Meine heutige Frage dreht sich ums Thema Seife!
Grundsätzlich gilt bei mir der Vorsatz: Erst wird das aufgebraucht, was da ist und dann wird beim nächsten Bedarf das ökologisch korrekte Produkt angeschafft!
Diesmal beschäftigt mich die Fragen, ob ich lieber flüssige Seife oder Stückseife kaufen sollte.
Meine bisherigen Beobachtungen sind, dass Stückseife, wenn sie lange gelagert wurde, nur sehr langsam verbraucht wird. Bei Flüssigseife ist der Verbrauch m.E. recht hoch, weil man die Dosierung nicht so gut regulieren kann. Wenn man Flüssigseife kauft, dann ja eh nur im Nachfüllpack. Dennoch hat ein Nachfüllpack Flüssigseife mehr Verpackung als ein normales Stück Seife.
Die nächste Frage dreht sich ums Duschgel. Ich habe bisher noch nirgendwo Nachfüllpacks fürs Duschgel gefunden. Meine Überlegung ist, ob nicht eingefilzte Seifen (wie hier: frauliebe.typepad.com) ein guter Ersatz fürs Duschgel sind. Da ist der Waschlappen gleich integriert. Und wenn die Seife aufgebraucht ist, hat man eine schöne, kleine Filzkugel, die sich bestimmt super für Ohrringe oder Pantoffeln eignet und wunderbar riecht.
So, jetzt wisst ihr, was mich beschäftigt, während ich eigentlich das Arbeitszimmer aufräumen sollte/wollte.


Kommentare (18)
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Und auch zum Thema "Seife statt Duschgel" wurde bereits was geschrieben :)
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/koerperseife
Hier die Zusammenfassung: Stückseife aus den richtigen Rohstoffen ist zu favorisieren und kann wunderbar anstatt Duschgel genutzt werden.
Auch interessant ist die Idee Stückseife zum Haare waschen zu verwenden. Da kommt bei mir die Frage auf, wie praktikabel das ist. Und da ich heute eh noch duschen muss, schnell unter die Dusche und ausprobieren!
Die ist nicht in Plastik verpackt und riecht ganz gut.
Zum Haare waschen habe ich auch schon Seifenstücke ausprobiert. Leider war das alles andere als gut.
Meine Haare wurden ganz strohig und trocken. Meine Mutter hat sie aber sehr gut vertragen.
Jetzt nehme ich wieder das Shampoo von Alverde.
Danke, für das Geständnis, dass dieses Experiment auch bei anderen schief gegangen ist. Ich dachte schon, ich wär einfach nur zu dämlich.
Schau mal hier: http://babyslime.livejournal.com/174054.html
Hab ich neulich ausprobiert. Einfach ein Esslöffel Natron auf eine Tasse warmes Wasser, übern Kopf verteilen, einmassieren und auswaschen. Danach einen Esslöffel Apfelessig in eine Tasse warmes Wasser, übern Kopf, einwirken lassen und gut auswaschen. Anscheinend braucht man den sauren Essig, um das alkalische Natron zu neutralisieren, da die Haare sonst an Glanz verlieren. Ich bin ganz begeistert und will das ganze jetzt noch in schöne Fläschchen abfüllen, damit die Prozedur unter der Dusche etwas einfacher von der Hand geht ;).
Also demnächst hier: Das Resultat meines Natron/Essig-Haarewasch-Versuchs und die große Frage: Was ist weniger schädlich für die Umwelt? Natron und Essig oder Shampoo?
Es handelt sich hier nicht um Natronlauge (Lösung von Natriumhydroxid (NaOH) in Wasser)! Das Natron, das man kauft heißt chemisch korrekt Natriumhydrogencarbonat und ist laut Wikipedia keiner Gefahrenklasse zuzuordnen. Es ist auch zu Backen und Kochen geeignet, darum habe ich den Schluss gezogen, dass es nicht umweltschädlich sein kann.
Essigsäure ist stark ätzend. Da Essig aber selbst schon stark verdünnte Essigsäure ist und diese nochmal stark verdünnt wird, kommt mir spontan keine Umweltgefahr in den Sinn...
Ich gehe grundsätzlich immer von der Annahme aus, dass alles Essbare, wenn es so einfach und "natürlich" wie möglich gehalten wird, nicht schädlich ist. Darum finde ich diese Haarwaschmethode auch so schick.
danke für die Recherche! Find ich super und werd ich auf jeden Fall ausprobieren!
Auch ich habe schon gehört, das sowohl Bier, als auch Eier gut für die Haare sein sollen. Auch von Olivenöl habe ich das schon gehört.
Aber um dem Bier-Tipp nachzugehen, habe ich grade mal eine ca. 2 Jahre alte Flasche Kölsch aus meinem sonst sehr leeren Kühlschrank hervor gekramt. Diese wird wohl auch in den nächsten 2 Jahren bei uns nicht getrunken uns so wird heute Abend der Selbstversuch- Bierhaarspülung gestartet. Ich habe gelesen, man soll die nassen Haare mit Bier spülen und anschließend in ein warmes Handtuch gewickelt trocknen lassen. Das heißt, das Bier wird nicht wieder ausgespült. Meine Befürchtung ist, das ich morgen früh immer noch furchtbar nach Bier riechen werde. Aber da ich morgen nicht Auto fahren muss und dementsprechend eine Alkoholkontrolle nicht in Frage kommt, werde ich es ausprobieren und gegebenen Falls meine Mitschüler und Lehrer morgen früh in der Schule etwas Verwundern.
Auf der Seite die Mayagold gepostet hat, habe ich auch noch eine Liste mit Kräutern gefunden, die bei verschiedenen haartechnischen Problemen helfen sollen. Diese Liste werde ich bei Gelegenheit mal übersetzten und euch zur Verfügung stellen. Natürlich freue ich mich sehr, wenn auch ihr als VersuchsLOHASen einen dieser tollen Tipps hier ausprobiert und eure Erfahrungen damit schickt!
Mein erster Tipp, für alle die es wiederholen möchten: Holt das Bier zwei Stunden vor dem Versuch aus dem Kühlschrank!!!
Ich hatte gestern abend einen Hirnfrost, wie ihr ihn euch nicht vorstellen könnt.
Erstaunlich fand ich, das die Haare heute morgen überhaupt nicht nach Bier rochen. Der Effekt den diese Bierspülung auf meine dauergewellten Haare hat ist, dass die Haare in dicken Strähnen zusammen halten und sehen nicht nach Stahlschwamm aus (wie sonst).
Meine Überlegung bezüglich der Verwendung von "Lebensmitteln" wie Bier ist allerdings, dass sie zum Essen und Trinken gedacht sind. Deshalb wäre zu überlegen, ob man nicht aus den Brauerei-Abfall-Produkten eine Haarpflegeserie erstellen könnte, ohne dafür auf auf Lebensmittelniveau aufbereitete Produkte zurückgreifen zu müssen.
Wer so mutig ist, etwas davon auszuprobieren, kann hier gerne seine Erfahrungen mitteilen!
Also hier ist sie:
Mit welcher Sorte Kräuter kann man die Gesundheit des Haares verbessern?
Klette: die Wurzel hilft Schuppen zu verhindern
Katzenminze: Die Blätter fördern das Haarwachstum und lindert Irritationen der Kopfhaut
Kamille: Blüten glätten das Haar und hellen es auf
Königskerze/Wollkraut (unklarer Begriff im Englischen. Trifft auf vieles zu): glänzendes Haar
Kletten-Labkraut: Kräftigung und Reinigung. Hilft Schuppen zu verhindern
Henna: Rote Haarfarbe und Conditioner
Zinnkraut/Schachtelhalm: nicht unfruchtbare Stängel (wenn jemand weiß, was damit gemeint ist, bitte Bescheid sagen) und Äste stärken das Haar
Lavendel: wirkt antiseptisch, antibiotisch, fördert das Haarwachstum und entfettet
Linde: Blüten reinigen und glätten
Ringelblume/Studentenblume: hellt die Haarfarbe auf
Kapuzinerkresse: fördert Haarwachstum
Petersilie: stärkt die Haarfarbe und gibt Glanz
Rosmarin: kräftigt das Haar. Conditioner. Eins der besten Kräuter, die man verwenden kann. Gibt Glanz und Fülle und dunkelt die Haarfarbe leicht nach. (Das ist gut zu wissen, wenn man die Haare durch Kamille, Ringelblume und Backpulver als Shampoo vorher aufgehellt hat)
Rabarber: Die Wurzel gibt eine gelbe Haarfarbe
Salbei: Kräftigt das Haar. Conditioner, verdunkelt die Haare
Eberraute: regt den Haarwuchs an und hilft Schuppen zu verhindern
Brennnessel: Kräftigt das Haar. Conditioner. Hilft Schuppen zu verhindern
Hamamelis: Blätter und Rinde sind ätzend und reinigen fettiges Haar
und der Link dazu ist: www.babyslime.lifejournal.com
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Bisher kann ich zu diesem Thema sagen:
Eingefilzte Seife ist mein Duschgel.
Nächster Versuch wird sein mit Brennnesseltee meine Haare zu spülen. Ich bin gespannt und werde berichten. Achso, natürlich werden die Brennnesseln gesammelt und nicht gekauft!!!
Wenn du einen Platz hast mit Brennnessel, dann schneide sie einfach 10 cm über dem Boden ab.
Sie wachsen dann nach einigen Tagen neu aus und da kannst du sie dann ernten.