In unserem Leben haben wir schon viele Arten der Kaffeezubereitung ausprobiert, von der Espressokanne über den Filterautomaten bis zur "Runterdrückkanne", bis wir schließlich wieder bei der guten alten Espressokanne gelandet sind. ( http://www.utopia.de/blog/richard-burgenlandler/entscheunigung ).
Seit dem stehen die alten "Runterdrückkannen" verwaist im Regal. Und da kam mir eine glänzende Idee.
Und so sieht die aus:
Einfüllen der Chili mit dem Öl
Und runter drücken bis nur noch das Öl über dem Sieb ist.
Das maßvolle Dosieren des doch sehr scharfen Öls ist damit ein Kinderspiel und die Chilis bleiben unter Luftabschluss.
Als nächstes werden wir ein Kräuter Öl mit dieser Methode versuchen.
Man muss allerdings darauf achten, dass bei einem Kaffeeklatsch nicht versehentlich die Chillikanne auf dem Tisch steht, sonst gibt es böse Überraschungen.:-)


Kommentare (10)
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Könnte wahrscheinlich zum absoluten Renner werden, der "in keiner Küche fehlen darf..."
Von unserer Chilipflanze aus dem letzten Jahr hat meine Freundin einige Samen vorgezogen und jetzt haben wir ca. 20 Chilipflänzchen. Einige werden wir verschenken und tauschen, die Anderen kommen in unseren neuen Garten.
Danke für die tolle Idee Richard.
Hatte mir gestern auch mal Deine Galerie angeschaut. Sehr inspirierend.
Dann gibt es eben Chili-Kaffee. Manche mögen es doch heiß. Dennoch - echt "scharfe" Idee mit der Kanne!
eine Frage,
Gewöhnlich lagert man Öl ja in verschlossenen Behältern (Glas, Flasche), wobei ich nicht weiß, ob man das muss. Die Stempelkanne an sich verschließt ja nicht wirklich luftdicht. Steht die Kanne mit dem Öl dann bei Euch so "offen" rum? Im Kühlschrank?
viele Grüße!
Wir haben das jetzt seit Frühjahr probiert und auch immer wieder frisches Öl nachgegossen, auch Chili zum Kochen entnommen, neue aus den Einmachgläsern nachgefüllt usw. und konnten keine geschmackliche Änderung feststellen. Die Kanne steht in der Küche also nicht im Kühlschrank. Die letzten zwei Wochen hatten wir eine Menge Leute auf dem Hof, da war das Chili öl der Renner, da hat sich wohl das ganze Öl erneuert :-)
Der Grund für diese Technik ist eigentlich, dass durch den "Runterdrücker" die Früchte immer unter Öl also Luftabschluss sind und so keinen Schimmel ansetzten können.
Als nächstes werden wir auch Kräuteröle so probieren
Peperoni mit Schafkäse und Kräutern füllen, in Öl einlegen.
Dann kann man das Öl für was auch immer verwenden und die Peperoni schmecken so lecker zur Brotzeit, daß garantiert keine schlecht wird.
Es ist nur schwierig die richtigen Sorten zu finden.
Entweder sind die scharfen Peperoni zu klein zum Füllen, oder die größeren nicht scharf.
Letzteres ist mir schon mehrmals passiert - trotz genauer Sortenbeschreibung und Beratung beim Gärtner.
Das ist dann eine herbe Enttäuschung.
Was will ich mit einer Frucht, die wie Paprika schmeckt aber viel kleiner ist?
Da würde nur selbst sähen helfen, ich weiß.
Aber wegen einer Pflanze rentiert sich das nicht so richtig.
Heute haben wir die erste Chili verwertet.
Die ist klein und so scharf, daß man sie vermutlich auch eingelegt nicht einfach so essen kann.
Die gefriere ich halbiert und entkernt ein, was über Sommer nicht in Eintopf wandert.
Dann kann man sie gefroren schneiden und wenn man danach aus Versehen in die Augen langt, ist es nicht zu schlimm...
Und im Winter spart man dann an der Heizung....huihuihui....;-)
Hmmm....mal sehen, wenn mich mein eigenes Zeug hier mal langweilt...
Wie alt muß man da sein? Bin ich schon alt genug? ;-)