Allerdings habe ich in der ersten Zeit meines Vegetariertums ab und an mal danach gegriffen: es war schon ein "bißchen schwer", diese so sehr verinnerlichten Gewohnheiten aus dem Kopf zu bekommen.
Gestern hatte ich ein sehr schönes geschmackliches Erlebnis: Sonntags ist ja immer so ein Tag, wo man Hunger auf "etwas Leckeres" hat-aber nur "Reste" im Haus: "früher" hätte ich eine Pizza bestellt ;-)
Ich habe mir gestern Reis zubereitet (ganz schön "trocken" an sich: aber ich liebe schon den Geruch meines Basmati-Reises)..
Dazu fiel mir ein, dass ich noch tiefgefrorenes Vollkornbrot hatte..
Also Reis gekocht, Brot in kleinen Teilen in der Pfanne in Rapsöl geröstet.
Dazu einen selbstgemachten Dip aus Joghurt, Quark, Frühlingszwiebeln und selbstgezogenem Basilikum und Schnitt-Knoblauch.
Whow, war das lecker: sowohl im Geruch als auch im Geschmack :-))
Mir ist damit bewußt geworden, dass ich geschmacklich aboslut keinen "Fleischersatz" brauche: was meinen Geschmack und Eiweißbedarf angeht, werde ich vorerst meinen "Ovo-Lacto-Weg" verfolgen.
Für mich stellen Soja-Produkte an sich keine Ergänzung meiner Ernährung dar: ich mag sie nicht (nicht nur geschmacklich)-und ich brauche sie auch nicht.
Was eine vegane Ernährung angeht, mache ich mir auch Gedanken darüber: den Eiweißbedarf könnte ich mit Hülsenfrüchten decken-allerdings reagiere ich allergisch auf Nüsse und Kernobst, wo ja sehr wertvolle Nährwerte enthalten sind.
Aber immer schön langsam ;-)


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