Rasch wurden einige Akazienäste herausgezogen und zu einem Rahmen zusammengeschraubt.
Das sieht ja noch nicht aus als ob es was werden sollte, aber mit Phantasie und Tatendrang einigen Werkzeugen und ein paar Schrauben könnte doch sein das es noch etwas wird. Nach einiger Zeit steht das ganze Ding schon auf eigenen Beinen und das Ergebnis lässt sich erahnen.
Ein Dach wird das gute Stück auch noch brauchen und so werden Reste von Dachlatten zu einem Dachstuhl verbaut.
Der Regen hat aufgehört und das gute Stück wird in den Garten geschleppt und auf seinen zukünftigen Platz aufgestellt. Das Dach wird mit alten Ziegeln gedeckt damit die späteren Einbauten auch nicht nass werden.
Jetzt fehlen noch die Innereien. Eine alte Schilfrohrmatte wird zersägt, Holunderäste gebohrt, Ziegelsteine und eine Menge Lehm herbeigeschafft, Totholz und Rindenstücke gesucht.
Und am nächsten Tag wird das ganze eingebaut.
Jetzt fehlen noch die Bewohner, aber ich hoffe, die werden sich von selbst einstellen.


Kommentare (18)
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darf ich fragen, warum unter dem Hotel der Belag mit Schotter (bzw. Steinen, Kies ...) angeschüttet wurde?
Dient das auch den Tieren, oder ist das eher optisch?
wenn nur eine der Überlegungen passt, hat sichs ja schon gelohnt. Und zumindest zur Beschwerung der Standbeine ist da bereits passiert.
Wenn Du die erste Echse dort siehst, freu ich mich mit!
Schön, dass Du für die diversen Spezialisten unter den Wildbienen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedenste Nistmaterialien offerieren kannst. Und wenn gar im hinter dem Hotel befindlichen Buschwerk und/oder der nahen Umgebung auch noch ein leckeres Buffet besucht werden kann, dann wird das Akazienarrangement als heißer Wildbienentipp weitergereicht werden!!! Die Steineansammlung, die sicher wunderbar die Wärme speichert und guten gelegentlichen Unterschlupf bietet, macht das breitgefächerte Service-Angebot nur noch attraktiver.
Kompliment an den kreativen Architekten und den offensichtlich begabten und mit Leidenschaft arbeitenden Handwerker!
Die ganzen Berichte hier, vor allem die von Bajateufels Insektengarten haben meinen Blick so geschärft, daß ich überall im Garten die Wohnstatt von Insekten entdecke.
Vorhin erst wieder in einem hohlen Spalt im alten Apfelbaum.
Besonders vieleseitige Wohnungen bietet der alte Geräteschuppen, der mit Efeu überwuchert ist.
Wenn ich also so ein Insekten-Hotel bauen würde, dann sicher nur aus egoistischen Gründen und Spaß an ser Freude, weil es einfach gut aussieht.
Ich hab ja einen Bienenstock und jetzt haben gerade die Akazien zu blühen begonnen, es summt wie verrückt und das Wetter lässt hoffen, dass sie auch fertig blühen können.
Ich kenne den Flow, selten aber fein. Früher hätte ich mich in so einem Flow auch schön überarbeiten können - teilweise ist das auch passiert - heute bin ich achtsamer und habe einen geschulten Blick, wann es zuviel wird.
Dann kannst du ja selbst Akazienhonig herstellen, der ist so lecker! Naja, vielleicht komme ich auch irgendwann mal in den Genuss von selbst gemachtem Honig, wenn mein Freund sich weiterhin so für's Imkern interessiert. :)
A propos Insekten: Hast du zufällig einen Tip wie sich vielleicht verhindern lässt, dass Wespen oder Bienen in einen Trinknapf fallen, der eigtl. für einen Hund aufgestellt ist (meine Eltern haben eine ca 10 cm im Durchmesser große Tonschale im Garten für den Hund aufgestellt, weil er gern zwischendurch mal Wasser trinkt) Hat es viell. was mit der Farbe zu tun (ist braun, Tonerde)? - oder lässt sich da wenig machen (außer immer mal nachzuschauen und die Tiere herauszufischen ?
Ich glaube an der Farbe liegt es weniger.
Die haben eben nur gerne was, wo sie Wasser aufnehmen können.
Wir haben auch einige Schalen dieser Größenordnung mit Wasser für Igel, Katze, Vögel im Garten rumstehen...es ist mir noch nicht aufgefallen, daß da viele Insekten ertrinken.
Muß ich mal drauf achten.
viele sind es zum glück anscheinend nicht, nur manchmal das eine oder andere tierchen
(viell. zurzeit auch, weil obstbäume etc im garten sind und blühen)
ich selber hab erst eine einzige biene dieses jahr drin bemerkt und zum glück noch rechtzeitig gerettet