
Die REWE Group lädt 10 Utopisten ein, am Dialogforum 2012 teilzunehmen. Wir möchten Eure Ansichten kennenlernen und diese mit dem Wissen der anwesenden Nachhaltigkeitsexperten verknüpfen.
2012 stehen die Erwartungen der Verbraucher im Mittelpunkt des Dialogforums. Dabei bauen wir auf den Ergebnissen unserer Dialogforen aus den vergangenen Jahren auf. Am Vormittag gehen wir der Frage nach, wie wir nachhaltigeren Konsum für jeden von uns noch attraktiver und einfacher machen können. In Vorträgen und Diskussionsrunden besprechen wir unterschiedliche Perspektiven und Ansätze. Dunja Hayali, Moderatorin des ZDF-Morgenmagazins, führt durch die Veranstaltung.
Fisch, Food Waste, Kakao und Haselnüsse, Regionalität, Ressourcenschonung, Tierhaltung, Tourismus, Verbraucherbildung sowie Verpackungen sind die Themen, die uns am Nachmittag beschäftigen. In Workshops suchen wir nach Antworten auf konkrete Herausforderungen. Dabei wollen wir die Ansichten der Verbraucher genau kennenlernen und diese mit dem Wissen der anwesenden Nachhaltigkeitsexperten verknüpfen.
Vom Dialogforum 2012 erwarten wir uns praxisnahe Erkenntnisse für die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten. Denn die REWE Group ist überzeugt, dass sie nur in Zusammenarbeit mit allen Anspruchsgruppen Nachhaltigkeit in der Breite der Bevölkerung verankern kann.
Dabei sein und mitgestalten!
Bereits im Vorfeld kannst Du Impulse für die Veranstaltung setzen. Hast Du Anmerkungen zum Dialogforum? Dann hinterlasse uns auf der Seite „Ihre Beiträge“ eine Nachricht. Dunja Hayali und die Workshop-Moderatoren werden die Fragen und Themen, die Euch besonders wichtig sind, am 30. August 2012 aufgreifen.


Kommentare (14)
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noch mehr regionale Produkte, noch gezieltere Werbung für das Bio-Sortiment, Einführung von
Bio-Fleisch- u. Wurstprodukten sowie Käse am Bedienungstresen etc.
Aber innerhalb der letzten 2 Jahre hat das Biosortiment erheblich zugenommen, ist im normalen Waren-
sortiment integriert und relativ deutlch gekennzeichnet. Das Bio-Obst und Gemüse ist ausbaufähig und
muß besser präsentiert und in kleineren Einzelmengen angeboten werden. Auffällige Sonderaktionen
sollten die Fair gehandelten Produkte promoten. Auslisten von "billig" hergestellten Non-Food-Produkten.
REWE ist auf dem richtigen Weg - die Entscheider haben wohl erkannt welchen Stellenwert Nachhaltigkeit, Umweltbewußtsein und Fair Trade haben. Mehr in diese Richtung wagen und umsetzen ist gefordert!
Vielleicht kann damit ein Wettbewerbanreiz geschaffen werden - wir REWE sind die Spitze des Trends?
Was meine Wünsche anbelangt, kann ich den vorherigen Kommentaren nur zustimmen.
Wünschenswert wäre es, Plastiktüten ganz zu verbannen und innerhalb der Branche auch kundzutun, warum dies so ist.
Mit gutem Beispiel vorangehen erzeugt Nachahmer.
Zum Thema Verbesserungsmöglichkeiten, konkret (Ergänzung zu meinem Kommentar gestern / oben)
Vor mir liegt ein REWE Werbeprospekt, der heute bei meinen Eltern im Briefkasten lag. Auf der Rückseite wird zwar erfreulich von Nachhaltigkeit gesprochen und dazu Beispiele genannt. Auch das Papier ist erfreulicherweise (gleich oben auf der Titelseite) mit einem blauen Engel gekennzeichnet.
Aber im gesamten sonstigen Prospekt finden sich z.B. fast überhaupt keine Produkte, die ein Bio- oder Fairtrade Siegel haben.
Und die auf Seite 7 beworbenen Reisen lassen auch nicht erkennen, was an ihnen besonders nachhaltig ist.
Beispiel: Rechts oben wird für eine Reise mit Hurtigruten in Norwegen geworben. Wissen Sie denn nicht, dass solche Schifffahrten extrem umweltschädlich sind? z.B. 1. Wegen der CO2 Emissionen, 2. wegen der Ruß-Emissioen, 3. wegen der Schwefel-Emissionen. Und bei der mittig beworbenen Flugreise nach Thailand finde ich leider auch nichts was mit Nachhaltigkeit zu tun hat.
Nicht einmal wenigstens auf der Titelseite: Kein einziges Produkt mit einem Bio- oder Fairtradesiegel, sondern z.B. 'konventioneller' Kaffee, Waschmittel, u.a. und ganz oben in der Mitte: Schweine-Filet - und dies wo Fleischkonsum an sich - sogar mit Biosiegel - schon ökologisch nicht gerade die beste Wahl ist (Klimaschaden, Wasserverbrauch, Tierschutz ...).
Nur die Weintrauben haben zumindest ein 'Pro Planet' Label.
Wenn Sie also auf der Rückseite in großen Buchstaben schreiben "Wir leben Nachhaltigkeit", so klingt das irgendwie, als wären Sie schon am Ziel - könnte jemand zumindest so verstehen.
Ich hoffe, Sie sehen viele der Verbesserungsmöglichkeiten, die es noch gibt.
Freundlicher Gruß,
Bernie Wagner
Zum Pro Plante-Label hier ein interessantes Interview mit
Enorm-Autorin Katrin Hartmann (Ende der Märchenstunde).
http://www.enorm-magazin.de/leseprobe/Leseprobe_3_2011.pdf
(Ab seite 11)
vielen Dank noch mal für Deine hilfreichen Anregungen zum REWE-Handzettel.
Die im Prospekt mit "Wir leben Nachhaltigkeit" überschriebene Seite informiert in wenigen Worten über den ganzheitlichen Ansatz, den REWE hinsichtlich des Nachhaltigkeitsengagements verfolgt. "Grüne Produkte" ist dabei eine von vier Säulen. Im Sortiment unserer Märkte finden Kunden zahlreiche Produkte mit Bio-, Faitrade-, Cotton made in Africa & NATUREcotton-, Pro Planet-, MSC-, FSC- oder Blauer Engel-Siegel. Wir geben Dir recht, dass diese im aktuellen Handzettel unterrepräsentiert sind. Wir können Dir aber schon versprechen, dass sich dieses Verhältnis in einem der nächsten Handzettel umdrehen wird.
Viele Grüße
Teresa aus dem REWE Group-Nachhaltigkeitsteam
vielen Dank für Eure zahlreichen interessanten Kommentare.
@Heide: Deine Anregungen sind für uns sehr hilfreich. Wir haben sie bereits an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet.
Auch für die wertvollen Anregungen zum Handzettel möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Wir werden dort noch einmal kritisch in die Prüfung gehen.
Wir freuen uns über weitere spannende Beiträge!
Viele Grüße
Teresa aus dem REWE Group-Nachhaltigkeitsteam
Kann auch funktionieren, wenn nicht alle Hersteller mitspielen.
Dass REWE keine Käsetheke mit Frischware hat, finde ich auch sehr schade. Alles nur abgepackt und eingeschweißt. Die Abkehr von der Plastiktüte finde ich auch eine längst überfällige Handlung, gerade wenn man sich nachhaltig verhalten will.
Dass REWE sich nun dem Dialog stellt, finde ich anerkennenswert und hoffe auf baldige Veränderung in meinem REWE-Markt!
liebe Grüße
Ele
Leider ist mir persönlich, sorry, selber seitdem keine große Änderung aufgefallen (kann freilich auch an mir liegen)
Freundliche Grüße
Bernie W.
Sehr schade