Zu 1): zu lesen unter:
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99685;bernr=04;co=;suche=butter
Ja, mag ja sein, dass es auch andere Ergebnisse gibt, als die von dem Ökotest hervorgebrachten, aber ehrlich, wer sponsert den Ökotest, irgendeine vegane Gruppe?
Die Milchindustrie auch hier in Erklärungsnot, kommt mir schon irgendwie bekannt vor.
Zu 2)
Ja die Milchlüge, wäre schön, würde man die Sendung sehen können, aber sie wurde abgesetzt, ohne Kommentar, versteht sich.
Statt dessen der Beitrag "Dreckige Schokolade" (auch interessant, aber auch schon mal gesendet. und natürlich wurde dabei keine deutsche Wirtschaft in Misskredit gebracht)
Tja, ein Schelm, der Böses denkt, nicht wahr?
Puh, was hat die arme Milchindustrie da wieder auszubaden. Diese bösen, nichtwilligen und leider nur wenigen Reporter, und Tester, die sowas publizieren. Stimmt doch alles nicht.
Was ist da ein Wissenschaftler wert, der erklärt, das heilige Gut der Milch sein im Prinzip nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und würde bei lebenslangem Genuss auch noch für Volkskrankheiten wie zum Beispiel Osteoporose verantwortlich sein.
Pfui, nein danke, solche Wissenschaftler können ja nicht recht haben.
Ich hoffe, die Milchwirtschaft richtet's wieder, das falsche Bild.
Oder doch nicht, fängt die Milchgewöhnte Gesellschaft langsam an argwöhnisch zu werden?
Keine angst Leute, die Werbung bringst wieder hin, gell!
auch noch so eine lügengeschichte:
http://www.youtube.com/watch?v=plgoqOLfbWc


Kommentare (24)
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Dass "Die Milchlüge" gar nicht erst auf Sendung ging, wundert mich nicht - also lasst Otto-Normal-Konsumenten weiterhin schön von den frohen Kühen, die ganz von alleine und ohne Unterlass Milch geben, träumen - heil ist die Welt!
Danke für die Hinweise, lieber Gerhard!
Liebe Grüße, Gita
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/kontakt/index.html
Ich mache das gleich mal:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte mich sehr gefreut, dass Sie die Sendung "Die Milch-Lüge" heute am 07.05. um 22:00 Uhr zeigen.
Auch meine Mutter hatte großes Interesse sie zu sehen.
Bedauerlicherweise erfahre ich nun, dass diese abgesetzt wurde.
Ich bitte Sie, mir den Grund für die Programmänderung mitzuteilen und ob bzw. wann Sie die Sendung ein andermal auszustrahlen gedenken.
Mit freundlichen Grüßen ..."
Zugegebendermaßen fühle ich mich da ein bisschen selbst angesprochen, da ich Butter und ab und zu esse Milch oder andere Milchprodukte zu mir nehme. Allerdings nur aus dem Bioladen und wenn geht aus Rohmilch. Mich stört es, dass konventionell und Bio so oft in einen Topf geworfen werden.
Auch wenn man von der selben Produktart spricht, kann man ein konventionelles und ein Bio (oder noch besser Demeter) Produkt nicht gleichsetzen.
Mir ist dieses Youtube- Video über die "Milchlüge" nur etwas zu reißerisch, ausserdem hat mich die Aussage "Milchprodukte machen Kinder dick" extrem gestört, denn in Wirklichkeit ist es in erster Linie der Zucker der da dick macht, dass mit der "gesunden" Milch geworben wird (von der in solchen Produkten wahrscheinlich e fast nix drin ist), finde ich allerdings auch eine Frechheit.
Die Bauernkinder -die Spielkameraden in meiner Kindheit- haben den ganzen Tag Milch getrunken, es gab ja genug.
Die waren nicht dick, weil es kein Fastfood gab und weil sie genug Bewegung hatten.
Ist ja nur eines der Themen, das Dickmachen finde ich jetzt auch sehr allgemein.
Aber es gibt noch das Kalzium-Problem und die Laktoseunverträglichkeit.
Diese beiden Themen sind m.E. sehr wissenschaftlich fundiert beschrieben ( nicht jetzt in dem kleinen video).
Ausserdem, was kinder früher an milch getrunken haben, ich gehörte auch dazu, war noch eine etwas "andere Milch" und es war nicht soviel (konnte wir uns garnicht leisten, weil die milch verkauft werden musste). Also den ganzen tag Milch trinken, davon habe ich nichtsgesehen.
Nur, was heutzutage an Milch-Produkten als gesund beschrieben wird, da sind garantiert auch dickmacher drin siehe Milchschnitte.
Insgesamt werden heute in Summe zuviel Milchprodukte verzehrt.
Oder stimmst du mir da nicht zu?
Wenn als "Milchprodukt" die Kindermilchschnitte (o.ä.) bezeichnet wird, wundert mich das nicht, dort ist ja auch kaum Milch drin (und wenn dann ist sie bis zur unkenntlichkeit verändert). Ich denke, dass, je nachdem was mit der Milch gemacht wurde (homogeniesiert, H-Milch, Trockenmilch etc.), diese auch schädlich sein kann. Aber ich glaube, da kennst du dich besser aus!?
http://www.fair-communication.at/news/die-werbel%C3%BCge-des-jahres-%E2%80%93-die-kinder-milchschnitte-von-ferrero
Das ist wohl kein geeignetes Referenzprodukt um zu beweisen das Milch ungesund ist :-)
Um diese Unterschiede sollte diese Diskussion auch gehen, finde ich. Und nicht nur um das "ganz oder gar nicht".
Auch ich habe gestern der Reportage "Die Milch-Lüge" auf NDR entgegengefiebert und war enttäuscht, dass sie nicht lief. Aber an Verschwörungstheorien über den Grund der Nichtausstrahlung möchte ich mich nicht beteiligen. Denkbar wäre auch, dass die Sendung sich als schlecht recherchiert herausgestellt haben könnte und sie deshalb nicht gezeigt wurde.
Es geht nicht ausschliesslich um Milch oder keine Milch, es geht um einen ungeheuren Wirtschaftszweig, dessen Vertreter genauso viel Macht haben wie einige Mineralölkonzerne. Diese Macht ist nicht politisch, sondern wirtschaftlich orientiert, und es ist deshalb noch lange nicht eine Verschwörungstheorie, wenn man annimmt, dass das Absetzen der Sendung damit im Zusammenhang steht.
Vielleicht mal ofters Werbung schauen im Fernsehen, nur aus Statistischen Gründen, dann wird man erkennen, welche Produkte massiv beworben werden, Milch und Fleisch.
Ansonsten sehe ich das Absetzen der Sendung vorerst entspannt. Siehe auch den Kommentar von Maria_L von gestern, 20:22 Uhr.
Ich vermute aber, dass wir nicht persönlich über den neuen Sendetermin informiert werden, denn in dem Text an mich heißt es: "Wir informieren Sie über unsere Homepage, sobald ein neuer Sendetermin feststeht."
Ich kriege das ja nicht so mit, würde es aber keinesfalls überbewerten...
Naja, da kann ja noch kräftig weiter recherchiert werden, warten wir mal ab.
Sehr geehrter Herr .....
herzlichen Dank für Ihr Interesse an der Sendung "45Min - Die Milch-Lüge".
Die Sendung ist kurzfristig aus redaktionellen Gründen aus dem Programm
genommen worden. Der neue Sendetermin ist nun der 30.7.2012, um 22 Uhr im NDR Fernsehen.
Mit danken für Ihr Verständnis und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Ihre 45Min Redaktion
Was als Fazit seiner Studie herauskommen sollte, ist zumindest das Nachdenken. Natürlich kann auch in dem einen oder andern Fall, den er beschreibt, ein Gegenargument dienlich sein, schliesslich ist er nicht allwissend.
Aber das Buch ist eines der Umfassensten seiner Art.
http://www.utopia.de/gruppen/veganer-innen-167/diskussion/prof-campbells-china-study-vegan-macht-199085#comment-265217
Montag, 30. Juli 2012, 22:00 bis 22:45 Uhr
Näheres zum Inhalt:
http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-1208827.html
Ich finde den Titel der Sendung und die Begleittexte viel zu undifferenziert, und damit viel zu sehr auf Stimmung und schwarz-weiss denken ausgerichtet.
Das Milch die Ursache für Krankheiten und Allergien sein kann, ist denke ich doch schon ziemlich akzeptiert in unserer Gesellschaft . Ich kenne zumindest einige Menschen die das betrifft und es gibt da meist wenig Probleme. Letztlich ist es wie mit allen Lebensmitteln und DIngen, in Maßen schadet es meist nicht und ist ggf. Gesund, zuviel ist meist schädlich.
Die Milchwirtschaft an sich:
Mit ein wenig Verstand kann sich ja auch jeder ausrechnen wie es in der Milchwirtschaft abläuft, wenn die Milch weniger kostet als 1 L Wasser. Aber deswegen sind per se die Milch , noch die Milchbauern schlecht. Es ist letztlich eine Konstellation aus Staat (Subventionen), Einzelhandel, Konsumenten und auch Landwirten, welche die gegenwärtige Situation hervoruft. Und daran kann sich nur etwas ändern, wenn man sich beginnt mehr für die Erzeugung der Milch und die Prozesse interessiert und sein Handeln versucht zu ändern. Ob das mit solchen Sendungen gelingt, wage ich leicht zu bezweifeln. Viel mehr würde es etwas bringen, wenn die Kinder und auch Erwachsene mehr Bezug zur Landwirtschaft erhielten und sehen wie Tiere gehalten und Milch erzeugt wird. Nur so können "Konsumenten" begreifen, das Milch ein werthaltiges Produkt ist, und zwangsläufig auch etwas Kosten muss.
Weniger ist dann halt manchmal mehr.
Pünktlich um 22:00 auf dem NDR, den ich leider nicht reinbekomme und so auf die Mediathek ausweichen muss, die Sendung aber dort noch nicht zu finden ist.
Da habe ich mir mal die vielen Kommentare auf der Sendungs-Webseite des NDR durchgelesen.
Also, wenn ca 80% der kommentare fast übereinstimmend eine Lüge registrierten, dann war es wohl das Vortäuschen einer investigativen unabhängigen Sendung ( so die Meinung dieser Zuseher)
hier der link zu den kommentaren: http://www.ndr.de/apps/php/forum/showthread.php?t=68699
bin mal gespannt, ob es hier auf Utopia nochmals zu einer Diskussion kommt, obwohl das Thema natürlich immer wieder durchgekaut wird, aber es scheint auch nötig zu sein.
P.s. ach ja, wir haben ja Urlaubszeit, das merkt man natürlich auch hier auf Utopia. Na, muss auch mal sein
Also schönen Urlaub liebe Utopisten!
Meine Meinung dazu ist so zwiegespalten, wie dort Wissenschaftler unterschiedliche Positionen vertreten haben.
Ich denke, die Forschung darüber, ob Kuhmilchkonsum schädlich für uns Menschen sein könnte, steht noch in einem Anfangsstadium.
Wir sollten uns darüber bewußt sein, dass auch die heutige Wissenschaft keine Antworten auf alle Fragen hat: einen "Dr. Allwissend" hat es nie gegeben-und wird es auch nie geben.
Manchmal frage ich mich, ob unsere "Informationsgesellschaft" wirklich darauf vorbereitet ist, solche Informationen als das zu betrachten, was sie sind: pure Informationen.
1) Dass das viele Kalzium in der Milch Vitamin D verdrängt war mir als Grund für die hohe Osteoporoserate in Kuhmilchverzehrenden Ländern neu.
Ich hatte noch was vom Kalzium-Phosphor-Verhältnis im Kopf, das in der Milch ungünstig sei, wodurch vermehrt Kalzium mit dem Urin ausgeschieden werde (Phosphor verhindert die Kalzium-Aufnahme). Zudem werden bei säurebildenden Nahrungsmitteln (tierisches Eiweiß) mehr Kalzium (basisch) für die Neutralisation der Säuren benötigt. (So stand es in etwa bei John Robbins: "Ernährung für ein neues Jahrtausend").
2) "Wachsen oder weichen" war die Begründung der Kuhfabrik-Besitzerin für das Verdrängen der kleineren Betriebe. Hier hätte ich mir mehr Hintergrundinfo zur Subventionspolitik gewünscht, z.B. dass die größeren Unternehmen nur mithilfe der Subventionen überlebensfähig sind, wohingegen kleinere weit wirtschaftlicher arbeiten und weit weniger Subventionen bekommen.
Stattdessen wurde es eher so dargestellt, als sei allein der Preiskampf verantwortlich für das Untergehen der Kleinbetriebe.