12 Jahre ist es her, dass die politisch und weltanschaulich unabhängige Albert-Schweitzer-Stiftung ins Leben gerufen wurde.

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"Die Art, wie das Gebot, dass wir nicht töten und nicht quälen sollen, an mir arbeitete, ist das große Erlebnis meiner Kindheit und Jugend. Neben ihm verblassen alle anderen." - Albert Schweitzer

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Die wohl wichtigste Maxime dieser Stiftung besagt, Tierschutz mit Herz UND Verstand zu betreiben, denn nur in dieser Kombination sei es möglich, seine eigene emotionale Meinung zu zeigen und Gedanken in Worte und Taten umzusetzen.

Ein Beispiel dafür ist das Bekämpfen der Massentierhaltung, sprich die kosten- und leistungsoptimierte "Nahrungsmittelproduktion" unserer Erde, die die Stiftung als eine der größten Ungerechtigkeiten überhaupt ansieht.

ZIELE

Als Hauptziele setzt sich die Albert-Schweitzer-Stiftung u.a. den Tierschutz als Staatsziel fest in der Verfassung zu verankern, um eine artgerechte (!) Haltung in Theorie und Praxis umzusetzen, die Käfighaltung für Legehennen und Kaninchen abzuschaffen, den Handel mit Enten- und Gänsestopfleber zu beenden sowie die Manifestierung und Akzeptanz der veganen/vegetarischen Ernährung in unserer modernen Welt zu fördern.

ERFOLGE

Auch wenn der Weg der Stiftung sehr lang scheint, konnten dennoch einige große Meilensteine überwunden werden.

Dazu zählt die Kampagne "Deutschland wird käfigfrei", die den Verkauf von Käfigeiern in Discountmärkten stoppen, die Verwendung dieser Eier in deutschen Mensen stark einschränken (Initiative Käfigfreie Mensa) und in 12 Jahren die Verwendung von Käfigeiern in der Industrie von 87% auf 10% reduzieren konnte (Ziel ist natürlich der Verzicht).

Mit dem Verteilen der "Selbst-Wenn-Broschüren" versucht die Stiftung ihren Beitrag dazu zu leisten, die Klischees und vertrockneten Meinungen über die vegane und vegetarische Lebensweise einzuschränken, indem dieses kleine Heft durch eine wachrüttelnde Einleitung, deutliche Zahlen und Fakten, Rezepte sowie die Klärung der Frage, ob eine vegane/vegetarische Lebensweise denn gesundheitsschädlich sei, glänzt.

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Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bis zum letzten Wochenende nicht gewusst habe, wer denn das Käfigei aus dem Supermarkt verbannt hat...doch zum Glück habe ich an einer Fahrraddemo gegen Massentierhaltung (Teil der "Umweltzung" durch die NATUC) teilgenommen, bei der auch Vertreter der Albert-Schweitzer-Stiftung am Start waren - was für ein glücklicher Umstand! : )

Die bereichernden Gespräche mit den Mitgliedern, deren Euphorie und Willenskraft, Missstände zu beheben, sich einzusetzen für unsere "Mitwelt" ... ich muss schon sagen, dass mich das tief bewegt hat. Es gibt so viele Wege zum Ziel, man muss nur Durchhalten!

Vorhin bin ich auf der Stiftungs-Seite auf ein sehr gut gemachtes Video gestoßen, was mich eigentlich dazu veranlasst hat, diesen Beitrag zu schreiben. Schaut's euch mal an! Der Charme des Kurzfilms, die Professionalität der Umsetzung und die Klarheit der Intension spiegelt den Charakter der Albert-Schweitzer-Stiftung sehr gut wider...

MEDIA

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fruehstueck-video

"Kümmere dich nicht um die hergebrachten Vorurteile, habe keine Angst, lächerlich zu sein, sondern handle. Was du tust, gehört zum Menschsein." - Albert Schweitzer

(Quelle, Bild: http://albert-schweitzer-stiftung.de/)