Also sind wir vorerst zu 5 Kisten wunderbarer Äpfel gekommen. Eigentlich Speiseobst, wer die alten Sorten noch kennt. Schafnasen, Bohnäpfel, Grafensteiner, Mutteräpfel und wie sie im Volksmund hier genannt werden. Eigentlich zu schade um zu pressen. Aber da es sich um Fallobst handlt auch nicht wirklich lagerfähig.

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Mit einer alten Rübenreibe werden die Äpfel geschabt.


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Die Finger und Hände sind wohl besser weit weg von diesem Reißwerk.

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Mit der Hand wird gekurbelt, wir wollen ja ökologischen korrekten Saft pressen


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Nachdem die alte Rübenschabe etwas zu grob schabt muss das ganze noch durch die...???? ich weiß nicht wie das heißt, auf jeden Fall werden damit die Weintrauben zerquetscht, also warum auch nicht meine Apfelschnitzel?

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Bei der Weinquetsche ist wohl besser, wenn man die Finger auch nicht reinhält.


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Ja und so sieht das aus, von grob nach fein. und alles mit Muskelkraft betrieben!


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Jetzt endlich kommt das Pressgut in die Presse.

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Deckel drauf und die Spindel, natürlich mit Muskelkraft heruntergedreht bis der Saft aus allen Fugen quillt.

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Nun kommt das ganze auf den Herd, Holzbefeuert von Hand nachgelegt versteht sich und wird auf etwa 75-80° erhitzt, damit er auch schön haltbar ist und nicht zu gären beginnt.
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Mit der neumodernen Abfüllanlage sind die 20 Liter aus dem Topf im Nu in den Flaschen.

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Nach dem Verschließen mit Kronenkorken werden sie eine Weile auf den Kopf gestellt, damit auch der Kork etwas heiß abbekommt.

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Aus den 5 Kisten haben wir etwa 50 Liter gepresst, den letzten "Kochgang" (20 Liter) haben wir halbe/halbe mit Apfel/Trauben gemacht.

Ein schöner erholsamer Sonntag ist nun bald vorbei....und aufräumen kann ich ja am Montag noch :-)