Glutamat, eigentlich Natriumglutamat, das in seiner feinen weißlich kristalinen Form dem normalen Kochsalz ähnelt, gilt weithin als wirksamer "Geschmacksverstärker". Sein Geschmack wird mit dem schönen Attribut "umami" beschrieben, was so viel heißt wie "köstlich".

Doch nur wenige wissen, was sich wirklich hinter diesem Stoff, den man fast überall kaufen kann und der vor allem fertigen Gerichten die "richtigen Note" verleiht, verbirgt. Einige Schlaue versuchen diesem Pulver auszuweichen, weil ihnen eine unangenehmes Gefühl durch den Bauch geht, wenn sie nur daran denken, da sie einiges Schlechte über Glutamat zu wissen glauben.

Doch was verbirgt sich hinter diesem frei zugänglichen Geschmacksverstärker wirklich?

Glutamat, der wichtigste Zusatz in der Lebensmittelproduktion, ist eigentlich ein Nervengift.
Besonders sensible Menschen, Allergiker, manche Kinder und ältere Menschen reagieren auf diese Substanz mit Symptomen von Erbrechen bis Ohnmacht. Der unerträgliche Clusterkopfschmerz kann als Folge von Glutamatkonsum gelten, der Appetit wird angeregt und die "Epedemie des Übergewichts" kann sich endlich weiter ausbreiten!
Manchen ist auch das so genannte „Chinarestaurantsysndrom“ bekannt, dass vor allem nach dem Genuss chinesischer Köstlichkeiten auftritt und sich in Form von starken Kopfschmerzen, einem Gefühl der Schwäche sowie einer Art Taubheit in Nacken und Armen äußert, die in den ganzen Körper ausstrahlt und bis zu 24h anhalten kann.
Seit Neuem weiß man, dass Glutamat Krankheiten fördert, bei denen das Hirn langsam abstirbt. Beispiele sind Multiple Sklerose, Alzheimer und Parkinson.

Wie schon erwähnt, findet man Glutamat vor allem in Fertigprodukten. Häufig wird die Substanz unter anderen Begriffen getarnt.

ACHTUNG vor!

"Würze"

E 621

E625

"Geschmacksverstärker"

"Weizenprotein"

"Trockenmilcherzeugnis"

"Maltodextrin"

und ganz besonders häufig: "Hefeextrakt"

Fertigprodukte mit viel zu hohem Glutamatanteil

Bio-Produzenten sollten gemeinhin auf die Verwendung von Glutamat verzichten. Doch leider ist das nicht immer der Fall:

In den Biosuppenwürfeln des Biogroßkonzerns "Rapunzel" wird Natriumglutamat als ein Hefeextrat deklariert. Auf dem Etikett prangt "Ganz ohne Geschmacksverstärker". Doch in jedem Würfel stecken ganze 4,9% Glutamat.

Sogar in der Fertigkost für Kleinkinder ist Glutamat enthalten. HIPPs "Schinkennudeln aus Eiernudeln" für 1-3Jährige ist da nur ein Beispiel - man kann ja nicht früh genug beginnen!

Trotz allem kann man Glutamat auch in der Natur finden. In Tomaten, Bohnen und sogar in der Muttermilch kommt Natriumglutamat ganz natürlich vor. Auch aus dem menschlichen Körper könnten bis zu 2000g natürliches Glutamat isoliert werden, das in Knochen und in der Muskelmasse eingelagert ist sowie als Neurotransmitter zur Signalweiterleitung (vor allem im Darm) dient. Desweiteren ist es für die Schmerzübertragung, das Körperwachstum und die Fortpflanzung nützlich.

Die schädlichen Auswirkungen einer Überdosierung sollten jedem klar sein!

Lustigerweise bekommt man in den meisten Krankenhäusern (ohne den expliziten Hinweis auf eine Allergie) glutamathaltige Kost vorgesetzt.

Das wirklich große Problem ist eigentlich, dass Glutamat immer noch als „unbedenklich“ ausgeschrieben ist. Die Industrie möchte natürlich auf jeden Fall verhindern, dass ein schlechtes Licht auf ihre Lieblingswürze fällt.
Man kann nur Hoffen, dass die schlimmen Auswirkungen, die Glutamat mit sich bringen kann, publiker werden. Die meisten können sich die Reaktionen dieses, doch eigentlich harmlos aussehenden, Stoffes gar nicht vorstellen und stempeln die Erzählungen von Betroffenen als "übertriebene Wichtigtuerei" ab, falls ihnen überhaupt klar ist, welche Funktion Glutamat im Körper erfüllt und welche Folge eine Überdosierung dieses Stoffes hätte.

Anfang der 1970er Jahre betrug die weltweite Produktion an Natriumglutamat 260 000t pro Jahr.

2011 waren es bereits 2,5 Mio t.

Schade, wie reine Natur zur puren Industriekost wird.