Nach einigen Computerabstürzen und Verlust aller Daten, weil nie gesichert war ich sehr erstaunt als ich in einer Kiste einige CD's mit gesicherten Fotos aus meinem früheren Leben fand. Ich dachte schon die Reise von der ich euch erzählen werde, gibt es nur noch in meinem Kopf, aber Technik sei Dank auch ein paar Fotos auf CD.
Es war im Jahr 2006, da beschloss ich, gemeinsam mit meinem Schwager, mit dem Rad von Graz nach Carcassonne zu fahren. Quer über die Hauptalpen, mit allen wichtigen Pässen und das Ganze in 14 Tagen. Aus dem Scherz wurde Ernst und so machten wir uns am 13.7.2006 bepackt mit je einem 7 Kg schweren Rucksack auf die Reise. Schlafsack, Biwaksack und eine zweite Radbekleidungsgarnitur werden wohl genug sein? Zieltreffpunkt war Sonntag 12 Uhr vor dem Haupteingang von Carcassonne. Wen wir dort treffen wollten? Na meine Frau mit Kind und Kegel, Zelt und Gaskocher.
Sonnenaufgang vor der Abfahrt
Behausung für 14 Tage
Fortbewegungsmittel
Die Reise ging quer durch die Steiermark, Kärnten, Osttirol bis Südtirol. Da erwarteten uns die ersten "richtigen" Pässe.
Falzarego, Pordoijoch und Co.
Von Südtirol über das Stilfserjoch(Höchste Alpenüberquerung auf 28oo m Seehöhe) nach Italien
Durch das Centovalli in die Schweiz
über den Simplonpass
weiter über kleinen und großen St. Bernhard zum Galibier über Val d'iser und Izoard<br id="tinymce" class="mceContentBody " />
über Ardeche in die Rhon Alpes
Die Rhon Alpes verlangen uns den Rest an Energie ab. Die Landschaft belohnt für unsere Mühe.
Und tatsächlich kommen wir an, am Abend des 25.7.2006
Fazit: Wir hatten keine geplante Reiseroute, der einzige Fixpunkt war die Zeit der Ankunft, also entschieden wir jeden Tag auf's Neue wo wir, und wie weit wir radeln wollten. Ein Gefühl der Freiheit pur!
Kommentare (7)
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Liebe Grüße, Gita
Wenn man so auf dem Gipfel steht und die unendliche Zahl der Berge sich vor einem ausbreitet, da kommt man schon ins Träumen.
Schätze, die man nie mehr vergisst wenn die Natur uns zeigt wie klein und vergänglich wir sind, wenn Jahrtausende alte Gletscher ruhig und majestätisch in der Sonne glänzen als wollten sie uns mahnen.
Wunderbarer als Goethe es in seinem Spruch ausdrückt, ist es wohl nicht zu beschreiben.
Über allen Gipfeln
Ist Ruh'
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde
Warte nur, balde
Ruhest Du auch.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende mit wunderbaren Träumen
martin
Es geht wirklich mit wenig. Ich weiß noch, wie ich vor ca. 25 Jahren mit einem Motorroller nach Norwegen und über die Alpen kurvte. Und das mit wenig Gepäck und geringer Geschwindigkeit - immer der Witterung ausgesetzt. Ich denke oft an diese Zeit zurück - Freiheit pur...
Sonnige Grüße, Bernd
Wie unbeschwert war da doch mein Leben.
Abends einfach an einem schönen Ort anhalten und unter freiem Himmel übernachten. Morgens ins Cafe zum französichen Frühstück. In Spanien direkt am Strand schlafen und mit Meeresrauchen einschlafen.
Na schauen wir mal was die Zukunft bringt.
In der Gegenwart bauen wir einen 1000 qm Garten ganz neu auf.
Mein Respekt!