In wenigen Tagen beginnt RIO+20, die Weltkonferenz der Vereinten Nationen zur Nachhaltigen Entwicklung. Es geht um nichts weniger als unser aller Zukunft.
Rio 1992 sollte den Übergang von einem rein wachstumsorientierten zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell einleiten. Zwanzig Jahre später hat sich die ökologische Krise dramatisch zugespitzt. Die Politik ist mehr denn je gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wirtschaftmodell zu schaffen. Aber auch Unternehmen und jeder einzelne Verbraucher haben eine tragende Rolle. Wir alle tragen Verantwortung für die Zukunft des Planeten, für die Zukunft unserer Kinder. Und jeder von uns kann anfangen, dieser Verantwortung gerecht zu werden.
Aus dieser Überzeugung heraus haben wir vor viereinhalb Jahren Utopia gegründet. Unsere Mission: Möglichst viele Menschen zu inspirieren, ihr Handeln nachhaltiger zu gestalten. Gemeinsam mit den Utopisten wollen wir einen starken Impuls in Richtung Unternehmen und Politik setzen, dass es richtig und wichtig ist, ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig zu handeln.
Das Special „Rio +20 | Utopia +4“ wollen wir zum Anlass nehmen, zu zeigen, was die Menschen, Organisationen und Unternehmen, die sich mit uns in den letzten 4 Jahren auf die Reise gemacht haben, bewegt, was sie erreicht haben, und was wir zusammen noch erreichen können.
Jeder Utopist ist eingeladen, unsere Fragen aus dem Video selbst zu beantworten und hier seine eigene Utopia-Geschichte zu erzählen. Auch einige unserer Partner-Unternehmen beteiligen sich an unserer Rio-Aktion. In wenigen Tagen werden wir euch zu einer Aktion einladen, bei der wir gemeinsam schon mal anfangen. Bis dahin kommentiert unter die Blogbeiträge Eure Meinungen oder meldet Euch bei uns und werdet Teil dieses Multi-User-Blogs! Die drei zentralen Fragen:
1. Warum Utopia?
2. Was ist Dein größter Beitrag?
3. Was geht noch besser?
Natürlich wollen wir den Blick nicht nur nach innen richten, sondern auch ein Auge auf die Rio-Konferenz selbst werfen. Dafür konnten wir drei Gastblogger gewinnen, die hier regelmäßige über das Geschehen vor Ort berichten werden:
- Damian Ludewig vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS)
- Dorothea Landgrebe, Ökologie-Referentin der Heinrich-Böll-Stiftung
- Sascha Müller-Kraenner vom Ecologic Institute
In ein paar Tagen startet die RIO+20 Konferenz!
Wir hoffen das Beste, verfolgen die Geschehnisse und fangen selber schon mal an!



Kommentare (7)
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eine sehr tolle plattform die zu so vielen fragestellungen unser aller täglich lebens anregungen & tipps gibt – eine tolle ergänzung und möglichkeit sich mit gleichgesinnten zu verbinden, auszutauschen und gemeinsam weiter zu entwickeln.
meine ‚grössten sünden’? seit ‚94 wohl über 100 flüge für weltweites rucksackreisen … mal schauen wo das in zukunft hinführt – überlegungen gibt’s zukünftig (auch lange + fern-)reisen per rad und zu fuss anzugehen.
was ich beizutragen versuche?
seit 17 jahren vegetarisch zu leben, seit 1 ½ jahren ohne auto und tv, dinge lange zu verwenden, fair gehandelte produkte zu kaufen, nur zu konsumieren was absolut notwendig ist, nach möglichkeit zu reparieren statt neu anzuschaffen, ständig weiter zu lesen, mit dritten (bei interesse) zu diskutieren und informationen weiterzugeben (den vormaligen weltverbesserungsprediger bis zum exzess hoffe ich erfolgreich abgelegt zu haben) und seit vielen jahren vereinigungen wie die grünen österreichs, birdlife austria, attac, fairkehr (fairkehr.net), energiegruppe lochen (oberösterreich), sol trummer seenland zu unterstützen und im sozialen bereich etwa derzeit mit somalischen asylwerbern deutsch und mehr zu lernen …
… ich mach die dinge weil sie mir wichtig sind und jetzt einfach prinzipiell – wenn damit menschen zum nachahmen angeregt werden umso besser.
c
viajar-desde-94.heim.at - www.pictrs.com/viajar-desde-94 - http://500px.com/viajar-desde-94
- anlässlich des neuen Welt-Umweltberichts der UNO / UNEP :
http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/der-neue-umweltbericht-der-vereinten-nationen-ist-da-und
...
Wir sind 1998 eingestiegen, haben anfangs einige Erfolge gehabt. Nachdem die Kommune die Sache nach und nach ganz an sich gezogen hat, ist fast alles wieder eingeschlafen.
Wo gibt es ähnlich Erfahrungen oder auch positivere ?
Ein Gedankenaustausch darüber wäre sicher sehr interessant.
Wer sich für unser Vorhaben interessiert und ev. mitmachen möchte, soll sich bitte bei mir melden.
fraand53@web.de
zu eine Großteil zu deckt. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus diesem Unternehmen versuche ich hier auf Utopia in meinem Blog an Interessierte weiterzugeben. In weiterer Folge sind verschiedenste soziale und pädagogische Projekte geplant, in denen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen ein tieferes Naturbewusstsein zu entwickeln.
Die Gestaltung der Lebensumstände auf dem Hof beinhalten die größtmögliche Nutzung von auf dem Grund vorhandenen Baumaterialien (Lehm,Sand) sowie das Verwenden von Ziegeln aus Abbruchhäusern, Stroh aus der Nachbarschaft. Durch die Verwendung von Regionalwährung versuchen wir den Geldfluss in der Region positiv zu beeinflussen, Tauschkreis und Nachbarschaftshilfe gehören auch zu einer aktiven Maßnahme zum Ausstieg aus dem bestehenden Finanzsystem.
Ist es eine Utopie, dass Menschen sich diese Wertekorrektur vorzunehmen trauen? Prima: Dann bin ich ja richtig hier auf Utopia ... ; - )
mein beitrag als nichtraucher, nichttrinker, vegetarier ist mit möglichst viel spaß meine kinder auf gedanken zu bringen, die sie dann selber weiterdenken können
und ich möcht noch viel mehr von dem umsetzten was ich im kopf hab. an müllvermeidung. noch mehr selber anbauen (ziel ist weitgehend selbstversorgen)...