderen Ländern sieht das anders aus, dort spielen Tier- und Umweltschutz im Gegensatz zu hier nur eine marginale oder sogar gar keine Rolle.
inaktiver User 59103
schrieb am 18.07.2010 um 23:45 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 19.07.2010 um 21:57 ¶Eine sehr emotionale Äußerung, die jeglicher Sachlichkeit entbehrt.
MyWeakerSelf
schrieb am 20.07.2010 um 00:39 ¶Winnetou prangert hier die wahren, nämlich die moralischen, Verbrechen an. Das Gesetz ist nur ein Konstrukt, eine Fassade von beliebigem Aussehen - es hat keinerlei Wert.
Wenn nun eine Mehrheitsregierung gebildet würde - und diese ein Gesetz verabschiedete, das verlangt, Ihnen, lieber Voltaire-Fan, täglich einen vor die Mappe zu hauen: würden Sie dann den Kopf einziehen und das Weite suchen? Oder würden Sie nach einem Schlag auf die rechte Wange auch die linke hinhalten?
inaktiver User 59183
schrieb am 20.07.2010 um 00:42 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 23.07.2010 um 18:16 ¶Ich sag es mal so, ja, ich verstehe es nur im juristischen Sinne, da es dort eine ganz sachliche Definition hat und Eure emotionale Sichtweise nicht nachvollziehen kann.
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:03 ¶Was ist RECHT?
Wo beginnt das, was manche Menschen KRIMINALITÄT nennen?
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 21:05 ¶http://de.wikipedia.org/wiki/Recht
Wo beginnt das, was manche Menschen KRIMINALITÄT nennen?
Definition Kriminalität
Kriminalität --> vorsätzliches Begehen von Straftaten = kriminelles Handeln.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalit%C3%A4t
zync
schrieb am 25.07.2010 um 08:20 ¶Dass gesetzliche Normen nichts mit Recht zu tun haben, kann Dir zum einen die Vergangenheit lehren, da im Mittelalter im sog. Hexenhammer (das Standard-Strafrechtsbuch) geregelt war, dass man so lange foltern darf, bis man ein - in aller Regel falsches - Geständnis erhielt, Frauen alleine durch Behauptung einer Verfluchung auf den Scheiterhaufen bringen konnte oder Menschen von Rechts wegen zu einem Glauben (etwas rein emotionales) zwingen durfte. In der Nazi-Zeit galt es als Recht, Mischehen zur Reinerhaltung des arischen Blutes zu verbieten und kurz darauf, Menschen jüdischer Abstammung per "Endlösung" auf brutalst mögliche Weise zu misshandeln und umzubringen. Das nannte sich auch "Recht". Zudem gibt es auch aktuell noch viele "Rechts"ordnungen in Lädern, die von deutscher Warte aus Unrecht wären. Der Europäische Gerichtshof gibt selbst Deutschland immer wieder mal eine auf den Deckel, weil hier einiges, das Recht ist, gegen Menschenrechte verstößt. Vor nicht gar so langer Zeit, war es hier "Recht", Hühner in beliebig kleine Behältnisse zu stopfen. Das wäre heute Unrecht, da man immerhin ein DinA4 Blatt Stellfläche anbieten muss. Wenn wir hier weiterkämpfen, wird auch das bald Unrecht sein, davon bin ich überzeugt.
Recht ist nicht´s Statisches, Recht widerspiegelt in Demokratien auch die moralischen und ethischen Überzeugungen einer Gesellschaft und manchmal setzen sich diese Grundüberzeugungen sogar über das geschriebene Recht hinweg, selbst in der Justiz. So war Homosexualität noch vor einigen Jahren strafbar (§ 175 StGB wurde erst 1994 aufgehoben!) und obwohl das gesetzlich so war, wendete kein Gericht mehr diesen Paragraphen seit Jahrzehnten an bis er eben letzlich ganz gestrichen wurde. Recht ist eben gerade nicht nur ein Gesetzestext. Aber all das bekommst Du nicht mit, weil es Dir ja immer noch nur darum geht, hier bei jedweder Gelegenheit Kontra zu geben, egal, was es ist.
War das juristisch korrekt und sachlich genug für Dich? Dann darf´s nun auch etwas emotional sein: wir versuchen hier etwas zu verändern, was wir als Unrecht oder als Fehlentwicklung erkannt haben. Mag sein, dass wir hier gegen Windmühlen kämpfen, das wird sich zeigen, aber immerhin tun wir etwas. Ein Ritter von der traurigen Gestalt, das bist aber eindeutig Du. Du hast nie etwas, woFÜR Du kämpfst, Du bist stets nur dagegen und alles soll, kann und darf so bleiben, wie es ist, egal welche Konsequenzen das für die Erde, die Menschen und spätere Generationen und andere Lebewesen hat. In meinen Augen ist das wirklich jämmerlich.
bhellweg
schrieb am 25.07.2010 um 08:39 ¶inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 19:34 ¶Auch die Veganer sind mehr oder weniger an der Nutzung von Tieren beteiligt (auch, wenn sei es nicht zugeben möchten) oder verzichten die Veganer auf Medikamente (die in der Froschung ausgiebig am Tier getestet wurden und u.U. auch Tierprodukte selbst enthalten), die sie wegen einer Krankheit ärztlich verordnet bekommen, oder Behandlungsmethoden, die zunächst an Tieren getestet wurden, wohl nicht. Schon dieses Beispiel zeigt das Dielemma, in denen sich die Tierrechtler und Tierrechtlerinnen befinden! Spätestens dann ist das eigene Leben und die eigene Gesundheit doch wichtiger, als irgendwelche Labortiere oder Tiere, die für die Medikamentengewinnung benötigt werden und zeigt die ganze Absurdität der TierRechtideologie!
bhellweg
schrieb am 19.07.2010 um 22:02 ¶fantast67
schrieb am 19.07.2010 um 23:59 ¶--> Gesichert ist diese Aussage nicht. da kann man nur hoffen, dass das Gegenteil der Fall ist.
Da muss man kein Vegetarier oder Veganer werden. Aufklärung tut Not.
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/nutztiere/huehnermast
Der investor wittert ein Geschäft.... --> das ist sicher richtig.
was ich gehört habe, gibt es für die Großen Subventionen.
auch bei Überproduktion - irgendein Abnehmer findet sich schon.
topist
schrieb am 20.07.2010 um 00:17 ¶Kapitalistische Unternehmen können sich nur behaupten in so weit sie es immer wieder schaffen, schneller zu produzieren als die Konkurrenz. und also mit dem gleichen Aufwand mehr Ware anbieten zu können. Genau das macht Kapitalismus so erfolgreich und attraktiv. Weil die Beschleunigung der Produktion die Waren zugleich billiger macht, die anderen Unternehmen nicht schlafen (können) und der Konkurrenzvorteil deshalb schnell dahin ist, müssen für den gleichen Profit immer mehr Waren verkauft werden. Wachsen oder weichen, Konzentrationsprozesse und ständige Ausweitung der Produktion ("Wachstum") ist ein Naturgesetz des Kapitalismus, ist seiner Natur eigen. Das immer aktraktivere Angebot schafft sich seine Nachfrage. Apelle an vereinzelte Privatpersonen, ihren Lebensstil zu ändern und sich ein anders Bewusstsein anzugewöhnen, bleiben hilflos solange die Konkurrenzbedingungen und letztlich überhaupt die private Verfügung über die Bereicherungsmittel nicht gemeinsam angegangen werden.
Ich denke, dass, als Teil eines globalen Klimaschutzplans, für jedes Land eine Quote für Fleischverzehrmengen ausgehalndelt werden müsste, wenn das mit der Privatwirtschaft nicht zu machen ist, gehört sie auf den Misthaufen der Geschichte.
Gruß vom Topisten
fantast67
schrieb am 20.07.2010 um 00:26 ¶weniger und dafür aus verantwortungsvoller Haltung - auch für die eigene Gesundheit
lukita
schrieb am 20.07.2010 um 09:41 ¶"der Schlachthof wird gebaut, weil die Konsumenten immer mehr Gefügelfleisch verzehren."
Gibt es für diese Aussage eine Quelle? Meines Wissens nach stagniert der Fleischverzehr aktuell: http://rainbop.blogspot.com/2009/06/der-neue-rinderwahn.html
Abgesehen davon, dass es nach wie vor eine Überproduktion gibt. Überschüssiges Fleisch wird exportiert oder vernichtet.
"Der investor wittert ein Geschäft.... "
Nicht zu unterschätzen sind die Subventionen und Ausfall-Entschädigungsleistungen seitens Europa, Bund und Land.
Das Fleisch, dass auf diese Weise "produziert" wird, wird voraussichtlich billig sein. Die Differenz-Kosten sind aber dennnoch zu zahlen: von den Tieren durch unvorstellbares Leid, von den Anwohnern durch verminderte Lebensqualität und von der Natur durch Erhöhung der Schadstoffbelastung.
http://www.bi-wietze.de/index.php?page=schlachthofzahlen
Es wird Zeit für eine Preispolitik, in der bislang externalisierte Kosten von den Verbrauchern zu zahlen sind.
bhellweg
schrieb am 20.07.2010 um 11:10 ¶http://www.animal-health-online.de/lme/2009/11/12/hahnchenfleisch-europaischer-markt-knapp-versorgt-weltweit-steigender-verbrauch-in-2009/3979/
http://www.ernaehrungsdenkwerkstatt.de/fileadmin/user_upload/EDWText/TextElemente/Marktforschung/Gefluegel_Verbrauchsdaten_Herbst_2008_OLT_01_11_08.pdf
und weil wir alle so gern Hähnchenfleisch mögen (die paar Veganer und Vegetarier spielen statistisch keine Rolle) wird ein Schlachthof gebaut und die Bauern bauen Stallungen für die Tiere. Was sollen die Bauern denn auch anders machen? Letztendlich können sie nur dafür investieren was die Menschen mögen....
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:05 ¶Wer sind "DIE MENSCHEN"?
Hier triffst du auch MENSCHEN ...
0th0r
schrieb am 20.07.2010 um 00:20 ¶inaktiver User 59183
schrieb am 20.07.2010 um 00:50 ¶fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 11:57 ¶die Seite enthält auch einen Link auf eine Petition der Bundesregierung:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=10187
Petition in der Prüfung seit : 19.05.2010
Tierschutz - Verbot des Einsatzes so genannter Hybridrassen in der Hühnermast
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen , den Einsatz sogenannter Hybridrassen in der Hühnermast zu verbieten, da es sich bei diesen Zuchtlinien um Qualzuchten handelt und somit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (§11b) vorliegt
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:13 ¶Die meisten Menschen wissen doch überhaupt nicht, WAS WURST würglich is(s)t, sonst würden sie bei jedem Bissen würgen!
Verpackte Scheibchen, die gut aussehen und schmecken, nach Salz und eventuell nach Gewürzen ...
Dass dahinter zu Tode gequälte Tiere stecken, WER DENKT DARÜBER NACH??
Die Schlachthöfe in den Städten sind nicht mehr!!
Die Schreie der dort zu GENUSSMITTELN VEARBEITETEN LEBEWESEN hört kein Mensch mehr! Genau so, wie Sterbende, die auf zwei Beinen liefen, in Hospize gelegt werden, um zu vergessen, dass ALLER Menschen Leben nur ein Zeit währen, wurden auch dieSchlachthöfe aus dem Blickwinkel verbannt!!
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 01:13 ¶Bekannter hat mal neben einen Schlachthof gewohnt, er sagt, daran gewöhnt man sich sehr schnell, genauso, wie man sich mit der Zeit daran gewöhnt, wenn man neben einer stark befahrenen Straße wohnt.
-Genau so, wie Sterbende, die auf zwei Beinen liefen, in Hospize gelegt werden, um zu -vergessen, dass ALLER Menschen Leben nur ein Zeit währen, wurden auch dieSchlachthöfe -aus dem Blickwinkel verbannt!!
Bei Schlachthöfen handelt es sich um Gewerbebetriebe, daher wäre derren Bau in Wohngebieten gar nicht genehmigungsfähig.
Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 13:00 ¶Ein Haus, in dem Menschen für ihr Dasein und oder auch ihr Tun GELD erhalten ...
Hospize sind auch Gewerbebetriebe - wo ist die Grenze?
MAN gewöhnt sich - nein, VIELE gewöhnen sich, aber längst nicht alle!
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 19:38 ¶*LOL*
http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/gewerbebetrieb/gewerbebetrieb.htm
Zitat aus o.g. Link:
Gewerbebetrieb
Selbständige, nachhaltige Betätigung, die mit Gewinnerzielungsabsicht unternommen wird und eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, die weder die Ausübung von Land- und Forstwirtschaft noch selbständige Arbeit i.S.v. § 18 EStG darstellt und nicht nur reine Vermögensverwaltung ist, vgl. § 15 Abs. 2 EStG.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbe
Auch Hospize werden im Wohngebiet nicht genehmigt. Wenn solche Betriebe sich beabsichtigen, sich anzusiedeln oder die Ansiedlung ist gewünscht, wird i.a. ein entsprechender Bebauungsplan festgesetzt, der den Bau eines solchen Betriebes ermöglicht.
Und ein Hospiz fügt sich, schon aus emmisonstechnischen Gründen besser in einem Gebiet, wo auch Wohnbebauung ist, ein, als ein Schlachthof, ein Stahlwerk, etc..
Bei der Festsetzung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen muß man halt immer die Interessen abwägen.
Und Hospize und Schlachthöfe sind nunmal zwei ganz verschiedene paar Schuhe.
MyWeakerSelf
schrieb am 20.07.2010 um 00:45 ¶"Can there not be a government in which majorities do not virtually decide right and wrong, but conscience?" Wann werden Gesetz und Recht durch Gerechtigkeit abgelöst?
inaktiver User 68293
schrieb am 23.07.2010 um 18:26 ¶Es können sich nicht alle die teuren Feinkost-, Bio- und Bioprodukte leisten. Für viele Menschen, insbesondere Hartz-IV-Empfänger, sind Discounter wie Aldi, Lidl, Netto, Penny, etc. wichtig.
Ich könnte mir zwar auch die teureren Alternativen leisten, aber wenn ich preisgünstig im Discounter einkaufen kann und dabei noch Geld spare, was mir hilft, noch mehr leisten zu können, dann hat das nix mit Gewissenlosigkeit zu tun, sondern mit wirtschaftlichem Handeln und einem ganz sachlich-nüchternen Kosten-Nutzen-Rechnen! Nur, wenn ich für mich persönlich einen Mehrwert sehe, greife ich zur teureren Alternative, Beispiel: Nutella ist eine recht teure Nuß-Nougat-Creme, aber schmeckt mir deutlich besser als die Konkurenzprodukte.
Mann sollte niemanden dafür verurteilen, weil er rational und nach seinen wirtschftlichen Interessen handelt.
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:19 ¶Was ist das eigentlich, WURST?
Was ist das eigentlich FLEISCH?
Woraus wird das hergestellt?
Wirtschaftlichkeit:
"Was tue ich meinerGesundheit eigentlich an, wenn ich in Angst und Qualen Getötete esse?
Warum esse ich eigentlich TIERE und lehne es ab; Menschen zu essen?
Was geschiet mit mir, wenn ich die Stresshorme, die Tiere nachweislich in Todesangst in ihre Körperzellen ausstoßen , in mich aufnehme?
Wie hoch sind die Folgekosten, im Gesundheitswesen Genannten?"
Ich denke, dir fallen noch mehr Fragen zur Wirtschaftlichkeit ein ....
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 17:41 ¶Natürlich, weiß ich, was Wurst ist und wie Wurst hergestellt wird. Hab' es sogar schon live erlebt bei einer Besichtigung. Meinen Apetit hat's nicht geschmälert:)
Ich kann mir auch Videos aus dem Schlachthof ansehen und dabei genüßlich essen:)
-Wirtschaftlichkeit:
-"Was tue ich meinerGesundheit eigentlich an, wenn ich in Angst und Qualen Getötete esse?
-Warum esse ich eigentlich TIERE und lehne es ab; Menschen zu essen?
Mit der Gesundheit ist das sowieso so eine Sache, selbst eine Ernährung und Lebensweise, wie sie empfohlen wird, schützt nicht vor Krankheit, außerdem lebe ich jetzt und eine gesünderes Leben, aber mit Verzicht, daß ist es ein paar gewonnen Jahren nicht wert!
-wenn ich in Angst und Qualen Getötete esse?
Wenn man einigen Chinesen und Koreanern glaubt, wirkt sich Leid und Qual sogar positiv auf den Geschmack aus, da das Fleich dann mehr Streßhormone enthält.
-Warum esse ich eigentlich TIERE und lehne es ab; Menschen zu essen?
Weil der Mensch eben kein Kanibale ist und es im gesellschaftlichen Konsens geächtet ist, Menschenfleisch zu konsumieren (eine Ausnahme währe allenfalls "Notkannibalismus" wie im Fall des in den Anden abgestürtzten Flugzeuges, wo die Überrlebenden Fleisch von ihren verstorbenen Mitreisenden gegessen haben, um zu überleben, aber das ist rechtfertigender Notstand).
Zitat aus u.g. Link:
„Wenn du andere Tiere isst, dann könntest du auch gleich deine Oma fressen“, kann man von Veggerln mitunter hören, unterstellend, dass es zwischen dem Töten und Verzehren von Artgenossen und dem von Beutetieren keinen prinzipiellen Unterschied gibt.
Das ist falsch.
Beobachten lässt sich das daran, das andere fleischfressende Spezies ebenfalls keine prinzipiellen kannibalischen Neigungen haben, wofür es verschiedene evolutionsbiologische Gründe gibt, der wichtigste davon simple Arterhaltung, ein anderer ist der Umstand, dass irgendwelche Krankheitserreger aus einem Artgenossenkörper wirklich 1:1 im eigenen Körper wirksam werden können.
Kannibalismus bei fleischfressenden Spezies ist also die Ausnahme, nicht die Regel, was biologische und evolutionsbiologische Gründe hat.
http://www.antivegan.at/die-oma-fressen.php
inaktiver User 59183
schrieb am 20.07.2010 um 00:56 ¶Das soll nun aber nicht als Argument für diesen Schlachtbetrieb missverstanden werden. Ich bin auch gegen ihn.
fantast67
schrieb am 20.07.2010 um 07:59 ¶Das Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerinitiativen gegen industrielle Tierhaltungsanlagen, Verbänden aus Umwelt- und Tierschutz, Vertretern aus dem kirchlichen Bereich und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Bündnispartner lehnen die Tierhaltung nach industriellen Maßstäben in Agrarfabriken ab.
Unsere gemeinsamen Forderungen lauten in Kurzform:
1.Vielfalt, Gerechtigkeit und Arbeitsplätze in ländlichen Regionen - Privilegien für industrielle Tierhaltung abschaffen
2.Klima- und Tierschutz wirksam verbessern
3.Kennzeichnung der Haltungsform auf tierischen Lebensmitteln
4.Agrarsubventionen nur für höhere Standards im Tier- und Umweltschutz
5.Überproduktion abbauen, Exportsubventionen streichen
6.Heimische Futtermittel ohne Gentechnik
_______________________________________________________________________
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/qs-jahresbericht-2009-2010
QS-Jahresbericht 2009-2010 Insgesamt ändert sich unsere Einschätzung des Systems nicht: Es ist absolut ungeeignet für Verbraucher, die sichergehen wollen, dass gesetzliche Tierschutz-Mindeststandards eingehalten oder gar übertroffen werden.
Wie auch schon zuvor wurde im Jahr 2009 wieder nur ein Drittel aller teilnehmenden, landwirtschaftlichen Betriebe kontrolliert. Im Umkehrschluss heißt das, dass Landwirte nur alle drei Jahre mit einer Kontrolle rechnen müssen, die zusätzlich sogar noch im Vorfeld angemeldet wird.
Dies wird ein Grund dafür sein, warum nur bei 0,06% aller überprüften Tierschutzkriterien Mängel festgestellt wurden, wobei immerhin eine Steigerung zu den 0,01% aus dem Vorjahr zu vermerken ist. Als weiteren Grund für die niedrige Quote sehen wir, dass die Kontrolleure entweder nicht sehr genau prüfen und/oder nur lasche Kriterien anlegen. WÜRDEN sie nach dem deutschen Tierschutzgesetz gehen, würden sie z.B. feststellen, dass praktisch allen Mastschweinen Teile des Schwanzes abgeschnitten werden, obwohl dies nur in Ausnahmefällen erlaubt ist. Bei solchen Kontrollen verwundert es auch nicht, dass bei den knapp 77.000 fleischerzeugenden Betrieben im QS-System insgesamt nur 74 Sanktionsverfahren eingeleitet wurden.
Im seinem Jahresbericht spricht QS viel über die angestrebte Beendigung der Ferkelkastration. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Initiative dafür nicht von QS kam, sondern QS auf den Druck aus der Öffentlichkeit reagierte. Wenn QS sich in Tierschutzfragen prophylaktisch und nicht reaktiv auf verhalten würde, gäbe es sehr viel mehr Baustellen innerhalb des Systems.
MyWeakerSelf
schrieb am 20.07.2010 um 01:07 ¶Zum Glück gibt es noch Menschen, die nicht jeden Müll unkommentiert schlucken!
Übrigens, gerfi: die Bezeichnung im Titel ist echt sehr gut getroffen!
Humane Grüße
C
inaktiver User 68293
schrieb am 23.07.2010 um 18:28 ¶Solche Äußerungen und Vergleiche finde ich total daneben, weil sie respektlos gegenüber den Opfer der Shoa sind und dazu geeignet sind die NS-Verbrechen zu relativieren.
gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 08:38 ¶Wieso stellt sich der Mensch höher als die Tiere. Um ja auch zu verdeutlichen wie abstrus und menschenverachtend die KZ's waren, genauso darf man auch diesen Vergleich bringen
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 14:46 ¶-Um ja auch zu verdeutlichen wie abstrus und menschenverachtend die KZ's waren, genauso -darf man auch diesen Vergleich bringen.
Der Vergleich kann aber auch den Schluß zulassen, daß die KZ's doch nicht so schlimm waren, der man auch zu dem Schluß kommen könnte, es ist ja eh' nur wie Tierhaltung. Schon deshalb sollte man auf diese Analogie (A. Stößer läßt grüßen) oder Vergleich oder wie man es auch immer nennen mag, verzichten!
bhellweg hat es unten (im Posting vom 24.07.2010, 09:02 Uhr) besser ausgedrückt.
Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 13:13 ¶Stimmt! Deutsches Recht eben ...
Deshalb haben ja auch in diesem Land hartzlich gern am Leben Erhaltene, ab demnächst nur noch in 25m² "Wohraum" zu beanspruchen.
Warum soll es Denen auch noch besser gehen, als der Wurst, die sie später auf ihre Stulle legen?v
Während die zukünftige Wurst noch auf 4 Beinen stehend fett werden soll, darf sie auf wievielen cm² stehen?
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 17:36 ¶-Stimmt! Deutsches Recht eben ...
Deutsches Recht, beschlossen von demokratisch legetimierten Parlamenten.:)
-Deshalb haben ja auch in diesem Land hartzlich gern am Leben Erhaltene, ab demnächst nur -noch in 25m² "Wohraum" zu beanspruchen.
Ich sage mal so, Deutschland ist ein Sozialstaat, die Sozialhilfe, heute Hartz IV genannt, soll ein menschenwürdiges Leben sichern, daß man davon keine großen Sprünge machen kann, ist auch klar und richtig, sonst würde ja der Leistungsanreiz verlorengehen.
Was das mit einem Schlachthaus zu tun haben soll, in dem Federviecher verarbeitet werden, bleibt mir ein Rätsel, wie so viele Äußerungen von B. Lorenz.
-Warum soll es Denen auch noch besser gehen, als der Wurst, die sie später auf ihre Stulle -legen?
Wie sich die H-4-Empfänger fühlen, kann ich nicht sagen, aber viele offensichtlich nicht so schlecht.
Der Wurst wird es weder gut noch schlecht gehen, da es sich bei Wurst um einen toten Gegenstand handelt, genau wie der Stulle unter dieser und dem Teller unter der Stulle und dem Tisch unter dem Teller.
-Während die zukünftige Wurst noch auf 4 Beinen stehend fett werden soll, darf sie auf -wievielen cm² stehen?
Bei Mastschweinen: Schweinehaltungsverordnung:
https://www.uni-hohenheim.de/~hoernerk/tschb/schweine.htm
Die Verordnung stellt eine artgerechte Haltung von Schweinen sicher.
Zur Fläche: Das fängt an bei Ferkelen unter 0,20 kg, für diese sind 0,20 m2 pro Tier vorgesehen, bis zu Tieren über 150 kg, für die 1,60 m2 pro Tier vorgesehen sind.
Eine weitere Interessante Seite:
http://www.pigpool.de/db/default.cfm?did=497380
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 09:02 ¶Tier halten, Tiere schlachten und Tiere essen ist also nicht menschenverachtend sondern gehört zm (bisherigen) Menschen dazu. Vergleiche mit Vernichtungslagern für Menschen, mit Lagern in denen Menschen bewusst gequält wurden sind meines Erachtens Menschenverachtend und eine Beleidigung der Opfer
Wer keine Tiere nutzt oder nutzen möchte soll das tun......
Aber bitte nicht den Menschen Vorhaltungen machen, die sich so verhalten, wie sich Menschen immer verhalten haben.
Dagmar Kropp
schrieb am 24.07.2010 um 09:51 ¶Stillstand?
Es besteht auch die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 10:13 ¶Der Weiterentwicklung geht aber ganz klar zu mehr Fleischverzehr.
http://www.animal-health-online.de/lme/2010/02/19/fao-globale-fleischproduktion-muss-sich-bis-2050-verdoppeln/4251/
Dagmar Kropp
schrieb am 24.07.2010 um 10:47 ¶gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 11:37 ¶ist es nicht , "zutiefst menschlich, Fleisch zu essen". Nur weil es die Menschen immer so gemacht haben ist es Gewohnheitsrecht daraus geworden. Davon sollte man sich aber nicht leiten lassen, wenn man mal erkannt hat, wo uns das Ganze hinführt. Gerade die hier bei Utopia verweilenden Menschen sind doch oder wollen doch öko-korrekt, nachhaltig sein. Wenn sie erkannt haben, was sie dafür tun können, dann ist es doch nur logisch als Teil des gesamten Tun's auch auf tierische Nahrung zu versichten, zumindest diese rigoros einzuschränken, muss doch jetzt nicht wieder die ganze Arie der Nutztierhaltung/Schlachtung/Vermarktung aus Umweltgründen herunterspulen.
Es ist Menschenverachten, was in den KZ' passiert ist, dem stimme ich zu, aber es ist genauso tierverachtend, was mit den Nutz/Schlachtieren passiert, deshalb stimme ich auch diesem Vergleich zu.
Für mich sind die Tiere genauso lebens-und liebenswert, auch sie sind Opfer, da will ich keinen Unterschied machen und dazu stehe ich.
Was heisst den Vorhaltungen, Vorwürfe, ich möchte zum Nachdenken anregen und dazu gehört eben auch mal eine etwas drastischere Wortwahl.
inaktiver User 1038
schrieb am 24.07.2010 um 12:59 ¶wenn ein Unternehmensberater und Landwirt sagt,
dass Fleischessen zutiefst menschlich sei ...
Utopia ist eine Plattform für
"Strategischen Konsum und nachhaltige Lebensweise",
also für die *Änderung* der eigenen Konsum-Gewohnheiten,
und *nicht* für die Beibehaltung der bewußt oder unbewußt
durch Konsum mitverursachten Quälereien oder Zerstörungen,
auch wenn die Lobby der Agrarindustrie lieber weitermachen
würde wie bisher ...
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 14:52 ¶dieser muß aber nicht zwangsläufig vegetarisch oder gar vegan sein.
-ist es nicht , "zutiefst menschlich, Fleisch zu essen". Nur weil es die Menschen immer so -gemacht haben ist es Gewohnheitsrecht daraus geworden.
Der Mensch ist von Naturaus ein Alles(fr)esser, der pflanzliche und tierische Nahrung verwerten kann, was er auch von jeher tut. Wenn einer auf die fleischliche-/tierische Komponente verzichten wil, gut, aber bitte keine Ideologie daraus machen, die man am liebsten den Mitmenschen auch noch aufdrängen will.
-Wenn sie erkannt haben, was sie dafür tun können, dann ist es doch nur logisch als -Teil des gesamten Tun's auch auf tierische Nahrung zu versichten, zumindest diese -rigoros einzuschränken.
Oder (wenn sie/er es sich leisten kann und will), z.B. auf Tierprodukte von Biobetrieben zurückgreifen, da würde sich der Verzicht erübrigen, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
-Es ist Menschenverachten, was in den KZ' passiert ist, dem stimme ich zu, aber es ist -genauso tierverachtend, was mit den Nutz/Schlachtieren passiert, deshalb stimme ich -auch diesem Vergleich zu.
Dem stimm ich nicht zu, es ist und bleibt eine Beleidigung der Millionen menschlichen Opfer, dagegen ist das, was in den Ställen der Agrarbetriebe passiert, marginal.
-Für mich sind die Tiere genauso lebens-und liebenswert, auch sie sind Opfer, da will -ich keinen Unterschied machen und dazu stehe ich.
Auch wenn Menschen letztendlich auch 'nur' Säugetiere sind, muß man m.E. eine klare Linie ziehen. Mord, Totschlag und Mishandlung von Menschen ist ein ganz anderes Kaliber als Tierquälerei, was sich auch in den Strafmaßen der Strafgesetze wiederspiegelt, während Mord und Völkermord z.B. mit lebenslanger Haft geahndet werden, wird Tierquälerei mit bis 3 Jahren oder Geldstafe geahnedet. Der Gesetzgeber gibt durch das Tierschutzgesetz zum Ausdruck, daß Tiere leidensfähige Wesen sind und legt den Menschen Pflichten im Umgang mit ihnen auf, was auch gut ist.
Tierrechte, die Tieren genau die gleichen Rechte zugestehen würden, sind kurzgesagt, Mumpitz, zumal Tiere nicht in der Lage sind, ihnen zugesprochende Rechte wahr zu nehmen (daher gesteht das Tierschutzgesetz den Tieren auch keine Rechte zu, sondern erlegt den Menschen eben rechtliche Pflichten im Umgang mit Tieren auf) , da sie aber leidensfähig sind, brauchen sie einen gewissen Schutz, um sie vor sadistischen Quälereien zu schützen, daher hat der Gesetzgeber entsprechende Rechtsnormen erlassen.
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:25 ¶Aha, Babys, sind auch Menschen und verhalten sich überhaupt nicht so!!!
Sie werden dahin er - zogen, sich wie die hnen Vorgesetzten zu verhalten und dann gibt es noch die Menschen, die irgendwann wach werden und fragen: "Woran liegt's eigentlich, dass ich DAS einfach mitmache?"
Die verändern dann mal ihre Sicht - weise - werden weise ...
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 17:26 ¶Ne, das können sie logischerweies auch (noch) nicht, sie sind auf ihre Erziehungsberechtigten angewiesen.
Hier haben die Erziehungsberechtigten eine verantwortungsvolle Aufgabe, das Kind zum verantwortungsvollen Miteinander und zu Toleranz zu erziehen, aber auch dem Kind mitgeben, daß ein gesunder Egoismus fürs spätere Leben wichtig ist.
Leider verirren sich so manche Kinder in wirre Ideologien, sei es nun die TierRechtsideologie oder andere.
werner stickler
schrieb am 24.07.2010 um 21:07 ¶"Tierrechte, die Tieren genau die gleichen Rechte zugestehen würden, sind kurzgesagt, Mumpitz, zumal Tiere nicht in der Lage sind, ihnen zugesprochende Rechte wahr zu nehmen (daher gesteht das Tierschutzgesetz den Tieren auch keine Rechte zu, sondern erlegt den Menschen eben rechtliche Pflichten im Umgang mit Tieren auf) , da sie aber leidensfähig sind, brauchen sie einen gewissen Schutz, um sie vor sadistischen Quälereien zu schützen, daher hat der Gesetzgeber entsprechende Rechtsnormen erlassen."
So wie die meisten Tiere derzeit gehalten werden (zu wenig Platz, kein Auslauf, Du kennst die Bilder, wie ich gelesen habe) sehe ich das als sadistische Quälerei an, und da sollte auch das Tierschutzgesetz anwendbar sein, das Du ja befürwortest:
Zitat "Der Gesetzgeber gibt durch das Tierschutzgesetz zum Ausdruck, daß Tiere leidensfähige Wesen sind und legt den Menschen Pflichten im Umgang mit ihnen auf, was auch gut ist."
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 00:40 ¶Sadistische Tierquälerei sehe ich da nicht, das würde bedeuten, daß man die Tiere nur um des Quälens willen halten würde und außerdem wird bei solchen Anlagen schon im Genehmigungsverfahren Auflagen gestellt, die sicher stellen, daß das Tierschutzgesetz später auch eingehalten wird. Die Veterinärbehörden werden bei der Genehmigung solcher Anlagen beteiligt und geben auch eine Stellungnahme dazu ab. Eine Quälerei kann ich bei vorschriftsmäßigem Betrieb solcher Betriebe nicht erkennen.
Es wird immer welche geben, die die Gesetze nicht einhalten, aber die meisten Anlagen werden gesetzeskonform betrieben.
Die Anlage in Celle ist übrigens nicht die einzigste, auch in meiner Region heißt es "nicht Kleckern, sondren Klotzen", mehrere Landwirte bauen große, sehr moderne Stallanlagen für Geflügel (einige auch für Schweine), schon die Lüftungsanlagen auf den Dächern sind beeindruckend und zeigen, daß auch an gute Luft für die Tiere gedacht wurde. :)))
Die Ställe würden wohl nicht gebaut, wenn derren Nutzung im Konflikt mit dem Tierschutzgesetz stehen würde, schließlich sind solche Anlagen genehmigungspflichtig und schon im Genehmigungsverfahren (wie oben schon angesprochen), wird geqrüft, ob die Nutzung der Anlage im Einklang mit dem Tierschutzrecht stehen wird, ggfls, wird die Genehmigung unter entsprechenden Auflagen erteilt.
Beim Stallbau ist viel zu beachten, nicht nur tierschutzrechtlich:
http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=19208&Itemid=520
http://www.ktbl.de/index.php?id=789&type=98
Vieles ist bis ins Deteil geregelt: Ob nun Besatzdichte (max. Zahl der Tiere pro Flächeneinheit, Beleuchtung, Lüftung, Fütterung u.s.w. .
fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 11:43 ¶das ist hier das Thema und ich finde es bedauerlich, dass man immer in Grundsatzdiskussionen verfällt die eben nicht zu diesem Thema gehören. Das ist nicht förderlich, weil man das Interesse an dem so wichtigen Thema verliert !!!!!!!
Ich gehöre zu den Sehr-Wenig-Fleischessern die etwas für die Tiere tun wollen - das ist nicht den Veganern / Vegetarieren vorbehalten. Werde ich Vegetarier so werde ich mich immer als "toleranter Vegetarier, aber engagierter Tierschützer" bezeichnen.
zum Thema:
http://www.piratenpartei-wolfenbuettel.de/2010/04/petition-zum-verbot-von-hybridrassen-in-der-huhnermast/ ... Die immer wieder von den Bauern vorgebrachte Behauptung, das eine steigende Nachfrage nach Hähnchenfleisch bestehe, wird durch neuste Statistiken widerlegt, die besagen, das zur Zeit mit den bestehenden Mastanlagen eine Deckung von 102 % des Bedarfes IN DEUTSCHLAND erreicht ist. Daraus läßt sich schließen, dass das nunmehr zusätzlich zu produzierende Fleisch AUSSCHLIESSLICH FÜR DEN EXPORT gedacht ist und außerdem dazu dienen soll, unliebsame KONKURRENTEN auf dem heimischen Markt DURCH PREISKAMPF ZU VERDRÄNGEN ...
---> was das heißt weiß wohl jeder - noch schlechtere Bedingungen für die Tiere.
was die Deutschen an Fleischkonsum sparen, soll für andere billigst produziert werden.
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 11:56 ¶Ich finde man sollte den Mensch so lassen wie er ist.... Einen neuen Menschen zu schaffen hat auch in der Vergangenheit viel Leid hervorgerufen...
Für Tiere gilt der Tierschutz, keine Frage aber nicht die Tierrechte, dazu bedürfte es einen anderen Menschen.....
fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 12:16 ¶das ist ein wirklich bemerkenswerter Kommentar.
Zu Deiner Anmerkung:
Ich finde man sollte den Mensch so lassen wie er ist.... Einen neuen Menschen zu schaffen hat auch in der Vergangenheit viel Leid hervorgerufen...
so weiter zu machen wie bisher würde bedeuten, die Tiere und die Natur noch weiter auszubeuten und unseren Wohlstand (auch mittels Kriege und auf Kosten unzähliger Hungernder) zu erhalten.
Es geht eben doch NICHT NUR UM TIERE.
aber es kann sich nicht jeder um alles Unrecht auf der Welt kümmern.
inaktiver User 1038
schrieb am 24.07.2010 um 12:23 ¶>Ich finde man sollte den Mensch so lassen wie er ist.
Darum geht es nicht.
Der Mensch kann die Umwelt verändern, also muss er die Verantwortung
für seine Zerstörungen übernehmen, d.h. versuchen diese zu vermeiden/minimieren.
1) Massentierhaltung (Massentierquälung) kann vermieden werden
(zB durch weniger Fleischkonsum), also sollte es vermieden werden.
2) Fleisch/Milch/Eierkonsum ist wesentlich umweltschädlicher als Pflanzenkonsum:
Blattläuse und Regenwürmer wachsen von selbst, Massentierhaltungen
mit hochmechanisierter, (öl-)energieintensiver Fütterung mit (ölintensiver)Düngung
mit großenteils gentechnisch verseuchten Futtermitteln (und bald auch wieder:
Tiermehlen und einhergehende Seuchen und Skandalen) und einhergehender
Abwasserverseuchung durch Exkrementberge wachsen nicht von selbst:
sie sind vom Menschen gemacht und vom Menschen vermeidbar.
---
Hier die Petionsseite (Originalbeitrag):
http://www.thepetitionsite.com/1/gegen-den-geflgelschlachthof-in-wietze
Hier Hintergrundinformationen zur Regenwaldvernichtung
für (meist gentechnisch verseuchtes) Futtersoja für den
genannten geplanten Massentierquälungsbetrieb:
https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=604
Auszug:
...
"Die Lust auf Fleisch kostet einen hohen Preis: Bereits heute entfällt mehr als die Hälfte des weltweit verfügbaren Ackerlandes auf die Tierzucht. Für jedes Kilogramm Geflügel müssen zwei Kilogramm Getreide und Soja geopfert werden. Wenn man weitere Faktoren wie Wasserverbrauch und ungenutzte Abfälle einrechnet, so ergibt sich eine vernichtende Energiebilanz: 20 Kilogramm an pflanzlicher Masse ist nötig, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen. Jedes Jahr werden weltweit rund 700 Millionen Tonnen Getreide und Soja an Nutztiere verfüttert. Das ist mehr, als ein Drittel des Weltgetreideverbrauchs. Je mehr Tiere aber mit dem Menschen um Getreide und Soja konkurrieren, desto höher steigt der Preis für die Nutzpflanzen – die Armen können sich dann nicht einmal mehr die pflanzliche Nahrung leisten."
...
Mehr: https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=604
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:30 ¶Ich liebe es, einen Sklaven zu haben, der mein Tischtuch bügelt ...
Scheiße, hab ich nicht!
Ich bin immer ganz geplättet, wenn ich daran denke, denn ich mag mein Tischtuch so aalglatt ...
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 17:49 ¶Nur daß mensch Tiere nicht ermorden kann, da dies nur die Tötung von Menschen unter bestimmten Umstenden Mord darstellen kann.
-Ich liebe es, einen Sklaven zu haben, der mein Tischtuch bügelt ...
Das kann doch wohl nicht ernst sein, einen Menschen zu versklaven ist kriminell und rechtswidrig, da Leibeigenschaft und Sklaverei (zu recht) abgeschaft wurden.
Nutztierhaltung hat aber auch gar nichts mit Sklaverei zu tun.
Der Vergleich mit Mord und Sklaverei sind typische, sehr emotionale Killerphrasen der TierRechtsszene.
fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 12:06 ¶Man setzt voraus, dass Gesetze eingehalten werden.
Leider ist das nicht der Fall: wo kein Kläger, da kein Richter.
Deshalb sind Menschen die sich für die Tiere einsetzen extrem wichtig.
Es wird zu wenig kontrolliert, um die bestehenden Bestimmungen und Gesetze einzufordern.
Ein Beispiel:
______________________________________________________________________
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/qs-jahresbericht-2009-2010
QS-Jahresbericht 2009-2010 Insgesamt ändert sich unsere Einschätzung des Systems nicht: Es ist absolut ungeeignet für Verbraucher, die sichergehen wollen, dass gesetzliche Tierschutz-Mindeststandards eingehalten oder gar übertroffen werden....
Wie auch schon zuvor wurde im Jahr 2009 wieder nur ein Drittel aller teilnehmenden, landwirtschaftlichen Betriebe kontrolliert. Im Umkehrschluss heißt das, dass Landwirte nur alle drei Jahre mit einer Kontrolle rechnen müssen, die zusätzlich sogar noch im Vorfeld angemeldet wird.
Dies wird ein Grund dafür sein, warum nur bei 0,06% aller überprüften Tierschutzkriterien Mängel festgestellt wurden, wobei immerhin eine Steigerung zu den 0,01% aus dem Vorjahr zu vermerken ist. Als weiteren Grund für die niedrige Quote sehen wir, dass die Kontrolleure entweder nicht sehr genau prüfen und/oder nur lasche Kriterien anlegen. WÜRDEN sie nach dem deutschen Tierschutzgesetz gehen, würden sie z.B. feststellen, dass praktisch allen Mastschweinen Teile des Schwanzes abgeschnitten werden, obwohl dies nur in Ausnahmefällen erlaubt ist. Bei solchen Kontrollen verwundert es auch nicht, dass bei den knapp 77.000 fleischerzeugenden Betrieben im QS-System insgesamt nur 74 Sanktionsverfahren eingeleitet wurden.
Im seinem Jahresbericht spricht QS viel über die angestrebte Beendigung der Ferkelkastration. Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Initiative dafür nicht von QS kam, sondern QS auf den Druck aus der Öffentlichkeit reagierte. Wenn QS sich in Tierschutzfragen prophylaktisch und nicht reaktiv auf verhalten würde, gäbe es sehr viel mehr Baustellen innerhalb des Systems.
inaktiver User 1038
schrieb am 24.07.2010 um 12:34 ¶für (meist gentechnisch verseuchtes) Sojafutter für die Massentierhaltung
und eine weitere Unterschriftenaktion zum Thema:
https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=604
PS: Dort waren es gerade bereits 10 583 Unterschriften
---
Hier die Petionsseite (Originalbeitrag):
http://www.thepetitionsite.com/1/gegen-den-geflgelschlachthof-in-wietze
gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 14:00 ¶Aber auf der anderen Seite müssen wir Grundsatz-Diskussionen führen, wenn wir ausweichen, werden wir nicht lernen.
Es kommen schon wieder Vermengungen hier rein.
1.) dies war der Aufruf, die im blog. genannte Petition zu unterschreiben.
2) Das wir hier sehr schnell in die ethische Komponente reinkommen, dafür bräuchten wir wirklich einen eigenen blog, der sollte auch ab und zu mal sein.
Daher hätte ich wirklich die Bitte das "Anliegen" nicht mit Grundsatz-Diskussionen zu belegen. Natürlich gilt das auch für mich, aber eigentlich reagiere ich halt dann auf solche Argumente wie von bhellweg oder CVF (da konnte ich mir's leider nicht verkneifen)
3) Lassen wir doch die Diskussion, wer wo und warum tolerant oder intolerant ist, da kommen wir nicht weiter, sondern bedienen uns sachlicher, logischer Argumente.
4) Wenn wir von Umwelt-Gefahren reden, wenn wir davon reden und auch handeln, wie öko-korrekt ein Mensch mit unserm Lebensstandard handeln muss, dann gehört eben neben den anderen Themen wie Energie-Alternativen, Wasser verschmutzung,,Atom-ausstieg, Plastik, konsumbewusstes einkaufen..... auch die tierfreie Ernährung dazu.
Das muss man doch begreifen. Das hat jetzt noch garnichts mit Tierschutz zu tun, sondern das ist doch Teil der Misere, gegen die wir angehen müssen. Warum wird dieses Thema immer unter den Teppich gekehrt, vorallem von der Politik. auch im Umweltministerium wird dies wohl eher sehr dezent behandelt. Dabei ist der CO2-Verbrauch auf tierische Nahrungsherstellung mit 13-18% wohl eine Grössenordnung, wo man gegensteuern muss.
Moderat, wenn die Erkenntnis der Empathie mit den Mitgeschöpfen jemand fehlt, dann doch zumindest die Einsicht, der Umwelt zu liebe auf tierische Ernährung zu verzichten oder eben zumindest start zu reduzieren.
5) @bhellweg: Deine Argumente in Deinem Kommentar von 24.07.2010 um 11:56 zum Schluss habe ich schon mal beantwortet, siehe dazu
http://www.utopia.de/blog/beitrag/warum-essen-so-viele-menschen#comment-451059
Spalte: gerfi schrieb am 21.07.2010 um 12:14
grulu
schrieb am 24.07.2010 um 14:18 ¶Meine größte Herausforderung als Profi-Biobetrieb war es vor allem, für meine anders produzierten Produkte laufend Kunden zu finden.
Leider setzt sich der Preis in vielen Fällen durch, weil er am einfachsten unterscheidbar ist.
(Deshalb sind zB die Zuwächse beim Absatz von Bioprodukten mittlerweile vor allem bei den Discountern).
In unserer Welt sind die Unternehmen oft am erfolgreichsten, die sg Skaleneffekte am besten nutzen. Also die Industrialisierung am professionellsten voranbringen. Aus dem Grund gibt es immer wieder neue "größte Unternehmen". Das gilt für die Landwirtschaftsbetriebe in Mecklenburg Vorpommern oder für die Fleischindustrie in Holland oder Dänemark. Deutschland ist in der Verarbeitung nicht wirklich wettbewerbsfähig, weshalb sich die Regierung von solchen Großprojekten wohl verlocken lässt.
Jedenfalls sehe ich die Ursache in der Anerkennung (= Verkauf) dieser Produkte und weniger in Gesetzen oder gar in der Definition von Wörtern...
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:37 ¶Was ist Geld eigentlich würglich?????
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 01:15 ¶http://de.wikipedia.org/wiki/Geld
http://www.geld-info.com/finanzen/geld/definition-geld
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/geld.html
Fairtradefreak
schrieb am 24.07.2010 um 14:31 ¶Man schmeckt den Unterschied, wenn es einem bei Fleisch wirklich um den Genuss geht und man muss nur die Augen offenhalten, dann weiß man, welche Tierhaltungsbetriebe ihre Tiere nett behandeln - und das sind ganz bestimmt nicht die, die so viele Tiere halten, züchten und schlachten, dass sie Skaleneffekte nutzen können!
Ich muss dabei immer das Schwäbisch-Hällische Landschwein erwähnen, dass es in der Gegend, wo ich herkomme, immer als besonders leckeres Fleisch in feinen Restaurants gab...
und diesen Schweinen geht es wirklich gut, da sie ja in kleinen Gruppen gehalten werden.
Auch kaufen meine Eltern bei kleinen Schlachtern. Die Weihnachtsgans haben sie sich z.B. persönlich ausgesucht.
Das find ich einfach toll, dass es das noch gibt.
Und wenn man so bewusst mit Tierhaltung und der Schlachterwahl umgeht, vergisst man auch ganz bestimmt nie,
dass man da EIN TIER ISST und keine tote Kartoffel, die keinen Schmerz spürt.
Ich denke, dass muss man sich immer klarmachen.
Wenn ich jemandem das Bild des Tieres vor Augen rufe, dass er gerade isst und er dann nicht mehr weiter essen kann, verstehe ich die Welt nicht mehr...
Das MUSS man doch können, eigentlich.
Ohja, die ganzen "eigentlich"...
greenhero
schrieb am 24.07.2010 um 15:42 ¶Ansonsten verstehe ich manche Argumente an dieser Stelle nicht .
Geht es hier nicht erst mal darum diese Art von Massentiervernichtungsanlagen plus Mastbetriebe zu verhindern ?
gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 15:50 ¶und Du hast absolut recht, das war ja auch mein Grund den Blog zu eröffnen.
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 17:16 ¶Massentiervernichtungsanlage ist das falsche Wort, die Tiere werden zwar geschlachtet, aber sie werden ja zu etwas Nützlichem und Schmackhaften verabeitet, was vielen Menschen zu Gutekommt. Ich würde eher von Massentierverarbeitungsanlage sprechen.
gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 15:48 ¶wieder mal zur Sache,
ich hoffe es gibt hier noch genügend Leser, die auf meinen Blogtext reflektieren.
Regeenwald.e.v hat jetzt das Thema auch aufgegriffen und eine Ebene höher gehängt.
Auch sind hier die auswirkungen, eben nicht nur dort in Wietze sondern auch wieder Regenwaldgebiete in Südamerika betroffen.
Bitte durchlesen und MITMACHEN
https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=604
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 16:02 ¶Da hast du recht. Wenn man aber vom fleisch nicht lassen kann (davon gehe ich aus) und wenn man weiterhin soviel Fleisch wie jetzt z Zt. konsumieren will (davon gehe ich auch aus) dann ist es am umweltverträglichsten mit Hähnchenfleisch und dass ganze dann konvetionell. Da benötigt man das wenigste Futter je kg Fleisch und natürlich auch viel weniger Fläche (Regenwaldfläche) weil ein Tourbohähnchen je kg Fleisch viel weniger Futter benötigt als ein Bio-Hähnchen und zudem noch auf einen ha konventionell bewirtschafteteter Fläche viel mehr geerntet wird als auf einen ha Bio-Fläche. Das Gegenteil von Schnell-Mast-Hähnchenfleisch wäre Bio-Rindfleisch. Soviel Regenwald könnte gar nicht mehr gerodet werden um den Fleischbedarf mit Bio-Rindfleisch zu decken.
Also: Wenn die Menschen nicht vom Fleisch lassen, ( davon gehe ich aus) dann am besten mit Tourbo-Hähnchenfleisch und genau dafür wird in Wieze ein Schlachthof gebaut. Die Konsumenten essen nicht mehr "mehr Fleisch" sondern essen weniger Rindfleisch und mehr Hähnchenfleisch. Und das ist ja schon mal gut für die Umwelt und gut für den Regenwald.
gerfi
schrieb am 24.07.2010 um 16:29 ¶eben nicht!
liesmal die info in https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=604
p.s. @bhellweg: denke wir beide kommen mit dieser Diskussion nicht weiter, wir haben nun mal eine unterschiedliche Meinung, die wir ja ausgetauscht haben. Da stehen pro und contra chancenlos gegenüber, da es mir ja nicht nur um die Umwelt, sondern auch die Tiere geht und da ist mit Dir so wie ich Deine Meinung kennenlernen durfte, ohne hin zu keinem Konsens zu kommen . Darum jetzt und hier keine Kommentare mehr von mir!
Berthild Lorenz
schrieb am 24.07.2010 um 16:41 ¶Hast du schon mal davon gehört, dass Tiere auch Schmerzen empfinden, dass sie Angst kennen, dass sie Stresshormone ausschütten?
Wasa meist du, wohin sie die schütten?
Was meinst du, gibt es vielleicht einen Zusemmenhang zwischen den immer steigenden Zahlen von Kranken und dem Fleischkonsum, angefüllt mit Stresshromonen?
inaktiver User 68293
schrieb am 24.07.2010 um 17:54 ¶-Wasa meist du, wohin sie die schütten?
-Was meinst du, gibt es vielleicht einen Zusemmenhang zwischen den immer steigenden -Zahlen von Kranken und dem Fleischkonsum, angefüllt mit Stresshromonen?
Ist ja auch ganz Sinnig, daß Tiere Schmerzen empfinden und Angsthaben, in der Natur eine Art Lebensversicherung.
M.W.n. schütten auch Tiere Streßhormone aus. In China und Korea geht man sogar davon aus, daß Streßhormone im Fleisch dieses schmackhafter und zarter machen, sofern hat der Mensch auch noch was von der Streßhormonausschüttung im Tierkörper!
grulu
schrieb am 24.07.2010 um 18:20 ¶Eine Bio-Kuh bei uns frisst Gras, das ich als Mensch eben nicht essen kann (Ackerbau für Getreide oder zB Soja-Anbau ist begrenzt).
Also Schafe, Ziegen und Rinder am Biobetrieb fressen fast ausschließlich Futter das vor Ort produziert wird und mit dem Dünger dieser Tiere produziert wird (Kreislaufwirtschaft).
Massentierhaltung konventionell beruht auf Entkoppelung von Boden (für Futtererzeugung) und der Haltung (?) dieser Tiere. Also Hähnchenfabrik in Deutschland mit Futter aus aller Welt. Das ist das Gegenteil von Biolandbau!!!
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 18:30 ¶grulu
schrieb am 24.07.2010 um 19:08 ¶Nach massenfähigen Lösungen zu suchen ist ja nur die Rechtfertigung industrieller Ansätze. (Effiizienzsteigerung durch Chemie oder Gentechnik ist sicher nur eine kurzsichtige Lösung - davon kann mich als Bauer niemand überzeugen!!!).
Ich lade dich gern ein, mit mir über meine Felder zu gehen und die mit anderen, intensiveren zu vergleichen.
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 19:49 ¶http://www.animal-health-online.de/lme/2010/02/19/fao-globale-fleischproduktion-muss-sich-bis-2050-verdoppeln/4251/
Deine Ansätze in Ehren, viel wird man damit nicht produzieren können. Jedenfalls nicht die Masse die nachgefragt wird. Ich wüßte nicht wie diese Nachfrage gestoppt werden sollte....
Bioproduktion ist ein elitätrer Ansatz Nahrungsmittel zu erzeugen, ist aber nicht massentauglich und gerade das ist heute, trotz aller gegenteiligen Beteuerungen gefragt , "Bio" spielt bei der Fleischproduktion praktisch gar keine Rolle, Jedenfalls von der Menge her,
fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 16:19 ¶http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/professoren-gegen-organisierte-verantwortungslosigkeit-massentierhaltung
Professoren gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit (Massentierhaltung)
(nicht Tierschutz-Organisationen)
aus dem Bericht nur folgende Punkte zur Ergänzung dieser Sammlung
öffentliche Gesundheit:
Alle ernstzunehmenden Experten raten, den Konsum tierischer Proteine und Fette stark zu reduzieren. Trotzdem werden mittels nationaler und europäischer Steuergelder Kampagnen finanziert, die einen noch höheren Verzehr bewerben. So wachsen die Risiken an Herz- und Gefäßkrankheiten, Krebs, Fettleibigkeit und Diabetes zu leiden, weiter an.
Weitere Gesundheitsrisiken ergeben sich aus der Verwendung von Antibiotika ( http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/massentierhaltung-und-antibiotikaresistenzen ) in der Tierhaltung, was zu resistenten Krankheitserregern führt. Außerdem wird es zunehmend schwieriger, Hühnerfleisch zu kaufen, das nicht mit Salmonellen oder Campylobacter belastet ist. In allen anderen Bereichen der Lebensmittelerzeugung würde das zu Konfiszierungen und der Schließung von Fabriken führen. In der Fleischproduktion wird es dagegen fast schon als normal angesehen.
Finanzielle Auswirkungen
Die Argumente vieler Politiker und Massentierhalter lassen sich so zusammenfassen: Eine wachsende Agrarindustrie trägt zum Wirtschafts-, Export- und Einkommenswachstum (der Massentierhalter) bei und ist daher zu begrüßen.
Dem sind zwei Argumente entgegenzuhalten: Wenn ethische Grenzen überschritten werden (siehe »Tierschutz«), werden finanzielle Überlegungen irrelevant. Heutzutage verteidigt auch niemand mehr die Sklavenhaltung oder die Kinderarbeit, auch wenn durch sie eventuell wirtschaftliche Vorteile zu erreichen wären. Außerdem ist die Argumentation der wirtschaftlichen Vorteile schlichtweg falsch, weil sie nicht die hohen Kosten einberechnet, die Mensch, Tier und Umwelt durch die Fleischproduktion auferlegt werden (siehe ebenfalls oben).
fantast67
schrieb am 24.07.2010 um 16:44 ¶Die Spuren von Vogelgrippe und Schweinegrippe führten in Massentieranlagen.
Schweinegrippe und industrielle Tierhaltung - Avaaz brachte eine Herde von 225 Karton-Schweinen zur Weltgesundheitsorganisation, die die 225.000 Unterschriften einer Petition repräsentierten, in der gefordert wurde, einen möglichen Zusammenhang zwischen industrieller Tierhaltung und der Vermehrung des H1N1-Virus aufzuklären. Ein WHO-Wissenschaftler sagte Avaaz, dass Forschung nötig sei – dass die Fleischindustrie-Lobby dies jedoch blockiere, obwohl Bürgergruppen wie Avaaz beständig Druck machten.
http://www.avaaz.org/blog/en/w/pascal/2009/06/pigs_in_geneva_swine_flu_petition_delivery_gets_global_coverage.php
Die Vogelgrippe ...
bhellweg
schrieb am 24.07.2010 um 18:16 ¶P. S. ich bin übrigens kein Tierhalter, wir sind ein reiner Obstbaubetrieb.
Dagmar Kropp
schrieb am 25.07.2010 um 07:34 ¶"Über 400 Millionen Masthühner werden jährlich allein in Deutschland erzeugt, Tendenz steigend. Die auf Turbowachstum gezüchteten Hühner werden schon mit etwa fünf Wochen geschlachtet. Knochen, Herz und Lunge können mit dem extremen Fleischzuwachs nicht mithalten. Dazu kommt die hohe Besatzdichte. Die einseitige Zucht und die drangvolle Enge führen zu schweren Krankheiten, Verletzungen und Verhaltensstörungen. 12 Millionen Masthühner sterben jedes Jahr in Deutschland schon während der Mast.
Verantwortung für diese Fehlentwicklung tragen nach Ansicht des Bundesverbandes die Politiker, da sie die tierquälerische Haltung der Masthühner legalisiert hätten. Erst im Juni vergangenen Jahres habe der Bundesrat gesetzlich bindende Vorgaben zur Masthühnerhaltung beschlossen, wonach gegen Ende der Mast bis zu 25 Hühner auf einen Quadratmeter gehalten werden dürfen."
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Groesster+Gefluegelschlachthof+in+Europa+genehmigt,6,a16428.html
bhellweg
schrieb am 25.07.2010 um 08:06 ¶Und nochmal, es geht immer um die Masse, wie soll diese Masse sonst produziert werden? Wenn wir schon nicht vom Fleisch lassen können....
Dagmar Kropp
schrieb am 25.07.2010 um 08:14 ¶Aha, so einfach ist das also!
Und für den Menschen?
Reicht da auch Luft, Wasser und Futter?
bhellweg
schrieb am 25.07.2010 um 08:29 ¶Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 14:54 ¶Das Tier - hm, ich kenn so viele unterschiedliche ...
Drei Katzen hab ich heute zum vierten Mal ganz für mich alleine gehabt, Frauchen und Herrchen waren weg und ich war Gastfutterspender und ein wenig mehr ...
Alle drei sind Katzen, die auf der Straße mal kurz vorm Verhungern waren und übers Tierheim aufgenommen wurden.
Eine fauchte mich -, ich war seit Februar ein Mal pro Woche in der Wohnung Gast -, bis gestern an. Ich flüsterte zuerst ihren Namen und redete dann ganz leise weiter und siehe da, heute fauchte sie nicht mehr - wir hatten uns verstanden, obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen ...
Die zweite Katze, die bis vorgestern auch vor mir wegrannte, kam gestern schon in meine Nähe und heute durfte ich sie in den Arm nehmen und sie kraulen und sie schnurrte ...
Hm, ich hab Ähnliches auch mit Schweinen und Kühen erlebt ...
Nein, die hab ich nicht auf den Arm genommen, aber kraulen durfte ich sie auch ...
Weshalb nennen wir sie Tiere und weshalb nennen wir Die, die Klamotten anziehen, eigentlich anders, nämlich Menschen?
SushidieSau
schrieb am 25.07.2010 um 15:06 ¶grulu
schrieb am 25.07.2010 um 08:36 ¶Ich verstehe das Massenargument leider gar nicht! (Und spar dir bitte, meine Ansätze als ehrbar zu bezeichnen, wenn du es nicht ehrlich meinst).
Wieso sollte Fleisch ein Massenprodukt sein? Das war es nie und ist es in Wirklichkeit nur seit einer, vielleicht zwei Generationen in ein paar Ländern Europas und USA geworden.
Der Zusammenhang Menge : Preis macht es zu einem Massenprodukt. Das ist aus ernährungsphysiologischer Sicht falsch, aus globaler Sicht sowieso (wie sollte 1 Mrd Chinesen diesen Fleischkonsum erlangen können - dafür gibt es schon lange keinen Urwald mehr?) und vor allem aus ethischer sowie nachhaltiger/umweltpolitischer.
Fleisch muss wieder teurer werden, weil es unnatürlich unknapp ist. Genauso schwachsinnig wurde der Verbrauch von Öl, weil es zu billig war.
(Die Preise waren ja wohl nicht durchzuhalten, weshalb jetzt sogar das steigt).
Ich wünsch dir viel Spaß bei deinen Beratungsprojekten mit Massenproduktion, wenn sich das Öl weiter verteuert. Der Kunstdünger wird damit teurer und die Bewässerung (bei Kunstdünger ist der Bedarf viel höher) wird exorbitant teuer werden.
So gesehen, haben alle skeptischen Poster - intuitiv - sowieso Recht: eine noch größere Tötungs-Anlage dreht an der unheiligen Spirale Richtung Billigfleisch weiter...
Michael Kruse
schrieb am 25.07.2010 um 08:48 ¶Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 14:17 ¶Alte Lehrmeinung, die können wir durch Leermeinungen in neue Lehrmeinung umwandeln, wir, die wir im Zusammenhängen denken ...
inaktiver User 68293
schrieb am 25.07.2010 um 17:48 ¶-Alte Lehrmeinung, die können wir durch Leermeinungen in neue Lehrmeinung umwandeln, wir, -die wir im Zusammenhängen denken ...
Die evolutionäre Entwicklung hat den Homo sapiens sapiens (Menschen) zu einen Alles(fr)esser entwickeln lassen, der tierische wie auch pflanzliche und pilzliche Nahrung verwerten kann. Logischer Weise nutzt der Mensch auch die Nahrungsquellen, die in zugänglich sind, egal ob tierisch oder nicht.
Es ist keine Lehrmeinung, sonder die Natur des Menschen, daß er eben auch Fleisch ißt. Für den Menschen ist es vom Vorteil, daß er tierische und pflanzliche Nahrung zu sich nehmen kann, so konnte er sich in viele Regionen ausbreiten, in solche, wo das pflanzliche Angebot dominant ist, genauso in Regionen, wo pflanzliche Nahrung absolute Mangelware ist.
Niemand hat im übrigen behauptet, daß der Mensch Tiere essen muß, wer es will, kann es lassen, es gibt keine Rechtvorschrift, die ihn dazu zwingt. Die meisten Menschen wollen aber Tiere essen, sei es nun, weil sie gerne Fleisch mögen oder aus welchen Gründen auch immer, auch diese Menschen muß man tolerieren.
Hier einige Links gegen Veggi-Killerphrasen:
http://www.antivegan.at/rinder-fressen-das-getreide-der-armen.php
http://www.antivegan.at/tierschutz-vs-tierrechte.php
http://www.antivegan.at/unnoetig-moeglich.php
grulu
schrieb am 25.07.2010 um 08:40 ¶Wenn die zwei Arten der Produktion schon so knapp beisammen wären, wie du es immer wieder suggerierst: wieso ist der Bioanteil nur bei 5% in D? Es wäre doch ein Leichtes für die vielen wohlwollenden (wie du es darstellst) konventionellen Bauern die wenigen Schrittchen zu gehen und damit ihre Erzeugerpreise deutlich zu erhöhen!
Wir können gerne die einzelnen Produktionszweige und deren genauen Unterschiede durchgehen, damit du - vor allem aber die anderen Poster - den drastischen Abstand erkennen...
Maria_L
schrieb am 25.07.2010 um 19:34 ¶zync
schrieb am 25.07.2010 um 09:04 ¶Sieh Dir an, wie sich das Verhältnis zum Nutztier in den letzten wenigen Jahrzehnten massiv gewandelt hat. Das ist keine Tierhaltung und Tiernutzung mehr, das ist Produktionsindustrie und damit die Ent-Wert-ung von Leben hin zu einem Produktionsmittel und Rohstoffeinsatz. Das ist Kultur?
Es gibt kaum noch Landwirte, die sich um Feld, Wiese und Tier kümmern, es gibt fast nur noch Milch- und Fleischerzeuger, Großproduzenten, die so viel an Masse erzeugen, dass vieles weggeworfen wird oder exportiert werden muss. Wie oft landet abgelaufene Wurst im Müll? Was ist das für eine "Kultur", die als Einstellung zum Leben hat, dass man es künstlich erzeugt, auf engste Räume zusammenpfercht, mit Kraftfutter und Medikamenten vollstopft, um dann wuiederum sich selbst voll zu stopfen bis der eigene Körper das nicht mehr erträgt und mit Krankheiten reagiert und den Rest wegwirft?
Der Mensch hat jedwede Relation zu dem verloren, was als "Kultur" i.S.v. einer ethischen und moralischen Leistung und Anschauung einer Gesellschaft angesehen werden kann. Das, was heute gelebt wird, ist gedankenloser Egoismus, der trotz aller Betäubungsversuche mit massenhaftem Konsum nicht verhindern kann, dass sich die meisten "leer" fühlen, egal, wieviel sie kaufen und in sich reinfressen. Also wird mehr gekauft und mehr gefressen und mehr gekauft und mehr gefressen. Das ist also Kultur.
grulu
schrieb am 25.07.2010 um 09:11 ¶Diese Beispiele könnten helfen an der Bewusstseinsänderung zu arbeiten
Michael Kruse
schrieb am 25.07.2010 um 09:12 ¶Berthild Lorenz
schrieb am 25.07.2010 um 14:22 ¶MASSENTIERHAL(L)TUNG <----> FINANZSCHWACHENHAL(L)TUNG
"Wie Mensch in den Wald hineinbrüllt, so brüllt es zurück" ist ne alterprobte Wahrheit ...
"Ausnahmen bestätigen die Regel", d.h., es gibt Menschen, die lassen sich nicht regeln ...
Parallelgesellschaf(f)ten, geschaffen von Wesen, die wir mit dem Begriff "MENSCHEN" belegen ...
Der Begriff "MENSCHEN", damit wir begreifen können, dass Menschen und Tiere andere Verständigungsmöglichgkeiten haben?
Pirat-der-Freiheit
schrieb am 25.07.2010 um 15:14 ¶Viele Leute sehen besser, wie viele Tiere für ihren Konsum getötet werden. Wenn es auf viele kleinere verteilt wird, ist es viel weniger deutlich.
Das könnte ein Schritt zu mehr Bewusstsein sein und damit sogar langfristig zu weniger Fleischkonsum beitragen, wer weiß?
fantast67
schrieb am 25.07.2010 um 21:58 ¶- ich hoffe es werden noch ein paar
es sind noch zwei Stunden Zeit
http://www.thepetitionsite.com/1/gegen-den-geflgelschlachthof-in-wietze/216724720/taf
wuerzsilie
schrieb am 04.02.2011 um 16:26 ¶http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Mega-Schlachthof-in-Wietze-verzoegert-sich
Unter anderem über Wietze:
Zum Nachsehen bei Frontal 21: Umweltfolgen der industriellen Tierhaltung
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1248136/Politik-foerdert-Agrar-Industrie-#/beitrag/video/1248136/Politik-foerdert-Agrar-Industrie-
Das Politmagazin Frontal 21 berichtete diese Woche kritisch über den Boom der industriellen Tierhaltung und die Folgen für die Umwelt. Die deutsche Agrarindustrie produziert schon jetzt mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt. Die Europäische Kommission droht Deutschland nun mit Strafzahlungen wegen zu hoher Nitrat- und Stickoxidwerte in den Böden. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes sagte im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung”:”Dass wir mit immer größerem industriellen Aufwand die Tierproduktion vorantreiben und dadurch die Ökosysteme aus den Fugen bringen, ist ein falscher Weg.” In Zukunft dürfe daher in diese Form der Tierhaltung nicht mehr investiert werden. (aus dem Newsletter von tierrechte.de)
(Bitte an geeignete Stellen weiterleiten).
gerfi
schrieb am 04.02.2011 um 18:20 ¶Die Verzögerungsargumenten sind sicherlich Ausreden.
Vielleicht geschieht doch noch ein Wunder und das Ganze wird abgeblasen.
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