These 11: Die Gesellschaft kann sich im Wesentlichen nur durch die bekannten Institutionen: Den Staat, die Unternehmen sowie die nicht-profitorientierten Hilfs-Organisationen aufbauen.


Antwort: Ja. So ist es heute. Nein, denn es geht sicherlich auch anders.


Erläuterung: Denkbar ist es, ergänzende neue Strukturen aufzubauen. So wäre es auch möglich, Anreizsysteme zu schaffen, die andere Formen der unternehmerischen Tätigkeit oder Arbeit hervorbringen. Zwischen dem klassischen Arbeitnehmer und dem Unternehmer könnte eine Gruppe von „Gesellschaftsarbeitern“ oder „Projektleitern“ entstehen, die sich um die Erreichung gesellschaftlich abgestimmter Ziele kümmert. Entsprechende Finanzierungsmodelle sind denkbar und existieren als Inseln bereits heute. Vorstellbar ist es, dass die Menschen in Ihrer Freizeit solche Projekte entweder betreiben, finanziell oder mit anderen Ressourcn fördern oder einfach aus Interesse begleiten, beraten, unterstützen. Globale Kommunikation würde diesen Prozess dramatisch vereinfachen und effizienter werden lassen.


Lösungsansatz: Zukünftig wäre denkbar, dass jeder Mensch seine Beiträge für die Erreichung übergeordneter Ziele vorschlägt und mittels Non-Profit-orientiertem Kapital als Projekt vorantreibt. Gefördert werden könnte dieser Prozess durch verschiedene Finanzierungs- bzw. Kapitalbereitstellungsmöglichkeiten (Spenden, Entwicklungshilfe, Überschüsse aus Projekten und unternehmerischen Aktivitäten, freiwillige Steuern,…) und Anreizsysteme wie das Ansparen von Sozialpunkten, die entweder in Gütern, Dienstleistungen umsetzbar sind, oder die gesellschaftliche Reputation wie verstärkter Einfluss bei globalen Entscheidungsprozessen ermöglichen. Wir würden uns von einer Nehmer- zu einer Gebergesellschaft entwickeln. Die Erde könnte gesunden, die Menschen ebenso.