Anderen ein Geschenk zu überreichen, das man vorher mit viel Liebe verpackt hat, die Spannung fast gar nicht aushalten zu können, ob sich der andere darübe freut... ja, das Gefühl mag ich! :)
Ich hatte nur sehr lange eine Problem mit dem konventionellen Geschenkpapier. 1 Baum, viel schädliche Farbe, Glitter - das gefiel mir nicht an meinem Geschenk...
Dann entdeckte ich das Öko-Geschenkpapier aus recyceltem Papier. Das gefiel mir dann schon um einiges besser.
Überzeugt hat mich dann aber einfach die Kreativität.
Papier, was schon da ist, was nicht extra zum Verpacken produziert werden muss, ist mir eh das Liebste!
Ideen wären:
*altes Notenpapier (ich hab zu Hause gerade einen Stapel Carmina Burana ;), den eine Bibliothek in meiner Nähe aussortiert hatte und wegschmeißen wollte)
*ein altes Kinoposter
*Stoffreste
*alte Tapete von den Großeltern
*die FAZ (mit den vielen tollen Photographien)
*mit Gedichten beschriebenes Recyclingpapier
* (...)
Mir macht das einfach Spaß, nach verschiedenen Dingen Ausschau zu halten.
Und meine Freunde warten an ihrem Geburtstag schon immer sehr gespannt auf die ganz persönliche Verpackung ihres Geschenks... :)
Alternativen zum Geschenkpapier


Kommentare (13)
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Dagmar Kropp
schrieb am 01.02.2012 um 15:59 ¶Alte großformatige Kalenderblätter, in vielen Haushalten anfallend, sind auch sehr reizvoll.
werner stickler
schrieb am 01.02.2012 um 16:19 ¶Zeitungspapier ist auch gut, nicht einfach einwickeln, sondern: mit einem Blatt einpacken und dann aus manchen anderen Blättern interessante Bilder und Überschriften ausschneiden und draufkleben.
Da ich keine schöne Schleifen binden kann, bin ich dazu übergegangen, Papierstreifen mehrfach treppenartig zu falten und auf das Paket zu kleben.
earthling.
schrieb am 01.02.2012 um 16:51 ¶werner stickler
schrieb am 01.02.2012 um 16:58 ¶Bei Spagat durchaus auch ein längeres Stück (oder ein ganzes Knäuel) ums Paket wickeln, so dass der Beschenkte mitbekommt, dass er es nicht durchschneiden muss, sondern nur abzuwickeln braucht (und hat damit auch gleich noch etwas Spagat, der dann weiterverwendet werden kann).
Meine Oma hat ja noch jedes Geschenkband und Papier aufgehoben. Das ist natürlich auch noch eine Möglichkeit - damits nicht so offensichtlich wiederverwendet aussieht, daraus auch eine Collage machen: Streifen, Ecken, Fetzen daraus machen und kreuz und quer oder ganz geradlinig zusammenkleben.
Wenn das alte Geschenkspapier schon sehr knittrig aussieht, dann zerknülle ich es auch gleich ganz, falte es wieder auf und nehme dann als Kontrast einen Streifen glattes Papier drüber. Da drauf kann ich dann noch Glückwünsche schreiben. Das kann sehr cool aussehen.
Noch eins:
Draht kann man auch ums Paket wickeln. Ist dann auch sehr unerwartet ;-)
grüneZukunft
schrieb am 01.02.2012 um 16:58 ¶werner stickler
schrieb am 01.02.2012 um 17:03 ¶Wenn das Geschenk nicht geöffnet wird, weil die Verpackung so interessant ist (und nicht zerstört werden soll) hat man was richtig gemacht. Wenn das öfters vorkommt, ändert sich die Schenkstrategie ;-)
earthling.
schrieb am 01.02.2012 um 17:04 ¶-miau-
schrieb am 01.02.2012 um 17:05 ¶earthling.
schrieb am 01.02.2012 um 17:11 ¶Mir kam gerade noch eine Idee für Schleifen Unwillige: ich sammel jeden Fitzel alten Stoff. Aus diesen Resten lassen sich wunderbar kleine Anhänger gestalten. Einfach ein Motiv überlegen, aus dem Stoff und aus übrig gebliebener Pappe jeweils ausschneiden und befestigen.
Dann ist viel Platz für den Namen, den Anlass, einen Wunsch oder ein paar liebe Worte...
Richard-Burgenlandler
schrieb am 01.02.2012 um 17:37 ¶In letzter Zeit verschenken wir nur noch Selbstgemachtes von unserem Hof, in Gläsern mit selbstgemalten Etiketten schön in einem Korb, der mit Stroh ausgepolstert ist. Dazu gibt’s dann meist einen "essbaren" Blumenstrauß aus dem Kräutergarten.
Unplugged
schrieb am 01.02.2012 um 20:01 ¶Geschirrtücher sind auch sehr praktisch.
Bubensteyn
schrieb am 02.02.2012 um 07:03 ¶Statt herkömmlicher Karten bekommen liebe Menschen gerne selbstgemachte Karten. Das sind dann Einzelstücke und der Empfänger oder die Empfängerin weiß, dass er oder sie mir durchaus wichtig ist.
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