Uns ist nicht entgangen, dass das Ergebnis der Rio+20-Konferenz eher ernüchternd bleibt. Da wir aber nicht in Rio, sondern hier auf unserem schwimmendem Labor unterwegs in der Baltischen See sind, können wir diesen Eindruck, den uns die Medien vermitteln nur schwer bewerten. Aber wir können uns schon vorstellen, dass ohne echte Demokratie kein alle Seiten befriedigendes Abschlussdokument zu erwarten ist.

In der Zwischenzeit beschäftigen wir uns in Workshops weiter mit Teillösungen für ein gerechteres Wirtschaftssystem. Wir solidarisieren uns mit allen Gruppen die auf dem People’s Summit weiter an echten Perspektiven arbeiten und den Ungehörten eine Stimme geben.

Übrigens, Politik von unten kann jede_r, wie das geht erklärt unser Mitsegler und Pressesprecher Jean Peters in seiner Kolumne in der TAZ „Gehirnwäsche zum Selbermachen“:

„Gehirnwäsche hat einen schlechten Ruf. Dabei ist prinzipiell nichts gegen wohlriechende Gehirne einzuwenden - entscheidend ist nur, dass man den Prozess von der Wahl des Waschmittels bis zur synaptischen Tiefenreinigung selbst steuert. Vor allem in Zeiten globaler Krisen ist es sinnvoll, neue Paradigmen sozialen Zusammenlebens zu erschließen. Mit der Do-it-yourself-Gehirnwäsche können Sie Geist und ideologische Grundhaltung blitzblank halten." Weiterlesen...

Unser Schiff hat inzwischen den Hafen von Liepaja erreicht und wir bereiten eifrig unsere nächste Aktion vor. Wir werden berichten. Eine visuelle Zusammenfassung der letzten Stunden findet ihr in der aktuellen Bildergalerie.

Eure Sarah (alias emmaradio) für Action_For_Sustainability


Wir laden alle ein an unserem offenen Netzwerk teilzuhaben, mitzureden, mitzumachen, eure Projekte zu zeigen auf unsere Webseite, Facebook, Twitter, über den Newsletter (Mail an: sailing@ge-forum.org, Betreffzeile: NEWSLETTER) und auf unserem Utopia-Blog.


Fotos: Kai Löffelbein (c) Sailing for Sustainability