Es klopft an der Kammertüre, es ist der Kater, der nach draußen will, Geschäfte machen. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät 6:30 Uhr, eine Blick auf's Außenthermometer -14 °. Zu Früh und zu Kalt um aufzustehen. Um 7:15 Uhr klopft es abermals ans Fenster, der Kater begehrt Einlass nach seinen Morgengeschäften und einem ausgiebigen Spaziergang. Jetzt gibt’s kein liegen mehr im Bett. Schnell die 7 Schichten Angezogen, die schon vorgewärmt vor dem Lehmgrundofen hängen. Der Kater begehrt warme Milch und Futter. Ja wenn das so einfach wäre. Erst muss der Tischherd in der Küche befeuert werden, die Milch aus dem Kühlschrank, der in der Sommerküche steht, ist eingefroren.

[image]Der Blick auf das Thermometer in der Küche verrät kuschelige 11°. Während die Milch warm wird, heize ich den Ofen in der Stube und in der Kammer ein. Gott sei Dank habe ich das Holz schon gestern in den Ofen geschlichtet, als der Feuerraum noch warm war, dadurch entzündet sich das Holz in Windeseile und gibt ein lustiges Geprassel.
[image]Es ist fast 8 Uhr, Zeit zu den Hühnern zu schauen. Alle sitzen sie dichtgedrängt im Hühnerhaus auf den Stangen. Ein paar Körner in den Trog und das eingefrorene Wasser in der Tränke durch neues warmes ersetzt. Die Hühner machen keine Anstalten nach draußen zu wollen, die wissen halt auch wo es gemütlicher ist.
[image]Zurück in der Küche verrät das Thermometer einen Temperaturanstieg von 2°, auf nunmehr 13°. Der Kaffee muss noch gemahlen werden, bevor er in die Espressokanne kommt. Während der Kaffee kocht werden die Öfen kontrolliert, alles Bestens.
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Jetzt bekommt auch der Kater seine warme Milch und geht dann zu seiner Tagesbeschäftigung über.
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Um 8:30 Uhr ist der Kaffee fertig, noch die zwei Eier, die mir die Hühner heute geschenkt haben in die Pfanne und ich kann mich nach dem Frühstück meiner Tagesbeschäftigung widmen.
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