Tussahseide – auch als Wildseide bezeichnet – wird in Indien in ländlichen Regionen von vielen Bauern bzw. Handwerkern gezüchtet. Sie schließen sich in lokalen Kooperativen zusammen und vermarkten ihre Produkte gemeinsam. In diesen klein-skalierten landwirtschaftlichen Projekten kann auf den Einsatz von Chemie beim Anbau des Futters für die Seidenraupen verzichtet werden. Es kommen keine Pestizide zum Einsatz, so dass die Seidenfadengewinnung dem Standard der kontrolliert biologischen Tierhaltung kbT entspricht. .

Die Seidenzucht selbst könnte man als “Freilandhaltung” bezeichnen – sie findet in den Wäldern des indischen Staates Jharkand statt.Die Seidenraupenzüchterer und Sammler erhalten faire Löhne und arbeiten unter fairen Bedingungen. Dies gilt ebenso für die weitere Verarbeitung der Seide zu gewebten Stoffen.

Es ist immer wieder ein Problem, auf fotografischen Wege die Schönheit des Seidenstoffes wiederzugeben. Ich habe deshalb auf Fotos verzichtet Es gibt die Möglichkeit, eine Musterkarte zu bestellen.

Die creme-farbene, leichte und glänzende Tussah-Eri-Seide ist handgewebt, liegt 114 cm breit und wiegt
ca. 50 g/m²

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Seide ist und bleibt die Königin unter den Naturfasern


(C) Fotos: PRADAN