Natürlich ausgewogen, breitgestreut waren die Sender bemüht für Jedermann was zu bringen. Es sollte informiert werden, wie gesund wir Deutschen essen, bzw. nicht essen.
Nun ich habe nur weniges davon angesehen, die Kochshows habe ich mir erspart, kann sie nicht mehr ertragen. Einige Berichte, vorallem über den Hunger in der Welt, einige Talks waren interessant. Bio war natürlich auch ein Thema, sehr kritisch beäugt.

Das Fazit (aus meiner Sicht).

Das Kern-Thema, eine notwendige Essensveränderung, die Gründe warum eine Änderung notwendig ist, waren leider nicht wirklich ein durchgreifendes Thema. Kritisches blieb einfach im Raum stehen. Es ist immer noch kein ernsthaftes Thema. Schon vor zwanzig Jahren gab es Ernährungssendungen zum Thema Gesundheit, qualitativ im Vergleich zu heute hat sich wenig geändert.
Neu hinzugekommen das Thema Klimawandel in Verbindung mit Nahrung, eine kleine Tür ist da geöffnet worden. Aber das wirkliche Problem, die Massentierhaltung, der Massenfleichkonsum, die Alternativen, nein die blieben bis auf wenige Sätze aussen vor.
Tierschutz, artgerechte Tierhaltung waren auch nur am Rande angesprochen.

Das Ergebnis für eine solche Themenwoche, mager, sehr mager, immer noch Tabu-Themen, sehr angepasst, Aussnahmen ja schon, aber eben Aussnahmen.

Da gibt es noch viel zu tun. Da das Fernsehen immer noch für Millionen eine Informationsquelle ist, muss dort auch der Ansatz gemacht werden, nachhaltige Informationen zu streuen.